Sommer

Hoppelä, ist schon wieder Sommer. Merkt man gleich, wenn man vom Berg runterkommt und denn hier unten im Rheintal nicht mehr richtig Luft kriegt - denn is warm.

 

Ich jedenfalls war auf der alljährlichen Apollotour in den Alpen und dieses Mal auch in der Provence. Hab ich aber nicht nur Apollos gesehen, sondern auch was noch cooleres - Schwalbenschwänze! Also nun nicht (nur) die normalen, die gerade bei mir im Garten rumfliegen, sondern die extrem hübschen Papilio alexanor. Die kommen noch. Sind spektakulär, finde ich. Also nicht nur ich finde das und alleine hab ich die nun auch nicht gefunden. Hatte ich Hilfe dabei - Danke Gregor! Aber ein paar von den Apollos hab ich selbst gefunden. Den da oben zum Beispiel. Ist einer aus den italienischen Alpen. Und bevor das jetzt mit dem Bilderbearbeiten wieder los geht, mal nur das eine Bild, das die grazile Schönheit dieser doch schon großen Falter ziemlich gut ´rüberbringt. Finde ich. Oder hab ich mir zumindest so vorgestellt.

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manchmal dauert´s länger

...so bestimmte Falter zu finden. Entweder passt der Ort nicht, oder die Zeit oder beides und denn ist die Flugzeit vieler Arten einfach viel zu kurz. Mit dem Südlichen Schwalbenschwanz ist das so eine Sache, an die ich nach mehreren Jahren erfolgloser Suche schon fast nicht mehr glauben wollte. Fast. Dieses Jahr hab ich endlich die hübschen Hektiker sehen und fotografieren können. Tagsüber sitzen die nie. Zumindest nicht ruhig. Ständig in Bewegung und am Flattern und Revierverteidigen und Nektar schlürfen. Auch das flatternd versteht sich. Aber wenn man die denn abends oder morgens endlich ruhend findet, ist das ein komplett anderer Anblick: Mit ausgebreiteten Flügeln sitzen die denn seelenruhig da und sind selbst morgens nach Sonnenaufgang nicht sonderlich ungeduldig. Dazu kommt, dass die auch ganz gern mal Schlafgemeinschaften bilden, was den ohnehin schon prächtigen Anblick nochmals deutlich aufwertet. Mal ein erster Schwung der Falter, deretwegen ich dieses Jahr das zweite Mal in der Provence unterwegs war. Ich bin jedenfalls komplett happy.

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Apollos von fast nebenan

So schön die Apollozeit auch ist, sie hat einen entscheidenden Nachteil: Die ist viel zu kurz! Ich hab zwar von meinem Provence- und Alpentrip auch etliche Bilder mitgebracht, war aber dennoch mal über ein verlängertes Wochenende in Bayern. Wegen der Apollos. Also nun nicht, weil ich zu wenig Bilder von denen hätte. Ist nur so, dass die Tiere an der Stelle, an der ich war, diese enorm großen roten Flecken haben und ich die einfach so schick finde, dass ich die nun unbedingt mal selbst fotgrafieren wollte.

 

War auf den ersten Blick ein Reinfall, weil ich nichts fand, am Hang, an dem ich zuerst suchte. Auf den zweiten Blick war ich enttäuscht, weil ich denn zwar einige Männchen an einer anderen Stelle sah, die aber bereits ziemlich ausgeblichen und zerzaust waren. Scheint dieses Jahr in Deutschland generell alles deutlich früher dran zu sein, als üblich. Aber denn, die nächsten Suchaktionen brachten prächtig gefärbte Weibchen und sogar zum Schluss auch noch richtig frische Männchen - hach. Lässt sich kaum noch steigern. Licht war abends und morgens super, die Tiere überwiegend geduldig und auch das Umfeld durchaus hübsch. Hab ich trotzdem recht viele Aufnahmen mit großem ABM gemacht, die Zeichnung verleitete mich einfach dazu. Heute auf die Schnelle mal einige Weibchen, der Rest - ihr ahnt es - dauert wie immer länger. Ich denke da auch noch an die ganzen Provence-, Alpen und Korsika-Bilder...

 

Wird interessant, die nächste Zeit. Sollte ich vielleicht die Kamera doch mal wieder zur Seite legen. Paar Tage.

