Aktuelle Aufnahmen oder einfach das, womit ich mich gerade beschäftige, gibt es an dieser Stelle zu sehen.

 

Die letzten 30 Blogeinträge werden hier angezeigt, alles Ältere ist über die Archiv-Links zu finden. Die älteren Beiträge sehen teilweise jedoch von der Formatierung recht eigenartig aus. Nach jedem Update wurden durch Jimdo ungefragt die alten Blog-Posts mit den neuen Formatierungen überschrieben. Ist doof, mir aber zu zeitaufwändig, den alten Kram manuell neu zu formatieren.

 

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Timing

Timing ist anders - nu isses raus, das Flattertier. Es ist ein Mädchen ;).

 

Am Mittwoch sah man bereits die Flügel durch die Puppenhülle scheinen. Donnerstag war keine Zeit, mich den ganzen Tag davor zu setzen, so war ich nur sporadisch da. Passiert ist nix, außer, dass ich einer Menge Leute erklärte, was ich denn da mache. Weil die Puppe ja am Waldweg hing und nicht irgendwo versteckt, wo niemand lang kommt. Den ganzen Nachmittag und Abend war ich aber (vergeblich) im Wald. Für heute hatte ich mir dann spontan Urlaub genommen, ohne zu wissen, ob Frau Aurora denn auch schlüpfen würde. Ab Sonnenaufgang stand ich im Wald rum und erklärte einer Menge Leute, was ich denn da so mache. Oder machen wolle. Kalt und windig war´s mal wieder, Reif auf den Wiesen, aber kein fertiger Falter auf dem Weg in den Wald zu finden. Stand ich also wieder vor der Puppe rum. Und wartete, wartete, und - wartete. So gegen zehn bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass mein Hunger die Langeweile besiegen würde und fuhr kurz nach Hause. War ja klar, was passieren würde - Frau Aurora ergriff die Gelegenheit und schlüpfte. Ich kam vielleicht fünf Minuten zu spät und konnte sie noch mit zerknitterten Flügeln beim Erklimmen des Zweiges erwischen und dann in aller Ruhe beim Aushärten fotografieren. Wind war immer noch und die Dame wedelte lustig um den Ansitz. So eine knappe Viertelstunde hat´s gedauert, bis die Flügel ihre endgültige Größe hatten. Schön, dass es noch (fast) geklappt hat, mit dem Schlupf und schön auch, dass ich mich jetzt wieder um andere Sachen kümmern kann.

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Die Auroras der letzten beiden Tage

Tach zusammen! Es ist immer noch Aurorazeit. Es ist immer noch das gleiche kühl-bedeckte Wetter und noch immer sind die Wolken zu Sonnenaufgang eher von der hartnäckigen Sorte. Also immer dann, wenn nicht arbeiten muss.

 

Samstag hat´s aber doch funktioniert mit Sonne und Faltern. Heute war´s denn wieder komplett bedeckt.

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wenig Falter im Bild

Heute gibt es - Überraschung! - Falter. Wer hätte damit auch rechnen können...

 

War entgegen aller Prognosen heute morgen tatsächlich heller als befürchtet, so dass ich doch in den Wald gefahren bin. Zwei Auroramännchen fand ich, auf formatfüllende Aufnahmen hatte ich aber keine Lust. Also gibt es heute mal Umfeld mit Falter und nicht umgekehrt. Für die, denen es zu winzig ist, pack ich mal noch das eine Männchen vom letzten Dienstag dazu. In größer.

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komisches Wetter

Jedes Mal, wenn ich abend Auroras fand in den letzten Tagen, konnte ich mir ziemlich sicher sein, dass das Wetter am nächsten Morgen mal mindestens bedeckt, lieber aber windig/regnerisch oder gar frostig war. War das Wetter hingegen morgens klar und sonnig, waren garantiert keine Auroras zu finden - verhext. Heute war es genauso. Gestern sah ich sechs Stück am Wiesenschaumkraut im Wald, heute früh reichte mir ein müder Blick aus dem Fenster, um nicht aufzustehen. Tagsüber kam dann doch noch die Sonne raus und ich fuhr in den Wald. Die Aurorapuppe zeigt weiterhin keine Veränderung. An fast allen Wiesenschaumkräutern sind aber inzwischen Eier abgelegt. Da ich das Balgengerät dabei hatte, hab ich mal versucht, die in annehmbarem Maßstab zu fotografieren. Das Bild ist aber dennoch ein Ausschnitt aus einem Querformat.

