Aktuelle Aufnahmen oder einfach das, womit ich mich gerade beschäftige, gibt es an dieser Stelle zu sehen.

 

Die letzten 30 Blogeinträge werden hier angezeigt, alles Ältere ist über die Archiv-Links zu finden. Die älteren Beiträge sehen teilweise jedoch von der Formatierung recht eigenartig aus. Nach jedem Update wurden durch Jimdo ungefragt die alten Blog-Posts mit den neuen Formatierungen überschrieben. Ist doof, mir aber zu zeitaufwändig, den alten Kram manuell neu zu formatieren.

provincialis

Die Provence-Ragwurz ist an sich ganz gut zu erkennen. Hat so eine hübsche rote Zeichnung, die sie immer aussehen lässt, als würde sie herzhaft lachen. An sich. Wären da denn nicht wieder etliche Pflanzen, die irgendwie so ähnlich aussehen, aber denn doch nicht so richtig deutlich nach provincialis. Zumindest bei den ersten Bildern bin ich mir aber sicher, ab Nr. 9 nicht mehr so. Die 10 könnte auch eine arachnitiformis sein. Oder eine Hybride aus provincialis und arachnitiformis. Und die letzten beiden Bilder - hmmmm. Die komische Pflanze stand zwischen eindeutigen provincialis, sieht aber von der Form aus wie eine massiliensis. Die blüht aber deutlich früher. Eigentlich.

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wieder Wochenende

...wieder Schmetterlinge. Kann ich nicht ändern, weil´s bei mir um die Ecke (noch) keine neuen Orchideen gibt. Viellleicht setze ich mich nächstes Wochenende mal in´s Auto und sorge für Abhilfe. Heute morgen gab es zwei Kleine Kohlweißlinge, einen Tintenfleckweißling, eine Braune Tageule und - Hammer! - den ersten Hufeisenklee-Gelbling. So früh ist das bisher wohl nicht vorgekommen, dass davon einer unterwegs war. Flogen auch noch mehr von den weißen und auch einige Tageulen, nur den Schwalbenschwanz suche ich noch immer vergeblich. Der orange Hintergrund ist übrigens ein blühender Nussbaum im Sonnenaufgangslicht - immer wieder schön diese Jahreszeit.

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arachnitiformis

...glaube ich zumindest. Gibt´s ja einige Unterarten von. Sind heute mal die Pflanzen mit den sehr kleinen, schlanken Blüten und überwiegend geraden, längeren Blütenblättern. Das passt denn an sich ganz gut zu Ophrys arachnitiformis. Die Zeichnung ist aber schon wieder so variabel, dass ich da auch fast alles andere glauben könnte. Licht war meistens nicht so dolle. Immer wenn ich welche von denen fand, gab´s gerade wieder Wolken. Was soll´s.

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Ophrys jaune - Ophrys lutea

Überraschung - es gibt Orchideenbilder! DIe Gelbe Ragwurz hab ich ewig gesucht. Eigentlich soll die häufig sein und da in der Provence so ziemlich "überall" rumstehen. Gefunden hab ich die erst zum Ende des Urlaubs in einem Waldbrandgebiet vom letzen Jahr. Stand nicht mehr viel, nur einige der kleinen, stacheligen Eichenbüsche, die einem beim Durchlaufen und Hinknien immer so viel Freude bereiten, trieben wieder aus dem Wurzelwerk aus. Und zwischen denen wuchsen denn die Ragwurzen. Kann aber sein, dass die auch woanders noch wachsen und ich für die einfach etwas zu früh dran war.

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na gut

Ist noch ein wenig Dienstag. Hab ich also geschafft, mit den nächsten Orchideen. Hab auch extra große rausgesucht - Riesenknabenkräuter. Sind nur dem Namen nach Knabenkräuter und ansonsten mit der Riemenzunge verwandt. In der Gegend dort war ich an sich wegen denen, weil ich letztes Jahr im Sommer dort die vertrockneten Stängel fand und die Pflanzen unbedingt mal in unvertrocknet sehen wollte. Das Problem war dann eher, eine Auswahl zu treffen, weil die fast an jedem Straßenrand oder Bewässerungskanal wachsen. Und in jedem Olivenhain, in dem die Herbizidverwendung noch nicht das liebste Hobby des Besitzers ist. Sind überwiegend recht große, stattliche Pflanzen mit schicken Blüten in recht abwechslungsreichen Farbtönen. Etwas schwierig freizustellen, hauptsächlich ihrer Höhe wegen. Und irgendwann sind die denn einfach nicht mehr so interessant, wenn man die ständig sieht. Hab aber noch mehr Bilder, kommt noch ein zweiter Teil.

