flatteriges aus den Alpen

Gesundes Neues wünsche ich! Endlich hatte ich mal wieder Zeit einige Bilder zu bearbeiten. Ist zwar noch immer nicht alles aus dem letzten Jahr fertig (aus-)sortiert, aber einige der sonstigen Schmetterlingsbilder aus den Alpen hab ich mir zwischendrin mal gegönnt. Hoffentlich schaffe ich das jetzt mal wieder etwas regelmäßiger, hier für Nachschub zu sorgen...

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Schrecken vom letzten Jahr

Der Abwechslung wegen hab ich mich mal um die Schreckenbilder gekümmert, die sich so zwischendrin im vergangenen Jahr angesammelt haben. Sind noch nicht alle, kommt bestimmt noch ein zweiter Teil. Sind auch noch nicht alle bestimmt, dazu hatte ich bislang keine Muße.

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Raupen

Einige Raupen hab ich letztes Jahr auch wieder gefunden. Also eigentlich noch einige mehr, als die hier gezeigten. Nur hatte ich nicht immer Lust, welche zu fotografieren. Oder das Licht war nix. Egal, wenn´s um Schwärmer geht, ist mir das Licht meistens doch wurscht. Sind alles Bilder aus dem Vanoise NP vom August. Die Kleinen Nachtpfauenaugen-Raupen waren da in den Hochlagen ziemlich aktiv unterwegs, was mich auf den Versuch mit der längeren Belichtungszeit brachte.

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Zwei Monate sind genug

Zwei Monate ohne Apollos im Blog. Schlimm. Aber ist ja jetzt zum Glück vorbei, die Apollo-Blog-lose Zeit. Weil ich Apollo-Bilder gefunden hab. Aus´m Vanoise-Nationalpark, vom August. Von da hab ich dann aber keine mehr, die sich noch lohnen würden, glaube ich. Also vielleicht noch paar Hochalpen-Apollos, aber keine Roten mehr. Da hab ich noch welche im Schweiz-Ordner gesehen, neulich. Also ist noch Material da, bis die Blausterne blühen. Dauert ja vermutlich nicht mehr lange, bei dem Wetter. Mal sehen, ob und wo das dieses Jahr klappt, mit den Apollos. Ich war ja noch immer nicht im Vercors, so im Juli. Und in den Pyrenäen. Und irgendwie sind die möglichen Ziele, an denen ich noch nicht war zum Glück deutlich zahlreicher, als die, an denen ich schon war.

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Kleine Monster

Lange gab es hier keine Sandlaufkäfer mehr zu sehen. 2018 hab ich gar keine fotografiert. Letztes Jahr fand ich eine recht umgängliche Population von Dünen-Sandlaufkäfern an einem Flussufer im Vanoise-NP. Gab auch gelegentlich wolkige Nachmittage, an denen sie noch aktiv waren - perfekt für Fotos mit nicht zu starken Kontrasten. Abschatten ist ja eher schwierig, bei so hektischen Viechern.

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Falter-Reste Teil 2

Ich hab wieder einige Bilder fertig. Nochmal Schmetterlinge aus den Alpen (Nr. 7-21) vom letzten Jahr und einige von Gotland (1-6). War rückblickend nicht gar so umfangreich, meine Ausbeute die Schmetterlinge betreffend. Mal von den Apollos abgesehen. Und weil das zu wenige Schmetterlinge waren, gibt es als nächstes vermutlich wieder einige Orchideenbilder. Von denen hab ich ja genug gemacht. Mal sehen, ob sich das Verhältnis dieses Jahr wieder umkehren lässt.

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alles außer Ragwurz

Ich hatte ja Orchideen angekündigt. Gibt es heute also Orchideen. Mal keine Ragwurze, auch wenn ich noch welche habe. Die ganzen Kleinen Knabenkräuter aus Var hab ich bisher irgendwie beim Bearbeiten ignoriert. War also ein willkommener Anlass, mich mal um die zu kümmern. Zum Lückenfüllen sind auch noch die Hybride aus Anacamptis papilionacea und A. morio picta (Bild 1 - Danke an Erich für die Richtigstellung!) und A. laxiflora (2 und 3) dazwischen gerutscht, ansonsten sollten das an sich alles Anacamptis morio picta sein, die da in den Korkeichenwäldern herumstanden.

