Aktuelle Aufnahmen oder einfach das, womit ich mich gerade beschäftige, gibt es an dieser Stelle zu sehen.

 

Die letzten 30 Blogeinträge werden hier angezeigt, alles Ältere ist über die Archiv-Links zu finden. Die älteren Beiträge sehen teilweise jedoch von der Formatierung recht eigenartig aus. Nach jedem Update wurden durch Jimdo ungefragt die alten Blog-Posts mit den neuen Formatierungen überschrieben. Ist doof, mir aber zu zeitaufwändig, den alten Kram manuell neu zu formatieren.

 

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Abends am Damm

Zwei merklich zerzauste Aurora-Männchen traf ich gestern Abend am Damm. Vermutlich die gleichen, die ich bereits in den Vortagen dort fotografiert hatte. Dieses Mal mit weniger Licht und kleinerem Abbildungsmaßstab. Zumindest die Hochformate. Einen ersten Kleinen Kohlweißling sah ich hier bei mir am Ortsrand auf der Wiese auch schon. Und jede Menge Wollschweber auf den Waldwegen. Wird Frühling.

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Nachschlag

Für heute war ja kein Licht prognostiziert, daher war ich gestern Abend nochmal mit dem Rad am Damm. Saßen auch zwei Auroras, einer allerdings eher ungünstig. Hab ich nur den anderen fotografiert. Wie jedes Jahr könnte ich jetzt erwähnen, dass ich noch immer keine Aurora-Paarung gefunden habe. Und wie immer wird es dabei vermutlich auch bleiben, mal sehen.

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was frisches

Endlich frische Falter! Mit den Überwinterern hatte ich bisher kein Glück. Die Pappeln am Waldrand, an denen die Großen Füchse immer flogen, wurden vor einigen Wochen gefällt. Andere Flugstellen, die Fotos ermöglichen, hab ich noch nicht gesucht. Die Admirale und C-Falter, die ich bisher sah, waren alle ziemlich mitgenommen. Also hab ich auf die Auroras gewartet. Nach einem ersten Weibchen am letzten Wochenende, das tagsüber umherflog, kam erstmal die Kaltfront mit ziemlich unangenehmem Wind. Gestern Abend hab ich dann eine Radtour am Damm und durch den Wald gemacht und auch ein ruhendes Männchen finden können. Da bin ich dann heute morgens nochmal hin. War fast kein Wind, trotzdem noch recht frisch und die Sonne kam eher zögerlich zwischen den noch kahlen Bäumen durch. Die Flügel hat er leider nicht geöffnet. Hab mich aber sehr gefreut, mal wieder frische Schmetterlinge fotografieren zu können.

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Scherbenhaufen

Heute gibt´s endlich die angekündigte Übersicht über die Objektive, die ich für die Pflanzenaufnahmen verwende. Hat etwas gedauert. Eigentlich wollte ich für jedes Objektiv auch ein Beispielbild mit dem gleichen Motiv dazu aufnehmen, davon bin ich aber wieder abgekommen. Zuerst, weil ich keinen Bock hatte, den ganzen Kram auf einmal in den Rucksack zu quetschen. Und dann auch, weil ich ohnehin die Linsen nicht alle für die gleichen Motive verwende, so dass ein entsprechender Vergleich nicht wirklich aussagekräftig wäre. Paar aktuelle und einige weniger aktuelle Beispielbilder gibt es aber dennoch.

Carl Zeiss Sonnar 1.8/135mm

Das ist an sich meine Immerdrauf-Linse für die Pflanzen-Fotografie. Und eigentlich auch generell mein Lieblingsobjektiv. Ist mit mehr als einem Kilo relativ schwer und kopflastig, liegt aber ohnehin meistens am Boden im Dreck (und meins sieht auch entsprechend aus). Es hat eine fantastische Schärfe bis in die Ecken bereits bei Offenblende sowie eine geniale Farb- und Kontrastdarstellung. Für Ragwurzaufnahmen oder Blausterne nutze ich es mit einem oder zwei Zwischenringen, die Vignettierung hält sich dabei in erfreulichen Grenzen. An sich ist die Nahgrenze aber auch ohne Zwischenring schon gut tauglich für akzeptable Abbildungsmaßstäbe. Ich verwende es meist bei Blende 2.2-4.5, je nach Abstand und Hintergrund. Das Bokeh ist ruhig und angenehm und auch auf Streulicht reagiert es sehr tolerant. Lässt sich gelegentlich auch durchaus für Schmetterlinge einsetzen, wenn man etwas mehr Umfeld braucht. Unten einige Bilder der letzten Tage (und einige ältere Orchideenbilder), die mit diesem Objektiv entstanden:

