Aktuelle Aufnahmen oder einfach das, womit ich mich gerade beschäftige, gibt es an dieser Stelle zu sehen. Die letzten 30 Blogeinträge werden angezeigt, alles Ältere ist momentan ausgeblendet.

alte Ragwurzen

...und paar andere Orchideen. Auch alt. Hab ich wieder gefunden, weil ich gerade mit dem 2015er Fotobuch fertig war. Und denn merkte ich, dass die 2016er Bilder, die ich denn für das nächste Buch brauchen könnte ja irgendwie nur ansatzweise bearbeitet waren. Da hab ich denn mal mit dem Pfingsturlaub vom letzten Jahr in den Baronnies angefangen. Gab eine ganze Menge Orchideen damals. Hatte ich auch schon eine ganze Menge von gezeigt, aber eben noch nicht alle. Der Dänemark-Ordner vom letzten Jahr ist futsch, muss ich davon also zum Glück nichts mehr Bearbeiten. Und von Ostern war noch irgendwas offen, glaube ich. Also Ostern letztes Jahr, an der Ostsee, nicht dieses Jahr, an der Ardèche. Obwohl, ähm... Und vielleicht finde ich ja auch bei den Alpen-Bildern vom Juli letztes Jahr noch was gescheites, muss ich mal sehen. Heute eben mal Orchideen. Ist ja wettermäßig ohnehin grauslig, da tut Farbe ganz gut.

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Bienen

Da hab ich doch glatt noch paar hundert Bilder auf der Cropkamera gefunden, vom letzten Urlaub in der Provence. Sind Bienen drauf und Geier und Libellen und Heuschrecken. Heute gibt es also erstmal paar Bienenbilder. Von der Cropkamera. Aus der Provence. Saßen da auch am Flußufer ´rum, morgens zumindest. Hab ich aber erst in der letzten Woche geschnallt, dass die da sitzen, weil ich sonst kaum noch was fand, am Fluß. Morgens. Und auch, weil die nicht so groß sind, die Bienen. Nur die eine da, die Holzbiene, die war schon groß. So wie Holzbienen nun mal eben groß sind.

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die Roten

So, mein aktuelles Fotobuch ist fertig. Also das aktuelle von 2015 zumindest ;-). Bin ich ja schon fast auf dem Laufenden. Nur noch eins und dann...ist 2017 auch schon wieder rum. Ist also zwischendrin wieder etwas Zeit, mich um die Provence-Bilder zu kümmern und hier einige hochzuladen. Rote Scheckenfalter hätte ich heute im Angebot. Frisch und knackich. Flogen am Flussufer neben dem Campingplatz ´rum und immer, wenn ich morgens nichts anderes fand, hab ich eben die fotografiert.

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Die letzten Widderchen

Einige Widderchen konnte ich noch finden. Nicht so wirklich viele, wobei, an sich doch: Die Bergkronwicken-Widderchen waren an einigen Stellen der höheren Lagen, also so ab 700m ungefähr, schon recht zahlreich, weil die im Spätsommer in einer zweiten Generation unterwegs sind. Das Okzitanische Widderchen sah ich hingegen zum ersten Mal und auch nur ein Exemplar. Die Flugzeit war aber an sich auch schon rum. Und ob das auf deutsch tatsächlich so heißt, wie ich das hier nenne, weiß ich nicht mit Sicherheit. Zygaena occitanica ist jedenfalls der lateinische Name und wenn man den einfach so übersetzt, denn kommt eben sowas bei raus.

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Herbscht

Also nun nicht wirklich und nicht, dass ich im Herbst hinausginge, um zu fotografieren. Bäh. Vielleicht mal für Pilze. Nächstes Jahr oder so. Aber das Bild da oben, aus der Provence, das ist schon fast so was wie ein Herbstbild. Mit Tau. Und sich zaghaft färbenden Blättern. Hat mich an den Herbst erinnert. Ist ein Großer Wanderbläuling drauf, sogar ein recht frischer. Hatte ich Glück, den morgens zu finden. Weil die eigentlich im Gebüsch übernachten. Aber am Vortag gab´s Regen, kann sein, dass er es nicht mehr in´s Gebüsch geschafft hat. Er saß jedenfalls am Flussufer im Gesprattel und fing denn zum Sonnenaufgang an, seinen Ansitz trockenzulutschen. Die anderen Bilder sind vom Vortag (auf den Steinen, vor dem Regen) oder von später, als ihm sein Ansitz denn nicht mehr gefiel.

