Smile

Na, alle gut ´rübergerutscht? Alles neu dieses Jahr hier im Blog - neue Kamera und keine Schmetterlinge (zumindest nicht zu Beginn), statt dessen dicke, freche Kegelrobben. Weiß auch nicht, wie das passieren konnte. Ungefähr zwei Tage Helgoland liegen hinter mir mit einer aus Landrattensicht ziemlich fiesen Überfahrt und auf Dauer eher kühlem Wind am Strand, wenig Licht, viel Sand in Klamotten und Objektiv aber auch etlichen knuddeligen Baby-, Teenager- und auch Seniorrobben. Eine erste Auswahl seht Ihr hier, einige weitere Bilder folgen noch...

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mehr Robben

Gibt nicht wirklich viel zu schreiben, zu den Bildern. Sind halt am Strand herumlungernde Robben in allen erdenklichen Körperhaltungen, überwiegend aber faul und müde. Die meisten sogar scharf...

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noch mehr Robben

Ist eigentlich ganz praktisch, der Blogtitel. Lässt sich theoretisch ja ohne viel Kreativität beliebig erweitern, solange noch Fotos verfügbar sind...

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verschlafen

Noch ein Schwung Robbenbilder. Das Thema dieses Eintrags haben sie ganz gut umgesetzt...

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Sonne!

Ja, sowas gab´s auch. Am ersten Abend. Und bei der Abreise. Dazwischen nicht, da war das Licht dann eher vampirfreundlich... Einige Robben hab ich auch noch, mal sehen, ob die für einen letzten Blogeintrag reichen.

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Lieblingsrobbe

So, nach Sichtung der meisten Helgoland-Bilder bin ich mir sicher: Das ist meine Lieblingsrobbe. Auch wenn die ganzen flauschigen Babies niedlicher sein mögen - die hier mag ich besonders. Vielleicht, weil ich mit ihr die meiste Zeit verbrachte, vielleicht ihrer Grimassen wegen oder weil zwischenzeitlich das Licht etwas freundlicher war, keine Ahnung...

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Meet&Greet

Bergfinkeninvasion in Südbaden - nach einigem Überlegen habe ich beschlossen, dass ich mir das auch mal ansehen möchte. Und da gestern sogar das Wetter verträglich war - kein Wind, kein Schneefall und nur leichter Frost - bin ich eben in den Süden gefahren und habe das Spektakel genossen. Wegen des klaren Wetters kamen die Vögel erst recht spät zum Schlafplatz und wohl auch nicht in der Menge, die sonst zu sehen war (oder es wirkte einfach nur so), aber spektakulär war es dennoch. Die Flugmanöver sind atemberaubend, das Rauschen der Flügel und das laute Gezwitscher in den Bäumen ist einfach ein Erlebnis der besonderen Art. Ob die Fotos das wiedergeben können, weiß ich nicht, zumindest ein Versuch ist es aber.

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Es war einmal...

Es war einmal eine kleinteilige Landschaft aus Äckern, Streuobst- und Blumenwiesen, verwilderten Gebüschstreifen und Brombeerhecken am Rande einer netten, ruhigen Gemeinde im Rheintal. Nichts besonderes und ein wenig wie im Dornröschenschlaf. Das störte eigentlich niemanden und erfreute vielleicht sogar den einen oder anderen Spaziergänger und einige Kinder, die dort gerne spielten. Man weiß es nicht.

 

Einige Tiere lebten auch im Gebiet und profitierten davon, dass sich zum Glück niemand so recht kümmerte. Heuschrecken, Schmetterlinge, Eidechsen, Spinnen, Käfer, etliche Vögel und ab und an ein Igel und Wildkaninchen waren dort zu sehen.

 

Die nette, ruhige Gemeinde bemerkte aber, dass sich aus der verwahrlosten, nutzlosen Fläche etwas machen ließe - nämlich Geld. Die Grundstückseigentümer hatten die Aussicht auf die Vergoldung ihrer Äcker durch Umwandlung in Bauland und liefen fortan mit Symbolen einer ausländischen Währung in den Augen durch die Gegend, die Gemeinde konnte auf Erhöhung ihrer Steuereinnahmen durch die geplante Ansiedlung von Einzelhandel und die Erhöhung der Einwohnerzahl hoffen. Und die Schaffung von Wohnraum für junge Familien zieht als Argument ja eigentlich immer. Beziehungsweise die allgemeine Knappheit an Bauland und die unbedingt erforderliche Eigenentwicklung des Ortes. Das mit dem Geld muss man ja nicht unbedingt an die große Glocke hängen. Die rückläufigen Bevölkerungszahlen in Deutschland sind auch keine Tatsache, die hier eine maßgebliche Rolle bei der Entscheidungsfindung gespielt und einem realistisch betrachtet absolut unnötigen Flächenverbrauch Einhalt geboten hätte.

Es wurde also ein Vorentwurf zum Bebauungsplan aufgestellt, ist ja Vorschrift und muss so sein. Das ganze ward dann im Amtsblatt veröffentlicht und die Bevölkerung eingeladen, zum Entwurf ihre Einwände vorzutragen, die dann im Rahmen der Beschlussfassung im Gemeinderat geprüft werden sollten. Ist auch Vorschrift, vielleicht tatsächlich aber nicht unbedingt gewollt. So genau lässt sich das wohl nicht sagen. Man erhalte auf jeden Fall Rückmeldung, was denn die Würdigung der vorgetragenen Einwände ergeben habe, hieß es in der Veröffentlichung des Vorentwurfs.

 

In besagter Gemeinde wohnte seit einiger Zeit auch ein Naturfotograf, der sich sehr darüber freute, dass der Ort so idyllisch rundum mit Wäldern und Wiesen umgeben war und der daher nie weit laufen musste, um seinem Hobby nachgehen oder sich einfach in der Natur erholen zu können. Ganz besonders freute er sich natürlich, als er vor einigen Jahren Mantis religiosa, die Europäische Gottesanbeterin in unmittelbarer Nähe seines Wohnortes durch Zufall entdeckte. Diese profitierte sehr vom milden Klima im Rheintal, der extensiven Nutzung und dem reichen Nahrungsangebot am verwilderten Ortsrand und vermehrte sich prächtig. Alle zwei Jahre wurden Teile der Fläche gemulcht, was zum Verlust etlicher Individuen führte, da das natürlich immer dann passierte, wenn die meisten Tiere gerade mit der Eiablage beschäftigt waren. Der Fortbestand der Population war aber nie gefährdet, es gab ja trotzdem genügend Rückzugsmöglichkeiten

 

Bis - ja, bis der Vorentwurf zum Bebauungsplan veröffentlicht wurde, der just in diesem Gebiet die Errichtung schnuckeliger Wohnhäuser mit gepflegtem, exakt gestutztem Rasen, Thuja-Grundstücksbegrenzung und den einen oder anderen Lebensmitteldiscounter ermöglichen sollte. Der schon erwähnte Naturfotograf glaubte nun sich als Bürger der Gemeinde im Rahmen einer Stellungnahme zu Wort melden zu müssen. Schriftlich, wie es vorgesehen ward und ausführlich, damit es auch etwas bringt.