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doch wieder Ragwurz

Mir war nun doch mal wieder nach Ragwurz-Bildern. Sind noch immer einige Varianten vorhanden, die ich noch nicht gezeigt hatte. Drôme-Ragwurz zum Beispiel. Und auch noch mal die Hybride mit der Fliegen-Ragwurz. Sind einfach zu hübsch, als dass ich die Dateien unbearbeitet liegen lassen könnte.

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X

Heute was kurzes. Ich hänge immer noch im April-Provence-Ordner fest. Und weil ich da neulich einen wichtigen Hinweis erhielt, hab ich mir mal auch die restlichen Schmetterlings-Hundswurze angesehen, die ich noch habe. Die eine vom letzen Mal war nämlich eine Hybride mit Anacamptis morio picta, erkennbar am eher waagerecht verlaufenden Sporn, was ich nicht beachtet hatte. Weil ich´s nicht wusste. Dank der Aufmerksamkeit eines treuen Lesers konnte meine Unwissenheit aber unzwischen in diesem Bereich abgestellt werden. Wieder was gelernt. Jedenfalls ist die Pflanze, die ich im April zuerst fand, auch eine Hybride, wie ich jetzt erkannt habe. Ein willkommener Anlass, auch diese Bilder mal zu bearbeiten. Hätte ich wahrscheinlich noch mehr gemacht, wenn ich damals schon drauf geachtet hätte...

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Serapias Teil - ähm - weiß ich auch nicht so genau

Jut. Ich häng immer noch im April-Provence-Ordner fest. Ist aber auch wirklich randvoll, der April-Provence-Ordner. Mit Serapias. Wieder mal neglecta, war halt viel. Hab ich ja wohl schon gelegentlich angedeutet...

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Spinnen

So, der erste Monat ist geschafft, fotografiert hab ich nicht. Gab jetzt auch nur so absonderliches "Wetter". Aber wenigstens blühen die Schneeglöckchen im Wald. Wenn´s mal Licht gibt, kann´s sein, dass ich auch mal wieder fotografiere. So lange gibt´s eben noch Konserven. Spinnen - in vegetarischer Form und auch eine richtige.

 

Die Spinnen-Ragwurzen sind vom Pyrenäen-Nordrand, die Springspinne aus Aude, alles von Anfang April. Was die Bestimmung der Ragwurze angeht, bin ich unsicher (Ophrys massiliensis/exaltata/aranifera kämen in Frage), die Springspinne sollte eine Goldaugen-Springspinne (Philaeus chrysops) sein. Das, was sie erwischt hatte, war ein Rüsselkäfer.

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How to make great - Schneeglöckchenbilder

Okay, okay, great liegt sicherlich im Auge des Betrachters, aber zumindest hab ich jetzt endlich ein Tutorial gebastelt, wie meine Pflanzenbilder so normalerweise zu Stande kommen. Ab und an fragt ja mal jemand nach, wie ich das so mache. Kann ich dann künftig einfach auf den heutigen Blogeintrag verweisen und hab viel Zeit zum Fotografieren und Bilderbearbeiten gespart. Eins ist mir besonders wichtig: Ich pfusche da nicht nachträglich mittels Bildbearbeitung in den Aufnahmen rum, sondern mache alles erforderliche vor Ort.

 

Heute geht´s mal vorrangig um Licht, Kameraposition und Bildelemente. Die passenden Objektive stelle ich denn demnächst mal vor, wenn sich die Blausterne endlich zeigen. Da wo die wachsen ist nämlich deutlich mehr Platz. Bei den Schneeglöckchen im Wald sieht das recht eng aus:

 

