Libellsche

Paar Libellen aus der Provence gegen die Totheit des Blogs...

 

Bronzene Prachtlibelle, Weiße Federlibelle und Kleine Zangenlibelle.

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gestreifte graue Schotterfalter

Nach Hipparchia statilinus im letzten Monat hab ich heute Hipparchia fidia im Angebot. Sind auch grau, noch etwas scheuer als statilinus und waren leider Ende August überwiegend schon ziemlich abgeflogen. Trotzdem sind das von der Zeichnung her schon mit die hübschesten Hipparchien, finde ich. Einen deutschen Namen haben die an sich gar nicht. Wenn man den englischen (Striped Grayling) übersetzt, wäre das so sinngemäß Gestreifter Waldportier.

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nu is gut

...mit den ganzen grauen Augenfaltern des letzten Jahres aus der Provence. Sind jetzt so im Großen und Ganzen fertig sortiert und bearbeitet. Heute gibt es noch die Bilder vom Rotbindigen Samtfalter. Hab ich nicht gar so viele gemacht. So wirklich spektakulär sind die aber nicht und die Variabilität hält sich auch in Grenzen.

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Lily Bush-cricket

Was man so alles findet...

 

Die Lilienblatt-Sichelschrecken aus Südeuropa faszinieren mich vor allem durch die enorm langen, weißen Fühler. Die hängen zwar immer irgendwie aus dem Bild, Spaß macht´s dennoch, sich mit den Schrecken zu beschäftigen. Einige Bilder vom Männchen hatte ich letztes Jahr schon im Blog, heute kommen die restlichen. Wieder Resteverwertung vom Sommer aus der Provence.

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breite Berge

...aus´m Sommer. In Frankreich. Hab etwas Zeit gehabt, darauf zu warten, dass mein uralter PC mit dem Zusammenrechnen der Bilder fertig wird. Nu isser fertig und das Bild auch. War doofes Mittagslicht, aber die Wolken haben mir gefallen. Und die Aussicht. So ohne Menschen. Das da unten, was nicht zu sehen ist, ist das Vallée de la Clarée. Ist schön da.

 

Ach ja, falls jemand versuchen sollte, mir eine Einladung über fb zu schicken - geht nicht mehr. Hab den Account jetzt endgültig gelöscht. Hat man ja sonst nicht mal Ruhe vor den beknackten Einladungen, wenn man selbst gar nichts mehr postet. Einladungen künftig nur noch analog, falls jemand Bedarf hätte, mein ich.

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früh, der Frühling

Einmal zu lang liegen geblieben und schon ist Frühling. Eine Schlüsselblume blüht im Wald, sieht ansonsten dort aber schlimm aus. Der Abschnitt wurde im Winter durchforstet, wird mir also wohl nicht so viel Spaß machen, die Schlüsselblumen zu fotografieren. Zumindest dieses Jahr. Und denn gibts es tatsächlich schon blühende Blausterne. Nur ein paar zwar, aber ist ja noch nicht mal Mitte Februar. Die restlichen stehen schon deutlich sichtbar bereit. Hab ich heute Nachmittag mal das hübsche neue (alte) 200er Minolta ausgeführt, so zum testen. Offenblendig ist das schon ziemlich ok, finde ich. Kann die Orchideensaison kommen...

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Glöckchen, ohne Schnee

Hab Blausterne gesucht, heute Nachmittag. War sonnig und ich dachte, ich mach noch paar Fotos. Soll ja demnächst mehr so nass sein. Von oben nass. Von unten isses ja schon die ganze Zeit ein einziger Matsch. Wär an sich ganz nett, wenn das mal etwas trockener würde, damit nicht immer der halbe Waldweg am Fahrrad klebt. Aber nu ja, ist nicht immer Sonnenschein. Nur heute.

 

Hab auch Blausterne gefunden, jede Menge sogar. Steht der ganze Rheindamm voll damit. Aufgeblüht. Mitte Februar. Hab aber nur einen fotografiert. Die anderen standen ungünstig oder zu matschig oder die Sonne stand ungünstig oder der Damm verlief in der falschen Ausrichtung. Egal, ist ja noch paar Tage Frühling, demnächst denn. Momentan ist ja Winter. Ach ja, die grüne Haiflosse da neben dem Blaustern, das ist Bärlauch. Geht wieder los. Mitte Februar. Riecht schon ganz gut, im Wald. Nicht so sehr winterlich eben. Auf dem Rückweg hab ich noch Schneeglöckchen gefunden, neben dem Damm. Da war´s denn richtig lustig.

