Aktuelle Aufnahmen oder einfach das, womit ich mich gerade beschäftige, gibt es an dieser Stelle zu sehen.

 

Die letzten 30 Blogeinträge werden hier angezeigt, alles Ältere ist über die Archiv-Links zu finden. Die älteren Beiträge sehen teilweise jedoch von der Formatierung recht eigenartig aus. Nach jedem Update wurden durch Jimdo ungefragt die alten Blog-Posts mit den neuen Formatierungen überschrieben. Ist doof, mir aber zu zeitaufwändig, den alten Kram manuell neu zu formatieren.

 

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Die Aveyron-Ragwurz in groß

Die Aveyron-Ragwurz war einer von 2 1/2 Gründen, die Causse du Larzac mal zu besuchen. Die Art ist an sich in den Causses endemisch. An sich deshalb, weil´s wohl auch in Nordspanien noch einige Standorte gibt. An sich war ich für die etwas zu früh dran, hoffte aber natürlich dennoch auf mein Glück und wurde nicht enttäuscht. Einige Pflanzen fand ich aufblühend an einem Standort, den ich zufällig entdeckte. Die Hybriden, auf die ich außerdem hoffte, blieben mir aber verborgen. Lediglich eine Hybride mit Ophrys araneola konnte ich entdecken (letztes Bild). Die Pflanze im vorletzten Bild geht von der Zeichnung ein wenig Richtung Ophrys provincialis. Ob das auch eine Hybride ist, darauf würde ich aber nicht wetten wollen. Ansonsten verschwanden während meines Aufenthaltes mal wieder einige Pflanzen in den Mägen der Wildschweine. Die haben´s echt drauf und finden fast alles, was man selbst vorher entdeckt hat.

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Schmetterlings-Hundswurz

Eigentlich die perfekten Orchideen für eine Schmetterlingsseite. Die Schmetterlings-Hundswurze bei Millau begannen gerade aufzublühen. Bei meinen drei Besuchen dort hat das Licht zwei Mal gepasst. Ist ein guter Schnitt, finde ich. Und die Draufsicht mit Trioplan mit der wilderen Darstellung des Hintergrunds aus dem vorletzten Blog gefällt mir besser, als die zahmere Variante mit dem 135er Sonnar. Das letzte Bild ist wieder die Hybride mit Anacamptis morio.

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Nebenbei

...gab es auch einige Falter zu sehen. An die Ardéche bin ich sogar hauptsächlich deretwegen gefahren. Die Westlichen Schachbretter, auf die ich es eigentlich abgesehen hatte, flogen allerdings dort noch nicht. Auf der Rücktour sah ich nur eins, dafür aber massig Baumweißlinge. Und Segelfalter, sogar frische und unversehrte Exemplare. Recht häufig hab ich auch die Goldenen Scheckenfalter gefunden und die Osterluzeifalter waren auch noch unterwegs. Auch meine Lieblingswidderchen, die Lavendel-Widderchen schlüpften gerade. Leider hab ich die Großen Nachtpfauenaugen um einen Tag verpasst. Sie waren die Nacht vor meinem Eintreffen am Campingplatz. Und Erdbeerbaumfalter-Raupen hab ich vergeblich gesucht.

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Kompensation

Ich hatte dieses Jahr das Gefühl irgendwie die letzten beiden verkorksten Orchideen-Frühjahre ausgleichen zu müssen. Gab also eine längere Frankreich-Tour vom Westrand des Vercors zur Ardèche, zur Causse du Larzac und auf der Rücktour zur Drôme. Nun bin ich einigermaßen gesättigt, was Orchideen angeht. Also für den Moment. Hält ja meist nicht zu lange an. Die Auswertung gibt es Stück für Stück, weil es selbst für meine Verhältnisse doch recht viele Bilder geworden sind. Einen kleinen Highlight-Überblick hab ich aber schon mal fertig.

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Weiß der Geier...

...warum hier fast einen Monat nix passiert ist. Kann aber gut sein, dass sich das in der nächsten Zeit wieder ändert.