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Intermezzoverlängerung

Heute nochmal Schmetterlinge von um die Ecke von heute morgen. Ist wegen eines Schmetterlingsfotoprojektes, bei dem ich derzeit mitmache. Aus diesem Grund sind da entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten auch mal etwas größere Abbildungsmaßstäbe dabei, ohne viel Bildgestaltungstralala.

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Intermezzo

Wie angekündigt grätschen heute die ersten Falter zwischen die Orchideenbilder. Heute morgen war ich am Damm und hab nach den Auroras geschaut. Zwei saßen am Wiesenschaumkraut und ein Tintenfleckweißling war denn auch gleich noch dabei. Licht war etwas schwierig, da die alle im schattigen Bereich saßen. Ist also nichts mit Geglitzer im Hintergrund.

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theoretische Schärfe

Ist schon faszinierend, wie sehr Erinnerung und Realität bereits nach wenigen Tagen differieren können. Theoretisch hab ich um die 2000 geniale, scharfe, perfekt gestaltete Aufnahmen aus der Provence mitgebracht. Also während der Aufnahmen und des jeweils kurzen Checks am Display war das jedenfalls meine Überzeugung. Praktisch ist das - anders. Einen Teil der fehlfokussierten Bilder kann ich dem Wind anlasten, aber bei weitem nicht alle. Ist in vielen Fällen die Kamera nach dem Fokussieren vermutlich auf dem Bohnensack nochmal um Milimeter verrutscht, als ich teils erfolglos versuchte, mit dem Diffusor den Wind zu besiegen. Spart mir nun zwar einiges an Bearbeitungszeit, ist teilweise aber schon frustrierend. Kann aber sein, dass dieser Eindruck mit der Zeit wieder verschwimmt.

 

Ich hab heute mal einige der Bilder herausgesucht, auf deren Bearbeitung ich mich bereits während der Aufnahme freute. Sind einige der hübschen Gruppen von Ragwurzen, nette Morgenlichtstimmungen oder einfach besonders hübsche Einzelpflanzen, die ich finden konnte. Und die eine total unscharfe oben - die war tatsächlich so gewollt. Kann man aber im Nachhinein immer behaupten.

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Camelfaces

Los geht´s mit den ganzen Ragwurzen. Zuerst mal einige von den Braunen, denen ich über den Weg lief. Die habe ich erstmals sehen können und gerade die mit den stärker gebogenen Blüten haben mich immer wieder an Kamelgesichter erinnert. Die hab ich an ganz vielen verschiedenen Standorten finden können - sowohl direkt an der Küste, fast in Reichweite der Brandung, als auch in den ausgedehnten Kiefernwäldern oder im Luberon bis in 500m Höhe. Darüber gibts es die bestimmt auch, etwas später aber wohl.

 

Bei den Arten bin ich mir nicht komplett sicher. Es sollten Ophrys lupercalis (alle die so rotbraun gefärbt sind), Ophrys fusca (die schwarzblauen ohne gelben Rand) und Ophrys delforgei (die mit den kleineren, gelbgerandeten Blüten) sein. Evtl. ist da auch Ophrys forestieri dabei, bin ich momentan noch am grübeln.

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Bleichgesichter

So, Ostern ist rum, ich bin wieder da, aus´m Süden. Da war ich, weil ich Ragwurze sehen wollte. Und Riesenknabenkräuter. Ich hab Ragwurze gesehen. Und Riesenknabenkräuter. Hab ich denn auch fotografiert, die ganzen Orchideen, die ich sah. Also nicht alle, wär zeitlich etwas eng geworden, aber doch schon einige. Und einige sind auch scharf, trotz Frühjahrswind in der Provence. Ist von der Stärke gar nicht mal so anders, als der Sommerwind in der Provence, nur eben deutlich kühler und daher noch etwas nerviger, finde ich.

 

Zu Beginn und weil das wie immer mit der Sichtung der zu vielen Bilder einige Zeit in Anspruch nehmen wird gibt es heute die bleichen (hypochromen) Orchideen, die ich fand. Waren nicht so viele und deshalb fällt die Auswahl leicht. So als Appetizer für die nächsten Blogeinträge. Kann aber gut sein, dass da demnächst noch einige Falter dazwischen grätschen. Ist nämlich inzwischen auch hier so richtig Frühling geworden.