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Gestern war Frühling

Sonne, Wärme, flatternde Flattertiere und blühende Schlüsselblumen - hach. Heute regnet´s und morgen wird´s kalt. Nu ja, wird auch wieder warm. Ich hab gestern jedenfalls vergeblich den Großen Fuchs gestalkt und bin denn in den Schlüsselblumenwald gefahren. Geht gerade so richtig los dort und war auch nicht übermäßig matschig. Hab ich mal trainiert für Fotos kleiner Blumen am Boden, weiß man ja nie, wofür man sowas brauchen könnte. Scheint aber noch zu klappen, nach der ganzen Zeit ohne Blumen.

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...und heute ist wieder Winter

Hätte ich jetzt nicht gedacht, dass der so hartnäckig ist, der olle Winter. Scheint sich aber zu Beginn die Kräfte gut eingeteilt zu haben, so dass jetzt noch was übrig ist, was weg muss. Sah jedenfalls heute morgen irgendwie komisch aus, da draußen. Und mittags auch noch. Und weil das mit den gefrosteten Blausternen bislang nichts wurde, hab ich gedacht, beschneite Blausterne sind auch okay und war im Wald. Gibt also Blausterne mit Schnee. Aber denn ist auch mal gut...

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Bleichgesichter

So, Ostern ist rum, ich bin wieder da, aus´m Süden. Da war ich, weil ich Ragwurze sehen wollte. Und Riesenknabenkräuter. Ich hab Ragwurze gesehen. Und Riesenknabenkräuter. Hab ich denn auch fotografiert, die ganzen Orchideen, die ich sah. Also nicht alle, wär zeitlich etwas eng geworden, aber doch schon einige. Und einige sind auch scharf, trotz Frühjahrswind in der Provence. Ist von der Stärke gar nicht mal so anders, als der Sommerwind in der Provence, nur eben deutlich kühler und daher noch etwas nerviger, finde ich.

 

Zu Beginn und weil das wie immer mit der Sichtung der zu vielen Bilder einige Zeit in Anspruch nehmen wird gibt es heute die bleichen (hypochromen) Orchideen, die ich fand. Waren nicht so viele und deshalb fällt die Auswahl leicht. So als Appetizer für die nächsten Blogeinträge. Kann aber gut sein, dass da demnächst noch einige Falter dazwischen grätschen. Ist nämlich inzwischen auch hier so richtig Frühling geworden.

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Camelfaces

Los geht´s mit den ganzen Ragwurzen. Zuerst mal einige von den Braunen, denen ich über den Weg lief. Die habe ich erstmals sehen können und gerade die mit den stärker gebogenen Blüten haben mich immer wieder an Kamelgesichter erinnert. Die hab ich an ganz vielen verschiedenen Standorten finden können - sowohl direkt an der Küste, fast in Reichweite der Brandung, als auch in den ausgedehnten Kiefernwäldern oder im Luberon bis in 500m Höhe. Darüber gibts es die bestimmt auch, etwas später aber wohl.

 

Bei den Arten bin ich mir nicht komplett sicher. Es sollten Ophrys lupercalis (alle die so rotbraun gefärbt sind), Ophrys fusca (die schwarzblauen ohne gelben Rand) und Ophrys delforgei (die mit den kleineren, gelbgerandeten Blüten) sein. Evtl. ist da auch Ophrys forestieri dabei, bin ich momentan noch am grübeln.

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theoretische Schärfe

Ist schon faszinierend, wie sehr Erinnerung und Realität bereits nach wenigen Tagen differieren können. Theoretisch hab ich um die 2000 geniale, scharfe, perfekt gestaltete Aufnahmen aus der Provence mitgebracht. Also während der Aufnahmen und des jeweils kurzen Checks am Display war das jedenfalls meine Überzeugung. Praktisch ist das - anders. Einen Teil der fehlfokussierten Bilder kann ich dem Wind anlasten, aber bei weitem nicht alle. Ist in vielen Fällen die Kamera nach dem Fokussieren vermutlich auf dem Bohnensack nochmal um Milimeter verrutscht, als ich teils erfolglos versuchte, mit dem Diffusor den Wind zu besiegen. Spart mir nun zwar einiges an Bearbeitungszeit, ist teilweise aber schon frustrierend. Kann aber sein, dass dieser Eindruck mit der Zeit wieder verschwimmt.