Sigma APO Macro 2.8/180mm

Das war das erste Makro-Objektiv, das ich mir gekauft habe. Ist mittlerweile gut 25 Jahre alt, wiegt mit 1,6 kg zu viel und ist an sich auch sonst nicht sonderlich praktisch: Zu groß, nur Maßstab 1:2 am Vollformat, die Stativschelle ist irgendwo zu weit vorne und zu weit weg vom Schwerpunkt angebracht und mit Streulicht hat es auch deutliche Probleme. Die Kontraste sind nicht die besten und die Farben - nu ja. Aber: Mit etwas mehr Hingabe bei der Nachbearbeitung haben die Bilder durchaus Potenzial. Vor allem hinsichtlich Freistellung bei Offenblende (ja, scharf isses) und auch Hinsichtlich des Bokehs hat es seine Stärken. Man braucht halt etwas Platz vor Ort, um es einsetzen zu können, weil die benötigten Abstände doch etwas größer sind, als beim 135er. Dafür taugt es gut für kleinere Pflanzen und trotz Maßstab 1:2 braucht man keinen Zwischenring. Ich nutze das meistens hier bei mir um die Ecke im Frühjahr. Für die Orchideentouren im Süden nehm ich es aus Gewichtsgründen allerdings nicht mit.

Minolta APO G HS 2.8/200mm

Das 200er Minolta wurde leider von Sony nicht übernommen und neu aufgelegt, so dass es nur gebraucht zu haben ist. An sich ist das ein ideales Objektiv, klein, leicht und knackscharf bei Offenblende mit einer hervorragenden Auflösung. Ich hab mir das früher nie leisten können und vor drei Jahren eins gebraucht gekauft. Jetzt verwende ich es gern für die Orchideenaufnahmen im Süden, weil es zusätzlich zum 135er den Rucksack und meinen Rücken nicht zu sehr strapaziert. Die Nahgrenze ist leider nicht wirklich praxistauglich, daher ist es fast nur mit Zwischenring im Einsatz. Übertreiben sollte man dabei auch nicht, da es dann auch noch zu Vignettierung neigt. Vielleicht besorg ich mir mal noch ein gescheites Achromat dafür. Dennoch eine nette Alternative zum 135er Zeiss unterwegs, wenn man mal einen engeren Bildwinkel oder die Freistellung größerer Pflanzen braucht. Dieses Jahr hatte ich es noch nicht im Einsatz, daher hier mal einige ältere Aufnahmen.

Meyer Görlitz Trioplan N 2.8/100mm

Ein altes manuelles Objektiv, eigentlich mit EXA-Bajonett, das ich mir mal auf Sony-A-Bajonett umgebaut habe. Nutze ich eher selten, weil´s doch einige Nachteile hat: Miese Nahgrenze, fürchterliche Kontraste, fast keine Schärfe und empfindlich bei Streulicht. Braucht man doch erheblichen Aufwand bei der Bildbearbeitung. Und doch passt es manchmal, wenn man einen speziellen Hintergrund braucht und die Helligkeitsunterschiede zwischen Motiv und Hintergrund nicht zu ausgeprägt sind. Die lustigen Kringel, die es aus Lichtreflexen zeichnet, sind so speziell, dass sich der Effekt doch recht schnell abnutzt. Ich nehme es ausschließlich mit Zwischenringen und trage es fast immer nur durch die Gegend. Ist aber auch nicht sonderlich schwer, so dass es nicht weiter auffällt, im Rucksack.

Minolta AF G 1.4/85mm

Das ist ein Objektiv, das sich für etwas mehr Umfeld anbietet. Hat einen Bildwinkel, der die Einbeziehung eines größeren Hintergrundbereiches ermöglicht - wenn der Hintergrund denn einbeziehbar ist. Ganz offenblendig ist es im Nahbereich (mit Zwischenring) eher soft, ab Blende 1.7 lässt es sich aber gut einsetzen. Oft verwende ich es nicht, ab und an passt es aber gut. Das Bokeh gefällt mir sehr, ist schön ruhig. Und es lässt sich auf Grund der angenehmen Abmessungen auch ganz gut immer dabei haben.