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...und heute ist wieder Winter

Hätte ich jetzt nicht gedacht, dass der so hartnäckig ist, der olle Winter. Scheint sich aber zu Beginn die Kräfte gut eingeteilt zu haben, so dass jetzt noch was übrig ist, was weg muss. Sah jedenfalls heute morgen irgendwie komisch aus, da draußen. Und mittags auch noch. Und weil das mit den gefrosteten Blausternen bislang nichts wurde, hab ich gedacht, beschneite Blausterne sind auch okay und war im Wald. Gibt also Blausterne mit Schnee. Aber denn ist auch mal gut...

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Gestern war Frühling

Sonne, Wärme, flatternde Flattertiere und blühende Schlüsselblumen - hach. Heute regnet´s und morgen wird´s kalt. Nu ja, wird auch wieder warm. Ich hab gestern jedenfalls vergeblich den Großen Fuchs gestalkt und bin denn in den Schlüsselblumenwald gefahren. Geht gerade so richtig los dort und war auch nicht übermäßig matschig. Hab ich mal trainiert für Fotos kleiner Blumen am Boden, weiß man ja nie, wofür man sowas brauchen könnte. Scheint aber noch zu klappen, nach der ganzen Zeit ohne Blumen.

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Glöckchen, ohne Schnee

Hab Blausterne gesucht, heute Nachmittag. War sonnig und ich dachte, ich mach noch paar Fotos. Soll ja demnächst mehr so nass sein. Von oben nass. Von unten isses ja schon die ganze Zeit ein einziger Matsch. Wär an sich ganz nett, wenn das mal etwas trockener würde, damit nicht immer der halbe Waldweg am Fahrrad klebt. Aber nu ja, ist nicht immer Sonnenschein. Nur heute.

 

Hab auch Blausterne gefunden, jede Menge sogar. Steht der ganze Rheindamm voll damit. Aufgeblüht. Mitte Februar. Hab aber nur einen fotografiert. Die anderen standen ungünstig oder zu matschig oder die Sonne stand ungünstig oder der Damm verlief in der falschen Ausrichtung. Egal, ist ja noch paar Tage Frühling, demnächst denn. Momentan ist ja Winter. Ach ja, die grüne Haiflosse da neben dem Blaustern, das ist Bärlauch. Geht wieder los. Mitte Februar. Riecht schon ganz gut, im Wald. Nicht so sehr winterlich eben. Auf dem Rückweg hab ich noch Schneeglöckchen gefunden, neben dem Damm. Da war´s denn richtig lustig.

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früh, der Frühling

Einmal zu lang liegen geblieben und schon ist Frühling. Eine Schlüsselblume blüht im Wald, sieht ansonsten dort aber schlimm aus. Der Abschnitt wurde im Winter durchforstet, wird mir also wohl nicht so viel Spaß machen, die Schlüsselblumen zu fotografieren. Zumindest dieses Jahr. Und denn gibts es tatsächlich schon blühende Blausterne. Nur ein paar zwar, aber ist ja noch nicht mal Mitte Februar. Die restlichen stehen schon deutlich sichtbar bereit. Hab ich heute Nachmittag mal das hübsche neue (alte) 200er Minolta ausgeführt, so zum testen. Offenblendig ist das schon ziemlich ok, finde ich. Kann die Orchideensaison kommen...

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breite Berge

...aus´m Sommer. In Frankreich. Hab etwas Zeit gehabt, darauf zu warten, dass mein uralter PC mit dem Zusammenrechnen der Bilder fertig wird. Nu isser fertig und das Bild auch. War doofes Mittagslicht, aber die Wolken haben mir gefallen. Und die Aussicht. So ohne Menschen. Das da unten, was nicht zu sehen ist, ist das Vallée de la Clarée. Ist schön da.

 

Ach ja, falls jemand versuchen sollte, mir eine Einladung über fb zu schicken - geht nicht mehr. Hab den Account jetzt endgültig gelöscht. Hat man ja sonst nicht mal Ruhe vor den beknackten Einladungen, wenn man selbst gar nichts mehr postet. Einladungen künftig nur noch analog, falls jemand Bedarf hätte, mein ich.

