Die wie in jedem Winter übliche Resteverwertung

Hallo zusammen, (nicht mehr ganz so) neues Jahr und wie üblich alte Bilder. Resteverwertung eben, kennt ihr ja schon. So langsam hab ich wieder Lust, die Kamera herauszukramen und mal wieder was zu fotografieren. Fehlen nur noch die (meine) Motive und auch so was wie Zeit. Ich bin aber immer noch dran, die Bilder vom letzten Jahr zu bearbeiten. Sortiert und unnötige gelöscht hab ich inzwischen fast alle, es sind aber dennoch zu viele übrig geblieben, von denen ich mich nicht trennen möchte.

 

Von den Perlmuttfaltern aus den Alpen hatte ich schon welche gezeigt. Heute ein zweiter Schwung mit einigen Hintergrund-Variationen. Viel Spaß!

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Die Fortsetzung der Resteverwertung

Das könnte ich noch monatelang machen ;D...

 

Paar Apollobilder sind wieder fertig. Alpen, Spätsommer, kennt ihr ja schon. Gibt sonst nix zu schreiben, zu dem Thema.

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Ausstellung in Karlsruhe - 04.03.-29.04.2019

Gibt demnächst mal wieder Bilder von mir außerhalb vom Netz zu sehen. Endlich kann ich mal den Apollo da oben in groß zeigen. Und einige andere in nicht ganz so groß:

 

Vom 04.03. bis 29.04.2019 hängen einige meiner Aufnahmen im Artino Galerie-Café in Karlsruhe, Waldstr. 61 (direkt am Ludwigsplatz). Kann man dann hingehen und anschauen. Oder kaufen. Oder beides. Oder Kuchen essen und Kaffee trinken und nicht hinschauen, geht ja prinzipiell auch. Wobei das ja denn irgendwie am Sinn der Sache vorbeiginge.

 

Die Bilder sind noch nicht endgültig ausgesucht (außer der Apollo da oben). Aber so was in die Richtung wird das wohl werden, hauptsächlich FineArt-Prints:

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los geht´s

Warm ist das momentan, da hab ich gestern gedacht, schau ich mal nach den Großen Füchsen. Könnte ja sein, die sind schon wach. Waren sie auch. Zwei hab ich am Waldrand gesehen, wo sie immer wieder an den Pappelstämmen saßen und ab und an zu ausgiebigen Runden über die kahlen Felder aufbrachen. Also immer dann, wenn ich mit der Kamera vor ihnen stand, versteht sich. Ist aber an sich auch schön, die einfach mal wieder fliegen zu sehen. Paar Fotos sind es geworden, danach war ich noch bei den Schneeglöckchen im Wald. Die paar Fotos kommen denn morgen. Oder nie, mal sehen.

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Glöcksche

So, sind doch nicht gar so viele Bilder übrig geblieben. Sind alle eher ähnlich, weil nur eines der Grüppchen im Wald halbwegs frei stand. Insgesamt sind das zwar so um die dreißig solcher Grüppchen, aber da liegen recht viele größere Äste und Baumstämme kreuz und quer und verderben den Hintergrund. Die ersten beiden Bilder sind vom vorletzten, das dritte Bild ist vom letzten Sonntag.

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dunkelblau

Gestern Abend war mal kurz sonnig zwischen den ganzen schauerlichen Schauern. Hab ich also das Fahrrad geschnappt und bin zu den Blausternen geradelt. Schade, dass das derzeit morgens so unlichtig und unfrostig ist, sind jetzt nämlich ausreichend Blüten da. So ohne Licht am Morgen hab ich eben Bilder ohne Licht am Abend gemacht, was mir so im noch halbwegs zeitigen Frühling an sich dennoch gut gefällt und ja durchaus auch die Stimmung ganz gut trifft.

 

Das Schneeglöckchen ist noch von letzter Woche übrig, da war auch nachmittags mal Sonne.

 

Ansonsten hängen endlich die Bilder in Karlsruhe und ich hab mal wieder etwas Zeit für andere Sachen. Regenschauer schauen zum Beispiel.