Sony SSM 2.8/300mm II

Okay, das ist jetzt nicht so wirklich ein Makro-Objektiv. Aber es funktioniert zumindest für mittelgroße Pflanzen wirklich gut. Nachteilig ist, dass es im Rucksack doch einen nicht unbedeutenden Teil des verfügbaren Volumens beansprucht und mit knapp zweieinhalb Kilo auch nicht dafür sorgt, dass ich noch viele andere Objektive gleichzeitig dabei haben möchte. Von der Abbildungsleistung ist es über jeden Zweifel erhaben und immer, wenn ich übermütig werde, nehm ich es einfach mal mit in den Wald. Da hat es dann den Vorteil, das es durch den engen Bildwinkel und die große Blendenöffnung viel unruhigen Hintergrund schluckt und den Nachteil, dass man verdammt viel Platz braucht, um nicht zu viel Gesprattel im Vordergrund zu haben. Für kleinere Pflanzen ist es auch nichts, da es mit Zwischenring schnell vignettiert. Mein diesjähriges Lieblingsbild der Schlüsselblumen habe ich mit diesem Objektiv gemacht (Bild 3/4).

Sony STF 4.5/135mm

Zum Schluss noch was spezielles: Ein Smooth-Transition-Focus (STF) Objektiv. Das hab ich seit kurzer Zeit, weil es bauartbedingt ein cremiges Bokeh mit größerer Schärfentiefe kombiniert und ich dachte, es wäre super für die räumlich ausladenderen Blüten der Ragwurze geeignet. Kann ich jetzt zur Zeit leider nicht wirklich testen. Probiert hab ich es mit Schneeglöckchen, Blausternen und Lerchenspornen. So es vor Ort gelingt, den Vordergrund zu beruhigen, gefallen mir die Ergebnisse bislang ziemlich gut. Ist gut Zwischenring-tauglich mit überzeugenden Farben und dank manuellem Fokus auch mit ausreichend Einstellweg versehen. Mit etwas mehr Übung kann ich mir das gut für kleinere Orchideen vorstellen. Schärfentiefe und Bokeh sind jedenfalls mal recht vielversprechend.

Seltener benutze ich noch das 2.8/105mm Sigma Macro EX (zum Beispiel für die Veilchen letzte Woche) und das 3.5/135mm Meyer Görlitz Primotar. Je nach Laune und Tagesform. Prinzipiell eignen sich aber für meine Art der Darstellung die eher hochgeöffneten, längerbrennweitigen Objektive am besten. Ein gescheites 1.4/50mm wäre vielleicht noch eine Option, wenn´s denn uneingeschränkt offenblendtauglich wäre. So richtig Lust auf noch mehr Objektive hab ich aber dank des bereits vorhandenen Glasgewichtes auch nicht unbedingt. Wer´s nachmachen will hat mit dieser Übersicht hier aber zumindest mal eine ganz lohnende Auswahl. Für die anderen Kamerahersteller kann man sicher zumindest bauartbedingte Ableitungen machen, auch wenn ich da keine speziellen Tipps zu einzelnen Objektiven geben kann.

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End of days

Komische Sache - da ist bestes Wetter draußen, die Blumen blühen, Schmetterlinge fliegen und dennoch bleibt mein Elan zunehmend auf der Strecke. Die Blödheit der Leute beim Einkaufen und der fehlenden Einsicht bei erforderlichen Einschränkungen in der Freizeitgestaltung gehen mir zunehmend auf die Nerven. Irgendwie drückt das alles auf die Stimmung, lässt sich wohl nicht ändern. Hinzu kommt die Erkenntnis, dass uns die Einschränkungen wohl noch deutlich länger erhalten bleiben werden, was die Freude auf meine fotografische Hauptaktivitätszeit doch erheblich schmälert.

 

Gestern war ich im Wald und hab eher lustlos Buschwindröschen und Schlüsselblumen fotografiert. Ist alles nicht vorzeigbar. Ein Taubenschwänzchen schwirrte die Lerchensporne ab, darüber hab ich mich gefreut. Ich frage mich, ob das überwintert hat oder tatsächlich schon aus dem Süden kam? Auch ein Aurora-Weibchen flog schon umher. Das war aber definitiv ein frisches.

 

Die heutigen Bilder sind von Sonntag und Montag. Schmetterlinge hab ich noch immer keine. Wochenende wird wolkig. Passt irgendwie.

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Frühling

Morgens Frost, nachmittags T-Shirt-Wetter - hach! Nu ja, ich könnte jetzt an sich über die sonstige Schlechtigkeit der Lage jammern, aber das fällt mir irgendwie schwer, bei diesem Wetter. Gestern Nachmittag war ich mal nach Schmetterlingen schauen, hab aber nur einige Zitronenfalter, einen Admiral und einen Großen Fuchs gesehen und noch keine Auroras. Bin dann wieder in den Wald zu den Lerchenspornen, vorher aber über die vielen Veilchen gestolpert und hab mich dann lieber mit denen befasst. Die Lerchensporne sind teilweise schon wieder am abblühen - verrückte Geschwindigkeit dieses Jahr!

