Aktuelle Aufnahmen oder einfach das, womit ich mich gerade beschäftige, gibt es an dieser Stelle zu sehen.

 

Die letzten 30 Blogeinträge werden hier angezeigt, alles Ältere ist über die Archiv-Links zu finden. Die älteren Beiträge sehen teilweise jedoch von der Formatierung recht eigenartig aus. Nach jedem Update wurden durch Jimdo ungefragt die alten Blog-Posts mit den neuen Formatierungen überschrieben. Ist doof, mir aber zu zeitaufwändig, den alten Kram manuell neu zu formatieren.

 

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Alpenveilchen ohne Alpen

Wieder mal was florales, so als Abwechslung. Alpenveilchen, aus Korsika. Die standen nicht in den Alpen, weil´s da ja keine Alpen gibt, aber schon in den Bergen. An den Hängen in den schattigen, kühleren Tälern und gern auch direkt auf dem Weg. Hat Vorteile, wenn sie auf dem Weg stehen. Kommt man gut ran. Licht war nicht so, war ja Schatten. Und Wald. Und Regenwetter. Passt aber zu denen, das Nichtlicht.

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Ritterfalter Nr. 6

Neulich hab ich gedacht, dass ich dieses Jahr ja ganz schön viele Ritterfalter-Arten erwischt habe. Und denn dachte ich, hätte ich doch in der Provence bloß etwas mehr Energie darauf verwendet, die Segelfalter zu fotografieren, denn hätte ich noch eine Art mehr. Ha! Hab ich den ollen Störenfried auf Korsika ganz vergessen gehabt, der mir immer die Korsischen Schwalbenschänze verjagte. Den hab ich ja fotografiert. Sind es dieses Jahr also sechs Ritterfalterarten. Bisher. Den Hochalpenapollo hab ich noch nicht ganz abgeschrieben. Jedenfalls hab ich diese ganzen Überlegungen mal zum Anlass genommen, die paar gelungenen Segelfalterbilder zu bearbeiten.

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November im Elsass

So, nun hab ich auch die Bestätigung per Mail bekommen und mach noch etwas Werbung:

 

Im November bin ich beim 3. Salon Photo Nature de La Wantzenau dabei. Zu sehen gibt es Bilder von 34 Naturfotografen. Ich zeige einige Orchideen und Schmetterlinge als Fine-Art-Drucke, eventuell auch noch einige Leinwandbilder, mal schauen. Letztes Jahr gab es da richtig coole Bilder zu sehen, lohnt sich auf jeden Fall, mal vorbeizuschauen. Also zumindest, wenn man nun nicht dafür extra 500 km fahren muss.

 

Eröffnung ist am Samstag, 03.11.2018 um 11:00 Uhr, der Eintritt ist frei.

 

Im Ort sind zwar Hinweisschilder aufgehängt, es war letztes Jahr dennoch nicht auf Anhieb zu finden, daher hier mal die Koordinaten:

48.654916, 7.834570

 

Und die Adresse:

Place du 19 mars 1962 / Quai des Bateliers, 67610 La Wantzenau, Frankreich

 

Link zum Veranstaltungsort:

http://www.lefildeau.fr/

 

Link zum Festival:

http://photofill.fr/salon-photo-nature/

 

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Italien

Der dreitägige Aufenthalt im italienisch-französischen Grenzgebiet ergab neben einer ziemlich coolen und ewig langen Mountainbike-Abfahrt über Schotterwege auch noch einige Gelegenheiten für Apollobilder. Diese allerdings nur auf der italienischen Seite. In Frankreich war Anfang Juli auf über 1500m noch gar nichts unterwegs.

 

Dafür hab ich endlich eine Paarung gefunden. Ist aber gestalterisch noch deutlich Luft nach oben: Die saßen mitten im Gemüse, waren bei der abendlichen Hitze (der Hang hatte ewig Sonne) nervös wie nix und zu allem Überfluss trennten die sich denn auch noch, als die Sonne endlich weg war. Das Weibchen flatterte nur kurz den Hang runter, das hab ich noch finden können. Das Männchen drehte einige sehr ausgiebige Flugrunden und verschwand denn oben über die Kante - Pech gehabt. Hab aber am nächsten Tag noch eins gefunden. Kommt denn in Teil zwei.

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Abwechslung

Etwas Abwechslung zu den rot-weißen Flattertieren: Pyramiden-Hundswurze aus den italienischen Alpen. Hab ich aus purer Langeweile fotografiert. Der Hang, an dem die Apollos flogen lag ewig in der Sonne und so setzten die sich auch ewig nicht hin. Die Orchideen im Gegenlicht waren da ganz willkommen, als Zeitvertreib.