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Frühlingsritual

Frühling + Abendsonne + Zeit = Fahrt in den Schlüsselblumenwald

Frühling + Morgensonne + Zeit = Fahrt in den Blausternwald (und Rückfahrt durch den Schlüsselblumenwald)

 

Ist irgendwie jedes Jahr das Gleiche. Sind nur jedes Jahr andere Blüten. Zum Glück, weil sonst wär das ja noch weniger aufregend. So Frost auf den Blausternen kann ich mir aber wohl abschminken, das wird nix mehr. Die sind an sich schon jetzt zu weit aufgeblüht, schade. Hier mal die Bilder der letzten drei, vier Tage.

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Da bin ich ja mal gespannt...

Letztes Jahr, in der Provence, da waren ja einige Bilder der Ragwurze nur so mittelscharf. Ich hab da den Bohnensack in Verdacht, der ist einfach zu wackelig, besonders, wenn die Kamera ein paar Zentimeter über dem Bodern sein muss und nicht ganz platt aufliegen kann. Nur hab ich da keine andere Lösung gehabt, weil ich mit dem Stativ doch nicht gar so weit runter kam und mein Lieblingsobjektiv keine Stativschelle hat. Also hatte - jetzt hab ich endlich eine passende finden können. Macht einen stabilen Eindruck und ist eigentlich für das Sigma 100-400, passt aber exakt auch auf mein 135er Sonnar. Nun komme ich, zumindest im Hochformat ausreichend weit runter und hoffe, das Schärfebereichverschiebungsproblem hat sich damit erledigt. Das Objektiv selbst ist einfach zu schwer, um nur den Body auf´s Stativ zu klemmen. War immer zu kopflastig.

 

Dass ich mal wieder nach einer Stativschelle suchte, hat vor allem den Hintergrund, dass ich nun doch ein neues Stativ gekauft habe. Das hat einen Arca-kompatiblen Kopf und ich hab mich nach neuen Stativplatten umschauen müssen. Und wenn man sich schon mal umschaut, kommt man ja meist auf ganz andere Ideen. Jedenfalls war die Suche dieses Mal denn endlich erfolgreich. Hat nur den Nachteil, dass sich das Objektiv in der Schelle nicht oder nur bedingt drehen lässt. Und das sie zu nah am Batteriegriff dran ist, was denn irgendwie wieder stört. Was das Stativ angeht: Da will ich erst mal testen, wie sich das so schlägt. Denn schreib ich vielleicht irgendwann mal was dazu. Hat aber Zeit, sind dieses Mal zehn Jahre Garantie drauf. So der erste bis dritte Eindruck sind aber positiv. Mal sehen, ob das so bleibt.

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Schlüsselblumen von vorgestern

Gestern hab ich die Bilder von vorgestern bearbeitet, sind wieder Schlüsselblumen. Wieder abends, manchmal ist einfach morgens keine Zeit. Sei´s drum. Die Schlüsselblumen von gestern gibt es vielleicht morgen, dann sind sie auch von vorgestern ;). Wenn nicht morgen früh ein Aurorafalter zu finden ist, denn kann es sein, dass doch alles anders kommt...

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Auroraersatz

Das war ja mal nix am Sonntag. Keine Wiesenschaumkräuter, keine Auroras und auf noch mehr Schlüsselblumen hatte ich auch keine Lust mehr. Reicht irgendwann mal. Daher heute die letzten Schlüsselblumenbilder von diesem Jahr, die ich noch so ´rumzuliegen hatte. Demnächst geht es denn hoffentlich mit anderen Sachen weiter.

