Aktuelle Aufnahmen oder einfach das, womit ich mich gerade beschäftige, gibt es an dieser Stelle zu sehen.

 

Die letzten 30 Blogeinträge werden hier angezeigt, alles Ältere ist über die Archiv-Links zu finden. Die älteren Beiträge sehen teilweise jedoch von der Formatierung recht eigenartig aus. Nach jedem Update wurden durch Jimdo ungefragt die alten Blog-Posts mit den neuen Formatierungen überschrieben. Ist doof, mir aber zu zeitaufwändig, den alten Kram manuell neu zu formatieren.

 

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fishing for compliments

Ich liebe die Lilienblatt-Sichelschrecken einfach - diese Fühler sind so herrlich! Dass es die Art auch in einer braunen Form gibt, habe ich dieses Jahr erstmals bemerkt. Beide Geschlechter waren in beiden Varianten an der Ardéche in zahlreichen Exemplaren zu finden. Besonders im Gegenlicht kommen die Fühler gut zur Geltung. Da sieht man dann auch bestens, wenn sie die wieder aus dem Bild heraus gestreckt haben...

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Empusa

Dass ich einige Empusen an der Ardéche fand, erwähnte ich ja bereits. Heute kommen die Bilder zur Erwähnung. Sind alles Larven, jahreszeitbedingt. Erwachsene Tiere findet man im Frühling und Frühsommer, da die halberwachsen überwintern. Gefunden hab ich die überwiegend durch Zufall, meist morgens, wenn ich in der Wiese saß und was anderes fotografieren wollte. Wenn man sie sucht, findet man die eher selten.

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Warzenbeisser

Warzenbeisser? Mit so langen Flügeldecken? Jupp. Sind die Südlichen Warzenbeisser, die ich an der Ardéche fotografiert habe. Die sind deutlich größer als unsere auch schon nicht kleine heimische Art. Fast so groß, wie die Ägyptischen Wanderheuschrecken, die dort auch vorkommen, von denen ich aber jahreszeitbedingt nur eine Larve fand. Die Warzenbeisser sind jedenfalls ganz schöne Brocken und waren auch recht häufig zu hören. Blöderweise sind die ziemlich scheu und verstummen bei Annäherung sofort. Hat man sie entdeckt, versuchen sie sich in den Unterwuchs zu flüchten und sind dann erst mal verschwunden.

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Ameles

Ich komm grad nicht nicht so richtig voran, beim Bildersortieren. Ist wenig Zeit dafür momentan. Zwischendrin  hab ich mich jetzt aber mal um die Grauen Fangschrecken (Ameles decolor) von der Ardéche gekümmert. Von denen hab ich eine ganze Menge gesehen, überwiegend die agileren Männchen, aber auch einige Weibchen. Sind etwas zickig, springen und fliegen gern und sind auch nicht sonderlich groß. Dazu dann der übliche Wind, der ganz gut an den Ansitzen rüttelt und fertig ist eine Mischung, die die Geduld strapaziert, beim Fotografieren.

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Der Könich

Lange hab ich den nicht mehr gesehen, den Erdbeerbaumfalter. So ging auch gleich die erste Wanderung an der Ardéche auf´s Plateau hoch, auf dem er vor Jahren flog. War aber nix, nur Schwalbenschwänze zu sehen. Auf der Fahrt zu einer anderen Wanderung sah ich am letzten Urlaubstag einen am Straßenrand fliegen. Also Auto abgestellt und die Wanderroute geändert. Das Ergebnis waren dann bestimmt 20 Falter, die entlang der Serpentinenstraße bis zum Gipfel zu beobachten waren. Haben sich leider auch benommen, wie gewohnt und ständig zu weit oben in den Zweigen gesessen. Wenn sie denn saßen und nicht gerade damit beschäftigt waren, in wilder Jagd den Konkurrenten aus dem Revier zu vertreiben. Ein Falter war am Nachmittag an einem matschigen Apfel zugange, den konnte ich mit einem saftigeren Birnenstück auf Fotoentfernung anlocken, was er dann sehr geduldig genoss.