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Bayern Teil zwei

Wo ich gerade so schön dabei bin - noch mehr bayrische Apollos vom Wochenende. Diesmal auch zwei Männchen und kleinere Maßstäbe, wegen der Abwechslung. Gab schon Zeiten, da war ich mit meinen Ergebnissen weniger zufrieden, als nach den letzten beiden Wochen...

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alexanor und kein Ende

Noch einige Versionen von Papilio alexanor. Wenn er denn schon mal stillhält, sollte man das auch nutzen. Ist sogar ein Weibchen dabei gewesen. Das mit dem dickeren Hinterleib - Bild eins bis drei. Saß hintergrundtechnisch nicht gar so günstig. Die Bilder von tagsüber an den Saugpflanzen reiche ich irgendwann mal nach, kann dauern...

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gordius

Ist jetzt mal gut mit den Apollos. Kurz zumindest. Flogen ja auch andere Falter herum, in den Alpen und der Provence. Einige hab ich trotz Hauptaugenmerk auf Apollos und Schwalbenschwänzen denn auch tatsächlich fotografiert. Den Violetten Feuerfalter zum Beispiel. Da hatte es im Verdon-Tal so einige Stellen, an denen der in ganz hübscher Zahl unterwegs war. Ruhend war er nicht zu finden, nur aktiv. Dafür gibt es denn sogar mal Teile der Oberseite zu sehen. In der Höhenform "gordius" ist auch das Weibchen leuchtend orange gezeichnet, die Männchen haben dafür weniger Violett.

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the beast and the beauty

Nur ein Appetizer auf die noch folgenden Bilder....

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fast die ganze Geschichte

Ich wurde aufgehalten. Nicht (nur) beim Bilderbearbeiten. Auch beim Wandern in der Provence. Von den an allen Ecken auftauchenden Faltern und Eidechsen. Und den herumliegenden Fossilien. Und zu guter Letzt, bei schönstem Mittagskacklicht auch noch von einer gut daumendicken Zikadenlarve auf dem Wanderweg. Ich hab vor Jahren an der Ardèche mal einen Zikadenschlupf fotografiert (und bis heute nur einen Teil der Bilder bearbeitet), daher war schnell klar, was das bedeutet, wenn die Larve nicht mehr unter Tage unterwegs ist: Die wollte raus, die Zikade, aus der Haut. Nun ist so´n Wanderweg für eine Zikade und derartige Pläne eher suboptimal. Für Fotografen im Übrigen auch. Hab ich die also an eins der Eichenbäumchen gesetzt, die da an allen Ecken herumstehen. Fand sie cool und kletterte. Nach oben. Und kletterte. Und kletterte. Und - ich stand daneben und machte ein dummes Gesicht. Sie stieg wieder etwas herab und positionierte sich denn nach einigem Vor und Zurück unter einem Seitenast direkt am Stamm. War wenigstens Halbschatten. Ich hatte kein Stativ dabei. Wozu auch? Mittags gibt es ja keine kältestarren Insekten. Hab ich den Rucksack als Stativersatz benutzt, den Diffusor oben auf die Eiche gelegt und den Reflektor unten auf den Boden und denn eine Stunde die Zikade beim Verlassen der Haut fotografiert. Und damit mir das nicht noch mal passiert, das mit den nichtbearbeiteten Bildern, hab ich mir vorgenommen, die mir gleich am Anfang vorzunehmen. Hat fast geklappt. Wenn auch paar Falter mich doch mal wieder mehr gereizt haben. Aber hier ist sie denn, die Zikade, beim Schlupf:

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Waldvöglein/schräg

Einige Orchideen gab´s noch in der Provence, auch wenn ich auf Falter aus war. Die Roten Waldvöglein zum Beispiel. Die standen auf dem Campingplatz und im Wäldchen gegenüber der Straße und wenn ich abends Zeit hatte und nicht gerade darauf wartete, dass sich die Apollos ihre Ruheplätze suchten, hab ich denn eben schräge Orchideen fotografiert. Immer wieder hübsch anzuschauen, die roten. Gab sogar einen richtig coolen Riesenbusch von denen - stand genau neben einem Geländerpfosten. Wirklich dekorativ, daher hab ich den gar nicht erst fotografiert. War aber mindestens so imposant wie der letztes Jahr auf Gotland von den Schwertblättrigen...

