Aktuelle Aufnahmen oder einfach das, womit ich mich gerade beschäftige, gibt es an dieser Stelle zu sehen.

 

Die letzten 30 Blogeinträge werden hier angezeigt, alles Ältere ist über die Archiv-Links zu finden. Die älteren Beiträge sehen teilweise jedoch von der Formatierung recht eigenartig aus. Nach jedem Update wurden durch Jimdo ungefragt die alten Blog-Posts mit den neuen Formatierungen überschrieben. Ist doof, mir aber zu zeitaufwändig, den alten Kram manuell neu zu formatieren.

 

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Neotinea lactea - Teil 3

Einen schönen Sonntag wünsche ich gehabt zu haben! Ist ja nun auch schon wieder rum. Ich hab den Plaines-des-Maures-Ordner aus dem letzten März fertig aussortiert. Und da ich nun einen Überblick über die noch nicht bearbeiteten Milchweißen Knabenkräuter habe, hab ich mal die noch nicht bearbeiteten Milchweißen Knabenkräuter bearbeitet. Also die Fotos davon. Zum Teil. Man soll ja nich gleich übertreiben. Hier sind sie:

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Aureliapanorama

Hallöle! Ich hab den ersten Frankreich-Ordner vom letzten Jahr weiter aussortiert und fand ein Panorama. Ein unbearbeitetes natürlich. Und damit dieser Zustand ein Ende hat, hab ich die Bilder zusammengesetzt und ein bearbeitetes Panorama draus gemacht. Et voilà: Ophrys aurelia in breit. Sind bestimmt noch mehr Panoramen irgendwo in den anderen Ordnern dazwischen. Wenn ich wieder eins finde, werde ich es wieder bearbeiten. Heute leider nur das eine. Besser als nüscht. Dieses Jahr dann Apollo-Panoramen? Wär mal eine Abwechslung...

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Der Rest vom Jahr - des Jahresrückblicks zweiter Teil

Hallo zusammen! Ein gutes neues Jahr wünsche ich und hoffe, sämtliche Gliedmaßen sind noch vorhanden! Nachdem ich es nicht mehr vermochte, meinen Jahresrückblick rechtzeitig fertig zu bekommen, kommt nun der zweite Teil eben im neuen Jahr. Weiter geht´s mit noch nicht gezeigten Bildern:

 

Mai

 

Am ersten Mai fuhr ich vom Vercors weiter zur Ardèche um nach den Schmetterlingen zu schauen. Orchideen hab ich nicht wirklich erwartet und auch nicht gesucht, lediglich die mir schon bekannten Stellen habe ich besucht. War insgesamt eher ernüchternd, aber einiges konnte ich doch finden. Eine Wiese mit einigen Lockerblütigen Knabenkräutern hab ich entdeckt, leider direkt an einer stark befahrenen Straße. Da war meine Lust, diese ausgiebig zu fotografieren, eher wenig ausgeprägt. Außerdem stand das Gras dort schon viel zu hoch.

 

Schmetterlinge flogen aber zum Glück massig, so dass ich mich mit denen befassen konnte. Das Wetter war recht wechselhaft und ich hab einige Schauer auf dem Rad abbekommen. Dafür gab es den einen Morgen hübschen Nebel und weil ich ohnehin mit dem Rad auf´s Plateau wollte, konnte ich Nebel von oben anschauen und nebenbei Gelbe Auroras fotografieren. Die Südlichem Osterluzeifalter sahen leider nicht mehr gut aus, die Spanischen aber waren frisch. Auch bei den Segelfaltern waren genügend frische Exemplare dabei. Und einen Abend fand ich einige Langhornbienen, die sich in einer Margeritenblüte zur Ruhe gebettet hatten. Licht war schon weg und morgens war ich woanders unterwegs, daher hab ich die Langhornbienen nur dokumentarisch.

Nach vier Tagen packte ich mein Zeug wieder zusammen, schließlich hatte ich ja noch mehr vor. Orchideen waren wieder an der Reihe und ich fuhr Richtung Grands Causses. Hier wollte ich Ophrys aveyronensis, Ophrys aymoninii und Anancamptis papilionacea finden und natürlich auch fotografieren. Hat geklappt. Und nicht nur das, auch etliche Hybriden waren dabei und darüber hinaus viele Orchis morio und mascula in allen erdenklichen Farbabstufungen. Die sehe ich sonst eher selten. Ab und an schauten ein paar Geier nach mir. Segelfalter ließen sich auch blicken und bei Millau fand ich das erste Mal im Freiland eine Stabschreckenlarve. Was cool! Nach einer Woche fuhr ich weiter. Für einen ersten Eindruck hat´s aber gereicht. Fazit: Gefällt mir dort und ich muss nochmal hin. Ist ja noch genug Gegend übrig, die ich noch nicht sah.