Oben seht ihr die Gesamtsituation im Wald heute Nachmittag: Einige Schneeglöckenhorste, die meisten leider noch nicht aufgeblüht, altes Laub, Äste und Totholz und jede Menge Stämme von Gebüsch und Bäumen. Von oben betrachtet sieht das alles ziemlich unruhig aus und eher wirr. Die rechts abgeschattete Schneeglöckchengruppe habe ich mir für´s Foto ausgewählt, die Kamera liegt links im Dreck, mit einem Beanbag auf den richtigen Bildausschnitt ausgerichtet. Der Diffusor schattet das Motiv ab, ich hab ihn einfach an einen in den Boden gesteckten Ast angelehnt. Das funktioniert nur bei Windstille, weil er sonst gerne auf die Pflanzen klappt. Da hilt dann nur, ihn am Stativ oder Erdspieß mittels Klammer zu fixieren. Warum ich den Diffusor benutze, zeige ich in den Beispielbildern am Schluss. Im nächsten Bild wird deutlich, was sonst noch wichtig ist:

 

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Sommer

Tach. Ich bin ein wenig aus´m Rhythmus, was so die Jahreszeiten betrifft. Dass es keine Winter mehr gibt, hab ich ja schon kapiert, ist abgehakt. Dass jetzt aber gleich noch der Frühling wegrationalisiert wird, ist neu. Knapp 20° C heute Nachmittag - T-Shirt-Wetter und alles andere als "frühlingshaft". Hinzu kommt, dass nicht nur vereinzelt die Blausterne Mitte Februar blühen, sondern doch schon eine ganz gute Auswahl vorhanden ist. Dafür sind die Schneeglöckchen im Wald in Vollblüte und kommendes Wochenende vermutlich schon wieder durch. Die ersten Schlüsselblumen und Gelbsterne waren heute ebenfalls schon offen. Nochmal: Es ist Mitte Februar! Also nach dem Kalender Winter! Ich bin kein Winter-Fan. Überhaupt nicht. Aber wenn das jetzt auf nur noch zwei Jahreszeiten: warm / dunkel hinausläuft, denn macht das auch keinen Spaß mehr.

 

Erfreulich war, dass es noch Schmetterlinge gibt: Zwei C-Falter und ein gutes Dutzend Zitronenfalter hab ich gesehen. Und an den Blausternen haben sich etliche Wildbienen bedient. Auch schön, dass es von denen noch welche gibt. Demnächst dann also entweder Schlüsselblumen oder Große Füchse, bei Dreckwetter vielleicht noch mal Konserven. Ma kuck´n.

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Gondo

So richtig Dreckwetter ist´s heute zwar nicht gewesen, vernünftiges Licht gab es dennoch nur tagsüber mal zwischendrin. Als ich denn Zeit hatte nicht mehr. Macht nix, gibt es also wieder Konserven. Die letzten Apollo-Reste aus der Gondo-Schlucht. Jetzt bin ich mit diesen Bildern aber endgültig durch, wurde auch Zeit...

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knapp daneben

...ist ja bekanntlich auch vorbei. Daher hab ich heute nur fast Blausterne mit Reif. Als ich heute zu den Blausternen radelte gab es tatsächlich an den exponierteren Stellen Reif am Boden. Hab gehofft, dass ich vielleicht auch Glück hätte und mal wieder gefrostete Blausterne fotografieren könnte, war aber nix. Im Wald war´s denn zu geschützt, daher gab es dort auch kaum Reif. Für etwas Taugeglitzer hat´s gereicht, mehr nicht. War auch leider zu windig, so dass es recht schnell alles abtrocknete.

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Die letzten Apollos aus dem letzten Jahr

Wird langsam Zeit, mit den Bildern vom vergangenen Jahr fertig zu werden, sonst liegen die wieder ewig ´rum. Aus Gotland ist irgendwie noch jede Menge Zeug übrig. Tatsächlich noch Orchideen und Landschaft und Karnickel und - Apollos. Mit den Apollos war´s das jetzt aber endgültig. Mehr hab ich nicht. Also schon noch minimal andere Versionen, aber nix, was ich extra hochladen müsste. Geschafft. Kann die neue Saison kommen...

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mehr Blau

Langsam gibt es bei den Blausternen genug Auswahl, so dass man immer einen findet, der fotogene Blüten hat und bei dem auch Umfeld und Sonnenstand passen. Gestern war´s mal freundlich genug, dass ich mich auf´s Rad gesetzt und die Blausterne besucht hab. Ist etwas hochformatlastig geraten, die Auswahl. Aber nicht nur die Blausterne blühen, auch Schlüsselblumen (hatte ich ja schon erwähnt) und sogar einige Gelbe Windröschen. Die hab ich im Februar in den Vorjahren noch nicht in Blüte gesehen. Zu den Objektiven schreib ich demnächst noch was...dauert etwas.