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alle neune

Ich hab nur den einen Apollo im Verdon-Tal erwischt. Die anderen flogen lieber herum, daher weiß ich nicht, ob die andere Nummern hatten. Der frisch geschlüpfte hier trägt eindeutig eine "9". Also wenn man ihn richtig herum hält, versteht sich. Und keine Angst, bleibt der einzige Post mit Verdon-Apollos...

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Bayern Teil 846...

Im Prinzip müsste hier jetzt ein Text stehen. Zu den Bildern. Ist aber warm...

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Bilder live

Mal was anderes, als immer nur Apollos: Apollos an der Wand. Oder so. Weiß ich noch nicht genau, was ich dieses Jahr zeige, aber schon mal zum vormerken und falls zufällig jemand in der Nähe sein sollte. Vom 05.-07.10.2018 gibt´s in Ötigheim eine Gemeinschaftsausstellung des Künstlerkreises. Die erste, die wir komplett selbst organisiert haben und die dritte insgesamt. Gibt ein ziemlich breit gefächertes Repertoire der verschiedensten Werke zu sehen und in irgendeiner Ecke auch einige Fotos von mir. Gibt aber auch Kaffee und Kuchen und zeitweise Musik. Und kostet nix. Also der Eintritt für die Besucher, der Kaffee und Kuchen schon. Wer also im Raum Karlsruhe oder Rastatt unterwegs ist: Kommt vorbei!

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Hab irgendwie auch keine Idee mehr

...was ich da für Blogtitel drüberschreiben könnte, über die ständigen Apollobilderblogposts. Mach ich das einfach nicht und zeige heute erstmal die letzten Provence-Apollos. Quasi unbetitelt.

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Zahnflügel

Neben den Apollos in Bayern saßen noch so´n paar kleinere Flattertiere. Paar schicke. Gab eine ganze Menge von denen, obwohl die an sich recht selten sind, die Zahnflügel-Bläulinge. Mal eine Art, bei der die Weibchen spektakulärer aussehen, mit ihren fesch gezähnten Hinterflügeln.

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bunt

Ich hab gerade viel Spaß an den Apollobildern. Diese ungewohnte Farbigkeit gefällt mir momentan ganz gut. Wieder welche aus der Provence...

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Prov...ollos

Sorry schon mal dafür, dass das hier jetzt mal wieder recht einseitig zugeht, thementechnisch. Hab aber noch einen ganzen Sack voll Apollobilder, die so nach und nach sortiert werden. Und denn auch gezeigt. Also heute wieder Apollos. Provence-Apollos. War nicht so sehr weit weg vom Ventoux, die Stelle. Ist umfeldmäßig mal was anderes, so Apollos im Lavendel. Hübsch aber. Nu ja, sind eben Apollos - fällt mir eher schwer, die nicht hübsch zu finden.

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Zuwachs

Bei den ganzen Apollobildern der letzten Zeit sind denn natürlich auch paar Aufnahmen mit den Flügeldetails geglückt. Trotz Wind und der für so ein Vorhaben eher unpraktischen Angewohnheit der Apollos, die Flügel in Kältestarre zur Schreckhaltung zu öffnen, wenn sie sich gestört fühlen. Aber die Galerie wächst und und wächst. Irgendwann gibt das bestimmt ein schickes Poster: https://www.falterwelten.de/schmetterlinge/details/

 

Der eine komisch-gelbe da, der ist bearbeitungstechnisch nicht verunglückt, sondern war frisch geschlüpft und daher noch nicht komplett ausgefärbt.

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Waldvöglein/schräg

Einige Orchideen gab´s noch in der Provence, auch wenn ich auf Falter aus war. Die Roten Waldvöglein zum Beispiel. Die standen auf dem Campingplatz und im Wäldchen gegenüber der Straße und wenn ich abends Zeit hatte und nicht gerade darauf wartete, dass sich die Apollos ihre Ruheplätze suchten, hab ich denn eben schräge Orchideen fotografiert. Immer wieder hübsch anzuschauen, die roten. Gab sogar einen richtig coolen Riesenbusch von denen - stand genau neben einem Geländerpfosten. Wirklich dekorativ, daher hab ich den gar nicht erst fotografiert. War aber mindestens so imposant wie der letztes Jahr auf Gotland von den Schwertblättrigen...