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Lily Bush-cricket

Was man so alles findet...

 

Die Lilienblatt-Sichelschrecken aus Südeuropa faszinieren mich vor allem durch die enorm langen, weißen Fühler. Die hängen zwar immer irgendwie aus dem Bild, Spaß macht´s dennoch, sich mit den Schrecken zu beschäftigen. Einige Bilder vom Männchen hatte ich letztes Jahr schon im Blog, heute kommen die restlichen. Wieder Resteverwertung vom Sommer aus der Provence.

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nu is gut

...mit den ganzen grauen Augenfaltern des letzten Jahres aus der Provence. Sind jetzt so im Großen und Ganzen fertig sortiert und bearbeitet. Heute gibt es noch die Bilder vom Rotbindigen Samtfalter. Hab ich nicht gar so viele gemacht. So wirklich spektakulär sind die aber nicht und die Variabilität hält sich auch in Grenzen.

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gestreifte graue Schotterfalter

Nach Hipparchia statilinus im letzten Monat hab ich heute Hipparchia fidia im Angebot. Sind auch grau, noch etwas scheuer als statilinus und waren leider Ende August überwiegend schon ziemlich abgeflogen. Trotzdem sind das von der Zeichnung her schon mit die hübschesten Hipparchien, finde ich. Einen deutschen Namen haben die an sich gar nicht. Wenn man den englischen (Striped Grayling) übersetzt, wäre das so sinngemäß Gestreifter Waldportier.

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Libellsche

Paar Libellen aus der Provence gegen die Totheit des Blogs...

 

Bronzene Prachtlibelle, Weiße Federlibelle und Kleine Zangenlibelle.

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Skogssandjägare

Ich liebe diese schwedischen Tier- und Pflanzennamen! Ist gerade Resteverwertung angesagt und ich hab mir den Gotland-Ordner vorgenommen. Bevor ich im Mai da hinfuhr, hab ich natürlich geschaut, was mich so erwartet. Oder erwarten könnte. Also außer Orchideen und Kalkfelsen. Und da hab ich denn gesehen , dass der bei uns extrem seltene Heide-Sandlaufkäfer (Cicindela sylvatica) dort vorkommt. Perfekt! Nur noch finden, paar Fotos und gut. Hat funktioniert. Also mit den üblichen Schwierigkeiten beim Sandlaufkäferfotografieren halt, aber ist ja normal, dass die nicht höflich sitzen bleiben, bis man denn die Kamera ausgerichtet hat. Die Käfer sind jedenfalls recht schick mit ihrem dunklen Kupferton und der schwarzen Schnute und ihr schwedischer Name ist mal wieder allerliebst.

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graue Schotterfalter

Meine Begeisterung für die fiesen, schnellen, zickigen Augenfalter kam hier gelegentlich bereits zur Sprache, glaube ich. War ein gutes Jahr, diese Faszination ausleben zu können. Neben der Berghexe hab ich nach Jahren endlich mal wieder Eisenfarbige Samtfalter fotografieren können. Sind nicht selten, in Südeuropa. Nur war ich die letzten Jahre zu deren Flugzeit meist woanders unterwegs. Dieses Jahr hat das aber endlich geklappt mit Hipparchia statilinus. Und auch einigen anderen Hipparchien. Mit denen aber nicht gar so gut. Heute daher die gesammelten Werke des Sommers, was statilinus betrifft.

Schöne Weihnachten!

Ich bring das nicht über´s Herz meine Fotos mit Weihnachtsmützen und Schneesternen und Baumkugeln zu dekorieren. Hab ich also eine weihnachtliche Lerche im Habitat fotografiert und nehme diese professionell gefertigte Aufnahme, um meine Weihnachtsgrüße loszuwerden. Also denn:

 

Schöne Weihnachten und ein paar erholsam-friedliche Tage, mit oder ohne Verwandtschaft, mit Glühwein, Baum und Plätzchen (so noch vorhanden). Möge diese bekackte Welt im nächsten Jahr zumindest nicht noch weiter an Kackigkeit und Blödigkeit gewinnen. Wär schön.

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Wie war das doch gleich?

Letztes Jahr hab ich hier so´n ellenlangen Text geschrieben, als Ausblick und weil mir danach war. Dieses Jahr schreibe ich einen ellenlangen Text, weil mir einiges auf die Nerven geht. Mal wieder.