 

Dass an einer Stelle immer wieder Auroramännchen herumflatterten, ließ mich neugierig werden. Da hatte ich doch glatt eine Paarung übersehen, als ich den Waldweg abfuhr. Suche ich ja auch erst ein paar Jahre... Jetzt hab ich sie ganz passabel erwischt, trotz Wind, wechselndem Licht und immer wieder störenden anderen Männchen. Wie schön!

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Saisonstart ;)

Nach dem gestern verkündeten Saisonende starte ich denn heute mal die nächste Saison. Gestern abend hab ich noch frische Auroras am Damm gefunden und heute morgen besucht. Fast hätte es sogar für ein paar Eiskristalle gereicht, gab aber dann doch nur Bodenfrost. Bin gespannt auf die nächsten Tage...

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Saisonabschluss

Schlüsselblumensaisonabschluss natürlich. Oder generell so Frühlingsblumen. Hab grad einfach gar keine Lust mehr drauf. Vorgestern saß ich abends im Wald, die Kamera auf dem Boden vor einer Schlüsselblume und - nichts. Kein Elan den Auslöser zu betätigen, kein Bock, den Diffusor auszupacken oder gar das Umfeld aufzuräumen. Hängt wohl nur zum Teil damit zusammen, dass die Schlüsselblumen inzwischen schon teilweise verblüht sind. Hängt wohl vor allem damit zusammen, dass es keine Orchideen sind. Andererseits tragen auch die ganzen Aurorafalter im Wald und am Damm dazu bei, dass sich meine Blumenlust verabschiedet. Blöderweise sind die Auroras abends und morgens zur Zeit überhaupt nicht zu finden, obwohl an verschiedenen geschützten Stellen die Wiesenschaumkräuter schon ganz gut in Blüte stehen. Auch bei meiner Aurorapuppe tut sich nichts - frustrierend. Denn wird´s jetzt auch wieder kalt, passt also alles zusammen. Anbei mal trotzdem ein paar Bilder der letzten Tage.

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Lerchensporn

Ich weiß ja nich - irgendwie komme ich dieses Jahr mit den Lerchenspornen nicht klar. Oder dem Licht vor Ort oder dem ganzen Gemüse drumherum. Hab jetzt zwar schon einige fotografiert, sie gefallen mir aber nicht. Oder nicht so, dass ich Lust hätte, sie zu bearbeiten. Mit Mühe und Not hab ich mal drei Bilder zusammenbekommen. So richtig Lust auf die Schlüsselblumen hab ich aber auch nicht, da hab ich wohl letztes Jahr zu viele fotografiert.

 

Als Ausgleich gibt es noch die Aurorapuppe. Weil der an sich jetzt jeden Tag schlüpfen kann, bin ich auch täglich dort, um zu schauen, ob schon ein Falter durchscheint. Bisher nicht, aber bei den ab morgen deutlich höheren Temperature kann es schnell gehen. Vielleicht hab ich Glück.

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endlich Licht

Gestern war ich im Wald - mit Licht. Hab kurz nach der Aurorapuppe geschaut und bin dann zu den Lerchenspornen geradelt. Sind aber noch nicht so überzeugend geworden, die Bilder. Die Schlüsselblumen gefallen mir hingegen schon ganz gut. Und endlich ist auch mal ein Bild vom Goldstern gelungen, das nicht komplett chaotisch aussieht. Sollten demnächst noch paar Bilder dazukommen, auch von den Lerchenspornen (hoffe ich).