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zum Schluss

...der Urlaubsbilderauswertung hab ich heute einige der hübschen Oster-Ragwurze (Ophrys passionis) rausgekramt. Ansonsten kümmere ich mich jetzt erstmal wieder um neue Bilder. Die restlichen Urlaubsbilder hebe ich mir für den Herbst oder Winter auf oder die nächste Corona-Welle, wer weiß...

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Mastorchis

Robert´s Mastorchis stand Anfang April in Hochblüte. Einige Bilder hab ich wieder gemacht, auch wenn das Licht eigentlich nie gepasst hat. Oder eher: Wenn´s gepasst hat, hab ich mich lieber um die Ragwurze gekümmert. Aber schön sind die Pflanzen ja dennoch.

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nochmal Sternmiere

Die Falter machen sich gerade morgens etwas rar, also weiche ich auf florales aus. Sternmieren stehen zum Glück ausreichend im Wald herum. Heute mal in der freundlicheren Darstellung.

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Green Tiger

Schön ist es, wieder ausreichend Bilder für den Blog zur Verfügung zu haben. Nichts spektakuläres heute, nur ein Grünaderweißling. Schon wieder. Vom Montag, da hab ich morgens nichts anderes gefunden und war froh über den. Egal, bald gibt´s wieder Orchideen. Oder Sternmiere. Oder Auroras. Oder?

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Sternmiere

Ist wieder soweit: Der Wald ist voller blühender Sternmieren. Und Bärlauch, ja, auch. Aber die Sternmieren sind hübscherer, daher hab ich die fotografiert.

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Ophrys splendida

Einen schönen Standort der Prächtigen Ragwurz hab ich an der Côte bleue gefunden. Zwei oder drei große, schon länger aufgeblühte Pflanzen und dutzende frische, die gerade die ersten Blüten öffneten. Licht war suboptimal, aber brauchbar, Wind war unbrauchbar. Aber für so unerwartete Pflanzen will ich mal nicht zu sehr meckern. Schön, dass ich sie fand.

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Der einzige Falter aus dem Süden

...der sich fotografieren ließ bzw. bei dem ich trotz Sturm Lust hatte, es zu versuchen, war dieser hier: Euchloe crameri (Western Dappled White), oder zu deutsch Westlicher Mattfleckiger Weißling, oder so. Waren die, die am häufigsten zu sehen waren. Dazu dann Zitronen- und Cleopatra-Falter, Mauerfüchse, Laubfalter, Kleine Feuerfalter, Postillon, Große Kohlweißlinge, Taubenschwänzchen, ein erster Segelfalter, Graublauer Bläuling, Grüner Zipfelfalter und bestimmt noch mehr, was ich wieder vergessen habe. Die Euchloe jedenfalls sind so hübsch, dass ich sie trotz Sturm versucht habe zu fotografieren. Am Boden ging´s, da waren sie aber schon aktiv und entsprechend ungeduldig. Alles was auf den Pflanzen saß, blieb zwar temperaturbedingt zwei Tage sitzen, war aber dann aber kaum scharf zu bekommen: Windlotterie. Hat dennoch einige Male geklappt, was mich freut. Osterluzeifalter sah ich keine, hab aber auch nicht wirklich gesucht bei den Bedingungen.

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Der heutige Aurora von gestern

Also der Aurora, den ich gestern vergeblich suchte, saß heute früh am Damm. Hab ich gestern ja auch nicht nachgesehen, am Damm. Vielleicht saß er ja gestern schon da, wer weiß. Heute morgen jedenfalls, saß er in der Sonne. Und ich hinter ihm und hab ihn fotografiert, wie er da so in der Sonne saß. Dann kamen die Wolken und ich bin nach Hause geradelt und hab mich über die sonnigen Aurora-Bilder gefreut, die alle recht ähnlich aussehen.

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was von hier und heute

Kurze Unterbrechung der Urlaubsbilderauswertung. Gestern war ich Kleine Feuerfalter suchen, da, wo ich letztes Jahr Kleine Feuerfalter fand. War nix. Gefunden hab ich einen Kleinen Perlmuttfalter. Auch Recht. Auf der Feuchtwiese saßen dann noch ein Grünader- und ein Tintenfleckweißling, aber kein Aurora. Hab ich heute früh die drei mal besucht.