Zum Abschluss der Tour machte ich nochmals am Vercors bzw. der Drôme halt, Forêt de Saou. Weil´s beim letzten Mal vor drei oder vier Jahren so kalt und stürmisch war, dass ich nicht viel fotografieren konnte und ich auf das Dreizähnige Knabenkraut hoffte. Auch das hat geklappt. Neben den tridentatas gab´s auch die Hybride mit dem Brand-Knabenkraut, massig Affenknabenkräuter, Ophrys drumana (wenn auch schon fast zu weit aufgeblüht) und in den Hochlagen noch einige hübsche Stattliche und Holunder-Knabenkräuter. Allerdings hatte inzwischen die Hitze und dank fehlender Niederschläge auch die Trockenheit stark zugenommen und viele Orchideen litten sichtlich darunter. Am vorletzten Tag machte ich noch einen Ausflug zu den Geiern nach Remuzat und probierte das 600er mit gemischtem Erfolg aus. Erkenntnis: Geier sind schneller als man denkt und Hitzegflimmer ist der Bildschärfe nicht zuträglich. Auf der Abschlusswanderung am letzten Tag fand ich dann noch einige Ophrys saratoi, eine schöne, unerwartete Zugabe, wenn auch das Licht grenzwertig war. Am 16. Mai fuhr ich nach Hause und hatte wieder zu tun. Für Bildersichtung blieb wenig Zeit, weil neben der ganzen Fotografiererei und Urlauberei ja irgendwie noch andere Sachen zu tun sind. Verrückt. Im Garten schlüpften zu der Zeit die Gottesanbeterinnen, was ich zufällig mitbekam. Die Oothek hatte ein Weibchen im Vorjahr an einer Euphorbie angeklebt, die ich über den Winter nicht nach drinnen holte, um die Larven nicht zur falschen Zeit zum Schlupf zu animieren. Hat sie nicht so gut vertragen, die Pflanze. Die Larven schon.

Juni

 

Und schon ist Juni. Gewesen. Pfingsten, nebst Pfingstferien. Da könnte man doch...wegfahren? Jawoll. Man fuhr weg. Ins Vercors. Den Text hierzu spar ich mir und verweise auf den Vercors-Pfingstblog. Und die dortigen Bilder. Steinböcke und Apollos zum Beispiel. Bin faul - schorry!

Juli

 

Was ein schöner Monat! Fast so schön wie der Mai, nur mit Apollos. Und für Apollos sind Berge ganz hilfreich. Außer in Schweden, aber das Thema hatte ich ja bereits in den Vorjahren. Berge also. Schweiz, Österreich und Italien wollte ich irgendwie nicht, daher (wieder) Frankreich. Ich hatte noch eine Rechnung offen mit dem Verdon-Tal, weil das dort vor paar Jahren zwar sehr schön war, aber mit den Apollos nur suboptimal lief. Dieses Mal war ich erfolgreicher, schließlich musste ich nicht erst lange nach den Stellen suchen. Kannte ich ja schon. Hab aber dennoch paar mehr Stellen mit Apollos gefunden und paar mehr Apollos fotografiert. Auch eine (mir) neue Flugstelle der Südlichen Schwalbenschwänze habe ich entdeckt, wenn auch die Falter schon ziemlich gerupft waren. War schon zu spät dafür. Davor hab ich im Jura noch Apollos fotografiert. Bietet sich als Zwischenstopp an, die Stelle, weil die Fahrt ja doch recht lang ist. Abends gab´s einen grandiosen Sonnenuntergang mit Apollo und Kitschfarben. Morgens einige junge Füchse, die vor dem Bau schlummerten und danach dank Wind nicht so viele Apollobilder. Und danach gab´s Apollos im Mercantour-Nationalpark. Leider auch viele Schafe an nicht immer passender Stelle und viel Hitze. Aber auch schöne Wanderungen  trotz Hitze, etwas (Fluss-)Landschaft und viele Nichtapollos, die ich wegen der vielen Apollos fast nicht fotografierte. Nächstes Mal vielleicht. Sonst hab ich im Juli nix weiter hinbekommen.

 

Ach ja, sind hier weniger Bilder, weil ich die meisten schon gezeigt habe.

August

 

Im August hab ich zu Hause im Prinzip auch nichts hinbekommen. Zu Hause muss ja auch nicht unbedingt. War (zu) warm, war (zu) trocken, gab kaum noch Leben auf den Wiesen. Aber der krönende Abschluss stand ja noch an: Drei Wochen Regen in Norwegen. Obwohl - damit hab ich ja nur gerechnet, um mich dann über jeden Tag freuen zu können, an dem´s nicht regnen würde. So im Ergebnis konnte ich mich ganz schön lange freuen, weil´s nur die erste Woche geregnet hat, was für die Trekkingtour aber auch reichte. Eigentlich eher Touren, waren drei Abschnitte: Rondane NP, Dovrefjell und Langsua NP. Die Temperaturen waren angenehm, so 10-20° tagsüber und nachts bis an den Gefrierpunkt (und einmal auch darunter). Konnte ich mal wieder durchatmen und vernünftig schlafen. Schläft sich nach einem ganzen Tag auf den Beinen aber ohnehin recht gut. Bilder hab ich auch einige gemacht, hauptsächlich Landschaft, war ja viel davon da. Und an sich war es das dann tatsächlich für mein Fotojahr. Kam noch das Foto-Festival in La Wantzenau im November, aber es gab nach Norwegen keine neuen Fotos mehr.