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Der unerwartete Teil fünf

Irgendwie ist das zur Zeit ja nix mit dem Licht tagsüber. Hab ich also notgedrungen heute zum Sonnenaufgang das Rad Richtung Blausternwald gesteuert. Sollte nämlich stattfinden, der Sonnenaufgang. Und es gab auch nochmal Frost. Das mit dem Sonnenaufgang hat ja noch ansatzweise funktioniert, nur hat sich die Sonne danach nicht mehr so richtig angestrengt und die erneut aufziehenden Wolken haben mal wieder gewonnen. Der Rest vom Wochenende wird vermutlich wieder wolkig. Falls nicht, versuche ich es doch mal mit den Lerchenspornen, mal sehen.

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Nichtlicht

Tja. Is nich immer Sonnenschein. Immer mal nur so kurz in letzter Zeit. Ich musste heute denn doch mal in den Wald, Kopf lüften. Und damit der Blog wieder etwas Leben bekommt, hab ich den Fotorucksack mitgenommen. Lerchensporne ohne Licht sind noch schlimmer, als Schlüsselblumen ohne Licht. Hab ich denn eben die gelben fotografiert. Nicht viel, nur so, damit die Kamera auch mal wieder benutzt wird. Kommen auch wieder bessere Zeiten, hoffe ich.

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Nichts Neues von der Aurorapuppe

Nichts passiert im Wald, nur das Licht wird immer besser. Samstag war ich mal wieder zum Sonnenuntergang die Aurorapuppe besuchen. Schön war´s, auch wenn ich ja nun schon genug Bilder gemacht habe. Bin gespannt, ob ich den Schlupf mitbekomme...

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Teil vier - das Gleiche wie gestern

Hat funktioniert, auch heute gab´s Reif. Angenehmerweise sogar ohne den Wind. Hab ich wieder Sonnenaufgangsbilder von den Blausternen gemacht - fortgesetzte Angeberei sozusagen :P. Kann gut sein, dass mir das jetzt mit den Blausternen erst einmal reicht. Die Schlüsselblumen sind inzwischen aufgeblüht und auch die Lerchensporne sind da. Zeit für was anderes.

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Ha! Teil drei mit Frost

Teil drei des üblichen Frühlingsblausternblogs, heute mit Frost. Ist ja selten genug, dass das funktioniert, heute hatte ich Glück. Abends Regen, nachts ist es aufgeklart und heute morgen gab´s dann leichten Frost. Hat gereicht für hübsche Eiskristalle auf den Blüten. Den fiesen Wind hätte ich nicht unbedingt haben müssen, nach zwei Stunden war ich ganz gut runtergekühlt. Macht aber nichts, sind einige Bilder geworden, die mir gefallen und wenn´s gut läuft, lässt sich das sogar morgen früh wiederholen. Wenn nicht, gibt´s morgen einfach die restlichen Bilder von heute.

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Teil zwei des üblichen Frühlingsblausternblogs

Heute mit Licht, aus den letzten beiden Tagen. Mal sehen, wie viele Blausternblogs es dieses Jahr so werden. Geht gerade ziemlich fix mit dem Auf- und Verblühen. Letzte Nacht gab´s Frost, ein fieser Wind verhinderte aber wirkungsvoll, dass sich Reif auf den Blüten bildete. Nu ja, muss ja nicht immer. Die Schlüsselblumen sind auch schon da, brauchen aber noch paar Tage, um gut auszusehen.

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Jetzt sind sie da

Ging jetzt doch ziemlich schnell. Eigentlich wollte ich heute mit dem Rad zu den Schlehen am Damm und nach Puppen der Nachtpfauenaugen suchen und dann zum Sonnenuntergang zu den Schneeglöckchen. Gekommen bin ich nur bis zum Wald und hab mich dann über die vielen Blausterne gefreut. Beachtlich viele, nachdem am Wochenende noch nicht mal die Blattspitzen zu sehen waren.

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nur zum Üben

Wenn die Blausterne auch noch nicht zu sehen sind, bei dem Wetter musste ich heute einfach in den Wald. Einige Zitronenfalter sind seit gestern unterwegs und die Schneeglöckchen sind da. Noch nicht so weit, wie letztes Jahr zur selben Zeit, aber da gab´s ja auch keinen Frost vorher. Und weil ich ja genug Schneeglöckchenbilder habe, sind das nicht so viele geworden. Reicht, um etwas in Übung zu bleiben. Wofür auch immer und wann auch immer das mal gut sein könnte...