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Herbst-Drehwurz zum zweiten

Passend zum heute herbstlichen Wetter hab ich Bilder aus dem Herbst: Die Herbst-Drehwurz aus´m Elsaß. Hatte ich schon gezeigt, aber noch nicht alles bearbeitet. Nu isses fertig. An sich hätte ich aber langsam Lust auf Schmetterlinge. Ist nur das Wetter momentan zu durchwachsen...

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Auch die sind schon da

Da kam gestern denn überraschend die Sonne zwischendrin doch noch mal ´raus. Für die Blausterne war´s zu weit, also bin ich spontan zu den Schlüsselblumen geradelt, die stehen näher dran und ich konnte die Lücke zum nächsten Schauer besser abschätzen. Für den ersten März sind die Schlüsselblumen erstaunlich weit. Sind nicht wie sonst nur einzelne Blüten offen, sondern die Mehrzahl der Pflanzen schon deutlich am aufblühen. Und zwischendrin gab es sogar schon etliche blühende Buschwindröschen.

 

Die Woche über werde ich tagsüber nicht zum Fotografieren kommen. Vielleicht Richtung Abend mit Sonnenuntergang? Mal schauen, der Wald bietet sich dafür eigentlich an und es stehen genügend Pflanzen in Blüte, so dass sich was passendes finden lassen müsste.

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Gotlands Orkidéer

Ich war ja letztes Jahr nach dem Gotland-Urlaub so ein bißchen angepisst, was die Orchideenausbeute anging. So im Vergleich zu 2017 war das, was noch zu finden war, irgendwie enttäuschend. Wohl vor allem wegen der Trockenheit. Aaaaber: Im Rückblick mit etwas Abstand gefallen mir die entstandenen Bilder doch ganz gut. So eine längere Fotopause ist doch immer wieder hilfreich. Ich hab aber noch mehr und je nach Wetter und Licht bei den Schlüsselblumen gibt es denn weiter Konservenkost oder tatsächlich was frisches.

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Schlüsselblumen, abends

War wohl nix, die letzte Woche. Viel Wasser, wenig Licht. Gestern Abend hat´s denn mal für etwas Sonne gereicht. Allerdings könnte ich derzeit fast ein Unterwassergehäuse gebrauchen, so hoch wie das Wasser im Auwald steht. Ist zwar nach der Trockenheit der letzten beiden Jahre nicht verkehrt und vermutlich noch immer in der Gesamtbilanz zu wenig. Aber eben auch schwierig, die Kamera bodennah zu halten, ohne sie zu ertränken.

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Sieht gut aus...

...mit meinem "Zu-viele-Bilder-Problem". Scheint so, als ließe sich das in diesem Frühjahr tatsächlich in den Griff bekommen. Der Osterurlaub auf Sardinien ist zumindest mal so gut wie erledigt und damit bleiben mir auch so um die 6000 zu sortierende Orchideenbilder erspart. Und ob ich ersatzweise Ende April an die Drôme kann, ist auch eher fraglich. Glück gehabt. Kann man ja auch durchaus positiv sehen.

Kann ich mich vielleicht dieses Jahr doch mal wieder auf die Schmetterlinge konzentrieren. Und/oder auf das Fotografieren vor der Haustür. Im Schlüsselblumenwald zum Beispiel. Hab´s die letzten Tage nicht mehr zu den Blausternen geschafft, vielleicht morgen früh noch mal. Ansonsten blühen auch schon die Lerchensporne und die gehen ja fast als Orchideen-Ersatz durch. Aber nur fast. Ist trotzdem irgendwie schade, mit den Ragwurzen auf Sardinien...

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endlich Frost

Ha! Ich konnte mein Glück heute morgen ja kaum fassen, als die Wiesen auf dem Weg zu den Blausternen tatsächlich mit Reif überzogen waren. War zwar nur ein kurzes Schauspiel, als die Sonne denn draußen war, aber es hat noch gereicht, einige Blausternbilder mit Reif zu machen. Schöne Sache, hat ja die letzten Jahre nicht mehr so wirklich geklappt.