Fazit

 

Ich hab so ziemlich alles geschafft, was ich mir im letzten Ausblick so grob vorgenommen hatte. Gut war´s. Bildervorräte sind aufgefüllt. Ich hab wieder Stoff für drei bis fünf lange Winter. Schaffe ich das? Keine Ahnung. Zumindest das 2022er Fotobuch ist noch nicht einmal angefangen. Letztes Jahr um die Zeit war ich bereits mit dem Buch vom Vorjahr fertig.

 

Erstmals hatte ich eine leichte Apollo-Sättigung nach der Juli-Tour verspürt. Bin gespannt, wie sich das dieses Jahr so entwickelt und ob sich die Sucht langsam verabschiedet. Wäre ja prinzipiell nicht schlimm. Wobei - vielleicht doch...

 

Lieblingsfotos hab ich auch. Zu viele. Stehen wie immer bei meinen Favoriten.

 

Ausblick

 

Was kommt dieses Jahr? Voraussichtlich keine Orchideentour. Ich hab den ganzen Resturlaub verbraten und werde an Ostern vermutlich nicht wegfahren. Ist aus meiner Sicht nicht schlimm, weil ich genug Bilder habe, die erstmal bearbeitet werden wollen. Ich glaube, ich werde mal Sardinien für 2024 in´s Auge fassen. Macht mit einem Jahr Orchideenpause bestimmt noch mehr Spaß. Pfingsten geht´s aber sicher irgendwo hin. Hab ich aber noch nicht entschieden. Gotland oder Cevennen? Mal sehen. Wobei dann ja die Orchideen auch noch vorhanden wären...

 

Im Juli möchte ich aber wieder Schmetterlinge fotografieren. Nicht nur Apollos, wenn´s sich einrichten lässt. Aber auch. Die Pyrenäen kenne ich noch nicht, wär mal ein Ziel. Und sonst würde ich mich gern mal wieder um meine direkte Umgebung kümmern, Zeit wird´s dafür. Mal sehen, ob´s klappt.

 

Allen Mitlesenden wünsche ich alles Gute für 2023!

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Das war´s dann wieder

Hui. Jetzt hab ich mich mit der Ankündigung des Jahresrückblicks irgendwie selbst geknebelt. Ist aber vielleicht besser so, sonst wäre das vielleicht doch nichts geworden. Irgendwann im Lauf des Herbstes muss ich ein Loch übersehen haben, in dem ich nun sitze und den Ausgang nicht finde. Doof. Also fange ich mal mit dem einfachen Teil des Rückblicks an, den Ereignissen in den Monaten September, Oktober, November und Dezember:

 

 

Recht leer, oder? Also selbst für meine Verhältnisse. Gab nix berichtenswertes. Gab Arbeit. Arbeit. Arbeit und - ähm - Arbeit. Schlechte Laune. Und in der Freizeit ebenfalls Arbeit. Und zum Abschluss auch noch Covid inkl. schlechter Laune. Keine Fotos. Supi!

 

Ansonsten war das Jahr aber ziemlich (sehr) gut. So die ersten beiden Drittel. Ganz ausgezeichnet sogar, wenn ich´s mir genau durchdenke. Ich mach das dieses Jahr mal anders und zeige im Rückblick nur bisher nicht gezeigte Bilder. Einfach um der Langeweile entgegenzuwirken und weil ich weiter davon entfernt bin, die Bilder des Jahres sortiert und bearbeitet zu haben, als jemals zuvor.

 

Januar

 

Puh, Glück gehabt. Gab was. Ich habe was fotografiert. Einen Käfer. Im Wald. Einen sehr netten und umgänglichen Körnigen Laufkäfer. Bei sehr schönem Wetter. Da isser:

Februar

 

Das übliche: Schneeglöckchen und Blausterne. Same procedure as every year. Die Blausterne gab´s auch mit Frost, aber nicht gar so schön, wie ich sie schon mal hatte. Und die Schneeglöckchen - ach nu. Waren im wesentlichen Übungen zum wieder reinkommen, weil auch im Herbst davor eine gewisse fotografische Untätigkeit nicht zu verleugnen war. Mein 135er STF-Objektiv habe ich aber dabei recht liebgewonnen.

 

Ansonsten meinte im Februar ein durchgeknallter Homophobiker mit massivem Minderwertigkeitskomplex unter Zuhilfenahme einer Horde bezahlter -ähm - Patrioten und weiterer Deppen seinen Nachbarn mal so richtig zeigen zu müssen, wer den größeren hat. Wurde auch Zeit, dass die sich abschwächende Pandemie endlich vom Größenwahn irgend eines Idioten abgelöst wird. Wäre ja sonst zu langweilig, sich nur um die Klimakatastrophe kümmern zu müssen. Die Menschheit wächst an ihren Aufgaben. Oder eher: verkackt ihre Aufgaben, konsequent. Upsi. Ist schon wieder meine gute Laune durchgekommen. `Tschuldigung.

