Also gut: Ich bin etwas inaktiv gewesen. Hier zumindest. Der nördlichen Weltanschauung zweiter Versuch wurde durchgeführt. Mittelerfolgreich. War nicht alles schlecht. Ich bin der Hitzewelle entgangen. Ich habe (meistens) weniger mit Stechinsekten zu tun gehabt, als beim letzten Mal. Ich sah mehr Rentiere und mehr Menschen. Hätte allerdings das Wetter... hätte ich die Route anders gelegt... hätte ich an verschiedenen Stellen mehr Geduld aufgebracht, denn, ja nu, denn hätte das alles vielleicht auch nicht anders ausgesehen.
Ich fand vieles, das ich finden wollte, nicht. Weil mieses Wetter oder zu spät dran oder zu früh dran wegen später Schneeschmelze dieses Jahr. Ich fand einiges, das ich finden wollte und konnte von einigem auch Bilder machen. Nicht von allem. Nun hatte ich schon eine halbe Woche Zeit und bisher keine Lust, die Bilder auch nur anzusehen. Sind keine so guten Voraussetzungen für regelmäßige Blogposts in naher Zukunft. Aber ich bin bemüht und sogar zuversichtlich, dass der nächste (vielleicht morgige) Blog nicht gar so meckerig ausfällt, wie der heutige. Wegen der langen Abwesenheit aber zumindest heute mal fünf Bilder, die vom Licht die Grundstimmung der Reise ganz gut wiedergeben. Mehr Text und mehr Bilder dann bald. Bestimmt.
Hat nicht so gut funktioniert, den Blog schon gestern fertig zu kriegen. War dann doch das Wetter entgegen der Prognose zu gut und ich saß zum Glück nicht nur am Rechner. Aber heute! Heute sind die ersten Bilder für den Reiseüberblick fertig und es kann losgehen. Wo fang ich da an? Am besten am Anfang, bei den frühen Planungen. Vor paar Jahren dachte ich mir, die skandinavischen Apollo-Unterarten mal in einem Schwung fotografieren zu können und wollte eine längere, epische Tour für dieses Unterfangen unternehmen. Zwischenzeitlich htte ich die beiden schwedischen Unterarten von Gotland und der Ostküste aber schon erwischt, in Norwegen gibt es noch zwei, die sich bisher einem Treffen hartnäckig verweigerten. Und in Finnland ist von den ehemals drei nur noch eine übrig. Höchste Zeit also, wenigstens die noch zu besuchen. Hinzu kam die erste Lappland-Reise von 2021, die zwar irgendwie verunglückt war, dennoch ausreichend Eindrücke hinterließ, um nochmals den höheren Norden besuchen zu wollen. Eine sinnvolle Kombination der norwegischen und finnischen Apollos in einer Tour hab ich irgendwie nicht hinbekommen, so dass Süd- und Mittelnorwegen aus den Planungen flog. Die Fahrt sollte dann durch Schweden, Nord-Norwegen, Finnland und auf dem Rückweg über Åland und zurück nach Schweden führen. Da wäre dann massig Gelegenheit, seltene Falter zu fotografieren, die es in Deutschland kaum noch gibt, nordische Falter, die es nur im hohen Norden gibt (mit denen es bei der ersten Lappland-Tour nicht klappte) und die finnischen Apollos. Und Orchideen. Und Rentiere, Elche, Bartkäuze. Alles eben. Es kam anders.