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Frühling

Morgens Frost, nachmittags T-Shirt-Wetter - hach! Nu ja, ich könnte jetzt an sich über die sonstige Schlechtigkeit der Lage jammern, aber das fällt mir irgendwie schwer, bei diesem Wetter. Gestern Nachmittag war ich mal nach Schmetterlingen schauen, hab aber nur einige Zitronenfalter, einen Admiral und einen Großen Fuchs gesehen und noch keine Auroras. Bin dann wieder in den Wald zu den Lerchenspornen, vorher aber über die vielen Veilchen gestolpert und hab mich dann lieber mit denen befasst. Die Lerchensporne sind teilweise schon wieder am abblühen - verrückte Geschwindigkeit dieses Jahr!

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End of days

Komische Sache - da ist bestes Wetter draußen, die Blumen blühen, Schmetterlinge fliegen und dennoch bleibt mein Elan zunehmend auf der Strecke. Die Blödheit der Leute beim Einkaufen und der fehlenden Einsicht bei erforderlichen Einschränkungen in der Freizeitgestaltung gehen mir zunehmend auf die Nerven. Irgendwie drückt das alles auf die Stimmung, lässt sich wohl nicht ändern. Hinzu kommt die Erkenntnis, dass uns die Einschränkungen wohl noch deutlich länger erhalten bleiben werden, was die Freude auf meine fotografische Hauptaktivitätszeit doch erheblich schmälert.

 

Gestern war ich im Wald und hab eher lustlos Buschwindröschen und Schlüsselblumen fotografiert. Ist alles nicht vorzeigbar. Ein Taubenschwänzchen schwirrte die Lerchensporne ab, darüber hab ich mich gefreut. Ich frage mich, ob das überwintert hat oder tatsächlich schon aus dem Süden kam? Auch ein Aurora-Weibchen flog schon umher. Das war aber definitiv ein frisches.

 

Die heutigen Bilder sind von Sonntag und Montag. Schmetterlinge hab ich noch immer keine. Wochenende wird wolkig. Passt irgendwie.

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Scherbenhaufen

Heute gibt´s endlich die angekündigte Übersicht über die Objektive, die ich für die Pflanzenaufnahmen verwende. Hat etwas gedauert. Eigentlich wollte ich für jedes Objektiv auch ein Beispielbild mit dem gleichen Motiv dazu aufnehmen, davon bin ich aber wieder abgekommen. Zuerst, weil ich keinen Bock hatte, den ganzen Kram auf einmal in den Rucksack zu quetschen. Und dann auch, weil ich ohnehin die Linsen nicht alle für die gleichen Motive verwende, so dass ein entsprechender Vergleich nicht wirklich aussagekräftig wäre. Paar aktuelle und einige weniger aktuelle Beispielbilder gibt es aber dennoch.

Carl Zeiss Sonnar 1.8/135mm

Das ist an sich meine Immerdrauf-Linse für die Pflanzen-Fotografie. Und eigentlich auch generell mein Lieblingsobjektiv. Ist mit mehr als einem Kilo relativ schwer und kopflastig, liegt aber ohnehin meistens am Boden im Dreck (und meins sieht auch entsprechend aus). Es hat eine fantastische Schärfe bis in die Ecken bereits bei Offenblende sowie eine geniale Farb- und Kontrastdarstellung. Für Ragwurzaufnahmen oder Blausterne nutze ich es mit einem oder zwei Zwischenringen, die Vignettierung hält sich dabei in erfreulichen Grenzen. An sich ist die Nahgrenze aber auch ohne Zwischenring schon gut tauglich für akzeptable Abbildungsmaßstäbe. Ich verwende es meist bei Blende 2.2-4.5, je nach Abstand und Hintergrund. Das Bokeh ist ruhig und angenehm und auch auf Streulicht reagiert es sehr tolerant. Lässt sich gelegentlich auch durchaus für Schmetterlinge einsetzen, wenn man etwas mehr Umfeld braucht. Unten einige Bilder der letzten Tage (und einige ältere Orchideenbilder), die mit diesem Objektiv entstanden:

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was frisches

Endlich frische Falter! Mit den Überwinterern hatte ich bisher kein Glück. Die Pappeln am Waldrand, an denen die Großen Füchse immer flogen, wurden vor einigen Wochen gefällt. Andere Flugstellen, die Fotos ermöglichen, hab ich noch nicht gesucht. Die Admirale und C-Falter, die ich bisher sah, waren alle ziemlich mitgenommen. Also hab ich auf die Auroras gewartet. Nach einem ersten Weibchen am letzten Wochenende, das tagsüber umherflog, kam erstmal die Kaltfront mit ziemlich unangenehmem Wind. Gestern Abend hab ich dann eine Radtour am Damm und durch den Wald gemacht und auch ein ruhendes Männchen finden können. Da bin ich dann heute morgens nochmal hin. War fast kein Wind, trotzdem noch recht frisch und die Sonne kam eher zögerlich zwischen den noch kahlen Bäumen durch. Die Flügel hat er leider nicht geöffnet. Hab mich aber sehr gefreut, mal wieder frische Schmetterlinge fotografieren zu können.

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Nachschlag

Für heute war ja kein Licht prognostiziert, daher war ich gestern Abend nochmal mit dem Rad am Damm. Saßen auch zwei Auroras, einer allerdings eher ungünstig. Hab ich nur den anderen fotografiert. Wie jedes Jahr könnte ich jetzt erwähnen, dass ich noch immer keine Aurora-Paarung gefunden habe. Und wie immer wird es dabei vermutlich auch bleiben, mal sehen.

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Abends am Damm

Zwei merklich zerzauste Aurora-Männchen traf ich gestern Abend am Damm. Vermutlich die gleichen, die ich bereits in den Vortagen dort fotografiert hatte. Dieses Mal mit weniger Licht und kleinerem Abbildungsmaßstab. Zumindest die Hochformate. Einen ersten Kleinen Kohlweißling sah ich hier bei mir am Ortsrand auf der Wiese auch schon. Und jede Menge Wollschweber auf den Waldwegen. Wird Frühling.

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was ganz altes

Da sich bei mir jetzt die Einsicht durchgesetzt hat, dieses Jahr wohl keine größere Reise mehr in den Süden zu unternehmen, schaue ich gelegentlich auch mal die älteren Bilderordner durch. Ist ja auch nicht verkehrt, weil da an sich auch genug Zeug drin ist, das sich noch bearbeiten lässt. Das diesjährige Fotografieren vor der Haustür wird zwar auch immer wieder mal was vorzeigbares ergeben, allerdings bei weitem nicht in den Mengen, die sich da in den vergangenen Jahren angesammelt haben.

 

Heute hab ich einen Postillon aus Korsika von 2018 im Angebot. Der flog an der Küste herum und wegen des bedeckten Himmels setzte er sich immer wieder inmitten der dichten Mittagsblumen hin. Sind alles Freihandaufnahmen, weil er trotz einer Flügelverletzung doch noch recht mobil war.

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alter Kram in rot

War ein schöner Morgen heute morgen. Kalt, bodenfrostig, neblig am Fluss und auch schön sonnig. Die Vögel sangen und die Spechte spechteten. War auch eine hübsche Radtour durch den Wald. Morgens isser ja noch leer, der Wald. Wird heute tagsüber garantiert anders sein. Was ich an diesem schönen Morgen nicht gemacht habe, war fotografieren. Hab nichts gefunden. Keinen einzigen Falter. Paar Blumen zwar, aber nichts, worauf ich Lust hatte. Die Gelben Windröschen und die Wiesen-Schlüssselblumen zeigen deutliche Alterserscheinungen, die Veilchen standen zu dunkel, die Lerchensporne sind durch, und die Buschwindröschen mag ich immer noch nicht so gern fotografieren.

 

Also heute dann eben die gestern bearbeiteten Bilder aus Korsika. Auch aus 2018. Ist Blaue Fetthenne. Hübsche, einjährige Mini-Pflanzen mit noch hübscheren Mini-Blüten. An die hab ich mich erinnert, weil in meinem Sandbeet im Garten einige von denen den milden Winter überstanden und sich ausgesäht haben. Auf Korsika stehen die auf Felsplatten ohne viel Substrat in zum Teil dichten Beständen. Wächst halt nix anderes dort und die haben keine Konkurrenz.