März

 

Es gab mehr Blumen im März. Schön. Hab ich also mehr Blumen fotografiert. Nicht nur, aber überwiegend für das Fotoprojekt der Naturfreunde Rastatt. Das war aber wohl das letzte Jahr, das ich dabei war. Realistisch betrachtet fehlt mir einfach die Zeit.

 

Neben den weiter blühenden Blausternen fotografierte ich Schlüsselblumen im Wald. Mit Sonnenuntergang, aber nicht gar so schön, wie ich sie schon mal hatte. Und Schlehenblüten. Und Lerchensporn, Wald-Gelbstern, Veilchen, Frühlings-Scharbockskraut, Buschwindröschen und Gelbe Windröschen. Und am Ende des Monats war ich weg.

April

 

Im April kam ich zurück. Aus dem Süden. Vorher war ich natürlich dort und hab was erlebt. Sehr widersprüchliches - in Südfrankreich: Plaines-des-Maures und Bouches-du-Rhone. Schlimmes Fernweh. Und nicht wie in den beiden Vorjahren blieb es beim Fernweh, sondern ich konnte mich einfach in´s Auto setzen und hinfahren. In die Ferne. Mein persönlicher Beitrag zur Klimakatastrophe - ich weiß. Als ich dann dort war, sah ich erstmal jede Menge verkohlte Bäume und verbrannten Boden. Gab Waldbrände im Vorjahr. Richtig fiese sogar:

Aber dennoch fand ich einige Orchideen, wegen derer ich dort war: Milchweiße Knabenkräuter, erste Zungenstendel, Robert´s Mastorchis und jede Menge Ragwurze. Hach. Musste mal wieder sein, nachdem die beiden letzten Frühjahre orchideenmäßig recht suboptimal abliefen. Das Wetter war so richtig daneben. So kalt und stürmisch, dass die Schwalben am Boden blieben, die Silberreiher im Windschatten hinter der Kiefer saßen und ich sogar im Vorzelt nur mit Windschutz kochen konnte und mit Mütze schlief. Am Mittelmeer. Auf´m Rückweg fuhr ich durch´s Vercors und verpasste die Sonne auf den Hundszahnlilien, weil ich zu langsam war, beim Hochkraxeln. Sonnenuntergang wär ohnehin nicht gegangen, zu viele Berge davor. Schade.

Als ich zurück war, flogen denn endlich die ersten Schmetterlinge bei mir im Wald und ich konnte das übliche Frühlingsprogramm absolvieren: Aurorafalter, Tintenfleck- und Grünader-Weißlinge fotografieren. Danach ging´s mit den Sternmieren weiter.

In der letzten Aprilwoche bin wieder los, wieder nach Frankreich. Zuerst ging´s eine Woche an den Westrand des Vercors. Mein Ziel waren Orchideen, wie soll´s auch anders sein um diese Jahreszeit? Gefunden hab ich sie - in Massen. Besonders freuten mich hier die ganzen Ophrys drumana- und Orchis-Hybriden. Und das Wetter spielte diesmal ebenfalls mit, trocken, warm, sonnig - grandios. Gab paar hübsche Wanderungen und einige Radtouren zum Erkunden der Gegend und jede Menge Bilder zu Schönlichtzeiten. So muss das! Schmetterlinge flogen auch ein paar, allerdings lagen die Wiesen morgens recht lange im Schatten, so dass ich mich vorrangig um die Orchideen kümmerte.

Mai

 

Ja wo isser denn hin, der Mai? Weg. Verschoben. Auf´s nächste Jahr. Wer hatte eigentlich die blöde Idee, einen Jahresrückblick komplett mit neuen Bildern zu machen? Hätte man ja auch selber drauf kommen können, dass das aufwendig ist und eventuell etwas eng wird, so man erst nach Weihnachten damit anfängt. Wieder was gelernt. Also gut:

 

Einen guten Rutsch und ein gesundes neues Jahr allen Mitlesenden hier! Fortsetzung folgt. Bald. Versprochen!

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Am Jahresende

Ophrys drumana
Ophrys drumana

...wird es einen Jahresrückblick geben. Ich bin motiviert. Zum Glück ist noch nicht endgültig Jahresende, denn neben der Motivation wären dafür ja auch noch Zeit und im Idealfall einige Bilder vonnöten. Also vielleicht sogar ungezeigt gewesene Bilder. Ich werde mich also bemühen, rechtzeitig zurückzublicken. Demnächst. Bis denne!

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Mercantour

Das wird momentan nix mit Bildbearbeitung. Unter der Woche bin ich froh, nach der Arbeit endlich vom Rechner wegzukommen und am Wochenende ist genug anderes zu tun. Die Zeit, die bleibt, nutze ich zum Aussortieren der Bilder und nach dem Aussortieren hab ich meist keine Lust mehr, noch welche zu bearbeiten. Zur Überbrückung, bis das sich irgendwann wieder ändert, hab ich die frische Apollodame aus dem Mercantour-Nationalpark. Von früh morgens. Bevor die Schafe durchkamen und alles zertrampelten.

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Apollo-Paarung

Was man nicht alles findet, wenn man aufräumt. Waren doch glatt noch paar hundert Bilder einer Apollo-Paarung im Verdon-Ordner. Muss das sein? Also, dasses so viele sind? Ja nu...

