Gran Paradiso

Die Ereignislosigkeit der letzten Zeit hier im Blog hatte verschiedene Gründe. Hauptsächlich den eines ausgedehnten Alpen-Wanderurlaubs im Parco Nationale Gran Paradiso. Verbunden mit weitgehend fehlender Internetverbindung, Problemen mit dem Tablet und Waterboarding des Handys. Ich hatte natürlich schon einiges an Fotoausrüstung dabei, auch wenn das Hauptaugenmerk tatsächlich eher dem Wandern und dem Überwinden opulenter Höhenunterschiede galt. Aber es gab erfreulicherweise dennoch genügend Gelegenheiten, die Ausrüstung auch zum Einsatz zu bringen. Gab Apollos. Sorry schon mal vorab, ist einfach ein schlechtes Jahr für Liebhaber der Abwechslung...

 

Gab aber auch lustiges Wetter. Überwiegend gutes Wetter sogar, manchmal aber auch interessantes. Und die Erkenntnis, dass Regen in Verbindung mit Wind oberhalb von 2600m schmerzhaft ist. Hat denn eine andere Konsistenz, der Regen und auch durchaus imposante Ausmaße. So die Tropfen, die da fliegen. Oder das, was weiter unten denn mal ein Tropfen wird. Gewitter gab es auch, kribbelnde Fußsohlen zum Glück aber nicht. Hatten doch genügend Abstand, die Gewitter, um sie tatsächlich auch fast genießen zu können.

 

Und es gab eine neue Erkenntnis, was die Ernährungsgewohnheiten von Füchsen betrifft: Die mögen Pfirsiche. Zumindest der Campingplatzfuchs mochte die und war ziemlich erfolgreich bei der Organisation von Pfirsichen aus dem Vorzelt. Murmeltiere gab es auch und Steinböcke und Gemsen und Bartgeier. Und Italiener. Überall. Die Italiener. Die Bartgeier und Gemsen und Steinböcke nicht. Kann also sein, dass hier demnächst wieder paar Apollobilder auftauchen. Oder paar andere. Mal sehen, wie das so voran geht, mit der Sortiererei.