 

Den Kleinen Wanderbläuling hab ich auch gesehen. Er mich aber auch, daher hab ich kein Foto. Muss ich irgendwann mal nachholen.

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Area 51 - Episode 2

Hab ich ja schon angekündigt, dass die Männchen von Ameles decolor noch nachgereicht werden. Hier sind sie. Flatteriges, nervöses Gesindel - ausnahmslos. Beim ersten Männchen, das ich fand, hab ich an die zwei Stunden zugebracht. Es war windig, es war warm, das Wachs, mit dem die Trekkinghose imprägniert ist, schmolz mir auf den Oberschenkeln und brutzelte schön. Ist mal eine interessante Erfahrung. Nur gescheite Bilder hab ich nicht hinbekommen. Die Biester haben was gegen Nähe, gegen Stillsitzen und gegen Diffusoren und Folien. Beste Voraussetzungen also. Die paar scharfen Aufnahmen, die es denn während des gesamten Urlaubs geworden sind, seht ihr hier. Und noch zwei Weibchen als Ergänzung. Von denen hab ich denn noch welche.

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so Schrecken

Spätsommer ist ja nicht mehr so richtig Falterzeit. Nur so ein wenig. Muss man sich eben anders behelfen. Mit Schrecken geht das ganz gut. Gibt schicke Schrecken, da in der Provence. Mit kurzen Fühlern und langen Fühlern und grüne und braune und bunte und schnelle und langsame. Hier ist mal ein erster Schwung von ihnen. Hab noch mehr. Nur zu wenig Zeit, wie immer.

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Wer macht sowas?!?

Also mal angenommen, die Evolutionslehre täte nun nicht zutreffen und irgendwer wäre persönlich für die Schöpfung zuständig. Wer macht sowas? Und warum? So Viecher zu designen, die zu groß sind, um als Insekten durchzugehen, mit Tentakeln, die an allen Seiten ständig aus dem Bild raushängen, mit viel zu langen Fühlern und - wenn man an allen Seiten und vorn alles beachtet auch noch einer viel zu langen Legeröhre. Und spätestens die ist denn nicht mehr im Bild. Also echt!

Aber jetzt mal von diesen abstrusen kreationistischen Gedanken weg: Die Sägeschrecken sind schon verdammt coole Biester. Theoretisch. Hab nämlich trotz ihrer enormen Ausmaße nur eine finden können, so dass ich das nicht mit Sicherheit sagen kann, ob die alle coole Biester sind. Ganz angenehm so von ihrem Wesen her sind sie, nicht so hektisch. Springen nicht, hängen da nur so ´rum, wenn auch nicht unbedingt vorteilhaft. Ist aber schön, wenn man die gefunden hat. Kann man dann nach anderen Sachen suchen...

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fieses Banding

Libellen gab´s auch. Jede Menge sogar. Prachtlibellen, Zangenlibellen, Weiße Federlibellen, paar Mosaikjungfern und unzählige Heidelibellen. Auch die mit Banding. Sind schick - trotz Banding. Flogen direkt neben dem Campingplatz am Flußufer ´rum und waren morgens - wech. Nicht zu finden, in dem ganzen vertrockneten Gesprattel, das da so am Ufer rumstand. Jeden Morgen war ich da und hab geschaut, was es so gibt. Die Bandinglibellen fand ich nur zweimal morgens. Also zumindest sitzend. Später, mit Sonne, flogen die denn an allen Ecken aus dem Gesprattel hoch. Nur denn wollten die eben auch nicht mehr sitzenbleiben. Gibt daher nicht so viele Bilder.

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Area 51

Was war das schön: An jeder Ecke konnte man in der Provence die lustigen Ameles decolor-Weibchen rumspringen sehen, egal wonach ich gerade suchte. Außer dann, wenn ich nach Ameles decolor suchte, denn war natürlich keine zu finden. Hübsch sind die. Und klein. Und schnell. Vor allem schnell. Und springen können die wie Grashüpfer. Sind so auf die Schnelle beim Weghüpfen auch nicht unbedingt sofort von denen zu unterscheiden. Heute mal ein erster Schwung Ameles-Weibchen. Die noch aktiveren und zu allem Überfluss auch noch flugfähigen Männchen gibt es denn demnächst mal. Da sind kaum scharfe Aufnahmen dabei und ich muss erst mal suchen.