 

Erstens mal sind das Apollos. Ist ja ohnehin schon ein Grund, sie zu fotografieren. Und zweitens sieht man die Apollo-Paarungen extrem selten, so dass ich mir das natürlich auch unter den widrigsten Bedingungen nicht entgehen lasse. War trotz einiger hundert in den letzten Jahren fotografierter Apollos erst die sechste Paarung, die ich fand. Falls ich richtig gezählt habe. Selten sieht man die deshalb, weil sich die Weibchen nur einmal verpaaren (können). Während der Paarung klebt ihnen das Männchen nämlich einen Chitin-Fortsatz an den Hinterleib, die Sphragis, die weitere Begattungen verhindert. Und die Paarung selbst erfolgt meistens auch eher versteckt im Gemüse, weil die meisten Weibchen erst gar keine Chance haben, nach dem Schlupf großartig rumzuflattern. Noch während sie nach dem Schlupf ihre Flügel aushärten lassen, werden sie meist von einem der patrouillierenden  Männchen entdeckt und gleich überfallen.

 

Hier war es offensichtlich anders. Das Weibchen hatte es unbehelligt bis auf die Flockenblume geschafft und wurde erst dort geschnappt. Ich fand das Paar am späten Nachmittag und wartete ab, bis die Sonne hinter dem Berg verschwand. Immer darauf hoffend, sie mögen nicht noch den Hang hoch oder runter segeln. Abends gegen sechs war es dann ausreichend abgekühlt, dass sie nicht mehr fliegen würden und ich machte erste Fotos. War windig. Naja, eher stürmisch. So Alpentäler kriegen im Sommer abends ja immer ganz lustige Luftbewegungen vom Berg herunter. Hab ich also irgendwann den Ansitz mittels Klammer stabilisiert, was nur bedingt half. Die beiden turnten jedenfalls noch eine ganze Weile auf der Blüte herum, weil jeder auch noch Durst hatte. Irgendwann kamen sie zur Ruhe, der Wind ließ nach und das Licht war weg. Zum Glück dauern die Paarungen oft mehrere Stunden, also ließ ich den Ansitz fixiert und kam am nächsten Morgen zurück. Mit dem Licht frischte natürlich der Wind wieder auf und die Bergseite gegenüber bekam auch ewig keine Sonne ab, aber einige Aufnahmen sind doch gelungen. Schön.

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Kurzfassung

Ein schneller Blogpost für das Ende vom November noch, denn haben wir auch diesen Monat geschafft. Verdon-Apollos. Einfach so, nur vier Bilder, weil ich momentan am Aussortieren bin und weniger bearbeite, als es erforderlich wäre. Isso. Festgestellt habe ich, dass die Sensorflecke immer größer werden ;). Sollte ich über den Winter mal putzen.

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passionis

Ist ja bald Weihnachten. Da hab ich gedacht, zeige ich mal Oster-Ragwurze. Hab noch welche gefunden, die für einen Blog gereicht haben. Von Anfang April, Umgebung von Salon-de-Provence. Temperaturen so knapp über´m Gefrierpunkt und Sturm dass die Schwalben am Boden blieben. Schön war´s trotzdem, so im Nachhinein.

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And now to something completely...

...ähm...expectable. As every year. Apollodetails. Überraschend, dass ich wieder welche fotografierte, als ich Apollos fand. ;) Wer hätte das gedacht?

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Der Gelbe Aurorafalter

...war eines der Ziele für den Besuch an der Ardèche Anfang Mai. Eigentlich auch die Westlichen Schachbretter, für die war ich aber zu früh dran. Und die großen Nachtpfauenaugen, die ich leider verpasst hatte. Mit denen ist es aber ohnehin ein ziemliches Glücksspiel. Die Auroras flogen jedenfalls, nur das Wetter passte nicht so gut. Einige Male wurde ich tagsüber auf dem Rad von kräftigen Gewitterschauern überrascht und Starkregen in der Nacht ist auch nicht unbedingt ein Garant dafür, die Falter am nächsten Morgen wieder zu finden. Aber - man muss ja auch mal Glück haben - den einen Morgen hat´s geklappt. Es gab Sonne, als der Nebel sich verzog und einige der Falter saßen noch da, wo ich sie abends gefunden hatte. Am Brillenschötchen, ihrer Raupennahrungspflanze. Auf der sind sie aus der Entfernung auch kaum zu erkennen.

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Die Aveyron-Ragwurz in weniger groß als beim letzten Mal

Nachdem ich vor Monaten schon die Blüten im Detail im Blog hatte und ausreichend Zeit vergangen ist, heute als Nachtrag die Pflanzen komplett. Also so komplett es eben im teils schon höheren Gras Anfang Mai geht, ohne alles auszureißen. Sollte auch noch etwas Material für einen kurzen dritten Teil vorhanden sein, so ich irgendwann dran denke. Heute hab ich auf weitere Bildbearbeitung keine Lust mehr.