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Schwalbenschwanzvariationen

Von den unzähligen Schwalbenschwänzen der dritten Generation, die sich an der Ardéche den Tag über mit Hilltopping an der Felskante des Plateaus beschäftigten fand ich an zwei Tagen jeweils einen auf der Wiese, die ich jeden Morgen besuchte. Beide waren schon etwas zerfetzt, was man von der richtigen Seite betrachtet aber nicht sieht.

 

Frische Segelfalter, auf die ich auch gehofft hatte, sah ich leider nicht.

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paar letzte Alpenschmetterlinge

Viele sind´s nicht, die ich fotografieren konnte und die Mitte August noch frisch aussahen. Außerdem bestand der Schwerpunkt des Urlaubs nun gerade nicht im Fotografieren, so dass die Aufnahmen eher so nebenbei beim Wandern entstanden sind.

 

Am letzten Tag gab´s dann noch einen herrlich frischen Trauermantel. Natürlich ohne Kamera, war ja klar. Ein Handyfoto hab ich, mehr war nicht drin.

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Lebenszeichen

Huiuiui...schon wieder drei Wochen kein Blogeintrag und das zur besten Sommerzeit! Kann ja nur bedeuten, dass wieder keine Zeit war. War auch so. Gab Familienurlaub, terminbedingt aufgeteilt in eine Woche Alpen (Pitztal) und eine Woche Ardéche. Die Fotoausbeute im Süden war erwartungsgemäß (für August) deutlich größer als die der dieses Jahr wetterbedingt insgesamt schwierigen Alpen. Paar Bilder sind es dennoch geworden und ich habe einige Rest-Apollos gesehen und mir die Stellen für eines der kommenden Jahre vorgemerkt.

 

Ansonsten hab ich endlich mal den Gallischen Sandlaufkäfer vernünftig erwischen können und war überrascht auf 2.220 Metern Höhe einen Großen Schillerfalter beim Hilltopping (bzw. dort schon eher "Mountaintopping") zu beobachten. Bilder waren dank ungünstiger Sitzwarte und Standard-Zoom bei der Wanderung nur schwierig zu realisieren.

 

An der Ardéche gab´s jede Menge Heuschrecken, einige frische Bläulinge, Mantiden, einen hübschen Schwarm Bienenfresser (ohne Fotos...) und vor allem geniales Wetter. Die schicken Lilienblatt-Sichelschrecken waren in Massen zu finden, auch Larven der Empusen und recht viele erwachsene Ameles decolor und Mantis religiosa. Am letzten Tag hab ich noch eine ergiebige Flugstelle der Erdbeerbaumfalter gefunden. Auch die ist für die kommenden Jahre fest vorgemerkt, mit dann hoffentlich mehr Zeit.

 

Für heute soll die Kurzauswahl reichen, mehr kommt noch in den nächsten Tagen oder Wochen.

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cardinalis

Sorry, ist gerade etwas eintönig hier, aber ich hab gerade die Apollos beim Wickel. Das hier ist eine vom Festland, aber eine besonders hübsche Form. Mit den schwarzen Streifen zwischen den Augenflecken sieht die Dame schon ziemlich verwegen aus. Diese Form nennt sich "cardinalis". Hab ich bisher noch nie gesehen. Leider hat das Wetter gerade an dem Tag, als ich die fand, so gar nicht gepasst: Wolken und Sturm am Vormittag. Da blieb sie, wenn auch wie irre wackelnd, wenigstens sitzen. Mittags kam dann ganz kurz die Sonne raus, was reichte, um sie zum auffliegen zu veranlassen. Das Gelände ist schwierig - Felsenhügel mit Flechten und Zwergsträuchern bewachsen, dazwischen Kiefernwald mit dichtem Wacholdergestrüpp. Ich konnte sie nur auf dem nächsten Hügel noch finden und verlor sie dann endgültig aus den Augen - schade.