 

Er wies auf die im Gebiet lebenden Arten hin, machte Angaben zu deren Schutzstatus, weil das ja sonst niemand tat und es wohl auch niemand bemerkt hätte und war recht zuversichtlich ob des weiteren Ablaufs. Nicht, dass er tatsächlich annahm, die Errichtung des Baugebietes verhindern zu können. Dafür war er schon lange nicht mehr naiv genug. Aber er dachte, dass zumindest Ausweichhabitate ausgewiesen und die vorhandenen Tiere vor Beginn der Erschließung umgesiedelt werden könnten. Wenigstens die besonders geschützten Arten, so wie es im Jahr zuvor bereits auf einer anderen naheliegenden Fläche mit den dortigen Zauneidechsen geschehen war.


Erstaunt musste er feststellen, dass ein paar Wochen nach seiner Stellungnahme die bislang hauptsächlich von den Gottesanbeterinnen besiedelte Fläche auf einmal gepflügt und mit Mais eingesäht wurde. Nachdem sie jahrelang brach lag. Zufall? Bestimmt! Gibt es ja immer wieder. So Zufälle.

Nun ja, Gottesanbeterinnen waren im folgenden Sommer 2014 jedenfalls kaum noch zu finden. Drei Stück, um genau zu sein. Mehr als fünfzig waren es im Jahr davor. Und Mais ist ja auch gut für´s Klima. Da kann man nämlich prima Biosprit draus machen. Falls jemand mal Gottesanbeterinnen sehen wollte, könnte er dann zum Beispiel umweltfreundlich mit dem Auto zum Kaiserstuhl fahren. Mit Biosprit aus der nächsten Umgebung quasi.

 

Und die Bürgerbeteiligung? Wurde da nicht davon geschrieben, man erhalte Antwort auf seine Stellungnahme? Weil das ja Vorschrift ist? Pustekuchen. Bisher zumindest. Aber ist ja auch gerade Karneval, da ist keine Zeit für solche Nebensächlichkeiten. Der Gemeinderat jedenfalls beschloss, dass die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit ordnungsgemäß erfolgt sei und der Bebauungsplan wurde als notwendig erachtet und aufgestellt. Hat ja auch definitiv vorher niemand behauptet, dass "Beteiligung" mit "Gehör finden" oder gar "Änderungen am Entwurf vornehmen" gleichgesetzt werden könne oder müsse. Die Gottesanbeterinnen sind ja zum Glück im Rahmen der frühzeitigen Bürgerbeteiligung - zufällig - im Mais verschwunden. Sonst hätte man sich tatsächlich darum kümmern müssen, was man mit einer besonders geschützten Art zu machen habe, die blöderweise an einer für ein Bauvorhaben arg ungünstigen Stelle lebt.

Und die Eidechsen werden momentan gerade in ihren Überwinterungslöchern von einem Bagger mitsamt dem noch vebliebenen Aufwuchs verdichtet, siehe Bild. Das nennt sich offiziell übrigens Entferung der Sträucher und Bäume unter Beachtung der artenschutzrechtlichen Vorgaben. Für mich sieht das eher nach dem Motto aus, wenn keine Eidechsen zu sehen sind, muss man sie nicht umsiedeln. Wie praktisch! Aus Kostengesichtspunkten, versteht sich. Wobei ich nicht weiß, ob der Bagger auch Biodiesel tankt. Dann wäre das sogar noch umweltfreundlich.

Eine Ausgleichsfläche wird wohl tatsächlich ausgewiesen. Zur Zeit muss die aber noch durch eine Garten- und Landschaftsbaufirma vorbereitet werden, damit alle vier oder fünf überlebenden Eidechsen nach dem Winterschlaf, so sie es aus dem verdichteten Erdreich schaffen, dann auch dort einziehen können. Ob das Ganze dann den hier vorher lebenden Arten etwas bringt, wage ich mal vorsichtig anzuzweifeln.

 

Die Obstbäume und Gebüschstreifen begann man merkwürdigerweise bereits Tage vor dem Beschluss des Gemeinderates Stück für Stück zu entfernen und auch die Markierungen für die Erschließungsarbeiten waren schon vorhanden bevor der Gemeinderat überhaupt tagte. Die mit den Rodungsarbeiten im Rahmen einer Ausschreibung beauftragte Fachfirma war bereits vor der Abstimmung im Gebiet unterwegs. Offenbar stand das Ergebnis ohnehin bereits fest. Ist ja Vorschrift. Äh, nein, das war falsch formuliert. Ist ja im Sinne des Gemeinwohls so zu erwarten gewesen, wollte ich schreiben.

 

Der nicht mehr ganz so hoffnungsfrohe Naturfotograf ist zum Glück kein Mitglied des Gemeinderates. Sonst hätte er sich ja auch noch fragen müssen, ob er denn dort als gewählter Vertreter der Bevölkerung diese überhaupt wirksam verträte oder ob die Entscheidungen nicht ohne ihn an anderer Stelle getroffen würden. Weil die Maßnahmen ja sonst keinesfalls vor einer Beschlussfassung hätten beginnen dürfen. Was ein Glück, dass er mit solch schwierigen Gedanken nicht konfrontiert wird. Schließlich durfte er sich ja bereits frühzeitig beteiligen und nun ist auch mal gut. Und das mit der Demokratie und der Abwägung zwischen Naturschutzbelangen und öffentlichem Interesse sollten ohnehin besser die machen, die sich damit auskennen. Da stört die Bevölkerung im allgemeinen ja eher.


Ähnlichkeiten mit lebenden Personen und real existierenden Orten sind im übrigen ausdrücklich beabsichtigt und nur eigene Schlussfolgerungen frei erfunden.

 

Zum Schluss noch ein paar Bilder aus besseren Zeiten. Man soll ja nicht immer nur so negativ eingestellt sein...

 

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Frühaufsteher

Ich hab heute nicht schlecht gestaunt, als ich diese Schlüsselblume fand. Eigentlich wollte ich schauen, wie weit die Blausterne sind, fand aber noch gar nichts. Auf Verdacht fuhr ich durch den Schlüsselblumenwald zurück, um zu schauen, ob sich dort vielleicht schon erste Blätter zeigen. Und siehe da, es blühten die ersten drei Schlüsselblumen. Die anderen schoben gerade die ersten Blätter heraus und brauchen sicherlich noch zwei oder drei Wochen bis zur Blüte. Ist aber schön, endlich die ersten Blüten zu sehen. Das macht definitiv Lust auf mehr...

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Sie sind da!