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aurelia

Ophrys aurelia bzw. Ophrys bertolonii ssp. aurelia hatte ich erstmals 2019 in nur wenigen Exemplaren gesehen. Hübsch sind die. Dieses Jahr habe deutlich mehr Pflanzen gefunden, fast alle gerade am Aufblühen. Das eine weiter aufgeblühte Exemplar hat den folgenden Kälteeinbruch mit Nachttemperaturen um den Gefrierpunkt nicht unbeschadet überstanden, die frischeren Pflanzen haben das gut weggesteckt. Während der paar Tage, die ich vor Ort war, sind leider einige Pflanzen ausgegraben worden. Nicht von Wildschweinen (das gab´s auch, allerdings bei anderen Arten), sondern offenbar von "Liebhabern". Idioten gibt´s halt überall. Schade, aber mal wieder eine unfreundliche Erinnerung daran, Standorte nicht unüberlegt weiterzugeben...

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Neotinea lactea

Die ersten zwei Tage meines Kurztrips verbrachte ich auf der Suche nach dem Milchweißen Knabenkraut in der Plaine des Maures. Ich wusste von den verheerenden Waldbränden letzten Sommer in dem Gebiet, fuhr auf gut Glück aber dennoch hin. Auch, weil ich mir für den zweiten Teil die Cote Bleue vorgenommen hatte und einfach hätte weiterfahren können, wenn´s denn nix wäre.

 

Und ja, es sieht recht apokalyptisch aus dort. Gerade auch deshalb, weil ich die Gegend ja von meinem Serapias-Trip 2019 noch gut in Erinnerung hatte. So schätzungsweise 1/3 des Gebietes ist komplett abgebrannt, die prächtigen Schirmkiefern und Korkeichen haben die Feuer nur zu kleinen Teilen überstanden. Vieles steht verkohlt in der Gegend, andere Bäume sind inzwischen umgestürzt. Die Frühlingsblumen wie Iris und Anemonen treiben aus den Rhizomen aber wieder aus, auch die Cistus-Sträucher kommen neu. Die Orchideen scheinen es auch überstanden zu haben. Die ersten Serapias begannen zu blühen und Robert´s Mastorchis stand an vielen Stellen. Die ohnehin nicht häufigen Milchweißen Knabenkräuter fand ich allerdings nur auf nicht abgebrannten Flächen. Und glücklicherweise entlang der Straßen, da das Gebiet bis September diesen Jahres für Besucher gesperrt ist, um die Regeneration zu unterstützen. Hält sich zwar kaum jemand an die Verbotsschilder, ich aber schon.

Das Licht war die ersten Tage noch überwiegend gut, es gab nur den üblichen Frühjahrswind, so dass ich paar hübsche Aufnahmen zusammenbekommen habe. Heute mal die hier, hab aber noch mehr.

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Neues aus´m Süden

Hallöle. Ich war kurz weg. Im Süden. War kalt, war stürmisch, war orchideeig. Hab paar neue Arten/Hybriden kennengelernt, hab arg gefroren, über den Sturm und überwiegend fehlendes Licht geflucht, mich über das Waldbranddesaster des Vorjahres  in der Plaine des Maures erschrocken und paar Bilder gemacht. Musste Vorräte auffüllen, für weißichnochnichtwann. Hat sich aber gezeigt, dass Vorräte nie falsch sind. Kleine Auswahl heute, der Rest irgendwann gestaffelt, wie immer.

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Abendstern(e)

Die Blausterne sind vom Montag, Gelbe Windröschen und Schlehe vom Sonntag. Seither gibt´s nur Saharastaub, Wolken und Regen. Wochenende vielleicht wieder, mal sehen. Mir ist grad nicht so nach schreiben. Rücken ist aber wieder besser.

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Zusammenfassung

Da ich heute eine faulen Tag hab, kann ich mal Bilder bearbeiten. Und die Aufnahmen der letzten beiden Tage zeigen. Freitag Abend war ich bei den Schlüsselblumen, hat fast geklappt mit dem Sonnenuntergang. Im letzten Moment schob sich so eine fette Eiche vor die Sonne. Oder die Sonne hinter die Eiche - wer weiß das schon...