 

Einen Ausblick muss ich nicht schreiben, hab mich wieder gefangen und komme gerade mit dem "Fast-nur-im-Urlaub-Fotografieren" ganz gut zurecht. Hab ich sogar wieder richtig Spaß daran. Wird also wohl auch nächstes Jahr dabei bleiben. Und ab und an wird da bestimmt auch wieder ein Blog-Artikel herauskommen, in eher loser Folge, wie dieses Jahr auch schon. Eine neue (alte) Kamera habe ich. Analog, mit Film und so. Ganz schlimmer Fall von "GAS". Wenn ich damit klar komme, gibt es vielleicht irgendwann mal eine Geschichte dazu. Muss erst Rollfilme kaufen. - Na gut, ist jetzt ansatzweise doch so ´ne Art Ausblick geworden.

 

Dass ich hier überhaupt was schreibe, liegt aber an was anderem. Ich hab ja schon gelegentlich erwähnt, dass mich bestimmte Sachen nerven. Ich hab den Eindruck, dass das phasenweise stärker in den Vordergrund tritt. Im Herbst vor allem. So Selbstdarstellertum und das zwanghafte Beliebtseinmüssen hauptsächlich. Geht mir total auf den Sack. Also nicht bei mir, versteht sich, mein eigenes Beliebtseinmüssen und Selbstdarstellertum stört mich gar nicht so sehr. Aber bei anderen, boah, da krieg ich echt zu viel, wenn ich das mitbekomme. Oder mal wieder mit der Nase darauf gestoßen werde. Vielleicht wird das während des Frühjahrs und Sommers einfach von zu viel guter Laune wegen vielfältiger Aktivitäten draußen und dem deutlich angenehmeren Wetter überdeckt. Da fällt mir sowas nicht so auf. Oder es ist mir egal. Aber jetzt mit viel Dunkel und viel nerviger Arbeit und viel zu viel ungutem Wetter, da regt sich der Oger in mir und meint, er hat auch mal was zu sagen. Soll er.

 

Hab jetzt mal (wieder) mein Bilderzeigenwollen im Fratzenbuch aufgegeben. War ohnehin dort eine Qualität, die ihren Namen nicht verdient. Viel schlimmer ist aber, dass es Begehrlichkeiten weckt, wenn man da Bilder zeigt. Nicht nur, dass einem dann ständig irgendwelche Leute "Einladungen" schicken. Schon das Wort ist eine Frechheit für das, was eigentlich damit gemeint ist: Nötigung. Komm, like mal meine Seite, ich brauch das, ich hab nämlich kein Selbstbewußtsein. Aber mit 20.000 Likes, da bin wer, jawoll! WTF? Und der "Eingeladene" hat ja keinerlei eigenen Geschmack oder gar eine Meinung. Braucht er auch nicht, sagen einem die Leute schon, was man gutzufinden hat. Falls der "Eingeladene" denn sich erdreistet, doch eigene Ansichten zu haben, wird angepisst reagiert. Geht ja nicht, dass man so unsozial ist und nicht mal als Dankeschön bereit ist einfach so zu tun, als seien Likes das Wichtigste auf dieser kranken Welt. Und falls man versehentlich und tatsächlich mal ein Bild gut findet, zu dessen Autor man bis dato keinerlei Beziehung hatte - schwupps, schon ist die nächste "Einladung" da. Wenn man nämlich schon das eine Bild gut findet, heißt das ganz automatisch, dass man auch alles andere gut zu finden hat. Cool. Verdirbt mir nur blöderweise die Lust, überhaupt weitere Bilder anzuschauen. Aber ich bin da wohl auch nicht der Maßstab.

Und selbst, wenn man die Einladungsnötigungen konsequent ignoriert, man kann auch nicht einfach seine eigenen Bilder hochladen und glücklich sein, dass die sich denn ergebende Galerie ganz hübsch aussieht. Also hübsch natürlich nur im Rahmen der fürchterlichen Komprimierungsartefakte, die der Fratzenbuchkonzern trotz nicht unerheblicher finanzieller Möglichkeiten einfach kackfrech seinen Werbungskonsumenten aufnötigt. Nö, geht nicht. Man kann nicht damit zufrieden sein, selbst mit dem wenigen Feedback nicht, von dem man meinen könnte, es sei bildqualitätsbezogen und hintergedankenlos ehrlich gemeint, weil man sich ja vorher selbst an Schleimereiexzessen nicht beteiligt hat. Selbst dann passiert es noch, dass man darauf hingewiesen wird, man solle doch ruhig auch mal so freundlich sein, etwas Dankbarkeit zu zeigen. Dafür, dass die eigenen Bilder jemandem gefallen und dies auch mittels Like und Kommentar mitgeteilt wird. Ist ja automatisch so, dass wenn die eigenen Bilder gefallen, mir auch die Bilder des anderen gefallen. Klar. Geht ja nicht anders.