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fast die ganze Geschichte

Ich wurde aufgehalten. Nicht (nur) beim Bilderbearbeiten. Auch beim Wandern in der Provence. Von den an allen Ecken auftauchenden Faltern und Eidechsen. Und den herumliegenden Fossilien. Und zu guter Letzt, bei schönstem Mittagskacklicht auch noch von einer gut daumendicken Zikadenlarve auf dem Wanderweg. Ich hab vor Jahren an der Ardèche mal einen Zikadenschlupf fotografiert (und bis heute nur einen Teil der Bilder bearbeitet), daher war schnell klar, was das bedeutet, wenn die Larve nicht mehr unter Tage unterwegs ist: Die wollte raus, die Zikade, aus der Haut. Nun ist so´n Wanderweg für eine Zikade und derartige Pläne eher suboptimal. Für Fotografen im Übrigen auch. Hab ich die also an eins der Eichenbäumchen gesetzt, die da an allen Ecken herumstehen. Fand sie cool und kletterte. Nach oben. Und kletterte. Und kletterte. Und - ich stand daneben und machte ein dummes Gesicht. Sie stieg wieder etwas herab und positionierte sich denn nach einigem Vor und Zurück unter einem Seitenast direkt am Stamm. War wenigstens Halbschatten. Ich hatte kein Stativ dabei. Wozu auch? Mittags gibt es ja keine kältestarren Insekten. Hab ich den Rucksack als Stativersatz benutzt, den Diffusor oben auf die Eiche gelegt und den Reflektor unten auf den Boden und denn eine Stunde die Zikade beim Verlassen der Haut fotografiert. Und damit mir das nicht noch mal passiert, das mit den nichtbearbeiteten Bildern, hab ich mir vorgenommen, die mir gleich am Anfang vorzunehmen. Hat fast geklappt. Wenn auch paar Falter mich doch mal wieder mehr gereizt haben. Aber hier ist sie denn, die Zikade, beim Schlupf:

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the beast and the beauty

Nur ein Appetizer auf die noch folgenden Bilder....

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gordius

Ist jetzt mal gut mit den Apollos. Kurz zumindest. Flogen ja auch andere Falter herum, in den Alpen und der Provence. Einige hab ich trotz Hauptaugenmerk auf Apollos und Schwalbenschwänzen denn auch tatsächlich fotografiert. Den Violetten Feuerfalter zum Beispiel. Da hatte es im Verdon-Tal so einige Stellen, an denen der in ganz hübscher Zahl unterwegs war. Ruhend war er nicht zu finden, nur aktiv. Dafür gibt es denn sogar mal Teile der Oberseite zu sehen. In der Höhenform "gordius" ist auch das Weibchen leuchtend orange gezeichnet, die Männchen haben dafür weniger Violett.

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alexanor und kein Ende

Noch einige Versionen von Papilio alexanor. Wenn er denn schon mal stillhält, sollte man das auch nutzen. Ist sogar ein Weibchen dabei gewesen. Das mit dem dickeren Hinterleib - Bild eins bis drei. Saß hintergrundtechnisch nicht gar so günstig. Die Bilder von tagsüber an den Saugpflanzen reiche ich irgendwann mal nach, kann dauern...

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Bayern Teil zwei

Wo ich gerade so schön dabei bin - noch mehr bayrische Apollos vom Wochenende. Diesmal auch zwei Männchen und kleinere Maßstäbe, wegen der Abwechslung. Gab schon Zeiten, da war ich mit meinen Ergebnissen weniger zufrieden, als nach den letzten beiden Wochen...

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Apollos von fast nebenan

So schön die Apollozeit auch ist, sie hat einen entscheidenden Nachteil: Die ist viel zu kurz! Ich hab zwar von meinem Provence- und Alpentrip auch etliche Bilder mitgebracht, war aber dennoch mal über ein verlängertes Wochenende in Bayern. Wegen der Apollos. Also nun nicht, weil ich zu wenig Bilder von denen hätte. Ist nur so, dass die Tiere an der Stelle, an der ich war, diese enorm großen roten Flecken haben und ich die einfach so schick finde, dass ich die nun unbedingt mal selbst fotgrafieren wollte.

 

War auf den ersten Blick ein Reinfall, weil ich nichts fand, am Hang, an dem ich zuerst suchte. Auf den zweiten Blick war ich enttäuscht, weil ich denn zwar einige Männchen an einer anderen Stelle sah, die aber bereits ziemlich ausgeblichen und zerzaust waren. Scheint dieses Jahr in Deutschland generell alles deutlich früher dran zu sein, als üblich. Aber denn, die nächsten Suchaktionen brachten prächtig gefärbte Weibchen und sogar zum Schluss auch noch richtig frische Männchen - hach. Lässt sich kaum noch steigern. Licht war abends und morgens super, die Tiere überwiegend geduldig und auch das Umfeld durchaus hübsch. Hab ich trotzdem recht viele Aufnahmen mit großem ABM gemacht, die Zeichnung verleitete mich einfach dazu. Heute auf die Schnelle mal einige Weibchen, der Rest - ihr ahnt es - dauert wie immer länger. Ich denke da auch noch an die ganzen Provence-, Alpen und Korsika-Bilder...