 

Ich hab heute mal einige der Bilder herausgesucht, auf deren Bearbeitung ich mich bereits während der Aufnahme freute. Sind einige der hübschen Gruppen von Ragwurzen, nette Morgenlichtstimmungen oder einfach besonders hübsche Einzelpflanzen, die ich finden konnte. Und die eine total unscharfe oben - die war tatsächlich so gewollt. Kann man aber im Nachhinein immer behaupten.

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Intermezzo

Wie angekündigt grätschen heute die ersten Falter zwischen die Orchideenbilder. Heute morgen war ich am Damm und hab nach den Auroras geschaut. Zwei saßen am Wiesenschaumkraut und ein Tintenfleckweißling war denn auch gleich noch dabei. Licht war etwas schwierig, da die alle im schattigen Bereich saßen. Ist also nichts mit Geglitzer im Hintergrund.

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Intermezzoverlängerung

Heute nochmal Schmetterlinge von um die Ecke von heute morgen. Ist wegen eines Schmetterlingsfotoprojektes, bei dem ich derzeit mitmache. Aus diesem Grund sind da entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten auch mal etwas größere Abbildungsmaßstäbe dabei, ohne viel Bildgestaltungstralala.

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na gut

Ist noch ein wenig Dienstag. Hab ich also geschafft, mit den nächsten Orchideen. Hab auch extra große rausgesucht - Riesenknabenkräuter. Sind nur dem Namen nach Knabenkräuter und ansonsten mit der Riemenzunge verwandt. In der Gegend dort war ich an sich wegen denen, weil ich letztes Jahr im Sommer dort die vertrockneten Stängel fand und die Pflanzen unbedingt mal in unvertrocknet sehen wollte. Das Problem war dann eher, eine Auswahl zu treffen, weil die fast an jedem Straßenrand oder Bewässerungskanal wachsen. Und in jedem Olivenhain, in dem die Herbizidverwendung noch nicht das liebste Hobby des Besitzers ist. Sind überwiegend recht große, stattliche Pflanzen mit schicken Blüten in recht abwechslungsreichen Farbtönen. Etwas schwierig freizustellen, hauptsächlich ihrer Höhe wegen. Und irgendwann sind die denn einfach nicht mehr so interessant, wenn man die ständig sieht. Hab aber noch mehr Bilder, kommt noch ein zweiter Teil.

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Ophrys jaune - Ophrys lutea

Überraschung - es gibt Orchideenbilder! Die Gelbe Ragwurz hab ich ewig gesucht. Eigentlich soll die häufig sein und da in der Provence so ziemlich "überall" rumstehen. Gefunden hab ich die erst zum Ende des Urlaubs in einem Waldbrandgebiet vom letzen Jahr. Stand nicht mehr viel, nur einige der kleinen, stacheligen Eichenbüsche, die einem beim Durchlaufen und Hinknien immer so viel Freude bereiten, trieben wieder aus dem Wurzelwerk aus. Und zwischen denen wuchsen denn die Ragwurzen. Kann aber sein, dass die auch woanders noch wachsen und ich für die einfach etwas zu früh dran war.

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arachnitiformis

...glaube ich zumindest. Gibt´s ja einige Unterarten von. Sind heute mal die Pflanzen mit den sehr kleinen, schlanken Blüten und überwiegend geraden, längeren Blütenblättern. Das passt denn an sich ganz gut zu Ophrys arachnitiformis. Die Zeichnung ist aber schon wieder so variabel, dass ich da auch fast alles andere glauben könnte. Licht war meistens nicht so dolle. Immer wenn ich welche von denen fand, gab´s gerade wieder Wolken. Was soll´s.

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wieder Wochenende

...wieder Schmetterlinge. Kann ich nicht ändern, weil´s bei mir um die Ecke (noch) keine neuen Orchideen gibt. Viellleicht setze ich mich nächstes Wochenende mal in´s Auto und sorge für Abhilfe. Heute morgen gab es zwei Kleine Kohlweißlinge, einen Tintenfleckweißling, eine Braune Tageule und - Hammer! - den ersten Hufeisenklee-Gelbling. So früh ist das bisher wohl nicht vorgekommen, dass davon einer unterwegs war. Flogen auch noch mehr von den weißen und auch einige Tageulen, nur den Schwalbenschwanz suche ich noch immer vergeblich. Der orange Hintergrund ist übrigens ein blühender Nussbaum im Sonnenaufgangslicht - immer wieder schön diese Jahreszeit.