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Zuwachs

Bei den ganzen Apollobildern der letzten Zeit sind denn natürlich auch paar Aufnahmen mit den Flügeldetails geglückt. Trotz Wind und der für so ein Vorhaben eher unpraktischen Angewohnheit der Apollos, die Flügel in Kältestarre zur Schreckhaltung zu öffnen, wenn sie sich gestört fühlen. Aber die Galerie wächst und und wächst. Irgendwann gibt das bestimmt ein schickes Poster: https://www.falterwelten.de/schmetterlinge/details/

 

Der eine komisch-gelbe da, der ist bearbeitungstechnisch nicht verunglückt, sondern war frisch geschlüpft und daher noch nicht komplett ausgefärbt.

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Prov...ollos

Sorry schon mal dafür, dass das hier jetzt mal wieder recht einseitig zugeht, thementechnisch. Hab aber noch einen ganzen Sack voll Apollobilder, die so nach und nach sortiert werden. Und denn auch gezeigt. Also heute wieder Apollos. Provence-Apollos. War nicht so sehr weit weg vom Ventoux, die Stelle. Ist umfeldmäßig mal was anderes, so Apollos im Lavendel. Hübsch aber. Nu ja, sind eben Apollos - fällt mir eher schwer, die nicht hübsch zu finden.

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bunt

Ich hab gerade viel Spaß an den Apollobildern. Diese ungewohnte Farbigkeit gefällt mir momentan ganz gut. Wieder welche aus der Provence...

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Zahnflügel

Neben den Apollos in Bayern saßen noch so´n paar kleinere Flattertiere. Paar schicke. Gab eine ganze Menge von denen, obwohl die an sich recht selten sind, die Zahnflügel-Bläulinge. Mal eine Art, bei der die Weibchen spektakulärer aussehen, mit ihren fesch gezähnten Hinterflügeln.

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Hab irgendwie auch keine Idee mehr

...was ich da für Blogtitel drüberschreiben könnte, über die ständigen Apollobilderblogposts. Mach ich das einfach nicht und zeige heute erstmal die letzten Provence-Apollos. Quasi unbetitelt.

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Bilder live

Mal was anderes, als immer nur Apollos: Apollos an der Wand. Oder so. Weiß ich noch nicht genau, was ich dieses Jahr zeige, aber schon mal zum vormerken und falls zufällig jemand in der Nähe sein sollte. Vom 05.-07.10.2018 gibt´s in Ötigheim eine Gemeinschaftsausstellung des Künstlerkreises. Die erste, die wir komplett selbst organisiert haben und die dritte insgesamt. Gibt ein ziemlich breit gefächertes Repertoire der verschiedensten Werke zu sehen und in irgendeiner Ecke auch einige Fotos von mir. Gibt aber auch Kaffee und Kuchen und zeitweise Musik. Und kostet nix. Also der Eintritt für die Besucher, der Kaffee und Kuchen schon. Wer also im Raum Karlsruhe oder Rastatt unterwegs ist: Kommt vorbei!

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Bayern Teil 846...

Im Prinzip müsste hier jetzt ein Text stehen. Zu den Bildern. Ist aber warm...

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alle neune

Ich hab nur den einen Apollo im Verdon-Tal erwischt. Die anderen flogen lieber herum, daher weiß ich nicht, ob die andere Nummern hatten. Der frisch geschlüpfte hier trägt eindeutig eine "9". Also wenn man ihn richtig herum hält, versteht sich. Und keine Angst, bleibt der einzige Post mit Verdon-Apollos...

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Abwechslung

Etwas Abwechslung zu den rot-weißen Flattertieren: Pyramiden-Hundswurze aus den italienischen Alpen. Hab ich aus purer Langeweile fotografiert. Der Hang, an dem die Apollos flogen lag ewig in der Sonne und so setzten die sich auch ewig nicht hin. Die Orchideen im Gegenlicht waren da ganz willkommen, als Zeitvertreib.

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Italien

Der dreitägige Aufenthalt im italienisch-französischen Grenzgebiet ergab neben einer ziemlich coolen und ewig langen Mountainbike-Abfahrt über Schotterwege auch noch einige Gelegenheiten für Apollobilder. Diese allerdings nur auf der italienischen Seite. In Frankreich war Anfang Juli auf über 1500m noch gar nichts unterwegs.