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Sturm und Drang

Muss wohl so sein: Wenn man endlich mal ein so richtig cooles Motiv findet, gibt´s so richtig Scheißbedingungen. In diesem Fall: Die Schwalbenschwanzpaarung und der Sturm. Nicht nur so´n büsch´n vom üblichen Provence-Wind, an den man sich mit der Zeit ja einfach gewöhnen kann. Nee, schon so richtig ordentlich, so mit Böhen und sehr engagiert und ohne irgendeine Pause. Schon klar, dass ich an einem solchen Tag so was finde und nicht an irgendeinem anderen. Und auch klar, dass das trotz Sturm auch noch so sonnig ist, dass der Diffusor sein musste. Und so warm, dass die Viecher echt nervös und flatterig waren und auf geringe Störungen in der Umgebung ziemlich angepisst reagierten. Und auch klar, dass die nicht in irgendeiner Senke sitzen, sondern schön an der extra zugigen Kante des Felsplateaus. Kommt denn irgendwie alles zusammen. Ach ja, waren die Flügel mal bei beiden auf und die Kamera ausgerichtet, kam die nächste Böhe und die beiden saßen garantiert um einige Grad gedreht da. Waren die Flügel zu und die Kamera seitlich ausgerichtet, klappte mindestens einer der beiden die Flügel wieder auf. Zum verzweifeln.

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verhext

Tach zusammen. War büschn ruhig in letzter Zeit. Wegen Urlaub und so. Ich hab aber neue Bilder. Aus Frankreich. Schon wieder...

 

Gibt demnächst einige Ergänzungen der Artenliste, weil ich einige neue Arten erwischt habe. Und denn gibt es auch noch etliche Ergänzungen bei einigen Arten, die ich schon einige Zeit nicht mehr sah. Heute aber erstmal was ganz Neues. Die Berghexe. Hab ich mich gefreut, über die Hexe, die mir da eines Tages unverhofft auf´m Weg vor die Nase flatterte. War gar nicht so zickig, wie ich befürchtet hatte. Nur so normal zickig, wie die großen Augenfalter eben immer sind. Keine Ahnung, ob die oft zu lesenden Schilderungen der verhexten Zickigkeit nun einfach maßlos übertrieben sind, oder ob meine Hexen keinen Bock hatten, auf Zickereien. War ja auch warm, in der Provence. Ist denn schon anstrengend, auch noch rumzuzicken, bei der Wärme, denke ich. Nu ja, am ersten Abend gab es nur drei Weibchen zu sehen, so dass ich mich denn an einem anderen Tag nochmal auf die Suche nach den Männchen machte. Hat funktioniert. Ich bin da wieder den Weg hoch und es war wieder warm und ich hab wieder ganz gut geschwitzt und der Hexer, den ich denn fand, war auch ganz umgänglich. Nur der andere nicht. Der war aber auch viel frischer und hübscher, daher musste der wohl erst noch paar Runden fliegen, bevor er fototauglich wurde. Jedenfalls hat der sich denn nicht mehr blicken lassen, der Sack. Aber so für den ersten und zweiten Hexenjagdversuch fand ich meine Ausbeute denn gar nicht so schlecht. Also hab ich mich auf dem Rückweg über meine Bilder und denn noch über die ganzen Bienenfresser gefreut, die da laut rufend den Hang langsegelten. Hübsch sind die. Nächstes Mal trag ich das Tele da hoch. Bestimmt.

 

Ach ja: Orchideen hab ich auch gesehen. Nur halt keine frischen. So die Reste eben. Sehr viele Reste sogar. Hab ich mich denn geärgert, dass nicht gerade Mai war und die Orchideen noch im Vorreststadium. Hab aber nachgeschaut: Nächstes Jahr findet der Mai auch wieder statt, ist also alles gut.

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Nachschlag Gotland

Ich hab da noch gewisse Vorräte an Gotlandorchideenbildern. Heute gibt es mal die gesammelten Helm- und Manns-Knabenkräuter. Die sind überwiegend direkt im Straßengraben oder der Straßenböschung fotografiert. War gestalterisch manchmal schwierig, Himmel UND Straße aus den Bildern rauszuhalten. Hab ich mich denn lieber für den Himmel und gegen die Straße entschieden.