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Parnassius mnemosyne

Schwarze Apollos aus dem Vercors. Oder besser: Ein Schwarzer Apollo. Irgendwie verschwanden sie immer gleich im Gemüse, wenn eine Wolke kam und flatterten zappelig herum, wenn die Sonne auch nur ansatzweise Anstalten machte, wieder hervorzukommen. Hab also nur einen unbeschädigten Falter fotografieren können. Ist prinzipiell nicht wild und ja hier ohnehin genug Apolloinflation.

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Die Widderchen des Jahres

Einige Widderchen hab ich dieses Jahr fotografiert. Und sehr viel mehr habe ich gesehen. Die Gelegenheiten zu Fotos haben halt nicht immer gepasst. Oder es war nicht immer genügend Motivation da, auch noch diese immerzu falsch sitzenden Falter zu fotografieren. Hier also mal die, die es auf die Speicherkarte geschafft haben. Sind aus Jura, Vercors, Mercantour und Verdontal.

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Affenbande

So, wieder etwas Zeit übrig, mich um die Bilder des Frühjahrs zu kümmern. Affenknabenkräuter hab ich recht viele gesehen, auch einige weiße Exemplare. Die meisten sah ich Mitte Mai am Westrand des Vercors, da standen auch die schönen großen Gruppen. Und etliche Hybriden mit Ohnsporn, Purpur- und Helmknabenkraut. Heute hab ich aber mal nur die reinen Affenknabenkräuter zusammengesucht.

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nu isses ´rum

...das Wochenende in La Wantzenau. War - lang. Und voll. Aber doch ganz cool mal wieder Bilder einem größeren Publikum zeigen zu können. Auch wenn ich keine "richtigen Tiere" fotografiere wie die Mehrzahl der Aussteller auf solchen Events. Jedenfalls hab ich prompt zwei neue Einladungen zu weiteren Festivals bekommen. Kann ich weiter Apollobilder zeigen. Oder Orchideen. Oder beides.

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grob fahrlässig

...muss man das ja schon nennen. Also dass ich hier seit über drei Monaten keine Apollos mehr zeigte. Dieser untragbaren Situation muss ich daher umgehend abhelfen. Jetzt. Hiermit:

 

Ein Vercors-Apollo, von früh am Morgen mit herrlich orange leuchtenden Felswänden im Hintergrund. So muss das. Oder so ähnlich. Am Wochenende denn die Bilder in echt. Also einige zumindest. Ich werde berichten.

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Orchis spitzelii

Menno, die Zeit rennt grad wieder und ich krieg gefühlt nichts auf die Reihe. Letztes Wochenende ward eine Städtereise auf dem Plan. Mit Menschen. Was man so inner Stadt halt sieht. Reicht an sich auch wieder. Fotos jibbet nich, war auch so aufregend genug. Nächstes Wochenende ist das Foto-Festival in La Wantzenau (http://photofill.fr/salon-photo-nature/), mit Menschen. Hab ich vom Timing irgendwie nicht so richtig durchdacht. Jedenfalls freu ich mich dennoch, endlich mal wieder was ausstellen zu können. Wer´s nicht so weit dahin hat - mich würde es freuen, Besuch zu bekommen. DIe Bilder jedenfalls sind fertig im Passepartout und Rahmen und sehen gut aus. Bin gespannt, was andere so sagen.

 

Okay, genug der Werbung. Sind ja auch noch ungezeigte Bilder aus diesem Jahr übrig. So 25.000 oder so. Und noch einige gelungene sind wohl auch darunter. Von Spitzel´s Knabenkraut hab ich leider / zum Glück (je nach Sichtweise) nicht so viele Aufnahmen. Seit ich die Art vor paar Jahren am Strand auf Gotland ziemlich verblüht erstmals sah, krieg ich die nicht mehr aus dem Kopf. Blöderweise sind die sehr verstreuten Standorte alle nicht mal eben schnell zu erreichen. Dieses Jahr im Pfingsturlaub im Vercors hat´s etwas besser gepasst. Zwar waren die meisten Pflanzen auch schon abgeblüht, wenige erreichbare sahen aber doch noch fotogen aus. Fürs nächste Mal sollte ich erstens zwei oder drei Wochen früher hin fahren und für die extrem steilen Standorte mir zweitens auch zur Absicherung Kletterausrüstung besorgen. Ist sonst zu gefährlich. Das ist auch der Grund, warum ich fast nie einen Diffusor nutzen konnte. War schon schwierig genug, die Kamera zu halten, ohne abzurutschen.

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Grund 2,5 von 2,5

...für den Besuch im Aveyron war die Schmetterlings-Hundswurz. Da bei Millau wächst die großblütigere / breitblütigere Unterart expansa, die ich noch nicht gesehen hatte. Die "normalen" hingegen schon, deswegen nur ein halber Grund, dort einen Abstecher hin zu unternehmen. So sehr auffällig sind die Unterschiede denn aber nicht. Die beiden mittleren Bilder zeigen die Hybride mit dem Kleinen Knabenkraut.

 

So für sechs Bilder zwischendurch hat jetzt die Zeit gerade gereicht. Aber besser als nix, daher mach ich lieber so weiter, als mit zu langen Bearbeitungspausen.