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noch nix

So, heute sind´s, genau wie Freitag nacht, auch 11°C. Diesmal nur ohne dieses Minuszeichen davor. Hab ich mich mal auf´s Fahrrad gesetzt und nach den Blausternen geschaut. Man weiß ja nie. Sind aber noch keine zu sehen. Bei den Schneeglöckchen war ich heute nicht, die müssten eigentlich schon da sein.

 

Gibt es eben wieder Konservenbilder. Einige Orchideen hab ich noch, aus 2019, hach. Hoffentlich kann ich nächstes Jahr mal wieder Orchideen im Frühling fotografieren, so langsam gehen mir die Vorräte aus.

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nicht kalt genug

Hui. Kalt isses, -12°C nachts und das am Oberrhein, hatten wir lange nicht. Reicht aber immer noch nicht. Also mir im Prinzip schon, aber für das Einfrieren der Schwarzwaldbäche war es denn doch nicht genug. Oder nicht lange genug - vermutlich letzteres. Heute hatte ich mich voller Hoffnung mal Richtung Schwarzwald aufgemacht, fand aber im Wesentlichen statt viel Eis nur viele Menschen. Gab paar Stellen, an denen das Eis ganz hübsch an den Steinen oder Ästen klebte. Vor ziemlich genau neun Jahren Jahren war fast der ganze Bach gefroren:

Heute war zwar das Wetter schön, es gab aber deutlich weniger Eis. Gut, war natürlich mehr, als die gesamten letzten acht Jahre zusammen (also gefühlt), aber eben auch weniger, als nach den letzten kalten Nächten erwartet:

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Frühlingsblumen aus´m Süden

...und ein Skorpion. Hab ich gefunden, beim Aufräumen. Und weil ja nun vielleicht demnächst auch wieder Frühling ist und der Süden auch dieses Jahr in weiterer Entfernung als noch vor zwei Jahren, zeig ich mal alte Bilder aus einfacheren Zeiten. Paar Wildtulpen sind´s und zwei Zwergiris vom Mittelmeer aus Aude, Ende März 2019. Und als ich einen störenden Stein im Hintergrund einer der Tulpen beiseite legte, saß da der Miniskorpion drunter und guckte ziemlich genervt ob der Störung seiner Tagruhe. Hab ich natürlich ein schnelles Bild gemacht bevor er zwischen den anderen Steinen verschwand. Sieht man ja nicht jeden Tag, so´n Skorpion. Manchmal dauert´s ja paar Jahre...

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Noch sieben Wochen

...dann blühen die Wespen-Ragwurze am Nordrand der Pyrenäen. Und natürlich auch an vielen anderen Stellen. Ich werde dann nicht dort sein. Schon wieder. Bleibt das Archiv, um Ragwurze ansehen zu können. Es gibt aus 2019 immer noch Bilder, die ich nicht bearbeitet habe. Die heutigen Wespenragwurze gehören dazu, allerdings hatte ich ähnliche Varianten schon gezeigt. Die heutigen sind stimmungsbedingt etwas farbiger ausgefallen. Mir geht die graue Brühe da draußen ziemlich auf die Nerven.

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Sonnentau

...aus Schweden. Auf den freu ich mich immer, wenn ich hinfahre. Letztes Jahr gab´s den Mittleren Sonnentau zu sehen. Stand am Vänern-Ufer direkt auf einer Kuhweide und war teilweise ganz gut zerlatscht. Einige hübsche Pflanzen waren aber wieder dabei und kurz hat´s auch mit dem Licht gepasst.

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Sphinx

Nix passiert die letzte Woche. Homeoffice, Homeoffice, Homeoffice. Das ganze bei hübschem grauen Dauerregen - herrlich. So schön, dass ich jetzt als letzten Bilderordner aus dem vergangenen Jahr auch die Schweden-Bilder auf ein verträgliches Maß eingedampft habe und nun mit 2020 endgültig fertig bin. Hatte ich noch nie so früh. Kann ich ja schon mal das 2020er Fotobuch in Angriff nehmen, wenn´s nix neues gibt. Im Schweden-Ordner hatte ich noch einige Varianten der Kiefernschwärmer-Raupe, um die ich mich jetzt mal gekümmert habe, wenn ich die schon mal beim Wickel hatte. Und damit das nicht nur Raupenbilder gibt, packe ich den Falter auch gleich noch dazu. Der ist allerdings nicht aus Schweden, sondern aus Nachbar´s Garten, vom Sommer.