Los geht´s! Auch dieses Jahr mit den Blausternen schon im Februar. Sind noch nicht sehr viele momentan, aber das wird noch. Das Wetter war heute zumindest mal frühlingshaft-sonnig, was mich sehr freute. Und da es gestern den ganzen Tag regnete, gab es ordentlich Matsch im Auwald und ich habe den Besuch bei den Schlüsselblumen ganz ausgelassen.


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Stars and bees

Etwas Nachtfrost ließ heute morgen die Sternchen glitzern. War ziemlich kalt auf dem Boden und nach knapp zwei Stunden hatte ich dann auch genug und fuhr völlig durchgefroren mit dem Rad nach Hause.


Gestern war ich nachmittags unterwegs, bei sehr viel angenehmeren Temperaturen und hab mich mal wieder an fliegenden Bienen versucht, was hinsichtlich Schärfe und Bildposition mit durchwachsenem Erfolg gelang. Da bleibe ich dran und hoffe noch auf eine komplett überzeugende Aufnahme, wenngleich mir auch die ersten Treffer mit kleineren Abstrichen ganz gut gefallen.


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erstes Geflatter

Jedes Jahr das gleiche Spiel ;-). Sie fliegen wieder - seit knapp zwei Wochen bereits. Watt freu ick mir! Gestern war es zwar sonnig, aber doch recht kühl, so dass die Großen Füchse nicht so schnell und scheu wie sonst waren und mir mehr Aufnahmen gelangen, als an "normalen" Frühlingsnachmittagen. Sogar kurzes Abschatten war möglich, allerdings hatte ich keinen Diffusor dabei (damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet). So versuchte ich das mehr schlecht als recht mit der Hand zu bewerkstelligen.

 

Neben den Füchsen fliegen wie immer bereits die Zitronenfalter, einige Admirale, vereinzelt C-Falter und sogar schon zwei Landkärtchen.

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blau, blau, blau...

Überraschung: Es gibt Blaustern-Bilder ;-). Von gestern. Und wenn die Sonne mitspielt vielleicht auch morgen nochmal. Ist ja schließlich Frühling!


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Wochenend-Nachlese

Hier noch ein wenig Blaustern-Nachlese von Sonntag Nachmittag/Abend. Und weil ich zu faul war, den Hochformatgriff zu demontieren und daher im Querformat nicht so richtig bodennah fotografieren konnte, gibts nur Hochformat-Bilder ;-).

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Sonnenfastfinsternis

So ganz ohne Sonnenfinsternis-Bilder geht es heute wohl nicht. Meine Versuche seht Ihr auszugsweise hier. Die an einigen Stellen sichtbaren Schatten/Strukturen kommen von einigen Ästen - ich war im Wald und fand den Effekt ganz nett, nicht nur die kahle Sonne auf den Bildern zu haben. Die Bilder entstanden mit 300mm, 2x Konverter und Cropkamera, im Ergebnis also 900mm Brennweite. Außerdem wurde mangels passendem Filter ein altes Röntgenbild zweckentfremdet. Das letzte Bild zeigt einige Interferenzen, die jeweils nur bei den Aufnahmen mit offener Blende sichtbar waren.

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Zum Abschluss

...der Blausternzeit noch ein paar letzte Bilder - schön war´s dieses Jahr. Sie blühen zwar noch ausreichend, zunehmend sind aber die unteren Blüten bereits verwelkt und ich finde immer weniger der gerade erst aufgeblühten Pflanzen. Und frisch gefallen sie mir nun mal am besten, so dass ich beschlossen habe, mich anderen Zielen zuzuwenden. Schlüsselblumen zum Beispiel, demnächst auch den Lerchenspornen oder den C-Faltern. Bei letzteren muss ich mir aber erst mal eine neue Location suchen, da der Jagdpächter mich bat, die von mir bevorzugte Waldlichtung des Wildes wegen bis Ende Mai nicht zu betreten. Aber es sollten ja noch ausreichend andere Stellen zu finden sein, an denen sie auch fliegen.

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Schlüsselblumen und Buschwindröschen

Eine Woche nicht im Wald und schon spielt alles verrückt: Schlüsselblumen blühen (und sind dieses Jahr anscheinend auch bei den Rehen sehr begehrt), die Lerchensporne sind fast schon durch, Buschwindröschen, Scharbockskraut, Veilchen und Goldsterne sind zu finden. Und die ersten Zecken sind auch unterwegs, was freu ich mich! Nur das Wetter ist momentan recht unsonnig, auch wenn es heute zumindest teilweise gepasst hat. Einige Impressionen aus dem Schlüsselblumenwald gibt´s daher heute, um die Lerchensporne kümmere ich mich (hoffentlich) in den nächsten Tagen...

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Evening Light

Etwas Sonne vom gestrigen Abend. Heute vormittag war sie zwar auch noch zu sehen, ich hatte aber keine Zeit für den Wald. Und die nächsten Tage sind wohl eher nass und grau, so dass ich das mal als vorläufige Abschiedsvorstellung werte. Ich hoffe die Lerchensporne halten noch etwas durch...

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April!

Das Wetter passt zum Monat, ist doch eigentlich auch mal ganz schön, dass es das ab und an noch gibt - Hagel, Regen, Sturm, Hagel, Wind, Sonne, Regen usw.

 

Wobei die Momente mit Sonne klar in der Unterzahl sind und das Fotografieren im Wald bei Sturm auch nicht so meine Lieblingsbeschäftigung ist. Sind aber trotzdem schon wieder einige Aufnahmen zusammengekommen. Die von gestern Abend und heute früh folgen demnächst.

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Darkness and light

Endlich mal ein ganzer Tag mit Dauerregen ;-) und daher Zeit für die Bearbeitung der Bilder der letzten Tage. Sind aufnahmezeit- und stimmungsbedingt aber nicht alle hell und freundlich geworden...

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Schlüsselblumen

Primula elatior genauer gesagt. Obwohl dieses Jahr die Rehe sehr an den Blüten interessiert scheinen, sind dennoch einige Schlüsselblumen zum Fotografieren im Wäldchen übriggeblieben. Hier ein paar Bilder vom Freitag.


Ach ja: Frohe Ostern allen drei Lesern des Blogs ;-)!

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Lerchensporn

Mangels atrraktiver Blüten gibt´s heute nur das gleiche Motiv in verschiedenen Versionen. Sonnenuntergangskitsch hoch 8 also ;-). Die meisten Lerchensporne sind inzwischen bereits hinüber, die paar verbliebenen stehen eher ziemlich ungünstig, so dass ich auf weitere Bilder und das großflächige Zerlatschen der Vegetation dann doch lieber verzichtete.

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Die ersten Sandlaufkäfer des Jahres

Da mein Glück mit den mittlerweile zahlreich fliegenden Schmetterlingen (neben den üblichen Überwinterern fliegen jetzt Ländkärtchen, Auroras, Kleine Kohlweißlinge und Faulbaumbläulinge) noch nicht als solches zu bezeichnen ist, habe ich mich vorerst mal um die ersten Sandlaufkäfer gekümmert. Feld- und Dünensandlaufkäfer sind beide schon unterwegs und es hat - trotz einiger Flüche, wenn sie mir mal wieder kurz vor dem Auslösen wegflogen, wieder viel Spaß gemacht, sie zu überlisten.