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kleine Vorschau auf den Winter ;)

So, die erste Orchideentour für dieses Jahr ist rum. Bilder gibt es dann im Winter, wenn sie sortiert sind - wie immer. Vielleicht aber auch ein paar schon vorher. Ich war in Aude und im Département Pyrénées-Orientales und hab Orchideen gesucht. An der Küste war ich nicht so erfolgreich, da war dafür das Wetter schön. In den Bergen gab es genug Orchideen, aber wenig gutes Licht und wenn, dann auch viel Wind. Wie immer eigentlich. Angenehm war, dass die Sonne so weit im Süden deutlich später aufgeht. Wenn sie denn aufgeht. Angenehm war auch, dass ich die Wespenragwurz finden konnte. Und auf den letzten Drücker auch noch die Drohnenragwurz. Und viele Gelbe Ragwurze und Braune und Schnepfen und, und, und. Und meinen ersten freilebenden Skorpion hab ich gesehen. Und einen Gecko auf´m Klo vom Campingplatz. Und Flamingos und fliegende Pelikane. Und so viele verschiedene Vögel, dass ich es fast bereute, das Tele nicht mitgenommen zu haben, aber egal. War ja eine Orchideentour. Nicht gefunden hab ich wieder mal die Spiegelragwurz. Irgendwas ist immer. Jedenfalls freu ich mich, dass die ersten Bilder ganz hübsch aussehen.

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Wespen im Dunkeln

Nu ja, also nicht wirklich im Dunkeln. Eher so zu Sonnenaufgang. Aber eben schon dunkler, als von mir gewohnt. Zwei Mal hatte ich morgens Glück mit der Sonne. Kam mal für jeweils kurze Zeit durch die Wolken, bevor sich der Himmel dann wieder komplett zuzog. Reichte für einige ganz nette Stimmungen im Gegenlicht mit Taugeglitzer. Kalt war´s da ganz ordentlich, fast Richtung Gefrierpunkt. Aber die Wespen-Ragwurze sind an sich in fast jedem Licht fotogen, so dass ich da nicht gar so viel falsch machen konnte.

 

Bild 1 ist offenbar eine Hybride. Ich tippe mal auf Ophrys exaltata marzuola als anderen Part, weil nur die in der Nähe herumstanden.

 

Kommen noch einige Bilder. Nächstes Mal vielleicht wieder die normalen, hellen. Mal sehen, was mir zuerst in die Finger kommt.

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Die ersten (zweiten) Schmetterlinge

Paar Schmetterlinge hab ich auch fotografiert im Süden. Die ersten frischen dieses Jahr. Und die die zweiten überhaupt, nach den Großen Füchsen hier bei mir. Viele hab ich nicht erwischt, nur wenn´s gerade halbwegs passende Bedingungen gab. Flog schon recht viel: Graublauer Bläuling, Faulbaumbläuling, Mauerfuchs, Laubfalter, Aurora, Schwalbenschwanz, Segelfalter, Reseda-Weißling, Kleiner Kohlweißling, Grünaderweißling und die hier: Die Südlichen Osterluzeifalter. Dieses Jahr hab ich die Spanischen noch nicht sehen können. Aber die hier, die sah ich auf der Rückfahrt abends vom Rad aus am Straßenrand fliegen, an einem Graben, an dem gerade die Osterluzeipflanzen blühten. So 15 Falter werden das grob geschätzt gewesen sein, hauptsächlich Männchen. War recht viel Verkehr dort und immer wenn sich einer hinsetzte, kam garantiert ein Auto und so wurde das nichts, mit brauchbaren Bildern. Am nächsten Abend war es kühler und die Falter saßen geduldiger. Allerdings gab´s auch nur noch kurze Wolkenlücken. War denn schwierig mit offenen Flügeln. Aber ich hab noch ein recht frisches Weibchen gefunden. Das saß auch am nächsten Morgen noch am Schilfhalm. Da gab es dann zum fehlenden Licht auch noch Regen und es war gar nichts mehr zu wollen, mit Bildern. Wind war ja auch noch und die Belichtungszeiten näherten sich dem zweistelligen Sekundenbereich. Sind schöne Schmetterlingswischer geworden...

 

Demnächst geht´s aber mit den Orchideen weiter.