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endlich Frost

Ha! Ich konnte mein Glück heute morgen ja kaum fassen, als die Wiesen auf dem Weg zu den Blausternen tatsächlich mit Reif überzogen waren. War zwar nur ein kurzes Schauspiel, als die Sonne denn draußen war, aber es hat noch gereicht, einige Blausternbilder mit Reif zu machen. Schöne Sache, hat ja die letzten Jahre nicht mehr so wirklich geklappt.

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Sieht gut aus...

...mit meinem "Zu-viele-Bilder-Problem". Scheint so, als ließe sich das in diesem Frühjahr tatsächlich in den Griff bekommen. Der Osterurlaub auf Sardinien ist zumindest mal so gut wie erledigt und damit bleiben mir auch so um die 6000 zu sortierende Orchideenbilder erspart. Und ob ich ersatzweise Ende April an die Drôme kann, ist auch eher fraglich. Glück gehabt. Kann man ja auch durchaus positiv sehen.

Kann ich mich vielleicht dieses Jahr doch mal wieder auf die Schmetterlinge konzentrieren. Und/oder auf das Fotografieren vor der Haustür. Im Schlüsselblumenwald zum Beispiel. Hab´s die letzten Tage nicht mehr zu den Blausternen geschafft, vielleicht morgen früh noch mal. Ansonsten blühen auch schon die Lerchensporne und die gehen ja fast als Orchideen-Ersatz durch. Aber nur fast. Ist trotzdem irgendwie schade, mit den Ragwurzen auf Sardinien...

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Schlüsselblumen, abends

War wohl nix, die letzte Woche. Viel Wasser, wenig Licht. Gestern Abend hat´s denn mal für etwas Sonne gereicht. Allerdings könnte ich derzeit fast ein Unterwassergehäuse gebrauchen, so hoch wie das Wasser im Auwald steht. Ist zwar nach der Trockenheit der letzten beiden Jahre nicht verkehrt und vermutlich noch immer in der Gesamtbilanz zu wenig. Aber eben auch schwierig, die Kamera bodennah zu halten, ohne sie zu ertränken.

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Gotlands Orkidéer

Ich war ja letztes Jahr nach dem Gotland-Urlaub so ein bißchen angepisst, was die Orchideenausbeute anging. So im Vergleich zu 2017 war das, was noch zu finden war, irgendwie enttäuschend. Wohl vor allem wegen der Trockenheit. Aaaaber: Im Rückblick mit etwas Abstand gefallen mir die entstandenen Bilder doch ganz gut. So eine längere Fotopause ist doch immer wieder hilfreich. Ich hab aber noch mehr und je nach Wetter und Licht bei den Schlüsselblumen gibt es denn weiter Konservenkost oder tatsächlich was frisches.

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Auch die sind schon da

Da kam gestern denn überraschend die Sonne zwischendrin doch noch mal ´raus. Für die Blausterne war´s zu weit, also bin ich spontan zu den Schlüsselblumen geradelt, die stehen näher dran und ich konnte die Lücke zum nächsten Schauer besser abschätzen. Für den ersten März sind die Schlüsselblumen erstaunlich weit. Sind nicht wie sonst nur einzelne Blüten offen, sondern die Mehrzahl der Pflanzen schon deutlich am aufblühen. Und zwischendrin gab es sogar schon etliche blühende Buschwindröschen.

 

Die Woche über werde ich tagsüber nicht zum Fotografieren kommen. Vielleicht Richtung Abend mit Sonnenuntergang? Mal schauen, der Wald bietet sich dafür eigentlich an und es stehen genügend Pflanzen in Blüte, so dass sich was passendes finden lassen müsste.

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Herbst-Drehwurz zum zweiten

Passend zum heute herbstlichen Wetter hab ich Bilder aus dem Herbst: Die Herbst-Drehwurz aus´m Elsaß. Hatte ich schon gezeigt, aber noch nicht alles bearbeitet. Nu isses fertig. An sich hätte ich aber langsam Lust auf Schmetterlinge. Ist nur das Wetter momentan zu durchwachsen...

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mehr Blau

Langsam gibt es bei den Blausternen genug Auswahl, so dass man immer einen findet, der fotogene Blüten hat und bei dem auch Umfeld und Sonnenstand passen. Gestern war´s mal freundlich genug, dass ich mich auf´s Rad gesetzt und die Blausterne besucht hab. Ist etwas hochformatlastig geraten, die Auswahl. Aber nicht nur die Blausterne blühen, auch Schlüsselblumen (hatte ich ja schon erwähnt) und sogar einige Gelbe Windröschen. Die hab ich im Februar in den Vorjahren noch nicht in Blüte gesehen. Zu den Objektiven schreib ich demnächst noch was...dauert etwas.