 

Dafür hab ich endlich eine Paarung gefunden. Ist aber gestalterisch noch deutlich Luft nach oben: Die saßen mitten im Gemüse, waren bei der abendlichen Hitze (der Hang hatte ewig Sonne) nervös wie nix und zu allem Überfluss trennten die sich denn auch noch, als die Sonne endlich weg war. Das Weibchen flatterte nur kurz den Hang runter, das hab ich noch finden können. Das Männchen drehte einige sehr ausgiebige Flugrunden und verschwand denn oben über die Kante - Pech gehabt. Hab aber am nächsten Tag noch eins gefunden. Kommt denn in Teil zwei.

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November im Elsass

So, nun hab ich auch die Bestätigung per Mail bekommen und mach noch etwas Werbung:

 

Im November bin ich beim 3. Salon Photo Nature de La Wantzenau dabei. Zu sehen gibt es Bilder von 34 Naturfotografen. Ich zeige einige Orchideen und Schmetterlinge als Fine-Art-Drucke, eventuell auch noch einige Leinwandbilder, mal schauen. Letztes Jahr gab es da richtig coole Bilder zu sehen, lohnt sich auf jeden Fall, mal vorbeizuschauen. Also zumindest, wenn man nun nicht dafür extra 500 km fahren muss.

 

Eröffnung ist am Samstag, 03.11.2018 um 11:00 Uhr, der Eintritt ist frei.

 

Im Ort sind zwar Hinweisschilder aufgehängt, es war letztes Jahr dennoch nicht auf Anhieb zu finden, daher hier mal die Koordinaten:

48.654916, 7.834570

 

Und die Adresse:

Place du 19 mars 1962 / Quai des Bateliers, 67610 La Wantzenau, Frankreich

 

Link zum Veranstaltungsort:

http://www.lefildeau.fr/

 

Link zum Festival:

http://photofill.fr/salon-photo-nature/

 

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Ritterfalter Nr. 6

Neulich hab ich gedacht, dass ich dieses Jahr ja ganz schön viele Ritterfalter-Arten erwischt habe. Und denn dachte ich, hätte ich doch in der Provence bloß etwas mehr Energie darauf verwendet, die Segelfalter zu fotografieren, denn hätte ich noch eine Art mehr. Ha! Hab ich den ollen Störenfried auf Korsika ganz vergessen gehabt, der mir immer die Korsischen Schwalbenschänze verjagte. Den hab ich ja fotografiert. Sind es dieses Jahr also sechs Ritterfalterarten. Bisher. Den Hochalpenapollo hab ich noch nicht ganz abgeschrieben. Jedenfalls hab ich diese ganzen Überlegungen mal zum Anlass genommen, die paar gelungenen Segelfalterbilder zu bearbeiten.

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Alpenveilchen ohne Alpen

Wieder mal was florales, so als Abwechslung. Alpenveilchen, aus Korsika. Die standen nicht in den Alpen, weil´s da ja keine Alpen gibt, aber schon in den Bergen. An den Hängen in den schattigen, kühleren Tälern und gern auch direkt auf dem Weg. Hat Vorteile, wenn sie auf dem Weg stehen. Kommt man gut ran. Licht war nicht so, war ja Schatten. Und Wald. Und Regenwetter. Passt aber zu denen, das Nichtlicht.

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Gran Paradiso

Die Ereignislosigkeit der letzten Zeit hier im Blog hatte verschiedene Gründe. Hauptsächlich den eines ausgedehnten Alpen-Wanderurlaubs im Parco Nationale Gran Paradiso. Verbunden mit weitgehend fehlender Internetverbindung, Problemen mit dem Tablet und Waterboarding des Handys. Ich hatte natürlich schon einiges an Fotoausrüstung dabei, auch wenn das Hauptaugenmerk tatsächlich eher dem Wandern und dem Überwinden opulenter Höhenunterschiede galt. Aber es gab erfreulicherweise dennoch genügend Gelegenheiten, die Ausrüstung auch zum Einsatz zu bringen. Gab Apollos. Sorry schon mal vorab, ist einfach ein schlechtes Jahr für Liebhaber der Abwechslung...

 

Gab aber auch lustiges Wetter. Überwiegend gutes Wetter sogar, manchmal aber auch interessantes. Und die Erkenntnis, dass Regen in Verbindung mit Wind oberhalb von 2600m schmerzhaft ist. Hat denn eine andere Konsistenz, der Regen und auch durchaus imposante Ausmaße. So die Tropfen, die da fliegen. Oder das, was weiter unten denn mal ein Tropfen wird. Gewitter gab es auch, kribbelnde Fußsohlen zum Glück aber nicht. Hatten doch genügend Abstand, die Gewitter, um sie tatsächlich auch fast genießen zu können.