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Rüsseltiere

Da die letzten Tage draußen nichts passierte, gibt es wieder Konservenkost vom letzten Jahr. Paar Rüsselkäferbilder sind wieder fertig geworden, die packe ich heute mal gesammelt in den Blog. Einen Teil habe ich schon gezeigt, daher sind es nur noch einige Variationen und nichts grundlegend Neues.. Mal schauen, womit ich mir dieses Jahr in meiner Umgebung die Zeit vertreibe.

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Vorsicht mit Wünschen

...denn sie könnten in Erfüllung gehen.

 

Mist. Jetzt hat´s doch tatsächlich sogar hier unten geschneit. Und auch noch über Nacht, so dass es ein paar Stunden liegenbleiben wird. Hab ich also keine Ausrede gehabt, nicht in den Wald zu fahren und nach der Aurora-Puppe zu schauen. War Schnee drauf, wie bestellt.

 

Jetzt fehlt noch Rauhreif. Wenn ich schon dabei bin - den hätte ich dann gern mit Licht. Eiskristalle mit Sonnenball im Hintergrund würde ich bevorzugen. Einfach mal, um die Schwierigkeit etwas höher anzusetzen. Beim Schnee dachte ich an sich ja auch nicht, dass er tatsächlich käme.

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Keine Angst

...ihr habt nichts verpasst. Gibt auch hier am warmen Oberrhein noch keine Frühblüher. Ist nur ein weiterer Resteverwertungs-Blog der Pflanzenbilder aus dem letzten Frühjahr. Mit den ersten Schneeglöckchen sollte es aber an sich nicht mehr zu lange dauern.

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Aurora im Januar

Kurze Pause von der Resteverwertung: Ich hab neue Bilder von der Aurorapuppe, weil heute schöner Sonnenschein war. Erfreulich. Erfreulich auch, dass man inzwischen in der Sonne auch schon wieder merkt, dass sie zunehmend Kraft hat. Ein Hauch Frühling sozusagen.

 

Allerdings muss ich zugeben, dass ich ausnahmsweise hübschem Rauhreif oder gar Schnee gegenüber mal nicht so sehr abgeneigt wäre, wie ich es sonst bin. Sähe bestimmt auch nicht schlecht aus, die Puppe mit Weiß drauf. Mal schauen, vielleicht klappt´s ja tatsächlich.

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Schmetterlingssammlung

Gesundes Neues euch allen, wenn auch mit etwas Verspätung! Fotografisch ist hier nichts passiert in den letzten Tagen. Ich war zwar zwischen den Jahren auch mal oben auf´m Berg im Schnee, allerdings mit mir auch weitere 729 Millionen Menschen*. Der Spaß auf meiner Seite war daher auch recht eingeschränkt, wenngleich die Landschaft an sich mit ordentlich Schnee nun doch ganz hübsch aussieht. Ich hab wohl auch was fotografiert, allerdings ist es aus der Erinnerung heraus nun nicht so, dass ich Lust habe, die Bilder anzuschauen. Vielleicht im Sommer.

 

Ansonsten bin ich mit den Bildern des letzten Jahres endlich soweit durch, dass alles (aus-)sortiert ist. Jetzt gibt es daher noch einige Nachzügler-Bilder, die ich über´s Jahr noch nicht bearbeitet hatte, die ich aber doch irgendwie für gelungen halte. Geht heute mal mit den Schmetterlingen hier aus der direkten Umgebung los, ungeordnet.

 

*gewissenhafte Schätzung

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Jahresrückblick gefällig?