 

Gestern bei den Blausternen hoffte ich auf Reif. Hat funktioniert, hab gefroren und Blausterne mit Reif fotografiert. Schön.

 

Jetzt noch Weltfrieden und weniger Rücken und alles wär super.

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Rituale

Jedes Jahr dasselbe. Die Schlüsselblumen stehen in den Startlöchern. Noch nicht so viele und noch nicht so richtig aufgeblüht, aber es wird. Für Sonnenuntergang reicht´s noch nicht ganz, die paar aufgeblühten schauen noch in die falsche Richtung.

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mit Frost

Na mal sehen, wie lange ich meinen Frühjahrsritualen noch nachgehen werde. Die Welt ist voller durchgeknallter Despoten und ich hab pünktlich zur Schönwetterzeit Rücken. Hab´s aber offensichtlich heute früh geschafft, wieder vom Waldboden aufzustehen. Gab Frost, gab Sonne gibt Blausterne, fast alles wie immer. Die letzten vier sind noch ein Nachtrag vom Freitag. War kein Platz im letzten Blog.

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besser

Es wird. Heute kann ich nicht meckern. Allenfalls darüber, dass sich die Sonne an diesem Standort ungünstig verabschiedet, ohne dass sie vernünftig abgeschwächt im Gebüsch verschwindet und noch für Sonnenuntergangshintergründe taugte. Tu ich aber nicht. Ich doch nicht. Pah!

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ausbaufähig

Hui. Auf Verdacht war ich die Woche mal im Blausternwald. Überraschung: Es gibt Blausterne. Recht früh mal wieder. Heute war´s den ganzen Tag sonnig und ich hatte den ganzen Tag anderes zu tun. Abends hab ich mich dann mal mit Kamera auf´s Rad gesetzt. Im Wald angekommen, war die Sonne weg. Läuft mal wieder. Ich hab paar Blausterne fotografiert, ohne Licht, um Blausterne fotografiert zu haben. Dann bin ich nach Hause geradelt und die Sonne kam wieder raus. Isso. Die Bilder sind ok, mehr auch nicht. Mit Licht wären sie vermutlich sogar ganz gut geworden. Nächste Woche vielleicht. Morgen nicht, da regnet´s.

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vorsichtiger Optimismus

Ich wär dann jetzt soweit, das neue Jahr zu beginnen. Alle Bilder sortiert, Fotobuch vom letzten Jahr fertig und das Wetter scheint so langsam, zumindest gelegentlich, zu kapieren, dass der Winter wohl rum ist. Ich hab zwar noch einiges zu erledigen, bevor es mit dem Fotografieren wieder so richtig losgehen kann, aber es keimt Hoffnung. Auf ein Jahr mit Orchideen. Im Süden. Sieht gar nicht schlecht aus, zur Zeit. Könnte klappen. Training wäre gut, vorher.

 

Heute isses ja sonnig. Gestern zwar auch, da hatte ich aber noch mit dem Bäumeschneiden zu tun und sonst keine Zeit. Heute dachte ich mir, probiere ich doch mal aus, ob ich das noch hinbekomme, mit den Blumen. Auswahl besteht zur Zeit nur aus Schneeglöckchen, daher hab ich mich an denen versucht. Im Wald. Gab zwar schön bereifte Wiesen heute morgen, allerdings hab ich die dortigen Schneeglöckchen nicht gefunden. Hat wohl jemand für den Garten gebraucht. Also der Wald. Da sind sie noch nicht so weit, ist eher begrenzt, die Auswahl. Aber klappt noch, mit den Fotos. Bin ich beruhigt.

