Aktuelle Aufnahmen oder einfach das, womit ich mich gerade beschäftige, gibt es an dieser Stelle zu sehen.

 

Die letzten 30 Blogeinträge werden hier angezeigt, alles Ältere ist über die Archiv-Links zu finden. Die älteren Beiträge sehen teilweise jedoch von der Formatierung recht eigenartig aus. Nach jedem Update wurden durch Jimdo ungefragt die alten Blog-Posts mit den neuen Formatierungen überschrieben. Ist doof, mir aber zu zeitaufwändig, den alten Kram manuell neu zu formatieren.

 

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vom Anfang und vom Ende

Weil morgen ja schon wieder August ist und ich die Bilder der Libelle von Anfang Juli noch nicht gezeigt habe, zeige ich heut die Bilder der Libelle von Anfang Juli. Und die Bilder des Dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläulings von Ende Juli. Also in dem Fall von gestern. Sind zwei Stück, die auf der Pflegefläche unterwegs waren. Letztes Jahr hatte ich keine gesehen. Aber so insgesamt hab ich wenig Hoffnung für die Population. Sind seit Jahren einfach zu wenige, die noch fliegen und in der Nähe gibt es auch keine besetzten Habitate mehr, aus denen eine Zuwanderung wahrscheinlich erscheint.

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Gelb Teil 1

Huiuiui. Das wird ein Spaß, die ganzen Bilder auszusortieren, hab ich grad gemerkt. Sehr schön, wird´s nicht langweilig. Wobei das an sich bei mir ja eher selten ein Problem ist, mit der Langeweile. Ich hab heute einige der Gelben Ragwurze rausgesucht. Hab ich zwar recht viele gesehen, aber nicht so viele fotografiert. Gab irgendwie so viel anderes, was noch neu war. Reicht aber zumindest noch für einen zweiten Blogeintrag, der Vorrat. Die heutigen Bilder sind alle aus der ersten Maiwoche vom Causse du Larzac.

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drumana x sphegodes

So langsam hab ich meinen Orchideen-Überdruss aus dem Frühjahr, so man es tatsächlich so nennen wollte, überwunden. Kann also wieder losgehen, die Bildbearbeitung. Schön Stück für Stück und immer der Reihe nach. Heute gibt´s eine mir neue Hybride aus dem Vercors, von Ende April: Ophrys drumana x Ophrys sphegodes. Würde ich sagen. Einen Namen habe ich bisher nicht finden können. Weiß ich also nicht, ob die Hybride schon beschrieben ist. War ein Zufallsfund zwischen ganz vielen Drôme-Ragwurzen an diesem Hang. Die meisten Hybriden waren aber leider schon verblüht oder sahen nicht mehr gut aus.

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Kitschevolution

Ich konnt´s mir nicht verkneifen, noch ein paar Versionen meines Kitsch-Apollos aus dem Jura zu bearbeiten. Ist so schön bunt...

 

Das erste Bild zeigt eine Übersicht der Situation vor Ort zum Sonnenuntergang. Die Bilderreihe unten ist nach Entstehungszeit sortiert und umfasst eine Gesamtdauer von 50 Minuten. Hab schon langweiligere Minuten erlebt.

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Beifang

Neben den Apollos hab ich doch tatsächlich einige (wenige) andere Schmetterlinge fotografiert, die entweder morgens dekorativ herumlungerten oder mir tagsüber über den Weg flatterten. Da mach ich mir ja meist nicht die Mühe, denen hinterherzujagen, aber Coenonympha dorus ist einfach zu hübsch, um es nicht doch zu versuchen. Die hab ich nämlich blöderweise morgens nicht finden können. Widderchen schon. Und über das frische Alpenwidderchen-Weibchen hab ich mich besonders gefreut.

 

Für heute war´s das mal wieder. Ich komm momentan nicht richtig voran, meine Konzentration ist dermaßen nicht vorhanden. Paar Bilder hab ich aber noch zu dem Thema...

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Verdontalbewohner

Weiter geht´s mit - ach. Immer dem selben Zeug. Apollos. Von nebendran im Verdontal. Da hatte ich vor Jahren ja mal nur ein frisch geschlüpftes Männchen finden können. Das mit der "9" auf der Unterseite vom Hinterflügel. Dieses Mal hab ich mir vier Tage Zeit genommen und nach und nach paar Stellen entdeckt, an denen ich die Tiere auch morgens finden konnte. Und die "9" hatten sie fast alle.