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Die letzten Apollos aus dem letzten Jahr

Wird langsam Zeit, mit den Bildern vom vergangenen Jahr fertig zu werden, sonst liegen die wieder ewig ´rum. Aus Gotland ist irgendwie noch jede Menge Zeug übrig. Tatsächlich noch Orchideen und Landschaft und Karnickel und - Apollos. Mit den Apollos war´s das jetzt aber endgültig. Mehr hab ich nicht. Also schon noch minimal andere Versionen, aber nix, was ich extra hochladen müsste. Geschafft. Kann die neue Saison kommen...

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knapp daneben

...ist ja bekanntlich auch vorbei. Daher hab ich heute nur fast Blausterne mit Reif. Als ich heute zu den Blausternen radelte gab es tatsächlich an den exponierteren Stellen Reif am Boden. Hab gehofft, dass ich vielleicht auch Glück hätte und mal wieder gefrostete Blausterne fotografieren könnte, war aber nix. Im Wald war´s denn zu geschützt, daher gab es dort auch kaum Reif. Für etwas Taugeglitzer hat´s gereicht, mehr nicht. War auch leider zu windig, so dass es recht schnell alles abtrocknete.

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Gondo

So richtig Dreckwetter ist´s heute zwar nicht gewesen, vernünftiges Licht gab es dennoch nur tagsüber mal zwischendrin. Als ich denn Zeit hatte nicht mehr. Macht nix, gibt es also wieder Konserven. Die letzten Apollo-Reste aus der Gondo-Schlucht. Jetzt bin ich mit diesen Bildern aber endgültig durch, wurde auch Zeit...

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Sommer

Tach. Ich bin ein wenig aus´m Rhythmus, was so die Jahreszeiten betrifft. Dass es keine Winter mehr gibt, hab ich ja schon kapiert, ist abgehakt. Dass jetzt aber gleich noch der Frühling wegrationalisiert wird, ist neu. Knapp 20° C heute Nachmittag - T-Shirt-Wetter und alles andere als "frühlingshaft". Hinzu kommt, dass nicht nur vereinzelt die Blausterne Mitte Februar blühen, sondern doch schon eine ganz gute Auswahl vorhanden ist. Dafür sind die Schneeglöckchen im Wald in Vollblüte und kommendes Wochenende vermutlich schon wieder durch. Die ersten Schlüsselblumen und Gelbsterne waren heute ebenfalls schon offen. Nochmal: Es ist Mitte Februar! Also nach dem Kalender Winter! Ich bin kein Winter-Fan. Überhaupt nicht. Aber wenn das jetzt auf nur noch zwei Jahreszeiten: warm / dunkel hinausläuft, denn macht das auch keinen Spaß mehr.

 

Erfreulich war, dass es noch Schmetterlinge gibt: Zwei C-Falter und ein gutes Dutzend Zitronenfalter hab ich gesehen. Und an den Blausternen haben sich etliche Wildbienen bedient. Auch schön, dass es von denen noch welche gibt. Demnächst dann also entweder Schlüsselblumen oder Große Füchse, bei Dreckwetter vielleicht noch mal Konserven. Ma kuck´n.

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How to make great - Schneeglöckchenbilder

Okay, okay, great liegt sicherlich im Auge des Betrachters, aber zumindest hab ich jetzt endlich ein Tutorial gebastelt, wie meine Pflanzenbilder so normalerweise zu Stande kommen. Ab und an fragt ja mal jemand nach, wie ich das so mache. Kann ich dann künftig einfach auf den heutigen Blogeintrag verweisen und hab viel Zeit zum Fotografieren und Bilderbearbeiten gespart. Eins ist mir besonders wichtig: Ich pfusche da nicht nachträglich mittels Bildbearbeitung in den Aufnahmen rum, sondern mache alles erforderliche vor Ort.