 

Nu ja, kann tatsächlich auch sein, dass mir da was von gefällt. Aber irgendwie rollen sich mir die Zehennägel hoch, wenn ich ständig im Hinterkopf haben muss, dass ich ja auch einen ausreichend großen Anteil der anderen Beiträge gut zu finden habe. Sonst kommt ´ne Mahnung. Ähhh...ein freundlicher Hinweis, wollte ich schreiben. Hat sich jetzt erstmal wieder ausgehinweist, mir reicht´s. Im Fratzenbuch zumindest.

 

Bleibt noch meine Seite hier. Da kann ich nach Herzenslust alles zeigen, was ich will. Ohne lustige "Like"-Buttons. Gibt halt auch kaum Feedback, aber irgendwie ist mir das mittlerweile ganz Recht.

 

Und wenn ich doch mal Feedback bräuchte, gäbe es ja noch Fotoforen. Also hauptsächlich wäre das denn natürlich einfach schärfebezogenes Feedback, was man dort bekommen könnte. Oder schärfeverlaufbezogenes Feedback. Pegelt sich bildkritiktechnisch immer wieder darauf ein. Der Rest ist meist wurscht. Hauptsache scharf. Durchgehend natürlich. Kacklicht? Egal, ist ja scharf. Schöner Hintergrund? Vielleicht, aber der Falter ist ja so klein, der muss formatfüllend abgelichtet werden, sonst taugt die Aufnahme nichts. Die Schärfe lässt sich denn ja auch viel besser beurteilen, wenn´s größer ist. Bildgestaltung? Ähm, was ist das - die Schärfe ist jedenfalls super! Braucht also niemand. Interesse an den fotografierten Arten? Eher nicht. Ist anstrengend und reicht ja auch, wenn man Plümchen oder Käfer als Artbezeichnung schreiben kann. Auch wenn der Käfer eine Wanze ist. Und selbst dann, wenn einem schon mal vorher mitgeteilt wurde, was man da fotografiert hat, mit ausführlicher Erklärung aller Merkmale und sonstigem Schnickschnack. Selbst dann schreibt man wieder den falschen Namen hin. Man kann sich ja nicht alles merken. So über Wochen. Vom ständigen Betrug am Betrachter durch exzessive Stempelei und Weichzeichnen mal ganz zu schweigen. Gut, Fotoforen fallen wohl irgendwie auch weg, merk ich gerade.

 

Wird echt Zeit, dass wieder Frühling wird...

 

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alte Ragwurzen

...und paar andere Orchideen. Auch alt. Hab ich wieder gefunden, weil ich gerade mit dem 2015er Fotobuch fertig war. Und denn merkte ich, dass die 2016er Bilder, die ich denn für das nächste Buch brauchen könnte ja irgendwie nur ansatzweise bearbeitet waren. Da hab ich denn mal mit dem Pfingsturlaub vom letzten Jahr in den Baronnies angefangen. Gab eine ganze Menge Orchideen damals. Hatte ich auch schon eine ganze Menge von gezeigt, aber eben noch nicht alle. Der Dänemark-Ordner vom letzten Jahr ist futsch, muss ich davon also zum Glück nichts mehr Bearbeiten. Und von Ostern war noch irgendwas offen, glaube ich. Also Ostern letztes Jahr, an der Ostsee, nicht dieses Jahr, an der Ardèche. Obwohl, ähm... Und vielleicht finde ich ja auch bei den Alpen-Bildern vom Juli letztes Jahr noch was gescheites, muss ich mal sehen. Heute eben mal Orchideen. Ist ja wettermäßig ohnehin grauslig, da tut Farbe ganz gut.