Die Manns-Knabenkräuter waren größtenteils schon zu weit aufgeblüht, während die Helmknabenkräuter gerade erst so richtig loslegten. Waren aber auch paar ziemlich stattliche Pflanzen dabei, da gibt´s nix.

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Flattertiere

Heute gibts es mal wild durcheinander einige der Nichtapollos aus Alpen und Jura, die ich dieses Jahr erwischen konnte. Sind nicht gar so viele, wie erhofft, aber doch deutlich mehr, als hierzulande den Insektiziden entgangen sind.

 

Dass es nicht so viele sind lag teils am Wetter (Wind) und zum größeren Teil an den (deutlich zu großen) Schafherden, die die Täler bis auf 2300m bis zur Grasnarbe komplett kahlgefressen hatten. Intensivlandwirtschaft allerorten, macht manchmal echt keinen Spaß mehr.

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Jura-Apollos

Heute gibt es noch die Apollos aus dem Jura. Sind doch einige Bilder zusammengekommen, obwohl ich nur knapp zwei Tage dort war. Danach kam die Tour de France genau dort durch und ich hab rechtzeitig das Weite gesucht...

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Bilder mit Bach und Berg

Ist doof, dass der hübsche Bach so weit oben anfing und weiter unten denn weniger hübsch war. Musste ich mich den einen Abend ganz schön beeilen, als es so aussah, als würde es sehenswerte Wolken geben und büschn schneller strampeln und laufen. Aber denn hat sich das gelohnt, finde ich.

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...und denn noch die restlichen

...Orchideen, die keine Kohlröschen sind. Die Stendelwurze sind aus dem Jura, müssten E. atrorubens sein, auch wenn mich die Blütenfarbe mit leichten Zweifeln dastehen lässt. Die Grüne Hohlzunge ist aus den Alpen, ebenso wie die Knabenkräuter. Bei denen bin ich mir auch nicht so sicher: Dactylorhiza alpestris und D. cruenta tät ich sagen - aber weiß weiß das schon?

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bubblegum-orchids

Kohlröschen! Ähm, eigentlich. Ist nicht so viel kohlartiges an denen dran. Mehr so rosa, Kaugummifarbe halt. Standen so ab 2.300m aufwärts an den Bachrändern und feuchteren Wiesen und heißen "Nigritella corneliana". War ich mitten drin in deren Hauptverbreitungsgebiet. Gabs in rosa und rosa mit weißem Rand und auch einige ganz hellrosa, fast weiße waren auch dabei. Wobei die meisten von denen schon zu weit aufgeblüht oder gar verblüht waren. Und das Licht - nu ja. Ich hab irgendwie was dagegen, morgens vor dem Frühstück schon 1000 Höhenmeter zu kraxeln, da bin ich meist mit dem Fahrrad zu den Apollos gerollt. Daher ist das eher suboptimal, mit dem Licht, weil eben später. Geht aber insgesamt noch, finde ich. Und großartig Bildgestalten geht da in den mehr oder weniger kurzflorigen Alpenmatten ohnehin nicht.

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Apollozeit

Bin wieder da. War paar Tage in den Alpen auf Apollosuche und zum Wandern. Und davor noch zwei Tage im Jura auf Apollosuche und zum - na ja, ihr wisst schon. Und wieder etwas früher zurück, als geplant, weil mir das da oben zu voll wurde.

 

Apollos hab ich gefunden, war auch nicht wirklich schwer. Und einige Orchideen und noch andere Falter. Und so viel hab ich gar nicht fotografiert, für meine Verhältnisse zumindest. Sind einige ganz hübsche Bilder dabei, denke ich. Und einige, von denen ich dachte, die wären hübsch. Sind sie aber nicht. Sind vielleicht nur in der dünnen Luft weiter oben hübsch und wenn man wieder unten ist, verlieren sie ihren Reiz, keine Ahnung warum. Ist auch nicht wild. Ich zeig mal zuerst die Apollos aus den französischen Alpen. Da musste ich ganz schön suchen, um noch halbwegs frische Falter zu finden. Die meisten waren schon ziemlich ausgebleicht und nicht mehr rot, da, wo sie rot sein sollten. War denn nicht mehr so hübsch. Als ich denn den einen Abend das frische Männchen da oben sah, war der morgendliche Weg ziemlich klar definiert. Und das Wetter hat denn auch noch mitgespielt - so soll´s sein.