 

Heute geht´s mal vorrangig um Licht, Kameraposition und Bildelemente. Die passenden Objektive stelle ich denn demnächst mal vor, wenn sich die Blausterne endlich zeigen. Da wo die wachsen ist nämlich deutlich mehr Platz. Bei den Schneeglöckchen im Wald sieht das recht eng aus:

 

Oben seht ihr die Gesamtsituation im Wald heute Nachmittag: Einige Schneeglöckenhorste, die meisten leider noch nicht aufgeblüht, altes Laub, Äste und Totholz und jede Menge Stämme von Gebüsch und Bäumen. Von oben betrachtet sieht das alles ziemlich unruhig aus und eher wirr. Die rechts abgeschattete Schneeglöckchengruppe habe ich mir für´s Foto ausgewählt, die Kamera liegt links im Dreck, mit einem Beanbag auf den richtigen Bildausschnitt ausgerichtet. Der Diffusor schattet das Motiv ab, ich hab ihn einfach an einen in den Boden gesteckten Ast angelehnt. Das funktioniert nur bei Windstille, weil er sonst gerne auf die Pflanzen klappt. Da hilt dann nur, ihn am Stativ oder Erdspieß mittels Klammer zu fixieren. Warum ich den Diffusor benutze, zeige ich in den Beispielbildern am Schluss. Im nächsten Bild wird deutlich, was sonst noch wichtig ist:

 

Eine möglichst tiefe Kameraposition: Vorder- und Hintergrund verschwimmen dann in der Unschärfe, das ganze unruhige Gesprattel, das man von oben am Waldboden sieht, ist ruckzuck aus dem Bild verschwunden. Im unteren Bildfeld befinden sich einige alte Blätter, die im Idealfall etwa 1/4 bis 1/3 des Motivs verdecken und für einen weichen Abschluss nach unten sorgen. Hier muss man je nach Brennweite und Motivabstand einfach experimentieren, wie viel Laub/Gras/sonstiges man an welcher Stelle benötigt, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Häufig liegt eher zu viel im Bildfeld, so dass man eher etwas wegräumen oder den Kamerastandpunkt leicht erhöhen muss, als etwas hinzudrapieren. Je näher die Objekte am Objektiv positioniert werden, desto softer und auch transparenter wird die Vernebelung.

 

Hinter der Kamera sieht das dann so aus, wie oben. Die beiden braunen Blätter direkt vor dem Objektiv sind für die Vernebelung im unteren Bildfeld verantwortlich. Scheint da die Sonne drauf, gibt es einen hellen Bereich, sind sie im Schatten, ist der untere Bildrand dunkel. Ansonsten ist es ganz nett, wenn die Kamera ein Klappdisplay hat und man sich nicht mit einem Winkelsucher ´rumärgern muss.

 

Zum Schluss noch einige Beleuchtungsvarianten. Hier sind der Experimentierfreude an sich keine Grenzen gesetzt:

 

Die Kameraposition ist in allen Bildern (fast) gleich. Bild eins ist ohne den Diffusor aufgenommen. Das direkte Sonnenlicht führt zu überstrahlten Blüten, das Umfeld wirkt eher düster.

 

Bild zwei ist mit Diffusor entstanden, allerdings mit unbesonntem Vordergrund. Hier sieht man den Boden noch recht deutlich und die Vernebelung ist eher schwach ausgeprägt. In Bild drei und vier ist denn der Vordergrund in der Sonne, lediglich die alten Blätter wurden geringfügig anders positioniert, um die Stärke und Position der Vernebelung zu variieren. Alle vier Bilder sind mit dem Zeiss Sonnar 135mm bei Blende 2.0 aufgenommen. Prinzipiell sind für derartige Bilder längere Brennweiten und große Blendenöffnungen ideal. Je lichtstärker das Objektiv, desto softer lässt sich das Umfeld darstellen.

 

Die finale Aufnahme, also die, die mir am besten gefällt, habe ich allerdings mit dem Sony STF 4.5/135mm aufgenommen. Ist ein erster Test der neuen Linse, der aber durchaus Lust auf mehr macht:

 

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Spinnen

So, der erste Monat ist geschafft, fotografiert hab ich nicht. Gab jetzt auch nur so absonderliches "Wetter". Aber wenigstens blühen die Schneeglöckchen im Wald. Wenn´s mal Licht gibt, kann´s sein, dass ich auch mal wieder fotografiere. So lange gibt´s eben noch Konserven. Spinnen - in vegetarischer Form und auch eine richtige.

 

Die Spinnen-Ragwurzen sind vom Pyrenäen-Nordrand, die Springspinne aus Aude, alles von Anfang April. Was die Bestimmung der Ragwurze angeht, bin ich unsicher (Ophrys massiliensis/exaltata/aranifera kämen in Frage), die Springspinne sollte eine Goldaugen-Springspinne (Philaeus chrysops) sein. Das, was sie erwischt hatte, war ein Rüsselkäfer.

