Puh, ganz schön tot hier. Liegt an Unlust, Frustration, Motivlosigkeit, Wetterunpäßlichkeit und ausreichend zeitfressender anderer Aufgaben. Unabhängig davon freue ich mich dennoch über den Frühling, nur eben mehr aus der beobachtenden Position. Alle tollen Motive, die da seit dem späten Winter im Kopf herumspukten und die Vorfreue steigerten, sind jetzt so nach und nach da und ich sitze irgendwie energielos vor diesem Berg an Möglichkeiten. Nun denn:
Ende der Woche traf ich Frau Aurora im Wald. Mit Kamera und Stativ, ohne Pflanzenklammer und fast ohne Wind. Mit Mücken und Kriebelmücken. Schön. Herr Aurora und drei seiner Brüder flogen am folgenden Abend am Waldweg, waren aber weg, als die Sonne hinter den Bäumen verschwand. Nur einer war noch da. Der, mit dem geschlitzten Vorderflügel. Klar, aber besser als nüscht.
Und am Ostermontag war ich im Elsaß in der Hoffnung auf frühe Spinnenragwurze. Grundlos, die Hoffnung, versteht sich. Zu früh. Aber da waren massig Schmetterlinge unterwegs. Sogar schon Schwalbenschwänze, die ich seither bei mir am Damm natürlich vergeblich suchte. Aber ein frischer Brombeer-Zipfelfalter ließ sich noch fotografieren. Der C-Falter ist nur Zugabe, der wollte gleich wieder weg.
Wie das hier in den nächsten Wochen weitergeht, weiß ich gerade nicht so richtig. Ich arbeite nebenbei die liegen gebliebenen Fotobücher nach, was sich nicht so wirklich gut in Blogposts umsetzen lässt. Die Bildersortiererei ist schon wieder ins Stocken geraten. Ich will aber, wenn das Wetter passt, nächste Woche mal nach den Purpurknabenkräutern schauen und die Schwalbenschänze sind noch nicht aufgegeben.


















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