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Festlandapollos

So, weil sie gerade fertig sind: Einige Bilder der schwedischen Ostseeküstenapollos ohne viel Text. Die letzten drei Bilder sind von Mitte Juli, die restlichen Bilder von Ende Juni. Nach den Fundmeldungen dieses Jahres flogen die dort schon ab Mitte Juni, so dass ich wohl einiges Glück hatte mit dem Zustand der Falter. Das Auffinden der ruhenden Tiere wäre mir wohl nicht ohne weiteres gelungen. Ich hab am ersten Abend einfach mal zwei Stunden am Straßenrand gestanden und gewartet, bis sie sich endlich hinsetzten. Auch danach flogen sie immer mal kurz auf und einige Meter weiter, bis sie keine Lust mehr hatten (oder ihnen der Sitzplatz endlich vollständig zusagte). Jedenfalls zahlte sich die Geduld aus und ich musste morgens nicht lange suchen.

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Streifenwürmer

So viele hab ich noch nie gesehen - Schwalbenschwanzraupen. Auf Gotland und danach auch nochmal an der Küste am Festland. Falter leider nur drei  während der Reise und auch nicht gescheit fotografieren können, aber die Raupen, das war schon was. Die frühen Larvenstadien hab ich nun auch mal fotografiert, sehen Anfangs aus wie Vogelkacke und ist wohl auch so beabsichtigt. Irgendwann wurden mir die Standard-Bilder zu langweilig und ich hab auf´s Weitwinkel gewechselt. Dank Achromat stießen die Raupen dann fast an der Frontlinse an und mit dem Licht im Hintergrund war´s tagsüber etwas schwierig, aber ich find´s ganz erfrischend.

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wiskotti

Heute muss ich etwas weiter ausholen, da ich vermute, dass mit dem Blogtitel kaum jemand etwas anfangen kann.

 

Neben einigen hundert Apollo-Unterarten, ob jeweils berechtigt oder nicht, lasse ich mal unbeantwortet, wurden mindestens ebenso viele Varieetäten/Formen beschrieben, die gelegentlich in bestimmten Gegenden oder bei bestimmten klimatischen Bedingungen innerhalb einer Unterart bei einzelnen Tieren auftreten und die sich hauptsächlich auf besondere Färbungen der Falter beziehen. Nicht alle davon sind wirklich bemerkenswert, aber einige sehr hübsche Färbungen gibt es denn schon.

 

Von Gotland ist eine recht spektakuläre Form mit starker Rotfleckung beschrieben worden. Besonders bei den Weibchen nehmen die zusammenlaufenden roten Flecken große Teile des Hinterflügels ein. Die Form tritt zwar gelegentlich bei Einzelexemplaren auf, ist aber wohl nicht in jedem Jahr zu sehen und die Masse der Falter trägt naturgemäß die "normale" Zeichnung. Beschrieben wurde diese Form zuerst unter dem Namen "wiskotti", einige Jahre später nochmals unter dem Namen "dilata", wobei sich allgemein eher der erste Name durchgesetzt hat.

 

Ich hab natürlich alle Apollos, die auf Gotland zu sehen waren, auch im Hinblick auf diese stark rotgefleckte Form angeschaut. Gefunden hab ich "nur" die normalen Falter. Bis zum letzten Abend, da saß ein Männchen an der Schwalbenwurz, als ich nach Faltern für den nächsten Morgen suchte, das sah unterseits doch schon etwas stärker gefleckt aus. Scheint tatsächlich so, als wäre das die Form dilata/wiskotti, auch wenn die Fleckung oberseits nicht so stark ausgeprägt ist, wie bei den Weibchen, von denen ich bislang Bilder fand. Mich freut´s, dass ich fündig wurde, was in Anbetracht bestimmt einiger hundert Falter, die ich in der Woche sah sicher nicht selbstverständlich ist.

 

Ich hab hier mal alle Aufnahmen zusammengefasst (auch die schon gezeigten). Die Schreckhaltung, bei der die Flügel so weit abgespreizt werden, dass alle Flecken zu sehen sind, zeigte das Männchen leider nur zum Teil. Lag daran, dass es schlicht zu warm war. Kurz vor vier schon (bzw. noch) 22°C. Die Schreckhaltung wird eher bei niedrigen Temperaturen bei Störung der Falter  (Annhäherung, Bewegung in der Nähe des Sitzplatzes oder Bewegung des Ansitzes) zur Abwehr möglicher Freßfeinde gezeigt. Ist es warm genug, versuchen die Tiere vorrangig durch Flucht ihren Feinden zu entkommen.