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Schlüsselblumen - Teil 2

Das hier war eigentlich der gestern geplante Blogeintrag, nur kamen mir die Sandlaufkäfer dazwischen. Die wohl letzten Schlüsselblumen für dieses Jahr liefere ich daher heute nach. Nicht, dass es keine mehr gäbe. Mit etwas Suchen ließen sich da sicherlich noch einige finden, die auch fotografierbar wären. Aber irgendwie hab ich erstmal genug von den Blumen und werde mich mal wieder mobileren Zielen zuwenden. Wenn irgendwann die Orchideen blühen, werde ich aber sicher noch mal rückfällig.

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Statt Schmetterlingen...

Noch immer keine aktuellen Schmetterlingsbilder, obwohl immer mehr Falter unterwegs sind. Also Fotos hab ich zwar schon, nur keine, die ich gerne zeigen würde. Gestern sah ich etliche Auroras, Tintenfleck-Weißlinge, Laubfalter, Rapsweißlinge und auch schon einen Würfel-Dickkopf. An (gute) Fotos ist mangels Zeit in den Morgenstunden derzeit aber leider nicht zu denken. Also mussten die Sandlaufkäfer wieder herhalten. Die lassen sich auch nachmittags fotografieren und so langsam bekomme ich wieder etwas Routine beim angemessen schnellen Hinknien und wieder Aufstehen ;-). Auch die Bilder sind mittlerweile schon ganz annehmbar, Übung schadet ja bekanntlich nie.

 

Das letzte Foto zeigt - Löcher. Aber ich war´s nicht. Es sind die Wohnröhren der Sandlaufkäferlarven, die derzeit äußerst zahlreich  zu sehen sind.

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quietschgrün

Hach - watt schön! Sonne am Morgen UND Zeit, die Rheinaue zu besuchen, frisches Wiesenschaumkraut und Auroras und quietschgrünes Gras. War zwar ziemlich frisch heute morgen und teilweise auch sehr windig, aber ich hab endlich ein paar Bilder, die wieder besser zum Namen der Seite passen ;-). Die "Neues"-Seite hab ich übrigens gelöscht, war mir zu viel Arbeit die Bilder immer doppelt einzustellen. Normalerweise reicht der Blog aber auch, um auf dem Laufenden zu bleiben.

 

Und noch was anderes: Vorerst gibt es neue Bilder von mir ausschließlich hier zu sehen, exklusiv sozusagen. Nix FB, nix NP, nix NFF, geht mir zur Zeit aus den verschiedensten Gründen alles ziemlich auf die Nerven. Und es gibt ohnehin besseres zu tun, als ständig im Netz zu hängen - Fotografieren zum Beispiel.

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quietschgrün, Episode II

Einige Nachzügler-Bilder vom Samstag hab ich noch und den einen Falter, den ich am Sonntag fand. Da war es noch mal ein Stück kälter und windiger. Kann sein, dass sich die Bilder alle recht ähnlich sehen ;-). Aber die Freude, endlich eine Stelle zu finden, an der die Auroras auf Wiesenschaumkraut sitzen, hat mich zu einigen Varianten mehr veranlasst. Wer weiß, wann das mal wieder klappt. Jetzt fehlt eigentlich "nur" noch eine Paarung als Krönung der Aurora-Saison. Mal sehen, ob ich dieses Jahr endlich mal eine finden kann.

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Welcome to the Jungle

Gestern Nachmittag war ich mal wieder am Hochwasserdamm, um zu schauen, was sich dort tut. Eigentlich hoffte ich auf die ersten Schwalbenschwänze, fand aber noch nichts in der Richtung. Die alten Silberweiden am anderen Ufer des Altarms sahen im Gegenlicht der tiefstehenden Sonne mit ihrem frischen Laub aber einfach wunderbar aus. Allerdings gab es für herkömmliche Aufnahmen durch das Gegenlicht zu dunkle Schatten an den Stämmen und Ästen, so dass ich mich seit langem mal wieder an einigen Wischern versuchte.


Den Aurora und den Tintenfleckweißling, die ich auf dem Rückweg dann noch entdeckte, reiche ich demnächst mal nach, soll ja nicht zu eintönig werden.

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Also doch!

Da hat mich mein Gefühl am Mittwoch doch nicht getäuscht, als ich dachte, es müssten eigentlich langsam die Schwalbenschwänze fliegen. Gestern nachmittag sah ich dann tatsächlich den ersten. Zwei Stunden beobachtete ich ihn vom Deich aus, wie er immer auf und ab flog und sich anschließend einen Sitzplatz im Gras suchte. Als die Sonne an dieser Stelle hinter den Bäumen verschwand, traute ich mich in die Nähe und konnte die ersten Bilder machen. Leider wanderte die Sonne dann zu weit, schien wieder direkt auf den Falter und er machte nochmals einen Abflug. Wohin er flog sah ich leider nicht. Eigentlich hatte ich ja das Bild mit dem roten Sonnenball im Hintergrund schon fest eingeplant und die Aufnahmen mit glitzernder taunasser Wiese heute morgen auch - geht ohne Schwalbi aber nicht so gut. Vorerst freue ich mich aber, ihn überhaupt erwischt und auch Wind und die widerspenstigen Gräser einigermaßen in den Griff bekommen zu haben. Insgesamt eher luftige Aufnahmen mit viel Umfeld, für formatfüllende Bilder war der Ansitz form- und stabilitätsbedingt gar nicht geeignet.


Und eigentlich war ich ja primär unterwegs, um noch mal einige Silberweidenwischer zu machen - das hatte sich dann erledigt ;-).

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Sternmiere

...heißt das, was da momentan in den Wäldern der Umgebung sehr anmutig vor sich hin blüht. Also zumindest, wenn´s kein Buschwindröschen ist und nicht nach Knoblauch riecht. Die momentanen Bärlauchteppiche sind zwar wie jedes Jahr ein optischer und olfaktorischer Genuss, fotografisch finde ich aber irgendwie (noch) keinen Zugang zu ihnen. Und Buschwindröschenbilder gibt es ja ohnehin zur Zeit an etlichen Stellen bis zum Erbrechen (sorry!).


So anmutig die Sternmiere auch auf den ersten Blick aussieht, sie ist ein eher zickiges Motiv. Die Bäume sind inzwischen fast vollständig belaubt, ist also ziemlich dunkel, da, wo sie wächst. Und es ist auch nicht unbedingt eine kleine Pflanze, die zudem gerne in dichten Gruppen zusammensteht. Blieb als Lösung mal wieder einigermaßen offenblendig zu arbeiten, benutzt habe ich das 24er Zeiss Distagon und mein 135er Lieblings-Sonnar. Und mit dem nächsten Blog-Eintrag gibt es denn auch endlich die versprochenen Rest-Auroras vom Mittwoch und von gestern Abend.