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provincialis

Die Provence-Ragwurz ist an sich ganz gut zu erkennen. Hat so eine hübsche rote Zeichnung, die sie immer aussehen lässt, als würde sie herzhaft lachen. An sich. Wären da denn nicht wieder etliche Pflanzen, die irgendwie so ähnlich aussehen, aber denn doch nicht so richtig deutlich nach provincialis. Zumindest bei den ersten Bildern bin ich mir aber sicher, ab Nr. 9 nicht mehr so. Die 10 könnte auch eine arachnitiformis sein. Oder eine Hybride aus provincialis und arachnitiformis. Und die letzten beiden Bilder - hmmmm. Die komische Pflanze stand zwischen eindeutigen provincialis, sieht aber von der Form aus wie eine massiliensis. Die blüht aber deutlich früher. Eigentlich.

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War ja mal Ostern

...und ich war in der Provence, da sah ich denn auch Osterglocken. Passt ja irgendwie. Zeige ich auch noch, sind nämlich wirklich hübsch (gewesen). Und denn sah ich auch noch Osterluzeifalter, als ich Orchideen suchte. Die waren irgendwie ziemlich hibbelig, weil´s warm war und das Fotografieren war denn eher anstrengend und das Licht - nu ja, lassen wir das. Bin ich also paar Tage später noch mal hin und hab die morgens gesucht. Weil ja da genug von ihnen flogen und ich dachte, die werde ich schon irgendwie finden. Und nachdem ich da ziellos 20 Minuten am Hang rumkraxelte und der Sonnenaufgang näher und näher rückte und sich leichte Verzweiflung breit machte, da sah ich endlich einen im Eichenbusch sitzen. Zwei Meter daneben gleich noch einen und als die Sonne denn da war, klappte 50 cm neben dem ersten auch noch ein dritter Falter die Flügel auf. War schön, konnte ich paar Bilder machen, bevor sie wieder hibbelig wurden. War auch nicht so stürmisch, den Morgen, wie sonst und der Hang lag in einem Talkessel, ging also ganz gut, so ohne Wind. Sind die Spanischen Osterluzeifalter, die Südlichen sah ich dieses Jahr nicht.

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Ostern Teil 2

Da wuchsen zwischen den Orchideen oder oft auch eher drumherum auch noch andere hübsche Pflanzen in der Provence. Narzissen zum Beispiel. So kleine, unscheinbare, die man teilweise aber durch ihre schiere Zahl nicht übersehen konnte. Und an jeder Ecke auch Traubenhyazinthen. Ist nun nichts besonderes, gefallen tun die mir trotzdem. Und Zwergiris, teilweise ganze Berghänge voll. Hab ich aber nicht gescheit hinbekommen, die Fotos davon.

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Versucht hab ich´s...

Gestern Abend bin ich zum Damm geradelt, um zu schauen, ob sich das mit den Orchideen lohnt. Für abends stehen die natürlich auf der falschen Seite des Damms. Und es war ohnehin wolkig und auf dem Rückweg auch noch nass. Aber heute, da sollte morgens das mit dem Regen erledigt sein und die Sonne rauskommen und ich hab mir fest vorgenommen die dann auf der richtigen Seite stehenden Helm-Knabenkräuter zu fotografieren. Sah gut aus, heute Morgen. Lückige, sich auflösende Wolken und regennasses Gras. Bin ich also losgeradelt. Als ich am Damm ankam, zog blöder Hochnebel auf - und blieb. Ich hab lustlos und ohne Licht einige Fotos gemacht und gewartet. Und gewartet. Und... Nach anderthalb Stunden war mir denn kalt und langweilig genug, dass ich wieder nach Hause gefahren bin. Da konnte ich mich dann aufwärmen. Auf dem letzten Kilometer kam nämlich die Sonne wieder ´raus, war ja klar...