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Winterkäfer

So, ist der erste Monat des Jahres also auch mal wieder geschafft, schön. Kommt der Frühling wieder etwas näher. Heute mal nix aus´m Archiv, sondern frische Bilder. Ich war im Wald, war sonnig. Letzte Woche fand ich einige überwinternde Laufkäfer in einem gefällten Eichenstamm und hoffte, sie blieben dort. Hat gepasst. Dank des kühlen Wetters sind die Körnigen Laufkäfer (Carabus granulatus) nicht sonderlich mobil und ließen sich recht entspannt fotografieren. Nicht so schön ist die Tatsache, dass mal wieder einige unserer alten Eichen über den Winter gefällt wurden und demnächst durch irgend einen Ofen geschoben werden. Keine Ahnung, was das soll. Standen nicht mal alle direkt am Weg und hätten da durchaus noch paar dutzend Jahre bleiben können, ohne die Waldspaziergänger zu gefährden. Mitten im Klimawandel alte Bäume zu fällen erscheint mir nicht sonderlich schlau. Aber ich bin ja auch kein studierter Forstwirt. Hat sicher einen Sinn. Für den Ofenbesitzer, oder so.

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aus der Kramkiste

So langsam stellt sich bei mir der Wunsch nach dem Fotografieren wieder ein. Ist aber noch auszuhalten, so dass ich mich nicht mit diesem Wetter und den nicht vorhandenen Schmetterlingen befassen muss. Für die Schneeglöckchen ist auch noch etwas Zeit, also kümmere ich mich um die Restbildbestände des letzten Jahres. Apollos gab es eine Weile nicht. Sträflich lange. Zum Glück hab ich noch Vorräte. Hab ich alles so ähnlich schon gezeigt, denke ich. Aber ist ja Winter, da gehen paar Versionen wohl noch durch. Alles von der schwedischen Ostküste - Parnassius apollo apollo.

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Ich hab´s ja angedroht

Also dass ich noch Einzelbilder von den Rheinauenpurpurknabenkräutern habe. Sind heute mal nur sechs. Dauert ja noch, bis es neue Pflanzen gibt und ich frische Bilder mache - da werde ich mal haushalten. Irgendwie soll der Blog ja nicht komplett einschlafen.

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Es ist geschafft

Hallo zusammen. Geschafft ist der Jahreswechsel, war ja nicht so schwer, musste man nur abwarten. Und, für mich wichtiger, die Bilder vom letzten Jahr sind jetzt vollständig (aus)sortiert und auf Blueray gebrannt. Beim aussortieren fiel mir auf, dass da durchaus noch so einige Serien dabei waren, die ich für Stacks und Panoramen erstellt hatte. Auf die Stacks habe ich erwartungsgemäß keine Lust. Wird sich auf absehbare Zeit auch nicht ändern. Zum Bearbeiten der Panoramen konnte ich mich aber mal aufraffen. Sind die Purpur-Knabenkräuter aus der Rheinaue. Darunter hab ich auch noch einige Einzelbilder entdeckt, die sich lohnen könnten. Im nächsten Blog dann vermutlich. Jedenfalls hab ich ja schon ewig keine Panoramen mehr erstellt und bin jetzt von meinem nicht mehr gar so neuen aber doch noch technisch aktuellen PC durchaus angetan. Der kann das ohne halbwöchige Überlegungszeit und ohne das Geräusch eines startenden Düsenjets - cool. Könnte ich ja mal wieder öfter sowas fotografieren. Was das Programm dann nicht wollte: Die vier Bilder, die beim zweiten Pano links anschlossen auch noch mit dranzubasteln. Hat es sich standhaft geweigert. Vielleicht krieg ich´s ja noch überredet. Irgendwann.

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Der epische Jahresrückblick

Also gut, schreibe ich mal einen Jahresrückblick. Ach, was sage ich ich, es ist DER Jahresrückblick. Quasi der Jahresrückblick der Jahresrückblicke. Die Mutter der Jahresrückblicke. Also mindestens. Wenn nicht sogar der Jahresrückblickendste. Zumindest, was mein Jahr angeht. Auf die Jahre Anderer mag durchaus auch abweichend zurückgeblickt werden können.