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Ophrys bilunulata

Manchmal ist das mit der Seitenansicht auf Augenhöhe so eine Sache. Sieht einfach nicht in jedem Fall gut aus. Und die Ansicht von oben, die fast immer nach nix aussieht, die passt fallweise denn eben doch ganz gut. Hier bei Ophrys bilunulata ist das deshalb schon so, weil die Blüten so sehr nach oben ausgerichtet sind. Ist von der Seite denn einfach nicht genug zu sehen. Oder zumindest meistens nicht. Daher heute mal etwas gestalterisch anderes. So zur Abwechslung. Sind aber auch noch genug herkömmliche Bilder vorhanden. Von den anderen Arten.

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Auroras vom Sonntag

Samstag hab ich Auroras gesucht. Da war kein Licht. Und kalt war´s auch. Aber zwei Falter saßen am Waldweg in den Sternmieren. Da saßen sie dann auch am Sonntag noch. Da war noch immer kein Licht und kalt...nu ja. Fotografiert hab ich trotzdem. So Falter zwischen den ganzen Orchideen sind ja auch mal ganz hübsch.

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die Gelben

Dieses Jahr gab´s paar mehr von den Gelben Ragwurzen, als letztes Jahr. Ich war ja auch weiter im Süden. Vor allem denn Anfang April ging das mit denen so richtig los. Ist schön anzuschauen, so Stellen, die über mehrere Quadratmeter voller gelber Blüten sind. Allerdings gab es dann meist lichtbedingte Probleme, zusätzlich zu den windbedingten. Hier mal eine nicht zu langweilige Auswahl in gelb.

 

Die hübsche Hybride aus Brauer und Gelber Ragwurz wollte ich an sich bei Licht nochmal komplett fotografieren, hab sie dann aber nicht mehr finden können.

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...vergessen

...war irgendwie zu viel zu organisieren in letzter Zeit: Im Mai gibt´s in Frankreich wieder ein Foto-Festival, an dem ich teilnehme. Gibt Apollos, wie immer ;)...

 

Infos gibt es (leider) nur dort: https://www.facebook.com/VisionsPartagees/

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Schnepfen, lichtlos

Nichts neues aus den letzten Tagen: Ich war über Ostern im Harz, hab nichts gescheites fotografiert, keine Orchideen gefunden, mich aber über Trauermäntel gefreut und über Menschenmassen geärgert. Deckel druff und jut.

 

Ich hab die wenigen vorzeigbaren Schnepfenragwurze aus Frankreich bearbeitet, die nicht komplett grauslig aussehen. Kein Licht, dafür Regen und Sturm und weitgehend verblühte Pflanzen. Aber wenigstens gab es welche.

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Neues aus´m Süden

Ich war noch mal paar Tage in Südfrankreich, Orchideentour Teil zwei sozusagen. In Var hauptsächlich und denn noch drei Tage an der Drôme, weil der Campingplatz in Var eine echte Zumutung war und ich außerdem nach einer Woche einen Serapias-Koller hatte. War zuviel von denen. An jedem Straßenrand, in jedem lichteren Wald, auf fast allen Wiesen - Serapias. Eine schöner als die andere und zum Ende hin denn auch in zunehmender Artenzahl und hübschen Grüppchen. Dazu noch einige (wenige) Stellen mit schicken Ragwurzen, Schmetterlings-Hundswurz, meine erste freilaufende (rennende) Landschildkröte und einen Schwalbenschwanz. Die Landschaft drumherum war ebenso genial mit Korkeichenwäldern und Schopflavendel ohne Ende. Und mit erfreulich wenig Stechginster. Super zum Radfahren, auch wenn der wenige Stechginster, der da war, es dann doch zweimal durch den Reifen geschafft hat.

 

An der Drôme gab´s denn neben der Drôme-Ragwurz etliche Affen-Knabenkräuter und ein paar hübsche Hybriden zu sehen. Und einen lustigen Temperatursturz von 15° innerhalb von einigen Stunden mit Schneeregen und einem Sturm, der sich gewaschen hatte. Ist mir das erste Mal passiert, dass sogar eine der Zeltstangen gebrochen ist. An sich hätte ich da dann auch gern mehr von den Purpur-Knabenkräutern im Schnee fotografiert, aber mich hat´s fast vom Berg geweht und nach einer Stunde hab ich die Kamera mit steifen Fingern ohnehin kaum noch bedienen können.