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abendliche Impressionen von Aurora und Tintenfleck

Jetzt aber - die schon lange angekündigten Bilder zweier Abende aus dem Wald. Die Auroras sitzen mittlerweile nicht mehr auf den fast verblühten Wiesenschaumkräutern, sondern auf den frischeren Knoblauchsrauken. Und da die im Wald stehen, gibt´s bei (Rest-)Sonne lustige Kringel durch´s Laub.

Ich glaube auch, dass das schon die letzten Aurorabilder für dieses Jahr sein dürften. So viele sind gar nicht mehr unterwegs. Und mit der Paarung hat´s wohl wieder nicht geklappt. Die Tintenfleck-Weißlinge fliegen aber noch in zwei weiteren Generationen, die sollten hier eigentlich noch mal zu sehen sein. Zumindest die Juni/Juli-Falter gefallen mir immer sehr, da die etwas heller sind, als die der Frühjahrsgeneration. Bin mal gespannt, was als nächstes kommt...

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Bärlauch

Jetzt muss es doch sein. Ich komme einfach nicht durch den Wald, ohne einige Bärlauchteppichbilder zu machen. Die vermodernden Stämme in meinem Lieblingswaldstück passen ganz gut dazu. Nur mit dem Stativ muss ich besser aufpassen. Das Stativbein, das auf vielen Aufnahmen mit drauf war, hatte ich im düsteren Wald gar nicht gesehen.


Eigentlich wollte ich ja gestern in die Rheinaue, die ist aber randvoll mit Wasser. So viel war es schon lange nicht mehr. Dürfte für die erste Eisvogelbrut ziemlich sicher das Aus bedeuten, die Gänse und Enten freut die Arealerweiterung aber sichtlich. Zwei Sumpfschildkröten saßen auf einem Baumstamm direkt am derzeitigen Ufer und entzogen sich mit lautem "Platsch" ziemlich überzeugend einer gescheiten Aufnahme auf Augenhöhe. Und auf der Rückfahrt flatterte mir dann doch noch ein später Aurora über den Weg.

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Wasser & Wind

Immer noch Hochwasser, geht aber langsam zurück. Das hat den Vorteil, dass man wieder ein Stück weit einige Wege in der Rheinaue betreten kann und den Nachteil, dass dort, wo jetzt kein Wasser mehr ist, die Pflanzen mit Matsch bedeckt sind. Gibt so nette graue Ränder in den unteren Bildbereichen, aber der nächste Regen kommt bestimmt. Ist ja bald wieder Wochenende ;-). Die drei ersten Bilder sind von gestern Abend, die letzten drei von heute früh. Ich hab die neuen ND-Filter testen wollen und Makromotive sind zur Zeit ohnehin etwas rar. Daher also etwas Auwald, verwackelt durch den kräftigen Wind.

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Grumpy Old Man

Hmm, irgendwie scheinen die Sandlaufkäfer verschwunden zu sein. Genau einen sah ich gestern auf der Kiesfläche noch, obwohl es sonst dort von ihnen wimmelte. Und der ließ mich auch nicht annhähernd auf Foto-Entfernung heran. Also war das Ausweichprogramm angesagt:

 

Die ersten Argus-Bläulinge sind unterwegs, waren aber für Fotos nicht kooperativ genug. Muss ich mal morgens versuchen. Aber dafür flogen die kleinen Dickköpfe (Kronwicken-Dickkopffalter - Erynnis tages) recht bodennah herum und setzten sich immer wieder zwischendurch hin. Da ich die frontal sehr lustig finde, hab ich mich an einigen Portraits versucht. Der Blog-Titel ist nicht ganz korrekt, da das abgebildete Tier ein Weibchen ist (sie war mit der Eiablage beschäftigt, wenn sie nicht gerade Pause machte). Aber so frontal sieht das aus, als hätte sie einen langen, grauen Bart.

 

Ansonsten habe ich den Eindruck, es scheint ein gutes Distelfalterjahr zu werden. Zumindest sind etliche von Ihnen zur Zeit zu sehen - nur nicht zu fotografieren.

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frisches Blau

Neben den Argus-Bläulingen fliegen nun auch die Gemeinen Bläulinge. Gefunden habe ich heute früh fast nur die letzteren. War leider auch ziemlich windig, sobald die Sonne aufgegangen war. Ich hab dennoch einige unverwackelte Aufnahmen mit nach Hause genommen und für den Anfang bin ich nicht unzufrieden. Auf den beiden Habitataufnahmen sind keine Bläulinge drauf - zumindest nicht bewusst ;-).

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Maikäfer flieg!

Hatte ich erwähnt, dass es dieses Jahr viele Maikäfer gibt? Seit Mitte April fliegen sie mir Abends auf dem Heimweg immer mal wieder vor das Rad. Am Samstag lag der hier rücklings am Straßenrand, was mich meine Chance auf ein paar Bilder nutzen ließ. Ich setzte ihn auf einen Busch am nahen Feldweg und fotografierte seine Startversuche. So richtig bekam er das aber nicht hin und stürzte immer wieder ab. Nach einigen Landungen im Gras ließ ich ihn dann auch dort sitzen.

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bellargus

Die prächtigen Himmelblauen Bläulinge fliegen wieder. Leider nicht an der Stelle, an der ich sie zuletzt vor drei Jahren sah und seither vergeblich suchte. Bisher dachte ich, einfach die falsche Zeit erwischt zu haben und zur Flugzeit immer nicht da gewesen zu sein. Aber die Stelle ist noch immer verwaist, während ich nun ein weiteres Habitat entdeckte, in dem sie bereits unterwegs sind. Leider ist dieses ein Stück weiter entfernt, so dass ich am Wochenende wohl etwas früher aufstehen werde. Die Bilder hier sind erste Freihandaufnahmen von Mittwoch Abend, als die Falter noch recht aktiv waren. Offenflügelaufnahmen der Männchen gelangen auf die Schnelle nicht und das eine Weibchen, das ich offen erwischte, ist auch kaum blau übergossen, so wie ich es eigentlich lieber mag, aber das Wochenende verspricht sonnig zu werden. Mal sehen, was geht...

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viel Nebel, wenig Blau und eine Libelle

Heute früh gab es den Nebel, den ich mir eigentlich schon eine ganze Weile für die Rheinaue bei Hochwasser gewünscht habe. Das hab ich nur dummerweise erst bemerkt, als ich auf dem Fahrrad saß, ohne Weitwinkel und Graufilter im Rucksack, dafür aber mit dem ganzen Makrokram. Um halb sechs sah es nämlich noch aus, als würde das ein komplett wolkenlos-sonniger Morgen werden. Kaum war ich unterwegs, wurde die Suppe immer dicker und die Sonne zeigte sich erst gegen halb neun wieder.