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bunte Mischung

Da ich schon wieder fast weg bin und die nächste Zeit nicht zum Bilderbearbeiten komme, hau ich mal schnell noch eine ziemlich ungeordnete Mischung der restlichen fertigen Gotland-Bilder ´raus. Ist fast alles dabei, was so zu sehen war - außer Vögel. Und Schafe. Und Windmühlen. Und - nu ja, ist vielleicht doch gar nicht fast alles dabei ;-)...

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Straßenbegleitgrün

Wenn der Blogtitel auf eine Orchideenart auf Farö zutrifft, denn auf das Schwertblättrige Waldvöglein. Das wuchs da in einigen Bereichen der Kiefernwälder fast als Bodendecker und auch bevorzugt an den lichtreicheren Straßenrändern. Hab ich denn irgendwann aufgehört, die zu fotografieren, auch wenn immer wieder hübsche, noch nicht zu sehr aufgeblühte dabei waren. Aber an der Riesengruppe kam ich einfach nicht vorbei. Zwei oder drei blühenden Pflanzen nebeneinander gab es recht häufig, so´n Strauß wie da oben war aber die absolute Ausnahme. Wenn auch ´ne schöne.

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linnei

Ging recht früh los, die Apollozeit dieses Jahr für mich. Gehofft hatte ich drauf, auf Gotland fündig zu werden. Wirklich realistisch war es eigentlich nicht. Die Flugzeit dieser Flachlandpopulation beginnt gewöhnlich Anfang Juli. Dass ich ein Weibchen am 10.06. finden konnte, war vor allem Glück in Verbindung mit gezielter Suche an einigen lohnenden und wärmebegünstigten Locations im Hinterland der Insel. Der noch unrealistischere Wunsch, einen Apollo mit Meereshintergrund bei Sonnenauf- oder Untergang zu erwischen wurde natürlich nicht erfüllt. Für die Flugstellen direkt an der kühlen und windigen Küste war es denn doch zu früh. Bleibt also ein Ziel für den nächsten Gotlandbesuch vielleicht mal etwas später im Jahr. Also nicht dieses Jahr, den Weg tu ich mir nicht zweimal im Jahr an.

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Mordor

Einige Aufnahmen der imposanten Küstenfelsen (Raukar) hab ich inzwischen bearbeitet, daher heute mal keine Orchideen. Macht viel Spaß dort herumzukletten, den Seeschwalben zuzusehen und natürlich zu fotografieren. Zumindest abends, wenn die ganzen Tagesbesucher weg sind, die da teilweise mit Bussen herangekarrt werden und denn die Felsen für jeweils zehn Minuten in Beschlag nehmen, bevor die Tour weitergeht. Funny people.

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incarnata

Weiter geht´s mit den Gotland-Orchideen. Vier Arten blühten dort fast überall: Das Schwertblättrige Waldvöglein, Manns-Knabenkraut, Helm-Knabenkraut und das Fleischfarbene Knabenkraut. Letzeres in wirklich prächtigen Beständen und in drei (bzw. vier) Varianten. Neben der Nominatform incarnata mit eher blassrosa Färbung gab es sie in gleicher Zahl in der dunklen ssp. cruenta und nicht gar so häufig auch in der gelben ssp. ochroleuca. Also nach meinem schwedischen Orchideenbuch zumindest sind das Unterarten bzw. Variationen. Nach der neueren Literatur werden die inzwischen sogar als eigene Arten betrachtet. Und einige ochroleuca sind nicht ochroleuca, sondern ochranta und denn doch wieder nur eine Varition von incarnata. Ich blick´s nicht mehr so ganz... Und denn fand ich auch noch eine rein weiße Blüte. Nur ohne Licht. War so ein oller windiger Regentag, an dem man fotografisch fast nichts machen konnte.

 

Aber sonst ist das mit dem Licht dort ja ohnehin genial: Morgens weckte mich die Sonne gegen 4:20 Uhr, eine Viertelstunde später saß ich denn meist auf dem Rad, fuhr zu den Orchideen in der Umgebung und fotografierte so bis halb zehn. Da sind denn auch gar keine Autos unterwegs, nur jede Menge Gänse, Kiebitze, Brachvögel, Schnepfen, Kraniche und Kaninchen. Danach war das Licht denn eher für mitten im Wald zu gebrauchen, als für die Orchideen auf den Wiesen. Abends konnte man so zwischen 17 und 19 Uhr nochmal gut auf den Wiesen oder an den Straßenrändern fotografieren, danach war´s perfekt für die Felsküste und einige Landschaftsbilder bis halb elf abends. Zwei mal hat´s nachts/morgens geregnet, da hab ich mal ausgeschlafen. Wird aber überbewertet, der Schlaf.