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Serapias Teil - ähm - weiß ich auch nicht so genau

Jut. Ich häng immer noch im April-Provence-Ordner fest. Ist aber auch wirklich randvoll, der April-Provence-Ordner. Mit Serapias. Wieder mal neglecta, war halt viel. Hab ich ja wohl schon gelegentlich angedeutet...

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X

Heute was kurzes. Ich hänge immer noch im April-Provence-Ordner fest. Und weil ich da neulich einen wichtigen Hinweis erhielt, hab ich mir mal auch die restlichen Schmetterlings-Hundswurze angesehen, die ich noch habe. Die eine vom letzen Mal war nämlich eine Hybride mit Anacamptis morio picta, erkennbar am eher waagerecht verlaufenden Sporn, was ich nicht beachtet hatte. Weil ich´s nicht wusste. Dank der Aufmerksamkeit eines treuen Lesers konnte meine Unwissenheit aber unzwischen in diesem Bereich abgestellt werden. Wieder was gelernt. Jedenfalls ist die Pflanze, die ich im April zuerst fand, auch eine Hybride, wie ich jetzt erkannt habe. Ein willkommener Anlass, auch diese Bilder mal zu bearbeiten. Hätte ich wahrscheinlich noch mehr gemacht, wenn ich damals schon drauf geachtet hätte...

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doch wieder Ragwurz

Mir war nun doch mal wieder nach Ragwurz-Bildern. Sind noch immer einige Varianten vorhanden, die ich noch nicht gezeigt hatte. Drôme-Ragwurz zum Beispiel. Und auch noch mal die Hybride mit der Fliegen-Ragwurz. Sind einfach zu hübsch, als dass ich die Dateien unbearbeitet liegen lassen könnte.

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alles außer Ragwurz

Ich hatte ja Orchideen angekündigt. Gibt es heute also Orchideen. Mal keine Ragwurze, auch wenn ich noch welche habe. Die ganzen Kleinen Knabenkräuter aus Var hab ich bisher irgendwie beim Bearbeiten ignoriert. War also ein willkommener Anlass, mich mal um die zu kümmern. Zum Lückenfüllen sind auch noch die Hybride aus Anacamptis papilionacea und A. morio picta (Bild 1 - Danke an Erich für die Richtigstellung!) und A. laxiflora (2 und 3) dazwischen gerutscht, ansonsten sollten das an sich alles Anacamptis morio picta sein, die da in den Korkeichenwäldern herumstanden.

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Falter-Reste Teil 2

Ich hab wieder einige Bilder fertig. Nochmal Schmetterlinge aus den Alpen (Nr. 7-21) vom letzten Jahr und einige von Gotland (1-6). War rückblickend nicht gar so umfangreich, meine Ausbeute die Schmetterlinge betreffend. Mal von den Apollos abgesehen. Und weil das zu wenige Schmetterlinge waren, gibt es als nächstes vermutlich wieder einige Orchideenbilder. Von denen hab ich ja genug gemacht. Mal sehen, ob sich das Verhältnis dieses Jahr wieder umkehren lässt.

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Kleine Monster

Lange gab es hier keine Sandlaufkäfer mehr zu sehen. 2018 hab ich gar keine fotografiert. Letztes Jahr fand ich eine recht umgängliche Population von Dünen-Sandlaufkäfern an einem Flussufer im Vanoise-NP. Gab auch gelegentlich wolkige Nachmittage, an denen sie noch aktiv waren - perfekt für Fotos mit nicht zu starken Kontrasten. Abschatten ist ja eher schwierig, bei so hektischen Viechern.

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Zwei Monate sind genug

Zwei Monate ohne Apollos im Blog. Schlimm. Aber ist ja jetzt zum Glück vorbei, die Apollo-Blog-lose Zeit. Weil ich Apollo-Bilder gefunden hab. Aus´m Vanoise-Nationalpark, vom August. Von da hab ich dann aber keine mehr, die sich noch lohnen würden, glaube ich. Also vielleicht noch paar Hochalpen-Apollos, aber keine Roten mehr. Da hab ich noch welche im Schweiz-Ordner gesehen, neulich. Also ist noch Material da, bis die Blausterne blühen. Dauert ja vermutlich nicht mehr lange, bei dem Wetter. Mal sehen, ob und wo das dieses Jahr klappt, mit den Apollos. Ich war ja noch immer nicht im Vercors, so im Juli. Und in den Pyrenäen. Und irgendwie sind die möglichen Ziele, an denen ich noch nicht war zum Glück deutlich zahlreicher, als die, an denen ich schon war.