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nochmal mit Licht

Nachdem das am Sonntag irgendwie so gar nichts war, hab ich mich gestern in´s Auto gesetzt und eine Stelle angesteuert, an der die Helmknabenkräuter in größerer Zahl und auch besser erreichbar wachsen. War auch alles voll mit denen, nur auch mit vielen anderen Orchideen: Brandknabenkräuter und Ragwurze. Schon wieder. Im Ergebnis wurden das erneut nur wenige Bilder von den Helmknabenkräutern und recht viele von den Ragwurzen. Eine wichtige Zutat für gelungene Orchideenbilder gab es aber: Stürmischen Wind. Fühlt man sich gleich wie im Urlaub. Aber ich schweife ab...

Es blühten hunderte Spinnenragwurze und einige Dutzend Hummelragwurze in äußerst hübschen Färbungen. Die Spinnen haben die beste Zeit schon wieder hinter sich, hat mich aber nicht gestört, weil ich ja noch einiges aus der Provence habe. Die Hummeln waren hingegen nahezu perfekt. Und denn gibt es ja noch die Hybriden: Spinnen- und Hummelragwurzhybriden sah ich einige und denn auch eine, die irgendwie aussieht wie ein Mix aus Bienen- und Hummelragwurz. Sicher bin ich bei der nicht, auch weil die für eine (Teil-)Bienenragwurz schon sehr früh dran ist, aber allein die Form ist schon sehr ähnlich.

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Die Orchideen des Tages

Der Wind macht momentan des Falterfotografieren zur Geduldsprobe. Daher hab ich heute zum Sonnenaufgang nochmal die Orchideen vom Montag besucht. Ist schon beachtlich, wieviele Ragwurze und Brand-Knabenkräuter inzwischen aufgeblüht sind.

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mal wieder Provence-Bilder

Läuft gerade etwas zäh, was die Bearbeitung der Provence-Orchideenbilder angeht. Ständig kommen da irgendwelche aktuellen Aufnahmen dazwischen. Ich hab aber wieder einige fertig, nur nicht wirklich geordnet. Hau ich einfach mal raus und hoffe die irgendwann auch mal korrekt benennen zu können. Dabei sein könnten Ophrys passionis, Ophrys incubacea, Ophrys caloptera, Ophrys virescens und Ophrys araneola. Oder es ist alles nur eine einzige Art und ich hab einfach keine Ahnung. Alles möglich. Das mit der nicht vorhandenen Ahnung ist sogar sehr wahrscheinlich.

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noch mehr

Ich hab grad ´nen Lauf...daher geht das von gestern heute einfach nahtlos weiter. Ohne viel Erklärung, weil´s auch schwer wäre, zu erklären, was drauf ist, ohne zu wissen, was drauf ist.

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kein Ende in Sicht

Kein Ende des Regens hier in Sicht, also auch keine aktuellen Bilder. Und bei den Provence-Bildern bin ich irgendwie auch weit davon entfernt, sowas wie ein Ende zu erreichen. Momentan wird mir da aber etwas langweilig, weil das ja im Wesentlichen alles die gleichen Aufnahmen sind. Heute nochmal Ragwurze, denn schau ich, ob es mal was neues gibt.

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Feuer

Da hab ich heute nicht schlecht gestaunt, als ich auf der Wiese war und das Heu zusammengeharkt habe. Flog da so´n frischer, prächtiger Großer Feuerfalter am Rand lang - und blieb sitzen! Konnte er natürlich, weil ich die Kamera zum Heuzusammenharken nun nicht dabei hatte. Musste ich also nach der ersten Fuhre wieder nach Hause und die Kamera holen. Zurück auf der Wiese war er denn nicht zu sehen, klar. Kam aber wieder, irgendwoher und war denn tatsächlich recht geduldig. Nur der Wind hat genervt. Oder die Tatsache, dass er bevorzugt auf so wackligen Halmen saß. Oder die Kombination aus beidem. Mals sehen, vielleicht finde ich ihn morgen früh wieder, vielleicht sogar ohne Wind. Bin gespannt.