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Die Pilze

...im Wald hab ich noch immer nicht besucht. Noch immer keine Zeit. Auch nächstes Wochenende nicht. Schwierig. Zur Überbrückung der bilderlosen Zeit hier im Blog hab ich heute mal den Schwarzen Bären (Arctia villica) rausgekramt, den ich an der Ardéche traf. Schon das dritte Mal übrigens. Die ersten beiden in den Vorjahren waren eher wenig geduldig und suchten, trotz Tagesanbruch, schnell das Weite. Dieses Jahr hatte ich mehr Glück, als ich einen bei der Suche nach den Goldenen Scheckenfaltern und Gelben Auroras am Felshang fand. War recht kühl der Morgen und der Fundort ziemlich lange im Schatten.

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Irgendwas mit Wolken

So´n langes, dauerverregnetes Wochenende ist ja gar nicht mal schlecht - kommt man nicht auf dumme Ideen. Fotografieren gehen zum Beispiel. Pah! Sind ja noch paar Bilder übrig, von diesem Jahr. Zum Glück. Noch einmal welche aus dem Rondane NP hab ich heute. Dann schau ich mal wieder in den anderen Ordnern, was mich da so anspringt.

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Steinwüste in quer

Orchideenpause. Ich hab mal die Panoramen aus Norwegen angefangen. Rondaneregenwetterrunde. Passend zu draußen.

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Ophrys aymoninii

Die hier, Aymonin´s Ragwurz, war der zweite von 2 1/2 Gründen im Frühjahr die Grands Causses zu besuchen. Neben der Aveyron-Ragwurz der zweite Endemit der Gegend. Mit etwas Sucherei und zusätzlich hilfreichen Fundorttipps konnte ich einige nette Standorte finden, an denen sie Anfang Mai gerade am Aufblühen waren. War wohl auch ganz gut, dass sie erst am Anfang der Blütezeit waren, weil die ähnlich spillerige Gesellen wie die Fliegenragwurz sind. Gab auch einige Hybriden zu sehen, die zeige ich dann demnächst mal. Ein Bild der hübschen Gegend hab ich auch gemacht. Abends. Morgens tauchten an der Stelle aus dem Nichts ein Dutzend Gänsegeier auf und verschwanden ebenso plötzlich, wie sie kamen. Herrlich.

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Neotinea wär´ nich schlecht

...so für nächstes Jahr mein ich. Weil die sind ja alle ziemlich schick, wie ich finde. Dieses Jahr gab´s Neotinea lactea im März in der Plaines des Maures und wie immer einige N. ustulata etwas später überall sonst. Und Neotinea tridentata im Vercors auch noch. Hui.

 

Neotinea maculata und Neotinea conica tät ich mir im Zweifel auch mal anschauen wollen. Wäre mal ein Ziel. Mal sehen, was mir noch so einfällt bis der Winter rum ist. Heute mal ein zweiter Schwung der Milchweißen Knabenkräuter. Teil eins gibt es dort, Teil drei sollte auch noch drin sein, irgendwann. Wenn mir nicht irgendwas anderes in die Finger kommt oder ich es wegen aktuellerer Bilder wieder vergesse...

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Nu hatter mich wieder, der Herbst

Und damit hab ich wie immer einen Sack voll Arbeit und kaum Zeit Bilder zu sortieren oder gar fotografieren zu gehen. Weil so prinzipiell würde ich mich dieses Jahr tatsächlich ganz gern mal wieder um Pilze kümmern. Prinzipiell sind die Zeitfenster aber recht knapp bemessen. Zumindest hab ich mal den Apfelsaft fertig. Sollte für die nächsten drei Jahre reichen. Also ungefähr so weit wie meine derzeitigen Bildervorräte. Womit ich wieder zum Blog zurückkomme, in dem es ja irgendwie um Fotos geht:

 

Mir war heute mal nach Orchideen und weil ich den ersten Urlaub an der Côte Bleue dieses Jahr schon fast wieder vergessen habe, hab ich mir mal den Ordner geschnappt und geschaut, was noch so drin und nicht bearbeitet ist. Drin waren einige Ophrys aurelia. Und die eine Spiegelragwurz, die ich fand und von der ich ein paar mehr Fotos machte, weil´s meine erste war. Und an Hand der ganzen verwackelten nichtlichtigen Aufnahmen, die sonst noch drin waren, im Ordner, hab ich mich auch wieder an den fiesen Sturm und die Kälte erinnert, damals Ende März/Anfang April. War im ersten Urlaub im Prinzip so kalt wie im letzten Urlaub in Norwegen. Gab nur mehr Orchideen und weniger Moschusochsen. Und denn stellte sich mir so langsam mal wieder die Frage, was es denn noch für Orchideen gibt, die ich mal sehen wöllte. Und wo. Bin aber noch zu keinem Ergebnis gelangt, außer, dass ich derzeit nicht nach Italien möchte. Aus Gründen.

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Rondane

Einige unpanoramige Landschaften hab ich doch. Aus´m Rondane NP. Die mit dem Sonnenlicht sind vom letzten Tag der der ersten Trekkingwoche, ab da gab´s dann besseres, aber auch langweiligeres Wetter. Der Dauerregen ging mir zwar ziemlich auf die Nerven, irgendwie hat er aber auch bestens zur Landschaft gepasst. Und vielleicht deshalb fand ich´s dort auch am schönsten.