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Ach, was solls...

Wenn die Bilder schon mal fertig sind, muss ich ja nicht bis morgen warten. Gibt´s den Flattertierblog eben gleich im Anschluss.

 

Apollos aus dem Mercantour-Nationalpark (Parnassius apollo provincialis). War - schwierig. Sie zu finden gar nicht mal so, frische zu finden schon eher. Auf 1800 Meter Höhe sah ich die ersten. Da war ein frisches Weibchen dabei und die Männchen sahen schon recht bleich aus. Außerdem konnte ich morgens nur das Weibchen wiederfinden, die Männchen waren irgendwie verdunstet. Auf 2300 Metern Höhe hab ich dann einige Hänge gesehen, an denen sie an den massenhaft stehenden Flockenblumen unterwegs waren. Und dort sahen zumindest einige der Männchen noch gut aus. War dann nur eben vor Sonnenaufgang eine ziemliche Hetzerei, zu der Stelle zu gelangen und auch noch in den weitläufigen Hangbereichen die Falter im passenden Zustand ruhend zu entdecken. Hat geklappt, an zwei Tagen und hat sogar noch für paar hübsch bunte Bilder gereicht. Binnich zufrieden. Mussich aber nochmal hin, weils ansonsten noch massig andere Falter gab, die einfach zu kurz kamen durch meine Apollo-Fixierung. So Mohrenfalter zum Beispiel.

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Alpenfluss mit hübschen schwarzweiß lackierten Steinen - aka Var

In Frankreich gibt es ein Departement namens Var. Das reicht von den Meeralpen bis ans Meer. Und in dem Departement gibt´s einen Fluss, den hat man praktischerweise so genannt, wie das Departement. Nämlich Var. Vielleicht war´s auch umgekehrt, wer war schon dabei. Der Fluß jedenfalls ist, zumindest im Oberlauf, ein astreiner, unregulierter Alpenfluß mit entsprechend wilden und hübschen Abschnitten. Und damit es zufällig anwesenden Fotografen nicht langweilig wird, hat irgendwer schwarz lackierte Steine mit weißen Applikationen darin verteilt. Wird wohl der Tourismusverband gewesen sein, vermute ich mal. Und da ich als zufällig anwesender Fotograf abends gelegentlich Langeweile verspürte, hab ich die schwarz lackierten Steine im Fluß fotografiert.

 

Morgen gibt´s aber wieder Falter, keine Sorge.

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Edelkitsch

Möglicherweise hab ich das dieses Jahr übertrieben. Mit den Apollos. Mit den Orchideen. Mit der Verwertung des Resturlaubs. Möglicherweise hab ich jetzt ausreichend Bilder für die nächsten vier Winter. Möglicherweise ist der Punkt erreicht, an dem meine Apollobesessenheit langweilig wird und ich mich auf anderes einlassen kann. Oder sollte. Time will tell.

 

Es gibt da eine Stelle im französischen Jura, an der der Sonnenuntergang ab und an ganz hübsch aussieht. Zufälligerweise fliegen dort auch Apollos. Und wie es der Zufall wollte, hab ich erstens einen frischen Apollo gefunden, der Richtung Sonnenuntergang günstig saß und dann auch noch lange genug gewartet, bis die hinter den Wolken verschwundene Sonne sich nochmals spektakulär verabschiedete. Aufgehellt hab ich ihn für dieses Bild mit der Handylampe, fand ich besser als nur die reine Silhouette zu haben. Hab ich aber natürlich trotzdem noch zusätzlich, die reine Silhouette...

 

Wasauchimmer. Jetzt hab ich also dieses quietschbunte, an Kitschigkeit kaum zu überbietende Bild und bin, verrückt wie´s manchmal ist, angetan. Nu ja. Mal sehen, wie lange das anhält. Hier isses jetzt jedenfalls mal gegen die Blogtotheit. Wird aber nicht das letzte gezeigte Apollobild bleiben, dieses Jahr. Noch hab ich mich ja nicht umorientiert. Kommen noch Bilder aus Verdon-Tal und Mercantour-Nationalpark.