Und die doofen Bläulinge saßen auch nicht da, wo sie sonst saßen, sondern wegen des gestrigen Regens ziemlich tief im Gras. Da fand ich sie dann erst, als sie die Flügel öffneten. Die Zeit bis dahin vertrieb ich mir mit einer Libelle (Frühe Heidelibelle, Sympetrum fonscolombii) - war das einzige, was zu finden war. Für die Farbtupfer sorgten Wiesensalbei und Wolfsmilch. Und letztendlich hab ich dann doch noch einige Offenflügel-Aufnahmen der Himmelblauen bekommen. Nicht viele und auf die Schnelle durch´s Gras hindurch entstanden, aber besser als nichts.

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argus, ohne "bell"

Heute konnte ich eine halbe Stunde länger schlafen, die Argus-Bläulinge wohnen nicht so weit weg und die Sonne muss dort erst die Bäume am Waldrand überwinden, so dass man auch etwas später eintreffen kann.


Nachdem ich dieses Männchen auf der Esparsettenblüte fand, war auch schnell klar, womit ich mich dann bis zum Erscheinen der Sonne beschäftigen würde ;-). Sehr konsequent habe ich dann auch gar nicht weitergesucht. Ein paar weitere Männchen saßen eher ungünstig auf den Flockenblumen-Trieben, Weibchen waren keine zu sehen. Und nebenan blühten einige Helm-Knabenkräuter.

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Paintings

Mangels (frischer) Falter heute früh und zu wenig Nebel in der Rheinaue war mal wieder Blümchenprogramm angesagt. Die Nelken auf der Kiesfläche hatten es mir angetan. Das leuchtende Violett war einfach unwiederstehlich. Als Ausgleich zu den sehr bunten Tupfern hab ich mich auch noch etwas mit dem Nickenden Leimkraut befasst. Das dürre, sperrige Zeugs finde ich immer recht schwierig fotografisch zu "packen", so langsam komme ich aber besser damit klar.

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valesiacus

Ein kurzes Lebenszeichen meinerseits: Nach zwei anstrengenden Wanderwochen bin ich aus dem Wallis zurück, habe wie immer viel zu viele Bilder mitgebracht, wie immer viel zu wenig Zeit, diese zu bearbeiten und muss daher die geneigte Leserschaft wie immer nach einem Urlaub um etwas Geduld bitten, was die Präsentation der Ergebnisse angeht.

 

Erwarten dürft Ihr dann Schmetterlingshafte ohne Ende, Orchideen satt, einige Springspinnen, die für einen (Früh-)Sommerurlaub in der Schweiz obligatorischen Sandlaufkäfer und, wie oben zu sehen ist, Schmetterlinge. Genauer gesagt hauptsächlich Dickkopffalter, Bläulinge und einige Apollos, Schwarze und auch die ersten Roten des Jahres, hier die Unterart Parnassius apollo valesiacus. Zur Zeit fliegen sie bereits bis auf etwa 1500 m Höhe. Herrliche Falter sind´s, die mich immer wieder auf´s Neue begeistern und die im Wallis eine beachtliche Größe erreichen. Ebenso wie die dortigen Schwalbenschwänze, von denen ich jedoch keine Bilder machen konnte, die vorzeigbar sind.

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unmöglich...

...diese Orchidee. Die höheren Triebe sind um die 50cm lang, sie wächst mit dicht stehenden, sich überlappenden Blüten an spillerigen, unattraktiven Stängeln im Schatten einer Fichte und entzieht sich einigermaßen wirkungsvoll einer harmonischen Darstellung. Aaaaaber - der Violette Dingel, den ich im Übrigen erstmalig live sehen konnte, hat eine schwer umschreibbare Anziehung auf mich gehabt. Die Blüten an sich sind sogar recht prächtig und erinnern durch ihre Größe schon etwas an tropische Orchideen. Und selten ist er ja auch noch, daher mal einige Bilder dieses skurrilen Gewächses als Einstieg in die kommenden Orchideenaufnahmen aus dem Wallis.

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SchwarzGelbGrün

Teil eins meiner Urlaubs-Schmetterlingshaftbilder. Nix spektakuläres: Hafte am Halm mit geschlossenen Flügeln, Haft am Halm mit offenen Flügeln, regennasse Hafte und einer im Reifmantel nach leichtem Nachtfrost. Hat ihm aber nicht geschadet. So ein paar weitere hab ich noch, die kommen dann etwas später. Umgesetzt hab ich keinen von ihnen, auch wenn das ein leichtes gewesen wäre. Aber ich hab dort mal wieder eine Begegnung mit "Natur"Fotografen gehabt, die so fotografierten, dass das Bild zu 90 % nichts mehr mit der Ursprungssituation zu tun hatte und die mir bewusst machte, was ich definitiv nicht möchte. Vielleicht bin ich für die inzwischen allgemein betriebene Art der Erschaffung mutmaßlich harmonisch-spektakulärer Naturbilder auch einfach nicht kreativ genug und rede mir deshalb ein, dass die bessere Art der Fotografie die mit der weniger starken Beeinflussung ist. Weiß auch nicht, ob ich das wirklich herausfinden will. Ich hoffe natürlich, dass die Bilder dennoch etwas Zuspruch finden. Mir zumindest gefallen sie ganz gut.

 

So zahlreich wie im Wallis konnte ich die Hafte übrigens bislang noch nicht beobachten, war eine große Freude, ihrem eleganten Flug zuschauen zu dürfen. Bilder einer Paarung hab ich keine - die einzige, die ich sah, fand im Flug statt und da war ich zu langsam und wohl auch zu überrascht.

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Schattengestalten

Einige Waldorchideen, oder besser gesagt, Orchideen, die überwiegend im dunkleren Unterholz wuchsen, fand ich während der Wanderungen in den Bergen. Die sind überwiegend unscheinbar und schnell zu übersehen, aber bei näherer Betrachtung durchaus faszinierend. Auch wenn die protzig-bunten Knabenkräuter, die ich demnächst natürlich auch noch zeige, ihnen zumindest auf den ersten Blick den Rang ablaufen, mag ich auch diese Pflanzen sehr gern.


Zu sehen sind die recht häufigen Zweiblätter, die ich aber in dieser Größe und Pracht bisher noch nicht finden konnte, die Vogel-Nestwurz in einem idealen Blühstadium, ein Rotes Waldvöglein, leider vom Standort her etwas schwierig darzustellen und eine wohl eher seltene Grüne Hohlzunge, von der ich nur ein kleineres Exemplar im alpinen Lärchenwald finden konnte. Die fünfte Art dieser Zusammenstellung ist die Grünliche Waldhyazinthe, die ganz in der Nähe des schon gezeigten Violetten Dingels wuchs. Und das letzte Bild zeigt Gymnadenia conopsea var. alba, die weiße Form der Mücken-Händelwurz. Zwar keine Waldorchidee, farblich hier aber ganz gut passend. In einem riesigen Bestand normal gefärbter Pflanzen auf einer Feuchtwiese stand dieses eine Exemplar.