 

Wird interessant, die nächste Zeit. Sollte ich vielleicht die Kamera doch mal wieder zur Seite legen. Paar Tage.

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manchmal dauert´s länger

...so bestimmte Falter zu finden. Entweder passt der Ort nicht, oder die Zeit oder beides und denn ist die Flugzeit vieler Arten einfach viel zu kurz. Mit dem Südlichen Schwalbenschwanz ist das so eine Sache, an die ich nach mehreren Jahren erfolgloser Suche schon fast nicht mehr glauben wollte. Fast. Dieses Jahr hab ich endlich die hübschen Hektiker sehen und fotografieren können. Tagsüber sitzen die nie. Zumindest nicht ruhig. Ständig in Bewegung und am Flattern und Revierverteidigen und Nektar schlürfen. Auch das flatternd versteht sich. Aber wenn man die denn abends oder morgens endlich ruhend findet, ist das ein komplett anderer Anblick: Mit ausgebreiteten Flügeln sitzen die denn seelenruhig da und sind selbst morgens nach Sonnenaufgang nicht sonderlich ungeduldig. Dazu kommt, dass die auch ganz gern mal Schlafgemeinschaften bilden, was den ohnehin schon prächtigen Anblick nochmals deutlich aufwertet. Mal ein erster Schwung der Falter, deretwegen ich dieses Jahr das zweite Mal in der Provence unterwegs war. Ich bin jedenfalls komplett happy.

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Sommer

Hoppelä, ist schon wieder Sommer. Merkt man gleich, wenn man vom Berg runterkommt und denn hier unten im Rheintal nicht mehr richtig Luft kriegt - denn is warm.

 

Ich jedenfalls war auf der alljährlichen Apollotour in den Alpen und dieses Mal auch in der Provence. Hab ich aber nicht nur Apollos gesehen, sondern auch was noch cooleres - Schwalbenschwänze! Also nun nicht (nur) die normalen, die gerade bei mir im Garten rumfliegen, sondern die extrem hübschen Papilio alexanor. Die kommen noch. Sind spektakulär, finde ich. Also nicht nur ich finde das und alleine hab ich die nun auch nicht gefunden. Hatte ich Hilfe dabei - Danke Gregor! Aber ein paar von den Apollos hab ich selbst gefunden. Den da oben zum Beispiel. Ist einer aus den italienischen Alpen. Und bevor das jetzt mit dem Bilderbearbeiten wieder los geht, mal nur das eine Bild, das die grazile Schönheit dieser doch schon großen Falter ziemlich gut ´rüberbringt. Finde ich. Oder hab ich mir zumindest so vorgestellt.

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Blutspenden

...war ich gestern Abend. Im Auwald um die Ecke. Die Schachbretter und Ochsenaugen und Dickköpfe auf der Wiese waren unkooperativ und denn waren auch noch drei Jäger unterwegs an verschiedenen Hochsitzen. Ist ja an sich nicht schlimm, das Letztere, nur hab ich denn immer kein gutes Gefühl in der Dämmerung noch durch die Wiese zu krabbeln. Kann ja mal sein, man wird für ´ne Wildsau gehalten...

 

Bin ich also noch auf dem Rückweg durch den Wald, in dem kein Jäger zu sehen war, und hab nach dem Langblättrigen Ehrenpreis geschaut. Brauchte ich ohnehin noch Bilder von und der fliegt ja auch nicht weg. War also im Prinzip das ideale Ausweichprogramm. Im Prinzip. Ist nämlich grad warm genug, dass die Bremsen so richtig schön schnell sind. Die stechen auch immer dann, wenn man den Bildausschnitt fertig festgelegt hat und alles scharf ist. Nie vorher. Und auch nie danach. Haben ein pefektes Timing, die Biester

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Gegend

Tach. Gibt Landschaft. Ein wenig. Hab nicht so viel in der Landschaft rumfotografiert, nur abends und da auch nicht gar so oft. Obwohl Korsika schon schicke Stellen hat.  So am Rand dran. Und auf´m Berg eigentlich auch. Da gab´s aber denn entweder gar kein Licht und nur dichten Wolkennebel oder zuviel hartes Ekellicht.

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one reason

...to go to Corsica.