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Böcke

Ein paar Steinbockbilder aus dem Vercors gibt es heute. Bei knalligem Licht. Ansonsten kündigt sich hier das Ende der Schachbrettzeit an. War heute früh schon sehr ausgesucht, was ich noch finden konnte.

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Schlaf ist was für den Winter

Also prinzipiell schlafe ich ja schon ganz gern. Wenn aber grad Falter fliegen, hab ich morgens, so ich nicht arbeite, keine Ruhe und steh im Zweifel doch lieber auf. Auch wenn ich vorher zu spät (oder eher sehr früh) im Bett war. So wie heute. Ich wollte wenigstens einmal die Schachbretter unten auf der Wiese besuchen, bevor gemäht wird. Gestern war das Wetter super, da war wegen Arbeitseinsatz aber keine Zeit. Heute früh hatte ich wegen des Regens in der Nacht die Bilder fast abgeschrieben, als dann die Sonne irgendwie doch da war. Hab ich dann trotz der Wärme ein paar fast geduldige Falter und eine Libelle gefunden und fotografiert. Und jetzt bin ich fast zu müde, die Bilder zu bearbeiten. Fast.

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königliche Falter

Mich lässt das Thema Monarchie nicht los ;). Da fällt mir gerade ein, ich hab noch gar nie keinen Monarch nicht fotografiert. Hängt wohl damit zusammen, dass ich noch nie einen sah. In live. Nur im Fernsehen und das zählt ja nich.

 

Weil aber gerade Apollozeit ist und ich zufälligerweise gerade frische Apollobilder habe, möchte ich heute, ganz ohne viel Text, frische Apollobilder zeigen. Aus dem Vercors. Ist im Übrigen sehr entspannend, sich die Welt außerhalb des eigenen Reiches einfach mal in Ruhe anzuschauen. Hab ich die letzten Jahre gelernt. Hilft dabei, die eigene Bedeutungslosigkeit zu realisieren. Also meistens. Egal ob im Westen, Süden oder Norden. Osten ist grad schwierig. Zu viele wildgewordene Monarchen-Darsteller mit Geltungssucht. So schließt sich der Kreis dann doch wieder.

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Die diesjährigen Apollos

...kommen aus dem Vercors. Meine zumindest. Kann sein, dass weitere dazukommen. Würde mich aber tatsächlich auch nicht stören, wenn es die einzigen blieben für dieses Jahr. Sind nämlich schon wieder recht viele Bilder geworden, weil es sich einfach anbot, morgens nur kurz auf den Hügel nebenan zu laufen und vor dem jeweiligen Apollo der Wahl auf den Sonnenaufgang zu warten. Und sind durch ausreichend Zeit auch recht hübsche Bilder geworden, wie ich finde.

 

Leider flogen an der Stelle fast nur Männchen. Die Weibchen sah ich überwiegend an den höherliegenden Flugstellen, auf die ich morgens keine Lust hatte. Und die bleichen extrem schnell aus, hab ich bemerkt. Da ich zwei Wochen jeden Tag auf der Wiese war, fand ich auch immer mal wieder Falter, die ich vorher bereits in frisch aufgenommen hatte. Und die ein, zwei Tage später sehr bleich aussahen. Da werde ich es künftig noch mehr zu schätzen wissen, frische, unbeschädigte Exemplare zu finden.

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Vercors - bunt gemischt

Die letzten beiden Wochen war ich im Vercors. Schon wieder. Ich wollte wandern. Pfingsturlaub. Nebenbei wollte ich noch das fotografieren, was sich so ergab, mit begründeter Hoffnung auf Spitzel´s Knabenkraut und vager Hoffnung auf erste Apollos.

 

Spitzel´s Knabenkraut konnte ich finden. Viele sogar. Nur waren die leider schon einigermaßen durch dieses Jahr, daher gibt es nur wenige brauchbare Bilder. Blöderweise standen die auch überwiegend an so nett-rutschigen Steilhängen, so dass man ohnehin nicht gut rankam. Aber ich hab die Standorte notiert und wenn ich mal Zeit habe, zwei Wochen eher hinzufahren, fahre ich zwei Wochen eher hin und fotografiere sie in frisch.

 

Erste Apollos gab es auch. Erste Rote. Direkt neben dem Campingplatz. Konnte ich dann jeden Tag vom Anbruch der Dämmerung bis zum Frühstück Rote Apollos fotografieren. Sogar einen Morgen mit Vollmond. Man kann es wahrlich schlechter treffen.