 

Und es gab eine neue Erkenntnis, was die Ernährungsgewohnheiten von Füchsen betrifft: Die mögen Pfirsiche. Zumindest der Campingplatzfuchs mochte die und war ziemlich erfolgreich bei der Organisation von Pfirsichen aus dem Vorzelt. Murmeltiere gab es auch und Steinböcke und Gemsen und Bartgeier. Und Italiener. Überall. Die Italiener. Die Bartgeier und Gemsen und Steinböcke nicht. Kann also sein, dass hier demnächst wieder paar Apollobilder auftauchen. Oder paar andere. Mal sehen, wie das so voran geht, mit der Sortiererei.

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Raupen

Coole Raupen gab es in den Alpen. Saßen meistens nur irgendwie unvorteilhaft im ganz niedrigen Gemüse. An Fleischer´s Weidenröschen hauptsächlich. Und die sind ja nun nicht gar so hoch. Licht war auch irgendwie nix. Die Sonne kam erst kurz vor zehn am Talgrund an und war denn schon viel zu intensiv. Und nachmittags, wenn sie die Bergflanke auf der anderen Seite beleuchtete und man im Prinzp indirektes Licht hätte haben können, war ich noch oben. Wandern. Nur manchmal nicht, denn gab es aber immer Wolken und keine Sonne mit indirekt beleuchteten Raupen.

 

Die Raupen sind aber trotzdem schick. Sind Labkrautschwärmer in fast allen Stadien, Wolfmilchschwärmer und Fledermausschwärmer. Eine Raupe vom Kleinen Weinschwärmer hab ich noch gesehen, war an dem Tag aber gar kein Licht. Und was die Wolfsmilchschwärmerraupe da am Weidenröschen wollte, kapier ich irgendwie auch nicht. War schon genug Wolfsmilch für alle da, eigentlich.

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bleiche Ritter

Hat tatsächlich geklappt mit Ritter Nr. 7 für dieses Jahr. Nu is denn aber endgültig rum, mehr geht nicht mehr. Hochalpen-Apollos hab ich recht oft gesehen, so einzelne. Ziemlich weit oben und fast alle schon ziemlich bleich. Kaum was frisches dabei und wenn doch, denn flogen sie lieber durch die Gegend. Einige Bilder hab ich, mehr so Belegfotos, als wirklich was gescheites. Gescheites hab ich noch von den Roten...

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Besessenheit

Meine Apollo-Besessenheit hat dieses Jahr irgendwie ungesunde Ausmaße angenommen, denke ich. War doch bald etwas zu viel davon. Wobei ja die hier nun nicht geplant waren. Da konnte ich nix für. Die flogen halt doch noch herum in den Alpen, da, wo ich wandern wollte, obschon die Zeit schon recht weit fortgeschritten war. Recht weit oben allesamt, so Richtung Baumgrenze und teils auch deutlich drüber und kaum noch frisch. Einige fand ich aber, die noch gut aussahen. Schön dunkel bestäubt, wie es diese Höhenformen oft an sich haben. Sehen denn ziemlich edel aus, daher musste ich denn doch fotografieren.

 

Mittlerweile ist bei mir aber die Luft ziemlich raus, was so die allgemeine Fotografierlaune angeht. War doch wieder sehr viel, was dieses Jahr zusammen gekommen ist. Wird bestimmt ein lustiger Winter. Demnächst schau ich vielleicht noch nach den Gottesanbeterinnen, wenn´s Wetter passt. Und für Herbst und Winter hab ich mir vorgenommen, eher analog zu fotografieren, wenn überhaupt. Mal schauen.

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Farben

Hab ich vor zwei Jahren schon mal gesehen, diese Farben. In Italien, Gran Paradiso, morgens. Hat sich kaum was geändert, außer die Statisten im Vordergrund. Der Rest ist noch immer bunt und hübsch: weidenröschenviolett, eisenhutlila, sonnenaufgangsberghanggelborange und morgenhimmelblau. Die Perlmuttfalter sind im Hochsommer recht zuverlässig und sitzen da immer ziemlich dekorativ in der Botanik. Und dank hoher Berge außen ´rum kommt auch kein Stress auf, weil´s eventuell zu schnell zu warm ist. Ist eher zu lange zu kalt...