Was´n Kackjahr! Eigentlich. So schlimm, dass ich mich tatsächlich zu einem Rückblick genötigte fühle. Um mir klarzumachen, dass das Kackjahr an sich für den Großteil der Leute wohl deutlich schlimmer war, als für mich selbst und ich endlich mit dem Gejammer aufhören sollte. Für mich war das nämlich gar nicht schlimm. Nur anders. Und auch das nur zum Teil. Gab keine Orchideentour in den Süden. Und zu viele Menschen hier im Wald und auf´m Rheindamm. Zu wenig Regen, zu viel Hitze. Und zu wenig Insekten in der Umgebung. Aber:

 

Gab auch wieder zwei Apollotouren. Oder drei eigentlich. Und Orchideen vor der Haustür. Und doch noch ganz nette Krabbeltiere in Fahrradentfernung. Ich hab neue Käferarten kennengelernt und fotografiert. Und überhaupt hab ich jetzt rückblickend - was sonst sollte man in so einem Rückblick auch tun - doch annähernd so viele Bilder wie in den Vorjahren. Positiv ist auch, dass ich jede Menge Urlaub übrig habe. Und mich das fiese Virus (noch) nicht erwischt hat. Ich hab für den Rückblick mal größere Bilder als üblich genommen. Für die Leute, die Bilder noch an einem richtigen Monitor ansehen und nicht nur am Handy. Letztere werden den Unterschied ja kaum merken.

 

Was war cool dieses Jahr?

Eine Bläulingsinvasion in der Rheinaue zum Beispiel. Die Himmelblauen Bläulinge in dieser Zahl sehen zu können, war genial.

Denn hab ich durch einen Tipp eine sehr lohnende Stelle mit Purpur-Knabenkräutern nicht weit von mir ansteuern können. Das werde ich künftig zur Saison garantiert regelmäßig machen.

Einige andere Orchideen am Oberrhein hab ich natürlich auch fotografiert, aber bei weitem nicht die Massen, die normalerweise im Süden zu finden wären.

Um die Käfer hab ich mich etwas gezielter als sonst gekümmert, für das Rastatter Fotoprojekt. Hat Spaß gemacht, trotz viel Wind und der Fallsucht der Rüssler. Hab mein altes Balgengerät und ein Ringlicht reaktiviert. Und sogar Hirschkäfer gab´s dann als Krönung der Bemühungen. Dafür gab´s bei den Sandlaufkäfern einen Totalausfall. Den Eichen-Buntkäfer aber kannte ich vorher gar nicht:

Blausterne mit ein wenig Frost konnte ich erwischen und endlich mal das Pflanzen-Fototutorial in Angriff nehmen, das ich mir schon eine Weile vorgenommen, aber bislang nicht realisiert hatte. Und denn gab es wie jedes Jahr die Schlüsselblumen im Wald nebenan. Dieses Jahr hat das mit dem Sonnenuntergang im Hintergrund aber mal richtig gut gepasst.


Und zum Glück fehlten auch die Apollos nicht. Im Gegenteil. War dafür sogar ein richtig gutes Jahr. Auch wenn´s mir in den Alpen teilweise wieder zu viele Menschen gab, aber die hab ich ja nun nicht fotografiert. Nur die Apollos. In der Schweiz am Schwarzsee und im Berner Oberland, in Frankreich im Jura und im Val Cenis, einen in Italien und vorher noch welche auf der Alb:

Zu Hause konnte ich im Frühjahr die Landkärtchen erwischen, die mich zwar einige Nerven gekostet haben, aber denn doch ab und an mitspielten. Ab Juni gab´s wieder Schachbretter, dieses Jahr mit schönem Licht an einem Morgen. Die Admirale im Wald hab ich ebenso gestalkt, mit eher durchwachsenem Erfolg. Wobei ich den nicht geplanten Wischer durchaus schick finde.

Auch sonst hab ich recht viele Schmetterlinge fotografiert, wenn ich mir das überlege. Besonders haben mich die Perlmuttfalter gefreut. Die gab es in der Pfalz und den Alpen. Bei mir in der Nähe wurde ich nicht fündig. Mal vom Brombeer-Perlmuttfalter und Kaisermantel abgesehen. Wobei es zeitweise hier echt schwierig war, überhaupt Insekten zu finden.

Und ganz zum Schluss gab´s dann noch einen Überraschungsfund im Wald: Eine Aurorafalter-Puppe. Suche ich schon seit Jahren, nu isse da. Schöne Sache!