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Dactylorhiza incarnata

Was aktuelles von heute früh. Also nicht, dass die letzten Blogeinträge irgendwie ganz alte Aufnahmen gezeigt hätten, aber ich hab ja schon mehr als drei Wochen nicht mehr hier in meiner Umgebung fotografiert, so dass das mal wieder Zeit wurde. Das Fleischfarbene Knabenkraut zeigt sich dieses Jahr nicht besonders üppig - gerade mal zwei Pflanzen konnte ich finden. Sonst sollen an dieser Stelle wohl Dutzende stehen, aber eine hartnäckige Überschwemmung der Rheinaue machte auch dieser Wiese zu schaffen und ich vermute (hoffe), dass die fehlende Blüte darin begründet liegt.


Mit den Wallis-Aufnahmen geht es natürlich auch noch weiter, da hab ich auch noch die eine oder andere Orchidee. Und hier aus der Gegend werde ich demnächst wohl wieder mit den Schachbrettern weitermachen. An einer Stelle am Damm sah ich sie heute morgen bereits fliegen, die anderen Wiesen sollten daher wohl auch bald bevölkert sein.

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Orchis ustulata

Weiter geht´s mit den Urlaubsbildern: Anfang Juni begannen an vielen Stellen die hübschen Brandknabenkräuter aufzutauchen, gern direkt neben den Wanderwegen, soweit diese südlich ausgerichtet waren. Ich hab dennoch nicht besonders viele von ihnen fotografiert, um nicht zu sehr die Vegetation zu zerlatschen. Und irgendwie sehen die Bilder ja ohnehin recht ähnlich aus, so dass auch eine kleinere Auswahl genügen sollte.

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ziemlich nass

Die Schachbrettwiese hat mir heute früh ziemlich nasse Klamotten beschert. Das Gras ist einen knappen Meter hoch und war, dem gestrigen Regen sei Dank, voller Tau. Entsprechend lustig war die Suche nach den Faltern, von denen ich dann auch kaum was finden konnte. Und da es allgemein recht warm war, flogen die auch ziemlich schnell von einem Ansitz zum nächsten, wenn sie sich durch mich gestört fühlten. Also wurden das eher wenig Bilder, ich bin aber zuversichtlich, demnächst noch einige mehr zu bekommen.

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kleine Sandlaufkäferkunde

Heute gibt es die bereits angedrohten Sandlaufkäferbilder aus dem Wallis nebst Erläuterungen zur Artunterscheidung.

 

Ich konnte vier Arten finden, drei habe ich fotografiert. Den fast überall anzutreffenden Feld-Sandlaufkäfer (Cicindela campestris) habe ich mir gespart, da die Tiere nicht sonderlich anders aussahen, als die bei mir vorkommende Variante und, was der Hauptgrund war, sie total ungeduldig und unkooperativ waren. Falls die aber jemand zu Gesicht bekommt: Es sind die überwiegend grüngolden gefärbten Tiere ohne Strichmuster, nur mit einzelnen helleren Flecken auf den Flügeldecken.

 

Art Nummer zwei: Der Dünensandlaufkäfer (Cicindela hybrida-Gruppe mit einer Reihe von Unterarten). Lebt bevorzugt auf eher ebenen Flächen mit einer gewissen Oberflächendynamik, die den Bewuchs in Grenzen hält, also Dünen (daher der Name) und kiesige oder sandige Flussufer mit Sandbänken. Die schweizer Tiere, die ich bislang sah, haben alle einen auffallenden bläulichen Grundton, bei mir am Oberrhein und in Frankreich sind sie überwiegend kupferfarbig. Rein grüne Tiere gibt es meines Wissens jedoch nicht. Erkennbar sind sie am Lebensraum, der Grundfarbe (nicht rein grün), den hellen Flügelmalen in Bindenform (Unterschied zu C. campestris), der gelben Oberlippe und der fehlenden Kopfbehaarung. Sie haben nur maximal sehr spärlichen Haarwuchs, bestehend aus einzelnen Borsten. Abgebildet ist die Art auf den Bildern fünf bis neun.

 

Art Nummer drei ist der Berg-Sandlaufkäfer (Cicindela silvicola), eine überwiegend in Gebirgsregionen verbreitete Art, nicht jedoch typisch für die oberen Höhenlagen. Der ist dem Dünensandlaufkäfer ähnlich, jedoch etwas größer, der Farbton geht tendenziell mehr ins grünlich-bronzefarbene und er hat einen deutlich behaarten Kopf. Wobei deutlich hier dennoch heißt, dass man genau hinschauen muss, um es tatsächlich zu erkennen. Am besten sieht man es noch auf dem ersten Bild. Der erste Fleck auf den Flügeldecken Richtung Halsschild ist bei ihm nicht durchgehend, sondern in zwei Punkte aufgelöst. Der Lebensraum unterscheidet sich ebenfalls: Die Art bevorzugt Böschungsabbrüche und Rutschzonen am Hang ohne viel Bewuchs. Zu sehen ist er auf den ersten vier Bildern. Die Abrruchkante, an der ich sie fand, war mit einem Drahtgeflecht gegen weiteres Abrutschen und Steinschlag gesichert, was das Fotografieren leider sehr erschwerte. Hinzu kam ein durchweg ungünstiges Licht, so dass die Auswahl eher eingeschränkt blieb.

 

Die letzte Art (Bild zehn) ist die für mich schwierigste, was das Fotografieren angeht: Der Gallische Sandlaufkäfer (Cicindela gallica), ein typischer Bewohner der hochalpinen Matten. Ich sah erste Exemplare von etwa 2200m an aufwärts, sie kommen aber teilweise auch etwas weiter unten vor. Sie sind die aus meiner Sicht zickigsten Sandlaufkäfer, die es gibt, extrem scheu und schnell sowie im alpinen Gelände mitunter auch schwer zu verfolgen. Erkennbar sind sie an der Kombination aus Streifenmuster und leuchtend grüner Flügelfärbung. Eigentlich. Die beiden, die ich bei der Paarung erwischte erfüllen diese Beschreibung nur bedingt, wie man sieht. Das Männchen hatte hier einen deutlich kupferfarbenen Grundton, nur der Kopf hat die typische Grünfärbung. Einzelne Exemplare konnte ich nicht annähernd zufriedenstellend ablichten und auch die Paarung ist vom Licht her alles andere als ideal. Über die Aufnahme freue ich mich dennoch sehr.

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Rot und Schwarz

Apollos!


