Jura

Aktuelle Fotos hab ich absehbar erstmal keine mehr, ist einfach keine Zeit. Ab und an geht das aber mit der Sortiererei der Bilder aus Frühling und Sommer etwas voran, so dass in loser Folge immer mal ein Blogpost drin sein sollte.

 

Im Jura hab ich nur für eine Nacht auf der Rückreise von der Provence- und Alpentour im Juni einen Zwischenstopp eingelegt. Die Stelle kannte ich von meinem Besuch im letzten Jahr und ich hatte auf Apollos gehofft. Hab ich ja kaum welche fotografiert dieses Jahr ;)...

 

Am frühen Abend flogen auch noch einige herum. Ich wartete. Sie setzten sich so nach und nach hin, als die Sonne verschwand, ich markierte mir die Stellen auf dem Plateau mit kleinen Stöckchen. Für den nächsten Morgen. Wetter sah gut aus. So gut, dass ich kurz überlegte, direkt draußen zu schlafen. Hab ich denn nicht gemacht, weil die Kühe noch auf der weitläufigen Weide waren. Hab ich im Auto geschlafen. Bis gegen drei Uhr. Denn hat es leicht angefangen zu regnen. Hab ich das Fenster im Auto zugemacht. Denn hat´s doller geregnet. Und noch doller. Und dann wurde das ein ordentliches Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturm und allem Schnickschnack. Nur ohne Schlaf. Als die Sonne aufging, war´s wieder trocken, als wär nichts gewesen. Die markierten Apollos waren aber weg. Einen fand ich noch, der saß ziemlich blöd und wackelte im erneut aufkommenden Wind ganz ordentlich an seinem Halm. Irgendwann hab ich aufgegeben und bin im weiten Bogen zurück zum Auto. Da hab ich dann die restlichen Apollos gefunden: Saßen alle an der Felskante vom Plateau und waren dummerweise schon so gut aufgewärmt, dass die denn auch gleich losflatterten. Ist jetzt für mich nicht die weiteste Reise bis in den Jura, daher ist das auch nicht weiter schlimm. Kann ich ja mal nächstes Jahr ein Wochenende hinfahren, wenn Zeit ist. Also Apollozeit, versteht sich.

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