Alles, was ich jetzt vergessen habe, lässt sich ja zur Not über´s Blogarchiv nachvollziehen. Wobei so´n büschn Resteverwertung die nächsten Wochen an sich schon noch stattfinden wird. Momentan bin ich weniger am Bilderbearbeiten, als eher am Bilderlöschen und -sortieren. Geht aber demnächst dann auch mit neuen alten Bildern weiter.

 

Was hat nicht geklappt?

 

Andere Bilder anzugucken zum Beispiel. Gab keine Ausstellungen, keine Festivals und auch sonst krieg ich recht wenig mit, was so läuft. Liegt vor allem an meiner selbstgewählten Abstinenz von asozialen Netzwerken. Allerdings bringt mich das nun keinesfalls dazu, mich diesbezüglich umzuorientieren.

 

Nicht gar so cool war der Ausfall der Sardinien-Oster-Orchideen-Tour und des Pfingsturlaubs in den Pyrenäen. Ging halt einfach nicht. Nächstes Jahr wohl auch nicht. Womit ich denn schon beim Ausblick wäre, der irgendwie nicht so leicht ist. Gern würde ich ja nächstes Jahr wieder mal mehr Orchideen fotografieren. Also so richtig. Ragwurze und so. Zu Ostern in der Provence oder später an der Drôme oder in den  Baronnies, den Causses oder am Gardasee. Lässt sich aber nicht so richtig planen, daher wird das dann, wenn´s klappt, eine recht spontane Tour. Im Sommer sind natürlich wieder die Apollos dran, nur wo steht noch nicht fest. Vercors hab ich ja wieder nicht geschafft. An sich wär da auch Südfrankreich mal wieder ein Wunschziel und denn gleich noch paar mehr Falter dort, die keine Apollos sind. Oder das Zentralmassiv. Die Pyrenäen werde ich realistischerweise eher noch ein Jahr verschieben. Hab ich ja schon gewisse Erfahrungen, im Pyrenäen-Verschieben...

 

Und so langsam hätte ich auch Lust mal wieder irgendwo was auszustellen. Mal sehen, ob sich nächstes Jahr was ergibt.

 

Egal wie das denn künftig läuft - bleibt möglichst gesund und kommt gut ins neue Jahr!

 

Marcus

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Neues vom Aurora

Eigentlich ist es nix Neues, was ich heute habe. Ist immer noch die gleiche Aurora-Puppe von vor zwei Wochen. Nur gab es heute tagsüber mal Sonne. Und ich hatte, wegen Sonntag, tagsüber sogar mal Zeit kurz in den Wald zu radeln. Meine Klammer hatte ich mir zwar letzte Woche schon in den Rucksack gepackt, aber nicht mehr gefunden. War das wieder eine wacklige Angelegenheit. Und denn haben die Waldarbeiter angefangen, geschlagene Stämme am Wegrand abzulegen. Zum Glück (noch) nicht an der Stelle, an der die Knoblauchsrauke steht, aber ich hab dennoch den Stiel mal ein Stück vom Weg weiter in den Wald versetzt. Sicher ist sicher.

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kurz vor Schluss

...vom November noch ein nicht ganz fertiger Falter. Aus´m Wald nebenan. Hab ich gestern beim Spaziergang entdeckt, die Aurora-Puppe. Eigentlich wollte ich ja Winterlibellen finden, war aber nix. Aber so´ne Aurora-Puppe ist ja auch mal was. Zumal ich seit Jahren vergeblich die Knoblauchsrauken nach denen absuche. Wenn´s gut läuft, bin ich jetzt bis zum Frühjahr immer ab und an damit beschäftigt. Rostet die Kamera nicht ein. Zumindest werde ich irgendwann mal einen Tag erwischen, an dem ich nicht arbeiten muss und auch so etwas wie Licht habe und keinen Stress zum Sonnenuntergang, so dass ich die Sache mit der Ausrichtung auch noch richtig hinbekommen sollte. Bin optimistisch. Heute war kaum Zeit und zu schnell zu wenig Licht, daher nur ein paar Schnellschüsse.

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