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hektisch-nervöse Nervbiester

Ja, ich mein die da oben: Kaisermäntel. Die sind echt zickig bei der Paarung. Extrem nervös und bei der kleinsten falschen oder zu schnellen Bewegung bzw. bei auch nur annähernd passender Annäherung auf Fotoentfernung fliegen die im Doppelpack einige Dutzend Meter weiter. Und landen dann bevorzugt in irgendeiner unerreichbaren Baumkrone. Hab ich an der Drôme erlebt, in der Umgebung vom Mt. Ventoux, im Schwarzwald und auch in Mittelschweden in den Vorjahren. Das Ergebnis war, dass ich jeweils keine Bilder der Paarungen hatte. Dieses Jahr war das auch nicht anders. Also im Prinzip. Der Unterschied war, es gab unfassbar viele Kaisermäntel auf Gotland und damit eben auch etwa zehn Gelegenheiten, die fehlenden Bilder nachzuholen. Und es hat geklappt. Zwar sind mir auch etliche wieder entschwebt, aber einige Versuche waren tatsächlich erfolgreich. Meckern ließe sich nun noch über das zu grelle Licht - wenn es dafür eine realisierbare Abhilfe gäbe. Gibt es aber nicht, Abschatten ist illusorisch und zu weniger grellen Zeiten paaren die sich nicht. Daher kann ich mich nur erfreut äußern, über die suboptimalen Ergebnisse.

 

Und was anderes: Irgendwie vermisse ich Lappland. Wird mir jetzt, beim mückenfreien Bilderbearbeiten bewusst. Vor zwei Wochen war ich der festen Überzeugung, Lappland und ich würden keine Freunde mehr. Momentan glaube ich das nicht mehr. Kann gut sein, dass ich noch mal hinfahre. Mit mückentechnisch besserer Vorbereitung vielleicht. Mal sehen.

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Orchideen in Abisko Teil 2

Heute wie angekündigt Teil zwei der Orchideen aus Abisko. Kleine Zweiblätter, Korallenwurze und eine der vielen Grünen Hohlzungen, die etwas günstiger stand und auch nicht gar so mickrig war, wie der Rest. Die Fingerwurze sollten Dactylorhiza maculata var. kolaensis sein. Die standen direkt an einem Bohlenweg, den ich leider nicht in jedem Fall aus dem Bild hätte heraushalten können. Daher gibt´s teilweise nur Detailaufnahmen.

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Gotland-Apollos

Schon wieder. Aber ich dachte, da jetzt schon drei Blogeinträge ohne Apollos dabei waren, könnte ich mal wieder einen riskieren. Also ohne das geneigte Publikum zu sehr zu ermüden, meine ich. Diese hübsch bunten Sonnenaufgangsfarben haben´s mir ja irgendwie angetan. Und wenn dann zufällig auch noch ein Apollo vor diesen hübsch bunten Sonnenaufgangsfarben herumlungert, führt das in der Mehrzahl der Fälle dazu, das Apollobilder erst auf der Speicherkarte und danach im Blog landen. Kann man nix machen.

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Orchideen in Abisko

War ganz hübsch, was da so rumstand. Die Gymnadenien sollten G. conopsea, vielleicht auch G. borealis sein, die gelben sind Stroh-Weißzüngel - je nach Autor eine Unterart der Weißen Höswurz (Pseudorchis albida straminea) oder eine eigene Art (Pseudorchis straminea). Platanthera oligantha hab ich nicht gefunden, allerdings war meine Bereitschaft, den Hang durch Gebüsch und Mückenschwärme mehrfach hochzukraxeln auch nicht gar so stark ausgeprägt. Bei einem dieser Versuche hab ich aber zumindest eine hübsche Gruppe mit Korallenwurzen finden können, die aber schon weitgehend verblüht waren. Hübsch waren die nächtlichen Farben - entweder mit einem sonnenbeschienenen Hang im Hintergrund oder dem bläulichen Schatten des Berges auf der anderen Seite. Standen zumindest einige der Pflanzen so günstig, dass ich diese Farben auch im Bild unterbringen konnte. In Teil zwei gibt´s dann noch paar Fingerwurze, Kleine Zweiblätter und vielleicht die Korallenwurz.