Einen Besuch in den Alpen zur richtigen Jahreszeit verbinde zumindest ich immer mit der Hoffnung, Apollos sehen zu können. Ich mag ihren eleganten Flug und ihre majästetische Erscheinung und bin glücklich, wenn ich einen (oder gar mehrere) von ihnen sehe. Schwierig wird´s mit dem Fotografieren. Tagsüber kann man sie zwar oft sehen, an Fotos ist das harten Lichts wegen aber kaum zu denken. Und sie zu finden, wenn sie sich zur Ruhe begeben, fällt mir irgendwie immer sehr schwer - trotz der eigentlich recht auffälligen Größe. Und hat man sie dann gefunden, ist die Zeitspanne zum morgendlichen Fotografieren eher kurz, weil sie keine so lange Aufwärmphase benötigen, wie viele andere Falter und lieber dem Diffusor durch einen schnellen Start zu entkommen versuchen. Mit Glück sind dann noch zwei oder drei weitere Bilder am neuen Ansitz möglich, mit Pech reichte die kurze Zeit in direkter Sonne aus, um sie zu einem ausgiebigen Flug über Wiese oder Hang zu animieren. Es hat dieses Mal aber mit einigen Bildern geklappt, die ich für ganz gelungen halte. Die merkwürdige Flügelhaltung des einen Schwarzen Apollos beruht offenbar auf einer Verletzung des Tieres. Er hat auch am Hinterleib eine Wunde, wohl durch eine Vogel-Attacke, konnte aber dennoch gut fliegen, wie ich nach einigen Aufnahmen feststellen durfte.

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Dactylorhiza majalis

Auf einer seeehr feuchten Feuchtwiese im Wallis standen Dutzende dieser prächtigen Breitblättrigen Knabenkräuter in voller Blüte. Die größten und schönsten natürlich mitten drin, so dass ich auch keine Bilder von ihnen hab, da ich die Wiese nicht unnötig zerlatschen wollte. Auch die Freistellung wäre mitten im dort sehr hohen Gras eher schwierig geworden. Aber einige Exemplare standen auch direkt am Rand der Wiese und waren sehr bequem vom Weg aus zu fotografieren.

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Jump!

Eine Springspinne.

 

Leider kann ich dazu nicht mehr schreiben, außer, dass ich sie am Bachufer zwischen den Kieseln fand, wo sie von Stein zu Stein hüpfte. Da sie nicht sonderlich schnell unterwegs war, habe ich den großen Diffusor hinter ihr auf den Boden und vorn auf dem Objektiv aufgelegt und so etwas Abstand vom Boden gewonnen. Die Bilder sind alle zu etwa 50% beschnitten. Trotz 36mm Zwischenring am 105er Makro und Aufnahme an der Naheinstellgrenze war die immer noch verdammt klein auf den Bildern, An den Lärchennadeln auf Bild vier ist die "Größe" der Spinne ganz gut zu erkennen. Vollformat ist eben nicht immer vorteilhaft, aber die Kamera nimmt mir durch das Metallgehäuse auch etwas unsanfteren Bodenkontakt an den Steinen nicht sonderlich übel. Mit dem Kunststoffgehäuse meiner Cropkamera bin ich da dann doch etwas zurückhaltender und würde mir einen solchen Einsatz wohl eher verkneifen.

 

Eine Bestimmung traue ich mir wie immer bei Springspinnen nicht zu - falls das nach Fotos bei dieser Art überhaupt möglich ist. Wenn sie aber jemand genauer bezeichnen kann, würde ich mich über sachdienliche Hinweise freuen ;-).

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Bunte Walliser Frühlingsfaltermischung

In diesen Post packe ich mal einen Schwung der ersten fertigen Falterbilder aus dem Wallis. Wetterbedingt war die letzte Maiwoche leider weniger artenreich als erhofft. Dennoch waren einige Bläulinge, Dickköpfe, Weißlinge und Schwarze Apollos zu finden. Die erste Juniwoche brachte mit durchweg höheren Temperaturen dann aber viele weitere Arten zum Vorschein, von denen ich die Mehrzahl auch fotografieren konnte. Auch mit dem morgens sehr plötzlich auftauchenden Sonnenlicht in den Bergen musste ich erstmal wieder klarkommen, da war es gut, eine Woche Zeit zum Üben zu haben.

 

Gesehen, aber nicht, nicht erfolgreich oder nur dokumentarisch fotografiert habe ich Alexis-Bläuling, Weißdolch-Bläuling, Postillon, Weißbindiges Wiesenvögelchen, Braunauge, Schwalbenschwanz, Hummelschwärmer (schade!!!) und Dukatenfalter.

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Hafte, zweiter Teil

Heute gibt´s die restlichen vorzeigbaren Bilder der Walliser Schmetterlingshafte. Auch hier gilt wieder: Nix umgesetzt, aber durchaus den einen oder anderen Grashalm zur Seite gebogen.

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Aktuelles aus der Wiese

Kurze Wallis-Pause - momentan sind die Wiesen der Umgebung wieder voller Schachbretter. Und Ochsenaugen. Und Dickkopffalter. Und - Malven, also zumindest an einigen Stellen. Und irgendwie bin ich an denen in den letzten Jahren immer achtlos vorbeigelaufen. Find ich so rückblickend betrachtet irgendwie unverständlich, weil sie an sich ganz hübsch aussehen mit ihren zarten mädchenrosa Farbtönen inmitten der ganzen vertrockneten Gräser.

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thiemo

Schon wieder Apollos? Jepp! Dieses mal sind es aber die schwäbischen, genauer gesagt eine der beiden noch nicht ausgestorbenen Unterarten. Sah die Prognose noch in den 80ern und 90ern mehr als düster für die verbliebenen Flugstellen aus, hat sich der Bestand der Unterart "thiemo" in den letzten Jahren kontinuierlich stabilisiert. Auch konnte sich die Unterart sogar neue Habitate erschliessen, an denen sie zwischenzeitlich nicht (mehr) vorkam. Bei kontinuierlicher Pflege der Flugstellen sollte einem Überleben der Falter auf der Schwäbischen Alb eigentlich nichts entgegenstehen.

Ich habe gestern einige Bilder machen können und freute mich sehr, dutzende Falter fliegen sehen zu können. Nicht verschweigen möchte ich allerdings, dass eine längere Autofahrt erforderlich war, um zu den Faltern zu gelangen. Die letzten Jahre hatte ich mir das immer verkniffen, auch weil ich nicht so recht einschätzen konnte, ob durch das Fotografieren nicht eine zu große Gefährdung der Falter und des Lebensraumes erfolgt. Die inzwischen entspanntere Bestandssituation lässt, vorsichtiges und rücksichtsvolles Verhalten vorausgesetzt, die Fotografie ohne Beeinträchtigung der Falter jedoch wieder zu. Hätte ich diesbezüglich vor Ort Bedenken gehabt, gäbe es auch keine Bilder - lange Anfahrt hin oder her. Fast sah es auch danach aus, da ich an der ersten Flugstelle, die ich besuchte, wegen des Wegegebotes nicht nah genug an die Falter herankam und daher lieber nicht fotografierte.

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