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keine Auroras

Tagsüber fliegt zwar jede Menge, morgens ist aber nichts zu finden: Gestern sah ich Tintenfleck-Weißling, Kleinen Kohlweißling, Aurora, Grünader-Weißling, Landkärtchen, Tagpfauenauge, Admiral, C-Falter, Kleinen Fuchs, Laubfalter, Faulbaumbläuling und Zitronenfalter fliegen. Heute früh sah ich  - nix. Schon wieder. Zumindest hab ich mich aber mal durchgerungen einige Bilder der schönen Feuchtwiese zu machen, auf der gestern so viele Falter unterwegs waren. War einfach so eine Stimmung, die frühlingshafter kaum sein könnte.

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Feuerfalter, alt

Ich sag nur Korsika. Erklärt wohl alles...

 

Hab die letzten Tage trotz wirklich genialem Wetter keine Zeit gehabt, zum Fotografieren. Hab zu arbeiten.

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Tintenflecke

Komisch. Gestern Abend sah ich bei der Radtour am Damm einige Auroras und etliche Grünader-Weißlinge fliegen, aber nur zwei Tintenfleck-Weißlinge. Weil´s aber noch immer 25°C warm war, hab ich nicht gewartet bis sie sich irgendwo hinsetzten. Heute Morgen hingegen war mal wieder nichts von den Auroras zu sehen. Dafür aber hab ich fünf Tintenfleck-Weißlinge am Wiesenschaumkraut sitzend gefunden. Hatte ich ja gestern auch nachgeschaut und nichts gesehen. Egal. Vielleicht wird es ja denn morgen früh noch Mal was, mit den Auroras.

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Mindestabstand

Scheinen ziemlich ortstreu zu sein, die Tintenfleck-Weißlinge. Die beiden da oben saßen gestern früh auf exakt der selben Pflanze, wie auch heute Morgen. Und auch an den anderen Stellen, an denen ich gestern welche fand, waren sie heute zu sehen. Nur keine Auroras, auch die scheinen ortstreu zu sein. Nu ja, morgen ist auch wieder ein Morgen. Vielleicht mit mehr Tau und weniger Wind? Vielleicht auch mit Wolken, das wär doof.

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Kanonen auf Spatzen

War nix heute früh mit Sonne, hab ich einfach ausgeschlafen. Gestern nachmittag hab ich aber auf der Feuchtwiese versucht, die Landkärtchen zu erwischen. Weil die echt nervös auf Annäherung reagieren und auch irgendwas gegen Abschatten haben, war das nicht so einfach. Außerdem scheuchen die sich ständig gegenseitig wieder auf, ist einigermaßen anstrengend. Ich hab die Cropkamera genommen und das 300er mit Zwischering, weil ich ausnahmsweise mal den AF brauchte und nur dieses Objektiv halbwegs schnell ist. Das mit dem Abschatten hat nur in einem eher engen Zeitfenster überhaupt funktioniert und auch da eher schlecht als recht. Kann sein, dass ich das die nächsten Tage mal noch etwas versuche zu perfektionieren, mal sehen.

 

Euch allen jedenfalls Frohe Ostern bei hoffentlich schönem Wetter!

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weniger Wind, mehr Tau

Geht doch! Heute war einer der seltenen Tage, an denen das Wetter sich deutlich besser darstellte, als die Prognose. Die angesagte Kaltfront kommt erst jetzt am Nachmittag hier an, heute morgen war´s hingegen fast windstill und sonnig. Bin ich also wieder zum Damm geradelt und hab, nu ja, keine Auroras, aber Tintenflecke fotografiert. Gab wieder nix anderes. Nich schlimm.

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Landkärtchen, schon wieder

Ich hab nicht viel Neues, weil die letzen Tage keine Zeit war. Nachmittags war ich immer mal bei den Landkärtchen, sind aber nicht viele Bilder geworden, weil´s entweder zu windig war, zu sonnig, zu warm und zu viele Falter auf einmal, die sich gegenseitig aufgescheucht haben. Hab jetzt auch wieder die Vollformat-Kamera genommen und das Makro-Objektiv. Ist besser handhabbar.