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Guckusko

Ich zeig mal einige der Orchideenbilder, damit Felix sich überlegen kann, ob er doch noch nach Gotland will ;-). Los geht´s mit dem Frauenschuh, der an einem Standort im Fichtenwald im mittleren Teil der Insel in großer Anzahl wächst. Das hatte denn auch eine recht große Anzahl Besucher zur Folge (also für so ein eher versteckt liegendes Reservat, meine ich), aber allein für den Anblick hunderter blühender Pflanzen lohnt sich der Besuch schon. Die waren überwiegend noch frisch, lediglich die exponierteren, der Sonne mehr ausgesetzten Exemplare waren schon etwas blasser. Aber genug Auswahl gab es dennoch und ich hab mir die kleineren Grüppchen ausgesucht, weil die einfacher zu bändigen waren. Und Mittag/früher Nachmittag ist nun auch nicht die ideale Zeit zum Fotografieren, ging aber dank der vielen Bäume und des Diffusors denn noch ganz gut. Guckusko ist übrigens der schwedische Name der Pflanze, klingt mal wieder lustig.

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Gotland

Gibt wieder paar neue Bilder, ich war ein einige Tage auf Gotland. Von der Anreise mal abgesehen finde ich es dort sogar schöner, als an der ohnehin schon coolen schwedischen Westküste. Und die Vorsaison hat den Vorteil, dass die Orchideen und die Seevögel Saison haben und die Touristen nicht. Leere Strände, überwiegend angenehmes Wetter, Orchideen ohne Ende, was will man mehr?

 

Ach ja, kommen noch paar Bilder nach. Ich muss erstmal sortieren...

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Aliens

So, bevor der Mai nun auch schon wieder vorbei ist, schnell noch einigen Empusen-Bilder von der Ardèche. Scheinen da in jedem Busch zu hocken, gefunden hab ich trotzdem nur zwei. Die eine, weil sie gerade einen Segelfalter erbeutet hatte und ich daher auf sie aufmerksam wurde. Die andere entdeckte ich, weil sie sich im Thymian bewegt hatte, als ich vorbei lief. Skurrile Geschöpfe von bizarrer Schönheit.

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Affen, Böcke und Schecken

Letzten Sonntag war´s, da war ich am Kaiserstuhl. Gibt da so Sachen, hab ich gehört. So Orchideen und Viecher. Stimmt. Gab Orchideen und Viecher. Und Fotografen. Riemenzungen und Affenknabenkräuter und Scheckenfalter und Schmetterlingshafte und Wollschweber und bestimmt auch noch mehr. Paar Bilder hab ich auch gemacht und mir denn auf der Rückfahrt einen netten Steinschlag geholt. Ist praktisch, muss man die Scheibe nicht putzen, wenn man die austauschen lässt. Wird wohl die Strafe dafür gewesen sein, dass ich mit dem Auto unterwegs war ;-).

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eine Eidechse und zwei Orchideen

Die Helmknabenkräuter hab ich zwar fotografiert, aber eher lustlos. Zusammen mit der noch zu hoch stehenden Sonne und dem nicht wirklich idealen Blühstadium sehen die Ergebnisse denn auch so aus, dass ich die Bilder erst gar nicht bearbeite. Die Serapias waren noch vor der Blüte hinüber, davon hab ich auch keine Bilder. An die eine prächtige Ansammlung Kleiner Spinneragwurzen und die beiden nebeneinander stehenden Brand-Knabenkräuter hab ich mich denn aber mal bearbeitungstechnisch drangesetzt. Das Ergebnis seht ihr hier. Und auch die hübsche Campingplatzeidechse, von der es nicht mehr Bilder gibt, weil ich sie erst am vorletzten Tag entdeckte. Das eine gefällt mir aber, als Nicht-Eidechsenfotograf, trotz schon hartem Licht ganz gut.

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Widderchen

...gab´s auch schon. Zygaena rhadamantus flogen fast überall herum und ab Mitte der vorletzten Woche schlüpften die ersten Lavendel-Widderchen. Immer wieder hübsch anzusehen, die blauen Brummer.

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