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Schwarz und Weiß

Okay, weiß schon, schwarz eher nicht. Eher so dunkelbraun-blau. Egal.

 

Ende Juni hat man an der schwedischen Ostküste an sich schon fast eine Garantie, die Großen Eisvögel zumindest mal zu sehen. Den ersten sah ich dann auch gleich am ersten Tag auf einer Raststätte, hoch oben in den Baumkronen herumflatternd. Am Abend bei einer Radtour auf der Suche nach Gelbringfaltern saß dann der hier auf dem Weg. Licht war trotz Abend noch immer schwierig und zickig war er ohne Ende. Bei zu starker Annäherung verschwand er immer für eine Viertelstunde in zehn Meter Höhe auf einer Fichte. Und jedes Mal, wenn ich begann, mein Zeug wieder zusammenzupacken, segelte er wieder herunter, drehte ein, zwei Runden um mich herum und landete wieder am Boden. Immer in der Sonne und immer mit offenen Flügeln. Für die Unterseite musste ich daher etwas tricksen und lockte ihn mit ähm - Dung nenn ich das mal freundlich umschrieben - an den Zweig. Da saß er aber nur sehr kurz und das Sonnenlicht am Ast ist ziemlich grell. Am Morgen war er leider nicht mehr am Boden zu sehen und weitere Falter fand ich nicht. Aber da ich den letzten vor knapp 25 Jahren zu Gesicht bekam, hat es mich natürlich gefreut, sogar einige Bilder zu haben.

 

Die Baumweißlinge hingegen waren recht zahlreich und geduldig unterwegs. Und natürlich auch immer dort, wo die Apollos flogen, das alte Spiel: Nicht alles, was groß und weiß ist, ist auch ein Apollo.

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Nigritella nigra

Das Schwarze Kohlröschen wächst in Mittelschweden wohl nur noch an wenigen Stellen. Einen Standort hatte ich mir als Zwischenstopp herausgesucht und fand die Pflanzen prächtig in Blüte stehend. Das Gemüse rundum hielt sich erfreulich im Rahmen, da die Wiese gemäht wurde. Wetter hat, wie fast immer, auch gepasst und da der Standort von Fichten umgeben ist, war es nicht so wild, dass ich verschlafen hatte und erst gegen vier wach wurde. Gab dann noch immer annehmbares Licht am Vormittag.

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Licht

Licht gab´s die letzten Wochen zur Genüge - Schlaf eher nicht. Auf Gotland war´s schon fast erholsam, da ging die Sonne erst kurz vor vier auf und die Nächte hatten tatsächlich so einen Anflug von Dunkelheit, so dass ich ganz gut schlafen konnte. Im Norden war´s schwieriger, wenn einem die Sonne nachts um zwei durch die Zeltwand ins Gesicht schien. Jedenfalls habe ich, wann immer ich das hinbekam, Apollos auch zum Sonnenaufgang fotografiert. Kann man ja in den Alpen eher selten, weil die Berge immer im Weg sind. Zwei Mal hatte ich tatsächlich Pech, dass zum Sonnenaufgang dünne Schleierwolken aufzogen und mir die Farben verdarben. Weiß man aber erst hinterher, wann Ausschlafen sinnvoller gewesen wäre. Ich hab mal einige Bilder von Gotland-Apollos, die ich unbedingt bearbeitet sehen wollte, für den heutigen Blog fertig gemacht. Fortsetzung folgt...

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Weltanschauung

Tach zusammen! Es gab hier eine längere Pause. Aus Gründen. Ich war nich da, hab Weltanschauung betrieben. Im Norden. Heute gibt´s mal in komprimierter Form einen Überblick über gut drei Wochen bestes Wetter mit motivierten Stechinsekten und Licht ohne Ende. Ist da so, im Sommer im Norden. Der Plan war an sich gar nicht so kompliziert: Statt in die mir im letzten Jahr zu vollen Alpen wollte ich nach Abisko in Schweden fahren, dort einige mir unbekannte Schmetterlinge und Orchideen fotografieren, vielleicht nebenbei die Landschaft genießen, etwas wandern und auf Hin- und Rückweg bei den Apollos auf schwedischem Festland und den Aland-Inseln vorbeischauen. Hat nicht geklappt. Also nicht vollständig.