 

Auch Schwarze Apollos flogen noch. Mit denen war´s etwas schwieriger, weil sie weiter oben wohnten und tagsüber recht aktiv waren. Zwei wolkig-regnerische Tage habe ich aber genutzt, nach ihnen zu sehen und paar Aufnahmen zu machen.

 

Bei der Suche nach Spitzel´s Knabenkraut stolperte ich auch noch über Frauenschuhe im Wald. Recht verblüht die meisten, aber einige Pflanzen sahen noch gut aus. Allerdings auch an recht steilen Stellen.

 

Ansonsten standen überall massig Knabenräuter, Händelwurze und Zweiblätter an den Wegrändern und im Wald, auf den höher liegenden Wiesen blühten Kugelorchis und Kohlröschen, Weiße Höswurz und Grüne Hohlzunge, im Wald Vogel-Nestwurze in Massen, alle drei Waldvöglein-Arten und Waldhyazinthen. Nur die Korallenwurze waren leider schon am fruchten. Hab aber doch nicht so sehr viele Orchideenbilder gemacht, die Sättigung der vorherigen Reise war teilweise noch da.

 

Und denn war da noch die Sache mit den Steinböcken und Gemsen. Für die hatte ich das Tele mitgenommen, aber nie Lust, es auf den Wanderungen zu tragen. Bis ich dann eines mittags einer etwa hundertköpfigen Steinbockherde gegenüber stand, die sich durch die Anwesenheit der Wanderer nicht im geringsten gestört fühlte. Waren paar prächtige Tiere dabei mit riesigen Hörnern. Also an einem der Folgetage noch mal hoch. Mit Tele. Sind zwar keine richtigen Alpenberge im Vercors, aber die Aufstiege merkt man doch in den Beinen, gerade mit Gepäck. Jedenfalls waren die Böcke nicht da, als ich das zweite Mal an der Stelle ankam. Toll. War einer der heißeren Tage mit knapp 30 Grad - sie saßen im Wald. Ein Militärhubschrauber scheuchte sie aus dem Schatten und ich hatte erstmals das Problem zu nah dran zu sein, um die Tiere ins Bild zu bekommen. Zurückweichen ist aber deutlich einfacher, als sich heranzupirschen. Hab ich also paar Böcke fotografiert. Vorrangig die ohne farbige Ohrmarken, sah nämlich teils recht bescheuert aus, die Markierung. Aber nu ja, irgendeinen Sinn wird das ja wohl haben. Gemsen waren leider alle zu weit weg unterwegs, von denen hab ich keine Bilder. Und Geier sind nur zwei Mal ganz kurz aufgetaucht.

 

Und das Fazit? Mussichunbedingtwiederhin. Ist deutlich angenehmer als in den Alpen, was die Zahl der Besucher angeht. Und es gibt noch etliche weitere Stellen, die ich mir anschauen möchte. Zu verschiedenen Zeiten.

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Dreizahn

Das Dreizähnige Knabenkraut (Neotinea tridentata) war für mich der Grund auch auf der Rücktour nochmals im Vercors vorbeizuschauen. Die Standorte in Deutschland sind leider von mir aus weit genug weg, als dass sich mal schnell morgens ein Besuch lohnen würde. Daher war das ganz praktisch im Vercors, weil auch die Blütezeit (fast) passte. Ich hatte aber Glück, die ersten Pflanzen begannen gerade aufzublühen. Spannend fand ich, dass ich an einer Stelle in den vergangenen Jahren mehrfach die Drôme-Ragwurz fotografierte, ohne das Knabenkraut, das direkt daneben wuchs, zur Kenntnis zu nehmen. Passt farblich halt hervorragend zum gleichzeitig blühenden Thymian. Die weiße Pflanze fand ich auf einer Lichtung mit massenweise Dingel und ansonsten keinen weiteren Knabenkräutern. Die hübsche Gruppe auf den beiden letzten Bildern war gerade am Aufblühen und gleichzeitig Vertrocknen, als ich sie entdeckte. Da gab´s dann drei Tage in Folge einen kräftigen Wasserguß aus der Trinkflasche und schon waren sie richtig aufgeblüht und gar nicht mehr trocken.