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Bienen

Da hab ich doch glatt noch paar hundert Bilder auf der Cropkamera gefunden, vom letzten Urlaub in der Provence. Sind Bienen drauf und Geier und Libellen und Heuschrecken. Heute gibt es also erstmal paar Bienenbilder. Von der Cropkamera. Aus der Provence. Saßen da auch am Flußufer ´rum, morgens zumindest. Hab ich aber erst in der letzten Woche geschnallt, dass die da sitzen, weil ich sonst kaum noch was fand, am Fluß. Morgens. Und auch, weil die nicht so groß sind, die Bienen. Nur die eine da, die Holzbiene, die war schon groß. So wie Holzbienen nun mal eben groß sind.

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die Roten

So, mein aktuelles Fotobuch ist fertig. Also das aktuelle von 2015 zumindest ;-). Bin ich ja schon fast auf dem Laufenden. Nur noch eins und dann...ist 2017 auch schon wieder rum. Ist also zwischendrin wieder etwas Zeit, mich um die Provence-Bilder zu kümmern und hier einige hochzuladen. Rote Scheckenfalter hätte ich heute im Angebot. Frisch und knackich. Flogen am Flussufer neben dem Campingplatz ´rum und immer, wenn ich morgens nichts anderes fand, hab ich eben die fotografiert.

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Die letzten Widderchen

Einige Widderchen konnte ich noch finden. Nicht so wirklich viele, wobei, an sich doch: Die Bergkronwicken-Widderchen waren an einigen Stellen der höheren Lagen, also so ab 700m ungefähr, schon recht zahlreich, weil die im Spätsommer in einer zweiten Generation unterwegs sind. Das Okzitanische Widderchen sah ich hingegen zum ersten Mal und auch nur ein Exemplar. Die Flugzeit war aber an sich auch schon rum. Und ob das auf deutsch tatsächlich so heißt, wie ich das hier nenne, weiß ich nicht mit Sicherheit. Zygaena occitanica ist jedenfalls der lateinische Name und wenn man den einfach so übersetzt, denn kommt eben sowas bei raus.

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Herbscht

Also nun nicht wirklich und nicht, dass ich im Herbst hinausginge, um zu fotografieren. Bäh. Vielleicht mal für Pilze. Nächstes Jahr oder so. Aber das Bild da oben, aus der Provence, das ist schon fast so was wie ein Herbstbild. Mit Tau. Und sich zaghaft färbenden Blättern. Hat mich an den Herbst erinnert. Ist ein Großer Wanderbläuling drauf, sogar ein recht frischer. Hatte ich Glück, den morgens zu finden. Weil die eigentlich im Gebüsch übernachten. Aber am Vortag gab´s Regen, kann sein, dass er es nicht mehr in´s Gebüsch geschafft hat. Er saß jedenfalls am Flussufer im Gesprattel und fing denn zum Sonnenaufgang an, seinen Ansitz trockenzulutschen. Die anderen Bilder sind vom Vortag (auf den Steinen, vor dem Regen) oder von später, als ihm sein Ansitz denn nicht mehr gefiel.

 

Den Kleinen Wanderbläuling hab ich auch gesehen. Er mich aber auch, daher hab ich kein Foto. Muss ich irgendwann mal nachholen.

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Area 51 - Episode 2

Hab ich ja schon angekündigt, dass die Männchen von Ameles decolor noch nachgereicht werden. Hier sind sie. Flatteriges, nervöses Gesindel - ausnahmslos. Beim ersten Männchen, das ich fand, hab ich an die zwei Stunden zugebracht. Es war windig, es war warm, das Wachs, mit dem die Trekkinghose imprägniert ist, schmolz mir auf den Oberschenkeln und brutzelte schön. Ist mal eine interessante Erfahrung. Nur gescheite Bilder hab ich nicht hinbekommen. Die Biester haben was gegen Nähe, gegen Stillsitzen und gegen Diffusoren und Folien. Beste Voraussetzungen also. Die paar scharfen Aufnahmen, die es denn während des gesamten Urlaubs geworden sind, seht ihr hier. Und noch zwei Weibchen als Ergänzung. Von denen hab ich denn noch welche.

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so Schrecken

Spätsommer ist ja nicht mehr so richtig Falterzeit. Nur so ein wenig. Muss man sich eben anders behelfen. Mit Schrecken geht das ganz gut. Gibt schicke Schrecken, da in der Provence. Mit kurzen Fühlern und langen Fühlern und grüne und braune und bunte und schnelle und langsame. Hier ist mal ein erster Schwung von ihnen. Hab noch mehr. Nur zu wenig Zeit, wie immer.

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