 

Dieses Jahr war besonders. Schon wieder. Fast bin ich soweit zu glauben, dass das Besondere der vergangenen beiden Jahre wohl das neue Normal der Zukunft werden wird. Ganz gebe ich die Hoffnung aber noch nicht auf. Jedenfalls war in diesem besonders besonderen Jahr mal wieder alles anders als sonst. Also außer vielleicht dem Jahr davor. Man konnte, wenn man denn etwas geplant hatte, es eigentlich getrost vergessen, weil es sowieso nicht klappte. Ich hab daher auch erst gar nichts geplant, was sich im Nachhinein wiederum nur als so halb erfolgreich erweisen sollte. Eine Orchideentour zum Beispiel hatte ich nicht geplant. Weil im Fühjahr niemand wollte, dass jemand herumreiste und die damalige Virusvariante in der Welt verteilte. Daher bin ich schön zu Hause geblieben und hab das germacht, was man zu Haus so macht:

 

Zuerst etwas Eis fotografiert. Okay, das war in der Tat neu. Mach ich sonst, mangels Eis, eher nicht so.

Zum Glück war das mit dem Eis dann wegen fehlender Kälte recht schnell vorbei und ich konnte mich den jahrelang eingeübten Frühjahrsritualen widmen: Blausterne und Schlüsselblumen suchen und auf gutes Licht warten. Das hat dieses Mal so teilweise funktioniert. So richtig gute Sonnenuntergänge waren nicht dabei. Dafür gab es aber nach langer Zeit mal wieder Blausterne mit Eiskristallen. Da hab ich mich drüber gefreut. Aber so richtig lange währte die Freude nicht. Lag mit daran, dass ich zu der Zeit realisierte, dass das wieder "so" ein Jahr würde.

Erfreulicherweise ging es dann recht bald mit den Schmetterlingen los. Die Großen Füchse sind wieder ausgefallen, da ich mir noch immer keine neue Stelle gesucht habe, nachdem die großen Pappeln am Waldrand gefällt wurden. Dafür gab es aber recht viele Tintenfleck-Weißlinge und Aurorafalter. Problem wie immer, das Licht. Also dann, wenn ich Falter sah, konnte ich mit Sicherheit davon ausgehen, dass am nächsten Morgen die Sonne nicht herauskommen würde. Einige Treffer gab es dennoch. Und nach Jahren der Suche war endlich auch eine Paarung dabei.

Aurora? Da war doch noch was? Aber hallo - die Aurorapuppe, die ich im November des Vorjahres im Wald entdeckt hatte, die hab ich auch noch den Winter hindurch immer wieder fotografiert. Geschlüpft ist sie dann erst Ende April, die Dame. Hatte ich mir zwar extra einen Tag Urlaub genommen, den Schlupf aber dennoch knapp verpasst. Sehr knapp. Schön war´s trotzdem.

Als Orchideentourersatz mussten dann wieder die Purpur-Knabenkräuter in der Rheinaue herhalten. Nicht mal in´s Elsass fahren war im Mai drin. Keine schöne Erfahrung, wenn man das spontane Reisen über Grenzen hinweg gewohnt ist und nun daran erinnert wird, dass Grenzen doch noch existieren. Das Gute war, dass ich den Standort der purpurea´s nun schon ganz gut kannte, auch was die Lichtsituation anging und damit die morgendliche Hektik etwas geringer war.

Prinzipiell hätte ich zu der Zeit über eine Reise Richtung Südfrankreich oder zumindest in das Vercors nachgedacht, ging aber nicht. Blieb mir nur der Wald um die Ecke und das Fotoprojekt der Naturfreunde Rastatt, für das ich dann wieder Käfer fotografierte. Einige hübsche Rüssel- und Blattkäfer sah ich und auch die Hirschkäfer waren wieder zu finden - wenigstens was.

Außerdem gab´s zu der Zeit im Wald jede Menge Raupen und Puppen zu finden. Auch die hab ich ausgiebig fotografiert. Den Schlupf des Brombeer-Perlmuttfalters verpasste ich allerdings. Dumm gelaufen.