 

Ich bin auf der Hintour planmäßig bei Gelbringfaltern, Festlandapollos und Orchideen der schwedischen Ostküste gewesen und hab paar Fotos gemacht. Denn ging´s weiter nach Östersund, das Schwarze Kohlröschen besuchen und ab dort mit einigen Zwischenstopps, weil weit, bis nach Abisko. Irgendwo zwischen Arvidsjaur und Jokkmokk tauchten dann die ersten Rentiere auf der Straße auf. Abends lief eins wild prustend, schnaufend und niesend bei mir am Zelt vorbei. Das hab ich dann mal fotografiert - hier einige Bilder von der Hinfahrt:

Nach fünf Tagen kam ich am frühen Nachmittag in Abisko an, das Thermometer zeigte 28° C, die Sonne stand noch immer ziemlich senkrecht und die Stechfliegen flogen in beeindruckender Artenzahl und Fülle um das Auto und später auch um mich herum. Und stachen natürlich auch. Gut. Hab ich mir erstmal den Ort - ähm - die Stadt angeschaut. Ging recht schnell, war übersichtlich. Dann hab ich die Umgebung nach Schmetterlingen abgesucht. Nicht so erfolgreich. Die paar, die ich sah, schossen wie bekloppt durch die Gegend. Keine Chance auf Bilder. Hab ich gedacht, schlau wie ich bin, schau ich eben abends mal nach und brach gegen 21:00 Uhr zur Wanderung auf den örtlichen Hausberg Njulla auf. Erfreulich waren die nun, trotz weiterhin scheinender Sonne, fehlenden Stechfliegen. Weniger erfreulich waren die Mückenschwärme, die nachts die Stechfliegen vertraten. Noch weniger erfreulich war, dass kein einziger Schmetterling zu finden war. Dafür hab ich einige Orchideen gefunden. Nachts um zwei war das Licht dann auch ganz angenehm. Einige Goldregenpfeifer flogen immer neben mir her, zwei Elche schauten verdutzt aus den Fjellbirken und ich war, leicht müde, gegen vier wieder am Auto. Suchte mir einen Platz für´s Zelt und musste recht schnell feststellen, dass hohe Temperaturen + Sonne + Zelt irgendwie eine wenig sinnvolle Kombination sind, wenn man versucht zu schlafen. Draußen war´s blöderweise aber nun auch nicht auszuhalten - die Rüsseltiere warteten schon am Zelteingang.

Die folgenden drei Tage hab ich mich dann rund um Abisko weiter der einigermaßen vergeblichen Schmetterlingssuche gewidmet, bin auf die andere Seite vom Torneträsk gelaufen, mich kurz gewundert, in Norwegen gelandet zu sein, hab weitere Elche gesehen (und die mich) und bin in der Zeit gefühlt einige Liter Blut losgeworden. Irgendwann war mir das alles zu viel und ich lief auch tagsüber mit Fleecejacke rum. Dank Mückennetz auf dem Kopf stachen die Biester dann nur noch in die Hände. Nu ja, ich hab mir dann überlegt, dass Fotografieren ja mein Hobby ist und Hobbys vorrangig Spaß machen sollten, dieser Spaß sich zu dieser Zeit an diesem Ort wohl kaum einstellen würde. Nach Aland konnte ich nicht, Finnland ließ niemanden aus Schweden einreisen - Corona und so. Kurzentschlossen hab ich die Fähre nach Gotland gebucht und fuhr denn eben eine gute Woche dorthin.