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hübsch, das Monster

Mir war grad zwischen den ganzen norwegischen Landschaften nach was einfachem. Die Landschaften sind zum großen Teil Panoramen, die ich erst zusammenbasteln muss, wofür mir gerade etwas die Geduld fehlt. Das einfache war denn eine der freundlichen Pferdebremsen, mit denen ich schon letztes Jahr in Lappland zu tun hatte und die ich diesen Sommer auch ab und an im Verdon-Tal sah. Philipomya aprica ist wohl der Name des Tieres, das ich Anfang Juli morgens bei der Suche nach Faltern bei sehr hübschem Licht auf einer nicht minder hübschen Spornblume fand. Und weil´s kühl war, krabbelte sie nur ein wenig hin und her ohne Stechversuche zu unternehmen. Nett von ihr.

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Bilder live

Letztes Jahr hat´s terminlich bei mir leider nicht gepasst, dieses Jahr hab ich mich aber mal wieder beworben: Ich bin im November beim 6. Salon Photo Nature de La Wantzenau bei Strasbourg im Elsass dabei. Und freu mich drauf. Gibt Apollos von mir, was sonst? Alles weitere gibt´s auf der Homepage vom Festival: http://photofill.fr/salon-photo-nature/

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mehr Ochsen

Noch einige der gelungeneren Bilder der Moschusochsen, die ich auf die Schnelle bearbeiten konnte. Die meisten sind wie schon erwähnt recht hitzeflimmerig-unscharf. Sind aber bestimmt noch paar weitere zu finden. Irgendwann. Gesehen haben wir bei der dreieinhalbtägigen Wanderung im Dovrefjell so um die 50 Tiere insgesamt. Oft weit entfernt, manchmal auch viel zu nahe direkt am Weg oder hinter dem Zelt. Imposante Geschöpfe, hat Lust auf mehr gemacht.

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Ich hab´s!

Ich weiß wo das ganze Wasser dieses Jahr hin ist: in Norwegen. Hab ich mich höchstpersönlich von überzeugt, die letzten zweieinhalb Wochen. Hiermit ist denn auch endlich das Geheimnis des Urlaubsziels für "die Nachbarschaft" gelüftet, damit die nich noch vor Neugier platzen, wenn sie schon so aufmerksam die Beladung des Autos verfolgen. Gern geschehen!

 

Aber der Reihe nach: Eine Trekkingtour ward geplant. Nach Jahren mal wieder. Endlich. Und bei meiner Misanthropie und aus Gründen des Überallzeltenkönnens bot sich der Norden an. Und aus Gründen einer ausreichenden Wasserversorgung ohne das auch noch schleppen oder lange suchen zu müssen bot sich Norwegen an. War auch so schon schwer genug, das ganze Gerödel. Und da ich auch auf einen Minimaleinsatz an Fotoausrüstung bestand, wurde das ganze Gerödel denn eben noch einen Ticken schwerer. Dabei hatte ich eine Kamera, zwei Objektive (2.8/16-35mm und 2.8/200mm mit 2x Konverter), einige Filter, genug Akkus und ein Stativ. War nicht leicht. Erstens, sich darauf zu beschränken und nicht doch das 300er oder 600er für´s Dovrefjell oder gar ein Makro einzupacken und zweitens vom dennoch ausreichenden Zusatzgewicht her.

 

Um die Lebensmittel nicht für zwei komplette Wochen tragen zu müssen, wurden die Tourenpläne auf maximal sieben Tage Wandern am Stück aufgeteilt. Sieben Tage ging´s in der ersten Woche bei sehr norwegischem Wetter (Sturm und Dauerregen mit einem halben Tag Sonne) in den Rondane NP, danach für vier Tage in´s Dovrefjell, die Moschusochsen ansehen und den Rest der Zeit in den Langsua NP, um den Urlaub in leichterem Gelände ausklingen zu lassen. Ab dem Dovrefjell gab´s kaum noch Regen und sehr unnorwegischen Sonnenschein, der leider dazu führte, dass die Bilder der Moschusochsen wegen des Hitzegeflimmers überwiegend für die Tonne sind. War aber vermutlich gut so, weil wir die Ochsen bei Nebel und Regen eher nicht so leicht gefunden hätten. Ansonsten waren die dekorativen Wolken abends fast immer weg, morgens war´s fast immer komplett bedeckt. Sind also beste Bedingungen für belanglose Touri-Bildchen. War auch eher so, dass ich tagsüber während des Laufens meist wenig Lust hatte, mich ausgiebig der Fotografie zu widmen.

 

Wie dem auch sei, paar Bilder der Tour gibt´s heute schon mal, paar mehr dann irgendwann. Sollten für mich jetzt im Wesentlichen auch die letzten aktuellen Aufnahmen des Jahres gewesen sein. Falls es nicht einen Winter gibt und es mich doch packt, den dann hoffentlich vereisten Bach zu fotografieren.

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