 

Sind noch zwei, drei Bilder mehr entstanden, als die heute gezeigten. Oder vier vielleicht.

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Lebenszeichen und so

Ist gerade etwas ereignislos hier im Blog, daher mal ein kurzes Lebenszeichen mit aktuellen Bildern von heute und Mittwoch. Die Bläulinge fliegen derzeit und auch wenn ich so Bilder nicht mehr oft mache, war es doch ganz schön mal wieder Bläulinge am Stiel aufzunehmen. Einfach nur so. Heute war ich im Elsass und hab Orchideen gesucht und auch teilweise gefunden. Prächtige Riemenzungen, einige Ohnsporne und Hummelragwurze, Helm- und Breitblättriges Knabenkraut gab es zu sehen. Bilder hab ich nicht so viele, weil das Gras überwiegend hoch war und ich nicht rupfen wollte.

 

Ansonsten stockt die Orchideenurlaubsbildersichtung gerade mangels Zeit schon recht deutlich. Kommt wahrscheinlich im Laufe des Jahres immer mal wieder was zwischendurch davon.

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Wasser is wech

Heute ist ja Feiertag. Kann man prinzipiell nutzen, um früh aufzustehen und fotografieren zu gehen. Oder zu fahren. So Hochwasser in der Rheinaue zum Beispiel. Weil so maigrüne Bäume mit langzeitbelichtetem Wasser drumherum sehen im Prinzip ja nun mal jetzt nicht sooo schlecht aus. Hab ich also meinen ganzen Filterkram und das Weitwinkel und was weniger weitwinkliges und das große Stativ eingepackt und mich heute früh auf´s Rad gesetzt. Tau gab´s und Nebel und Sonnenaufgang. Nur die Sache mit dem Hochwasser, die war jetzt irgendwie nicht so wie noch letzte Woche. Also war schon prinzipiell noch hoch, das Wasser, aber nicht mehr hoch genug. Waren um die Bäume im Wasser überall schon wieder zu viele Pflanzen zu sehen.

Bin ich halt wieder zu den Bläulingen geradelt, weil Wind war erfreulicherweise auch nicht und das Makro hatte ich ja denn doch vorsichtshalber auch mitgenommen. Bläulinge waren da, Wiesenvögelchen auch und Sonne. Hab ich denn Bilder von denen gemacht und bin wieder nach Hause gefahren. Weil so Frühstück ist ja im Prinzip auch nicht verkehrt.

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Zum Monatsende was vom Monatsanfang

Eine ganze Menge Schmetterlingsknabenkräuter hab ich in Var gesehen. Nicht wirklich weit verstreut, fast alle auf einer einzigen Wiese und der Rest schön drumherum in der direkten Umgebung. Leider war das Gras teilweise ziemlich hoch und da ich nun nicht immer so viel rupfen und sortieren will, hab ich nur einige der schon weiter aufgeblühten Pflanzen fotografiert. Wobei die sich ohnehin ziemlich ähneln, die Bilder. Hätte also gar nicht mehr sein müssen.

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Hummeln

Gestern abend war ich noch mal im Elsass bei den Ragwurzen. Der Hang liegt sonnenuntergangstechnisch perfekt und da dachte ich, mit richtigen Licht wär das gar nicht so schlecht. Natürlich waren die nun schon ein Stück größer, als vor einer Woche. Gut warm war das da am Hang auch abends noch. Die Wiesen mit den Riemenzungen sind leider fast alle gemäht und die, die nicht gemäht wurden dienten denn irgendwie als Rangierfläche für die Mähfahrzeuge mit dem gleichen Effekt. Blödheit allerorten, aber warum soll´s denn da auch besser sein, als östlich des Rheins? Ansonsten war´s gut, dass ich nochmal dort war. Zum Einen hab ich den vermissten Gummifuß meines Stativs wiedergefunden, zum Anderen  beim näheren Anschauen der Blüten auch noch eine Hybride aus Hummel- und Bienenragwurz (Bild 1 und 8) entdeckt.