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Raupen

Einige Raupen hab ich letztes Jahr auch wieder gefunden. Also eigentlich noch einige mehr, als die hier gezeigten. Nur hatte ich nicht immer Lust, welche zu fotografieren. Oder das Licht war nix. Egal, wenn´s um Schwärmer geht, ist mir das Licht meistens doch wurscht. Sind alles Bilder aus dem Vanoise NP vom August. Die Kleinen Nachtpfauenaugen-Raupen waren da in den Hochlagen ziemlich aktiv unterwegs, was mich auf den Versuch mit der längeren Belichtungszeit brachte.

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Schrecken vom letzten Jahr

Der Abwechslung wegen hab ich mich mal um die Schreckenbilder gekümmert, die sich so zwischendrin im vergangenen Jahr angesammelt haben. Sind noch nicht alle, kommt bestimmt noch ein zweiter Teil. Sind auch noch nicht alle bestimmt, dazu hatte ich bislang keine Muße.

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flatteriges aus den Alpen

Gesundes Neues wünsche ich! Endlich hatte ich mal wieder Zeit einige Bilder zu bearbeiten. Ist zwar noch immer nicht alles aus dem letzten Jahr fertig (aus-)sortiert, aber einige der sonstigen Schmetterlingsbilder aus den Alpen hab ich mir zwischendrin mal gegönnt. Hoffentlich schaffe ich das jetzt mal wieder etwas regelmäßiger, hier für Nachschub zu sorgen...

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Ein Buch und ein Jahresende

Die letzte Chance, 2019 noch einen Blogartikel rauszuhauen...

 

War recht ruhig hier die letzten Wochen. War keine Zeit zum Bilderbearbeiten, kein Wetter, das mich zum Fotografieren gebracht hätte und am Jahresende und speziell um Weihnachten rum ohnehin immer viel zu viel Kram zu erledigen. Nur so als Erläuterung, warum hier nichts passierte.

 

Ganz untätig war ich dennoch nicht. Hab endlich ein Fotobuch fertig, das ich schon eine Weile geplant hatte. So Bücher im Allgemeinen, also nicht nur Fotobücher, mag ich ja recht gern, womit sich denn meine Regale ziemlich gut füllen lassen. Jedes Jahr mache ich eins mit den Bildern vom vergangenen Jahr. Da bin ich nicht so ganz auf dem Laufenden, weil ich mit dem Bildersortieren immer in Verzug gerate und im Frühjahr keine Lust mehr habe, da ewig an der Gestaltung zu basteln. Jedenfalls ist gerade erst das 2017er fertig geworden. Die Bücher hab ich denn auch ab und an bei den Ausstellungen dabei und ab und an fragt denn mal jemand, ob ich die auch verkaufe. Und da zum Verkaufen so´n Jahrbuch irgendwie doof ist, hab ich mal ein Best of gebastelt. Ab 2011, ab da sind die Bilder einigermaßen verwertbar und gefallen mir noch immer und weil ich ab da mit Vollformat fotografierte. Denn wollte ich mich auf 50 Bilder beschränken, was nicht funktionierte. 77 sind es jetzt geworden, die mir von den viel zu vielen Bildern der letzten Jahre besonders gut gefallen. Belichtet auf Fotopapier, sieht besser aus, als der gelegentlich zur Streifigkeit neigende Digitaldruck. Wird dadurch aber dummerweise ziemlich teuer, kann ich nicht ändern.

 

Wie das Ganze aussieht, könnt ihr da unten sehen:

Insgesamt sind es mit den technischen Angaben am Ende 88 Seiten im Leineneinband geworden. Format 28 x 28 cm, einzeln nummeriert und limitiert auf 20 Stück. Obschon ich nicht davon ausgehe, dass die Zahl irgendwie zu erreichen ist. Zumindest kann ich jetzt immer eins dabei haben, bei den Ausstellungen und verkaufen, falls der Preis nicht zu abschreckend ist. Wird vermutlich auf 150 Euro hinauslaufen, je nach Angebot, das ich gerade habe, um es fertigen zu lassen. Die ersten beiden sind für 140 Euro plus tatsächliche Versandkosten zu haben, weil ich gerade einen Rabatt bekommen konnte. Wenn jemand eins will: info@falterwelten.de. Wenn keiner eins will ist das natürlich auch nachvollziehbar...

 

Und sonst könnte ich hier einen Ausblick schreiben und einen Rückblick, oder umgekehrt. Hab aber noch nicht die Lust dazu. Kann sein, dass sich das die nächsten Tage noch irgendwie ergibt, mal sehen. Jedenfalls wünsche ich allen, die hier mitlesen, einen guten Rutsch ohne abgetrennte Gliedmaßen und ohne Hörsturz bei der leider unvermeidlichen Böllerei. Bleibt gesund!

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