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Schnaken

Na toll - geniales wolkenfreies Wetter, kein Wind, zeitig genug aufgewacht und denn nichts zu finden am Sonntag. Nicht mal die üblichen Tintenflecke waren da. Paar zickige Wanzen, die das übliche Versteckspiel hinter den Ansitzen übten und denn noch die beiden hier: Gefleckte Wiesenschnaken. Sind jetzt nicht mein bevorzugtes Motiv, so lang und spillerich. Eigentlich nicht mal überhaupt mein Motiv. Ist halt schwierig, dieses Jahr.

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saisonbedingt

...sollten eigentlich die Schwalbenschwänze inzwischen fliegen. Warm genug ist es ja. Tatsächlich hab ich aber am Wochenende noch keinen gesehen. Hab aber noch Bilder aus dem letzten Jahr von Ende April aus Var. Passt jetzt ganz gut. Gibt hier nur deutlich weniger wildwachsenden Schopflavendel.

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Invasion

So schnell kann´s gehen: Letzte Woche fast gar nichts gefunden, heute an der gleichen Stelle ernste Auswahlschwierigkeiten. Die Himmelblauen Bläulinge sind da, in erfreulicher Zahl. Bin ich heute früh etwas zeitiger losgeradelt, um den Sonnenaufgang nicht komplett auf der Straße zu erleben, wie sonst. Nach einer ausgiebigen Runde über die Kiesfläche und etlichen Fotos bin ich noch weiter zu den Helm-Knabenkräutern gefahren und hab da noch einige Bilder gemacht. Kommen morgen, oder so. Sonst wird das dieses Jahr vermutlich nichts, mit Orchideenbildern. Aber ich wollte mich ja ohnehin mehr auf Schmetterlinge konzentrieren. Schwalbenschwänze hab ich noch immer nicht gesehen, langsam mach ich mir Sorgen.

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vertrocknete Knabenkräuter

Trocken isses. Den Helm-Knabenkräutern am Damm sieht man das recht deutlich an: Kleine Blütenstände, die auch nur zu 2/3 aufblühen und deutlich weniger blühende Pflanzen, als in den Jahren zuvor. Fotografiert hab ich denn natürlich die paar verbliebenen, die noch gut aussahen. Sind Aufnahmen von Freitag Abend und Samstag früh. Besser als keine Orchideen. Ob ich noch zu den Ragwurzen fahre, weiß ich noch nicht. Entscheide ich am kommenden Wochenende spontan.

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Invasion zweiter Teil

Heute war ich in Sachen Käfer unterwegs, für´s Rastatter Fotoprojekt. Hab aber noch Bilder vom Wochenende von den Bläulingen übrig. War schön, diese Massen zu sehen. So viel Angebot bewirkt doch leichte Überforderung bei der Motivauswahl, auch weil dann morgens die Zeit nach Sonnenaufgang recht knapp war, bis sie aufgewärmt waren und losflatterten. Morgen wird´s mit etwas Glück endlich regnen, da kann ich mal die Käferbilder sichten.

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lustige Käfer

Das Fotoprojekt der Naturfreunde Rastatt kümmert sich dieses Jahr auch um was anderes, als Schmetterlinge. Also genau genommen eigentlich gar nicht um Schmetterlinge. Dafür aber um Käfer und Wanzen, Schwebfliegen und Wildbienen. Und damit ich auch mal was beitragen kann, hab ich die letzten Tage einige Käfer fotografiert, die ich so gesehen habe. Anbei eine Sammlung von Motiven, die mir ohne das Projekt garantiert entgangen wären. Besonders cool ist ja dieser stachlig aussehende Eichen-Buntkäfer. Also einerseits vom Aussehen und in zweiter Linie dadurch, dass er offenbar recht selten ist. Sehr selten sogar. Ansonsten sind Bockkäfer dabei, die ich ohnehin gelegentlich mal ganz gern fotografiere und paar Laufkäfer, die ich vom Rad aus auf dem Weg sah. Ich denke mal, dass im Lauf des Jahres da noch was dazukommen sollte, Urlaub ist ja eher nicht in Sicht.

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