 

Aber ein guter: Die Chance, den Korsischen Schwalbenschwanz sehen zu können. Und ein paar der anderen Endemiten, die da so rumfliegen. Die aber denn tatsächlich fast nur rumflogen und nicht rumsaßen. Aber der Schwalbenschwanz saß. Jetzt nun nicht übermäßig lange und Wind ist ja auch immer irgendwie vorhanden, aber - er saß. Ich fotografierte. Er flog los, um den Segelfalter aus seinem Revier zu jagen. Ich schwitzte. Er flog. Und saß wieder. Zu kurz, der Segelfalter war zurück. Ging um die zwei Stunden so, denn meinte ich genügend Bilder zusammen zu haben und das Makroobjektiv wollte auch nicht mehr so wie ich. Hat sich der Tubus gelockert und nu wackelt´s ganz ordentlich. Muss ich mal dran rumschrauben.

 

Cool war denn die Raupe paar Tage später in einer anderen Gegend. War recht groß dafür, dass schon überall die Falter unterwegs waren. Gab aber auch noch kleinere, wenn man denn genauer hinsah.

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Alles, was es so an Orchideen gab

So, das ist alles. Mehr war nicht zu finden. Im ganzen Norden Korsikas. Büschn dürftig, auf den ersten Blick. Ich rede mir das aber dadurch schön, dass es a) die falsche Ecke für Orchideen war (Granit statt Kalk) und b) ich zu spät dran war und die meisten ohnehin verblüht waren. Schön wäre noch Ophrys conradiae gewesen. Hab ich auf den einzigen verfügbaren Kalkhügeln im Norden gesucht und auch irgendetwas fruchtendes Ophrys-artiges gefunden, aber nichts blühendes. Gefreut habe ich mich hingegen über die drei oder vier Schmetterlings-Knabenkräuter, die oben auf dem Berg noch nicht ganz hinüber waren und über die Algerische Waldhyazinthe direkt am Wanderweg. Und das Duftende Wanzenknabenkraut, okay, das war auch überraschend, das finden zu können. Waren aber alles so einzelne Pflanzen und der Rest war komplett hinüber. Ich glaube, Ostern ist die prinzipiell bessere Zeit für´s Mittelmeer.

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Serapias Island

Ups, schon wieder Juni. Zeit für einen Blogpost. Von der richtigen Insel zur falschen Zeit am falschen Ende. Korsika. Ist schön da, an sich. Gibt so´n paar die Schönheit limitierende Faktoren und so´n paar nervige Geschichten, die man im Urlaub nicht braucht. Gibt aber auch Berge und Meer und einige wenige Orchideen, die noch sowas wie Blütenreste zeigten und einige wenige Falter, die nicht total nervös waren und schönes, mildes bis überwiegend angenehm warmes Wetter. Und man könnte Baden gehen, wenn man denn wollte und an der Küste lustige Meerestiere anschauen und auf der Straße den Kühen und Hunden ausweichen und dem Gegenverkehr auf der eigenen Fahrspur. Sollte man sogar, weil man sonst keine Blogposts mehr posten könnte. Oder Bilder zeigen vom Meer und den Bergen und den paar Orchideen mit Blütenresten.

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Feuer

Da hab ich heute nicht schlecht gestaunt, als ich auf der Wiese war und das Heu zusammengeharkt habe. Flog da so´n frischer, prächtiger Großer Feuerfalter am Rand lang - und blieb sitzen! Konnte er natürlich, weil ich die Kamera zum Heuzusammenharken nun nicht dabei hatte. Musste ich also nach der ersten Fuhre wieder nach Hause und die Kamera holen. Zurück auf der Wiese war er denn nicht zu sehen, klar. Kam aber wieder, irgendwoher und war denn tatsächlich recht geduldig. Nur der Wind hat genervt. Oder die Tatsache, dass er bevorzugt auf so wackligen Halmen saß. Oder die Kombination aus beidem. Mals sehen, vielleicht finde ich ihn morgen früh wieder, vielleicht sogar ohne Wind. Bin gespannt.

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kein Ende in Sicht

Kein Ende des Regens hier in Sicht, also auch keine aktuellen Bilder. Und bei den Provence-Bildern bin ich irgendwie auch weit davon entfernt, sowas wie ein Ende zu erreichen. Momentan wird mir da aber etwas langweilig, weil das ja im Wesentlichen alles die gleichen Aufnahmen sind. Heute nochmal Ragwurze, denn schau ich, ob es mal was neues gibt.

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noch mehr

Ich hab grad ´nen Lauf...daher geht das von gestern heute einfach nahtlos weiter. Ohne viel Erklärung, weil´s auch schwer wäre, zu erklären, was drauf ist, ohne zu wissen, was drauf ist.

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