Besonders hab ich mich aber gefreut, einige Hybriden mit dem Brand-Knabenkraut (Neotinea xdietrichiana) zu finden. Meistens recht klein, nur die eine Pflanze war so groß und prächtig, dass ich sie an einem weiteren Morgen nochmals besuchte. Schöne Bilder sind ja bekanntlich durch nix zu ersetzen. Außer durch mehr schöne Bilder. Oder schönere.

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goldig

Schnell noch ein letzter Blogeintrag, denn isser rum, der Mai. Rennt schon wieder, die Zeit. Nicht wie die beiden vergangenen Jahre - erfreulich. Einige Bilder vom Goldenen Scheckenfalter hab ich heute rausgesucht. Hab ich sowohl an der Ardéche, als auch im Cernon-Tal gefunden. Ansonsten sehe ich die eher selten mal. Hier bei mir eher nicht und am Kaiserstuhl bin ich ja auch kaum unterwegs. Daher erfreulich, sie im Urlaub recht häufig angetroffen zu haben.

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gelb

Das Provence-Knabenkraut (Ophrys provincialis) habe ich dieses Jahr zum ersten Mal gesehen. Die meisten Pflanzen im Vercors, einige auch in den Grands Causses. Fotografiert habe ich sie alle im Vercors, da waren sie noch frischer. Etwas schwierig abzulichten, weil die gelben Blüten sich mit meiner bevorzugten Technik nicht so recht vom hellen Hintergrund abheben wollen. So insgesamt geht´s aber.

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Frühjahrswidderchen

Auf einige Dinge ist einfach Verlass: Zum Beispiel auf die beiden hübschen Widderchen-Arten, die man im Frühjahr findet, wenn man die Ardéche besucht: Zygaena rhadamantus und Zygaena lavandulae. Beide mag ich sehr. Die Lavendel-Widderchen aber noch etwas mehr, weil die wirklich imposante Tiere sind und richtig edel aussehen. Beide Arten sah ich allerdings auch in Remuzat und den Causses.

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Die Aveyron-Ragwurz in groß

Die Aveyron-Ragwurz war einer von 2 1/2 Gründen, die Causse du Larzac mal zu besuchen. Die Art ist an sich in den Causses endemisch. An sich deshalb, weil´s wohl auch in Nordspanien noch einige Standorte gibt. An sich war ich für die etwas zu früh dran, hoffte aber natürlich dennoch auf mein Glück und wurde nicht enttäuscht. Einige Pflanzen fand ich aufblühend an einem Standort, den ich zufällig entdeckte. Die Hybriden, auf die ich außerdem hoffte, blieben mir aber verborgen. Lediglich eine Hybride mit Ophrys araneola konnte ich entdecken (letztes Bild). Die Pflanze im vorletzten Bild geht von der Zeichnung ein wenig Richtung Ophrys provincialis. Ob das auch eine Hybride ist, darauf würde ich aber nicht wetten wollen. Ansonsten verschwanden während meines Aufenthaltes mal wieder einige Pflanzen in den Mägen der Wildschweine. Die haben´s echt drauf und finden fast alles, was man selbst vorher entdeckt hat.

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Schmetterlings-Hundswurz

Eigentlich die perfekten Orchideen für eine Schmetterlingsseite. Die Schmetterlings-Hundswurze bei Millau begannen gerade aufzublühen. Bei meinen drei Besuchen dort hat das Licht zwei Mal gepasst. Ist ein guter Schnitt, finde ich. Und die Draufsicht mit Trioplan mit der wilderen Darstellung des Hintergrunds aus dem vorletzten Blog gefällt mir besser, als die zahmere Variante mit dem 135er Sonnar. Das letzte Bild ist wieder die Hybride mit Anacamptis morio.

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Nebenbei

...gab es auch einige Falter zu sehen. An die Ardéche bin ich sogar hauptsächlich deretwegen gefahren. Die Westlichen Schachbretter, auf die ich es eigentlich abgesehen hatte, flogen allerdings dort noch nicht. Auf der Rücktour sah ich nur eins, dafür aber massig Baumweißlinge. Und Segelfalter, sogar frische und unversehrte Exemplare. Recht häufig hab ich auch die Goldenen Scheckenfalter gefunden und die Osterluzeifalter waren auch noch unterwegs. Auch meine Lieblingswidderchen, die Lavendel-Widderchen schlüpften gerade. Leider hab ich die Großen Nachtpfauenaugen um einen Tag verpasst. Sie waren die Nacht vor meinem Eintreffen am Campingplatz. Und Erdbeerbaumfalter-Raupen hab ich vergeblich gesucht.