Torneträsk
Torneträsk

Auf Gotland war´s dann zum Glück schön wie immer: Zwar auch noch deutlich zu warm für meinen Geschmack, aber es gab kaum Mücken und massig Schmetterlinge. So viele Zitronenfalter, Kaisermäntel, Rostbinden, Schwalbenschwanzraupen und Scheckenfalter auf einem Haufen hab ich noch nie gesehen. Hat sogar geklappt, die während der Paarung extremst zickigen Kaisermäntel zu fotografieren. Obendrauf gab es noch einige Orchideen. Besonders über die Sumpf-Stendelwurze hab ich mich gefreut. Und es flogen auch wieder Apollos. Was dazu führte, dass ich Welle vier nun gelassen entgegenblicken kann, ich habe wieder ausreichend Vorräte.

Auf dem Rückweg von Gotland schaute ich paar Tage dann nochmal bei den Festlandapollos vorbei, was weniger Spaß machte, als auf der Hinfahrt. Warm war´s und deutlich voller - die Ferienzeit in Schweden hatte nun so richtig begonnen und alle wollten ans Meer. Erwähnte ich schon, dass ich Wohnmobile nicht mag? Die haben mich dann auch noch genervt, weil wirklich jeder irgendwie freie Platz von ihnen blockiert wurde. Auf den Campingplatz wollte ich auf Grund der Menschenmassen nicht, die Schweden haben irgendwie so eine Abstands- und Maskenallergie. Hab ich, trotz Impfung, so gar keine Lust drauf gehabt. War schon auf der Gotlandfähre schlimm genug. Aber ein extrem hübsch gefärbtes Apollo-Weibchen hab ich gefunden - am einzigen Tag, an dem es stürmischen Wind gab. Trotzdem ich hab endlich das geschafft, was auf Gotland bislang nicht klappte: Apollos am Meer fotografiert, sogar zu Sonnenaufgang.

Den Rest des Jahres wird es denn hier wohl Schweden-Auswertung geben. Vorrangig Apollos natürlich - also nix, was irgendwie ungewohnt wäre ;).

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Puppenspiel

Es regnet, verrückt. Kann ich mich mal um die Puppenbilder der letzten Woche kümmern. Wie angekündigt heute die Admiralpuppe mit ihrem Brennnessel-Versteck und, in gelb, die Puppe vom Tagpfauenauge. Dass die Brennnessel auf dem letzten Bild vertrocknet ist, liegt an der Rettungsaktion wegen des Mulchers. Wäre sonst Matsch gewesen, die Puppe, hätte ich die Brennnessel nicht gepflückt und in Sicherheit gebracht.

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Satyrium w-album

...oder Ulmen-Zipfelfalter. Hab ich gestern angekündigt, heute wird geliefert. Wohnt offenbar auch bei mir im Wald. Ist nur seltener zu sehen, weil er sich eher in den Baumkronen aufhält. Gut zu sehen ist das weiße "W" auf dem Hinterflügel, von dem sich sein lateinischer Name ableitet.

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Die Sache mit dem Timing

Was soll´s. Ich hab das zur Zeit einfach nicht drauf, mit dem richtigen Timing. Gestern verfärbte sich die Brombeer-Perlmuttfalter-Puppe und kündigte damit den bevorstehenden Schlupf an. Beim Aurora dauerte es dann zwei Tage, bis es soweit war. Ich stand heute dennoch ab sechs Uhr im Dank des gestrigen Gewitters halbwegs frischen Wald und schaute was passiert. Nix erstmal. Paar Bilder von der Puppe hab ich gemacht, im Morgenlicht. Dann kam ein Traktor. Mit Mähwerk. Und mulchte den Bewuchs beiderseits der Waldwege. Nicht dort, wo die Puppe hing, aber den Rest. Und weil da eben auch noch die Admiral-Puppe an der Brennnessel hing und einige Raupen saßen, startete ich erstmal eine Rettungsaktion. Um im Anschluss den in der Zwischenzeit geschlüpften Brombeer-Perlmuttfalter zu finden.

 

Zwischendurch landete nebenan auf dem Busch auch noch ein frischer Ulmen-Zipfelfalter. Hab ich den also auch noch fotografiert. Bilder kommen noch.