Ab Ende Juni hatte ich dann einen Monat frei. Was tun? Beste Apollozeit, aber wieder in die vollen Alpen? Frankreich, Italien und die Schweiz hatten alle unterschiedliche Einreise-, Quarantäne- und Testanforderungen. Also nix, um mal schnell von einem Tal in´s nächste zu fahren, wenn eine Grenze dazwischen liegt. Spanien hatte noch zu hohe Inzidenzen, die Pyrenäen fielen daher aus. Blieb der Norden. Norwegen ging nicht, die hatten Einreisesperre, ebenso Finnland. Schweden also. Schon wieder. Aber dieses Mal anders. So richtig in den Norden wollte ich schon immer Mal. Also auf die Schnelle die Route geplant, paar Karten besorgt, Fundorte gecheckt und los gings. Zusammenfassung: Geniales Wetter, aber viel zu warm und viel zu viele Stechinsekten. Nachzulesen hier: Weltanschauung

Gab aber dennoch einige hübsche Bilder und bleibende Erinnerungen. Mach ich wohl doch nochmal, dann aber mit besserer Vorbereitung und weniger spontan. Irgendwann.

An sich war das Jahr für mich an diesem Punkt fotografisch beendet: Orchideeen waren durch (die meisten und die noch erreichbaren), Apollos waren durch (die frischen zumindest) und Lust hatte ich auch keine mehr. Kam noch der Familienurlaub in Tirol mit einigen netten Begegnungen und zehn sehr schöne Tage an der Ardèche, die zumindest noch ein Wiedersehen mit dem Erdbeerbaumfalter brachten und einige Heu- und Fangschrecken.

Und seither? Nüscht. Arbeit. Herbst. Winter. Bilder sortieren und Bilder bearbeiten. Und das Nachdenken darüber, was denn nächstes Jahr werden könnte. Dabei schlechte Laune bekommen und wieder arbeiten und Bilder sortieren.

 

Aber gut, ist ja der normale Verlauf. Was wird nächstes Jahr? Keine Ahnung. Neue Virus-Varianten für´s Coroni-Sammelalbum, Einreisesperren zur Orchideenzeit in allen Ländern, die interessant wären. Und daher wieder neue Bilder aus der Rheinaue? Die Hoffung stirbt zuletzt. Geplant ist nichts, wäre ja auch fahrlässig. Falls es doch geht, werde ich versuchen in den Süden zu kommen und Orchideen zu sehen. Und im Sommer irgendwo Apollos. Wobei der Sommer ja eher weniger problematisch sein sollte. Vorbei sein wird dieser Mist vermutlich nicht mehr, wäre daher schön, wenn sich die um sich greifende Ignoranz der Leute und damit auch diese bekackte Pandemie irgendwie in den Griff kriegen ließe. Idealerweise durch Information und Einsicht. Merke ich aber gerade selbst beim Schreiben, wie sinnlos ein solcher Wunsch ist. Geht die Menschheit eben doch an der eigenen Blödheit zu Grunde, lässt sich wohl nicht vermeiden.

 

Und das Fazit dieses Jahrs? Es war nicht alles schlecht. Nur von meinen Bildern ausgehend sogar ganz gut. Hätte, hätte...naja.

 

Jedenfalls, trotz meiner schlechten Laune: Allen Mitlesenden wünsche ich, dass das neue Jahr zumindest nicht schlechter wird, als das zu Ende gehende. Besser wäre irgendwie auch schön. Kommt alle gut rüber und bleibt gesund!

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übriggebliebene Flattertiere

So, das sollte der letzte Blog zu den Urlaubs-Schmetterlingen aus diesem Jahr sein. Ich hab jetzt soweit mal alles bearbeitet, was sich lohnte. Apollos sind natürlich ausdrücklich nicht davon betroffen, die hab ich noch. Vielleicht.

Und hier aus der Umgebung sollten auch noch einige Brombeerperlmuttfalter im Archiv sein, die vorzeigbar sind. Dauert aber noch. Ist ja nix Neues.

Ob es noch einen Rückblick gibt, weiß ich noch nicht, ich tendiere momentan aber schon dazu. Mal sehen, wie langweilig mir zwischen den Jahren so ist. Ansonsten wünsche ich allen Lesern schöne Weihnachten gehabt zu haben. Ist ja fast geschafft.

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