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Alpenmischung

Nach dem Urlaub ist immer nicht so richtig Zeit, die ganzen Bilder zu sortieren. Kommt jetzt eben so stückweise, nach und nach. Und irgendwie unsortiert, zumindest heute. Einfach mal eine Mischung aus dem, was in den drei Wochen in den Alpen so zu sehen war. Mohrenfalter gab es massenweise. Bilder von denen kaum, weil ich sie meistens nur tagsüber sah. Heuschrecken gab es massenweise. Bilder nicht so, weil die ebenfalls tagsüber die Wanderwege belagerten und denn nicht immer Zeit war für ständige Pausen. Landschaft gab es auch überall, gutes Licht nur, wenn ich nicht da war. Oder wenn Häuser und Menschen zu sehen waren. Murmeltiere gab es hauptsächlich dann zu sehen, wenn das Tele nicht dabei war. Orchideen gab es kaum noch, logisch, falsche Zeit, daher blieb das 135er auch gleich zu Hause. Und dennoch sind da einige Bilder zusammen gekommen, die mir ganz gut gefallen.

Und das mit den Apollos, das hab ich ja schon erklärt... Hab ich auch mal mit dem Fisheye versucht. Ist so halb gelungen, weil die Nahgrenze nicht nah genug ist. Und Zwischenring geht nicht, weil die Nahgrenze denn zu nah ist und irgendwo im Objektivinneren liegt. Und Achromat geht nicht wegen Bildwinkel und fehlendem Filtergewinde. Ist nicht einfach. Muss ich mal noch etwas knobeln bis zur nächsten Apollosaison.

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Jura

Aktuelle Fotos hab ich absehbar erstmal keine mehr, ist einfach keine Zeit. Ab und an geht das aber mit der Sortiererei der Bilder aus Frühling und Sommer etwas voran, so dass in loser Folge immer mal ein Blogpost drin sein sollte.

 

Im Jura hab ich nur für eine Nacht auf der Rückreise von der Provence- und Alpentour im Juni einen Zwischenstopp eingelegt. Die Stelle kannte ich von meinem Besuch im letzten Jahr und ich hatte auf Apollos gehofft. Hab ich ja kaum welche fotografiert dieses Jahr ;)...

 

Am frühen Abend flogen auch noch einige herum. Ich wartete. Sie setzten sich so nach und nach hin, als die Sonne verschwand, ich markierte mir die Stellen auf dem Plateau mit kleinen Stöckchen. Für den nächsten Morgen. Wetter sah gut aus. So gut, dass ich kurz überlegte, direkt draußen zu schlafen. Hab ich denn nicht gemacht, weil die Kühe noch auf der weitläufigen Weide waren. Hab ich im Auto geschlafen. Bis gegen drei Uhr. Denn hat es leicht angefangen zu regnen. Hab ich das Fenster im Auto zugemacht. Denn hat´s doller geregnet. Und noch doller. Und dann wurde das ein ordentliches Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturm und allem Schnickschnack. Nur ohne Schlaf. Als die Sonne aufging, war´s wieder trocken, als wär nichts gewesen. Die markierten Apollos waren aber weg. Einen fand ich noch, der saß ziemlich blöd und wackelte im erneut aufkommenden Wind ganz ordentlich an seinem Halm. Irgendwann hab ich aufgegeben und bin im weiten Bogen zurück zum Auto. Da hab ich dann die restlichen Apollos gefunden: Saßen alle an der Felskante vom Plateau und waren dummerweise schon so gut aufgewärmt, dass die denn auch gleich losflatterten. Ist jetzt für mich nicht die weiteste Reise bis in den Jura, daher ist das auch nicht weiter schlimm. Kann ich ja mal nächstes Jahr ein Wochenende hinfahren, wenn Zeit ist. Also Apollozeit, versteht sich.

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alexanor-Nachschlag

Ich hab noch einige Versionen von den Südlichen Schwalbenschwänzen bearbeitet. Nix wirklich Neues, aber wenn die Bilder schon mal fertig sind...

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ganz was anderes ;)

Da hab ich doch glatt, als ich nach Bildern für das Fotofestival im Elsass suchte, auch welche gefunden. Welche, die noch nicht bearbeitet waren. Ist noch einiges da, an Vorräten. Ragwurze vor allem, hab ich noch immer ganz schön viele davon.

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