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Sonnenaufgang 03:46 Uhr, Sonnenuntergang 21:48 Uhr

...da bleibt zwischendrin eine ganze Menge Zeit zum Fotografieren. Und eher wenig Zeit für Schlaf. Kann man ja im Winter nachholen...

 

Tach. Ich bin wieder zurück, aus Gotland. War wieder ziemlich cool. Dieses mal waren die Mitte und der Süden dran. Gibt mehr Landwirtschaft dort, aber dennoch schicke Landschaft, besonders natürlich an der Küste. Gab auch deutlich mehr Trockenheit als vor zwei Jahren. Da wirkt der fiese Sommer vom letzten Jahr noch spürbar nach. Orchideen gab es trotzdem noch welche zu finden, wenn auch nicht mehr in der Anzahl, wie vor zwei Jahren. Muss man eben etwas suchen, wie überall.

 

Die Frauenschuhe waren leider schon durch, nach Orchis spitzelii hab ich daher gar nicht mehr gesucht, wäre aussichtslos gewesen. Dafür blühten die paar verbliebenen Sumpf-Knabenkräuter. Die Stendelwurze haben es leider bis zum Ende der Woche nicht mehr geschafft, noch aufzublühen. Außer die Sumpf-Stendelwurz, die fing gerade zaghaft an, die Blüten zu öffnen. Die drei anderen dortigen Arten hab ich zwar gefunden, aber nicht mehr blühend gesehen. Eine kleine Hybride aus Rotem und Schwertblättrigem Waldvöglein konnte ich finden, seit letzter Woche flogen auch die Apollos. Und erfreulicherweise waren auch die schicken Gelbringfalter schon unterwegs. Die waren eine Premiere für mich.

 

Ich hab mal ein paar Bilder rausgesucht, damit der Blog wieder etwas Leben bekommt. Sind wie immer noch mehr da, die ich erst sichten muss. Landschaft und sogar richtige Tiere hab ich noch auf der anderen Kamera, kommt etwas später.

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weiter geht´s

...mit Gotlandkleinkrambildern. Baumweißlinge gab es auch. Sind etwas hinderlich, bei der Apollosuche, zumindest von weitem. Sollte an sich nicht erlaubt sein, dass die beiden Flugzeiten sich überlappen ;).

 

Nu ja, sind ja auch Apollos da gewesen, die tatsächlich Apollos waren. Glück gehabt. Ist in den Bergen irgendwie einfacher, die zu finden. In so weiträumigen Fluggebieten im Flachland macht sich die geringe Falterzahl bei der morgendlichen Suche schon störend bemerkbar.

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richtige Tiere

Mir war nun nicht wirklich langweilig auf Gotland. Im Prinzip hätte ich den Urlaub auch ganz gut mit Schmetterlingen und Orchideen bestreiten können. Aber die Gelegenheiten waren einfach günstig, so dass ich mich mal an "richtigen" Tieren versuchte. Auch wenn der da oben kaum größer, als ein Apollo war :).

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Gotland-Orchideen

Heute gibt es wieder einige der Gotland-Orchideen, die zu finden waren. Gefreut hab ich mich über die Sumpf-Knabenkräuter. Hatte ich bisher noch nicht gesehen und fand sie so richtig hübsch. Die Fleischfarbenen Fingerwurzen hab ich leider kaum sehen können, die waren vor zwei Jahren deutlich häufiger in Blüte und auch sehr viel prächtiger. Dieses Mal war ihnen die anhaltende Trockenheit merklich anzusehen und die Blütenstände waren recht klein.

 

Was das da oben für eine ist, weiß ich nicht. Entweder eine sehr intensiv gefärbte Dactylorhiza cruenta, oder eine Hybride aus cruenta und - ja womit eigentlich?

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