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Kompensation

Ich hatte dieses Jahr das Gefühl irgendwie die letzten beiden verkorksten Orchideen-Frühjahre ausgleichen zu müssen. Gab also eine längere Frankreich-Tour vom Westrand des Vercors zur Ardèche, zur Causse du Larzac und auf der Rücktour zur Drôme. Nun bin ich einigermaßen gesättigt, was Orchideen angeht. Also für den Moment. Hält ja meist nicht zu lange an. Die Auswertung gibt es Stück für Stück, weil es selbst für meine Verhältnisse doch recht viele Bilder geworden sind. Einen kleinen Highlight-Überblick hab ich aber schon mal fertig.

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Weiß der Geier...

...warum hier fast einen Monat nix passiert ist. Kann aber gut sein, dass sich das in der nächsten Zeit wieder ändert.

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zum Schluss

...der Urlaubsbilderauswertung hab ich heute einige der hübschen Oster-Ragwurze (Ophrys passionis) rausgekramt. Ansonsten kümmere ich mich jetzt erstmal wieder um neue Bilder. Die restlichen Urlaubsbilder hebe ich mir für den Herbst oder Winter auf oder die nächste Corona-Welle, wer weiß...

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Mastorchis

Robert´s Mastorchis stand Anfang April in Hochblüte. Einige Bilder hab ich wieder gemacht, auch wenn das Licht eigentlich nie gepasst hat. Oder eher: Wenn´s gepasst hat, hab ich mich lieber um die Ragwurze gekümmert. Aber schön sind die Pflanzen ja dennoch.

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nochmal Sternmiere

Die Falter machen sich gerade morgens etwas rar, also weiche ich auf florales aus. Sternmieren stehen zum Glück ausreichend im Wald herum. Heute mal in der freundlicheren Darstellung.

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Green Tiger

Schön ist es, wieder ausreichend Bilder für den Blog zur Verfügung zu haben. Nichts spektakuläres heute, nur ein Grünaderweißling. Schon wieder. Vom Montag, da hab ich morgens nichts anderes gefunden und war froh über den. Egal, bald gibt´s wieder Orchideen. Oder Sternmiere. Oder Auroras. Oder?

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Sternmiere

Ist wieder soweit: Der Wald ist voller blühender Sternmieren. Und Bärlauch, ja, auch. Aber die Sternmieren sind hübscherer, daher hab ich die fotografiert.

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Ophrys splendida

Einen schönen Standort der Prächtigen Ragwurz hab ich an der Côte bleue gefunden. Zwei oder drei große, schon länger aufgeblühte Pflanzen und dutzende frische, die gerade die ersten Blüten öffneten. Licht war suboptimal, aber brauchbar, Wind war unbrauchbar. Aber für so unerwartete Pflanzen will ich mal nicht zu sehr meckern. Schön, dass ich sie fand.

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Der einzige Falter aus dem Süden

...der sich fotografieren ließ bzw. bei dem ich trotz Sturm Lust hatte, es zu versuchen, war dieser hier: Euchloe crameri (Western Dappled White), oder zu deutsch Westlicher Mattfleckiger Weißling, oder so. Waren die, die am häufigsten zu sehen waren. Dazu dann Zitronen- und Cleopatra-Falter, Mauerfüchse, Laubfalter, Kleine Feuerfalter, Postillon, Große Kohlweißlinge, Taubenschwänzchen, ein erster Segelfalter, Graublauer Bläuling, Grüner Zipfelfalter und bestimmt noch mehr, was ich wieder vergessen habe. Die Euchloe jedenfalls sind so hübsch, dass ich sie trotz Sturm versucht habe zu fotografieren. Am Boden ging´s, da waren sie aber schon aktiv und entsprechend ungeduldig. Alles was auf den Pflanzen saß, blieb zwar temperaturbedingt zwei Tage sitzen, war aber dann aber kaum scharf zu bekommen: Windlotterie. Hat dennoch einige Male geklappt, was mich freut. Osterluzeifalter sah ich keine, hab aber auch nicht wirklich gesucht bei den Bedingungen.

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