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Affenhitze

Ich mag es ja schon warm. Momentan isses aber irgendwie doch etwas viel. Da bin ich dann doch einigermaßen träge und schaffe gerade die tägliche Runde mit dem Rad durch den Wald. Erfreulich viele Brombeer-Perlmuttfalter fliegen da zur Zeit. Da sie aber fliegen, gibt es keine Bilder, da kommt dann wieder die Trägheit zum Tragen. Bleiben noch die Raupen und Puppen, die momentan in Mengen zu finden sind. Raupen vom Tagpfauenauge und Aurora gibt es heute, Puppen von Admiral und Tagpfauenauge kommen demnächst.

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Gold-Standard

Ha! Jetzt hat´s doch noch geklappt. Heute nachmittag war ich im Wald, wollte Brombeer-Perlmuttfalter fotografieren. Da glitzerte was in der der Brombeerhecke. Tatsächlich ein Puppe - was hab ich mich gefreut. Sind wirklich so hübsch, wie ich sie mir vorgestellt hatte. Falterfotos gab´s keine mehr - flog nur einer herum.

 

Die Admiral-Raupe hat sich auch verpuppt, Bilder kommen die Tage irgendwann. Bei der Hitze kann man eh nix Gescheites machen.

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noch eine Raupe

...vom Sonntag. Vom Admiral. Aus´m Wald. Inzwischen hat sie sich eingesponnen, um sich zu verpuppen. Vielleicht gibt es also noch Admiralpuppenbilder.

 

Ansonsten fliegen seit heute endlich die Brombeer-Perlmuttfalter. Hab aber nur das Handy dabei gehabt und paar Belegfotos gemacht. Sind aber hübsch - wie letztes Jahr. Und einige größere Aurora-Raupen hab ich auch noch gefunden. Bilder kommen noch, hoffentlich.

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Fehlschläge

Sieht zwar auf den ersten Blick nicht so sehr fehlgeschlagen aus, war aber extremst ärgerlich: Die Brombeerperlmuttfalterraupe hängte sich zum Verpuppen auf, abends fand ich sie und wartete bis zur Dämmerung. Nix passierte. Morgens hing sie noch immer, unverpuppt. Ich schaute immer mal nach ihr und gegen Mittag war sie weg. Toll. Einen Teil von ihr fand ich unter der Brombeere - zerbissen. Hatte wohl eine Wespe im unpassendsten Moment Glück bei der Nahrungssuche.

 

Bei den Hirschkäfern dann auch wieder Pech: Sechs Stück saßen in verschiedenen Höhen an der Safteiche im Wald, darunter ein Pärchen. Das Weibchen in einer Rindenritze am Saftfluss, das Männchen obendrüber beim Paaren. Wäre prinzipiell eine schöne Gelegenheit gewesen, davon einige Bilder zu machen. Prinzipiell saßen die aber in vier Meter Höhe und zu meiner Grundausstattung im Fotorucksack gehört zur Zeit noch keine Leiter. Also Stativ ganz ausgefahren, Kamera mit Weitwinkel drauf, langes Fernauslöserkabel dran, AF aktiviert und das Display nach unten geklappt. Und dann die ganze Vorrichtung mit ausgestreckten Armen dazu benutzt, die Käfer sichtbar, scharf und unverwackelt in den richtigen Ausschnitt bekommen zu wollen. Hat nur so halbgut geklappt. Gibt´s halt keine Paarung.

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Der letzte

...Blogeintrag für den Mai. Gesammelte Käfer der vergangenen Tage. Wetter ist besser, gibt wieder Licht. Gibt auch Wind, aber keine spannenden Schmetterlinge. Und die Motivation? Nu ja, kann sein, dass auch der Blog der letzte für die nächste Zeit ist.

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Stachelwurst

Gestern hab ich im Wald eine andere Brombeerhecke besucht und prompt wieder Raupen gefunden. Drei Stück dieses Mal, auch wieder vom Brombeer-Perlmuttfalter. Macht mich zuversichtlicher, auch die Puppen finden zu können.

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eine Raupe

...vom Brombeer-Perlmuttfalter hab ich heute nach längerer Suche im Wald entdeckt. Besser als nix. Und paar Rüsselkäfer. Mit denen ist es wie immer schwierig - Fallsucht und so. Wenigstens hat der nervige Wind heute Vormittag mal pausiert.

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