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Serapias Island

Ups, schon wieder Juni. Zeit für einen Blogpost. Von der richtigen Insel zur falschen Zeit am falschen Ende. Korsika. Ist schön da, an sich. Gibt so´n paar die Schönheit limitierende Faktoren und so´n paar nervige Geschichten, die man im Urlaub nicht braucht. Gibt aber auch Berge und Meer und einige wenige Orchideen, die noch sowas wie Blütenreste zeigten und einige wenige Falter, die nicht total nervös waren und schönes, mildes bis überwiegend angenehm warmes Wetter. Und man könnte Baden gehen, wenn man denn wollte und an der Küste lustige Meerestiere anschauen und auf der Straße den Kühen und Hunden ausweichen und dem Gegenverkehr auf der eigenen Fahrspur. Sollte man sogar, weil man sonst keine Blogposts mehr posten könnte. Oder Bilder zeigen vom Meer und den Bergen und den paar Orchideen mit Blütenresten.

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Alles, was es so an Orchideen gab

So, das ist alles. Mehr war nicht zu finden. Im ganzen Norden Korsikas. Büschn dürftig, auf den ersten Blick. Ich rede mir das aber dadurch schön, dass es a) die falsche Ecke für Orchideen war (Granit statt Kalk) und b) ich zu spät dran war und die meisten ohnehin verblüht waren. Schön wäre noch Ophrys conradiae gewesen. Hab ich auf den einzigen verfügbaren Kalkhügeln im Norden gesucht und auch irgendetwas fruchtendes Ophrys-artiges gefunden, aber nichts blühendes. Gefreut habe ich mich hingegen über die drei oder vier Schmetterlings-Knabenkräuter, die oben auf dem Berg noch nicht ganz hinüber waren und über die Algerische Waldhyazinthe direkt am Wanderweg. Und das Duftende Wanzenknabenkraut, okay, das war auch überraschend, das finden zu können. Waren aber alles so einzelne Pflanzen und der Rest war komplett hinüber. Ich glaube, Ostern ist die prinzipiell bessere Zeit für´s Mittelmeer.

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one reason

...to go to Corsica.

 

Aber ein guter: Die Chance, den Korsischen Schwalbenschwanz sehen zu können. Und ein paar der anderen Endemiten, die da so rumfliegen. Die aber denn tatsächlich fast nur rumflogen und nicht rumsaßen. Aber der Schwalbenschwanz saß. Jetzt nun nicht übermäßig lange und Wind ist ja auch immer irgendwie vorhanden, aber - er saß. Ich fotografierte. Er flog los, um den Segelfalter aus seinem Revier zu jagen. Ich schwitzte. Er flog. Und saß wieder. Zu kurz, der Segelfalter war zurück. Ging um die zwei Stunden so, denn meinte ich genügend Bilder zusammen zu haben und das Makroobjektiv wollte auch nicht mehr so wie ich. Hat sich der Tubus gelockert und nu wackelt´s ganz ordentlich. Muss ich mal dran rumschrauben.

 

Cool war denn die Raupe paar Tage später in einer anderen Gegend. War recht groß dafür, dass schon überall die Falter unterwegs waren. Gab aber auch noch kleinere, wenn man denn genauer hinsah.

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Gegend

Tach. Gibt Landschaft. Ein wenig. Hab nicht so viel in der Landschaft rumfotografiert, nur abends und da auch nicht gar so oft. Obwohl Korsika schon schicke Stellen hat.  So am Rand dran. Und auf´m Berg eigentlich auch. Da gab´s aber denn entweder gar kein Licht und nur dichten Wolkennebel oder zuviel hartes Ekellicht.

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Blutspenden

...war ich gestern Abend. Im Auwald um die Ecke. Die Schachbretter und Ochsenaugen und Dickköpfe auf der Wiese waren unkooperativ und denn waren auch noch drei Jäger unterwegs an verschiedenen Hochsitzen. Ist ja an sich nicht schlimm, das Letztere, nur hab ich denn immer kein gutes Gefühl in der Dämmerung noch durch die Wiese zu krabbeln. Kann ja mal sein, man wird für ´ne Wildsau gehalten...

 

Bin ich also noch auf dem Rückweg durch den Wald, in dem kein Jäger zu sehen war, und hab nach dem Langblättrigen Ehrenpreis geschaut. Brauchte ich ohnehin noch Bilder von und der fliegt ja auch nicht weg. War also im Prinzip das ideale Ausweichprogramm. Im Prinzip. Ist nämlich grad warm genug, dass die Bremsen so richtig schön schnell sind. Die stechen auch immer dann, wenn man den Bildausschnitt fertig festgelegt hat und alles scharf ist. Nie vorher. Und auch nie danach. Haben ein pefektes Timing, die Biester

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