Der erste geplante Stopp in Schweden war die Gegend um Örebro. Gibt da noch den Eschen-Scheckenfalter. Den hatte ich bisher noch nicht gesehen und zeitlich passte die Flugzeit des Falters zur Reisezeit. Was nicht passte, war der Dauerregen. Am zweiten Tag gab es erste Regenpausen, allerdings ohne Sonne. Kein Scheckenfalter zu finden, aber wenigstens einige der hübschen Schwarzfleckigen Golddickkopffalter (was´n Name!), auf schwedisch: Svartfläckig glanssmygare. Aha. Die waren zum Teil auch sitzend am Wegesrand zu sehen, allerdings nicht mehr taufrisch. Und Licht war ohnehin nicht vorhanden. Am Nachmittag kam die Sonne dann durch und der erste Scheckenfalter begab sich vom Baum herunter. Wegen Wind gab es aber kein gescheites Foto. Goldene Scheckenfalter flogen auch und sorgten für Abwechslung. Also dort noch einen dritten Tag drangehängt und Glück gehabt: An einer netten Stelle im Mischwald flogen dann einige Männchen und ließen bei vertretbarem Licht Bilder zu. Wenige, aber immerhin. Wird vielleicht nicht mehr viele Gelegenheiten geben, die Art nochmal zu sehen, denn auch in Skandinavien sind die Eschen flächendeckend vom Eschen-Triebsterben betroffen. Auch schon die kleineren Bäume, an denen die bevorzugt ihre Eier ablegen. Abends gings weiter nach Westen Richtung Arvika mit einigen kurzen Stopps zur Suche nach dem Wald-Wiesenvögelchen. Warm war´s an dem Abend, Wiesenvögelchen fand ich zwei Stück und markierte mir die Sitzplätze für den Morgen. Da war´s dann wie immer: Von den möglichen Optionen Regen, Kacklicht, stürmischer Wind oder verschwundener Falter wählte irgendwer, der verantwortlich war, die letzte Variante. Als Ersatz für die Wiesenvögelchen musste dann eben ein Braunfleckiger Perlmuttfalter herhalten. Nu ja.
Ab nach Norden, nächstes Ziel die Gegend um Östersund: Storchschnabel-Bläuling, Blauschillernder Feuerfalter, Schwarzes Kohlröschen sollten gefunden werden. Und vielleicht auch noch Frauenschuh. Wetter: Warm (so 20°C) und sonnig. Kohlröschen blühten gerade erst auf, hab ich nicht fotografiert, weil es nicht besser geworden wäre, als beim letzten Mal. Frauenschuhe - huiuiui, das war mal ein Standort! Hunderte Pflanzen mit einigen goldfarbigen Varianten im Mückenwald bei teilweise sogar gutem Licht. Erste Bewährungsprobe für die neuen Mückennetze: War warm am Kopf. Die Feuerfalter flogen, waren allerdings abends und morgens nicht mehr zu finden und hatten die gute Zeit schon deutlich hinter sich. Ärgerlich. Die Bläulinge schlüpften gerade erst und am Morgen gab es zuerst eine hartnäckige Wolke (Sonnenaufgang, irgendwas gegen drei Uhr oder so) und nach der Wolke und einigem Blutspenden an die sehr aktiven Mücken war´s gleich wieder zu warm und der eine gefundene Falter weg. Mmmpf. Und denn wächst ja da im Norden noch eine wundersame Orchidee, die recht früh dran ist und die ich immer schon sehen wollte: Die Norne. Um es kurz zu machen: Dort an einem der südlichsten schwedischen Standorte fand ich noch blühende Restexemplare und war die folgenden Tage weiter nördlich dann erfolglos (entweder Dauerregen oder keine Funde oder keine Funde im Dauerregen).
Weiter ging die Fahrt nach Norden, die Temperaturen waren inzwischen einstellig, der Regen hörte nur für Minuten auf. Ich hielt es mittags aus inzwischen unerfindlichen Gründen für eine gute Idee, nach fast erfolgloser Orchideensuche den kürzeren Weg oberhalb des Flåsjön über 33 Kilometer Schotterstraße für die Rückkehr zum Inlandsvegen zu benutzen. Der Auffassung war ich nach Ankunft an der E45 nicht mehr. Hätte ich vielleicht auch vorher überlegen können, dass der Matsch nicht nur auf der Straße liegen bleibt. Aber hej: Vorher überlegen und das auch noch im Urlaub? Eine Übernachtung auf´m Campingplatz kam bei dem Wetter ganz gelegen: Storuman, kann ich uneingeschränkt empfehlen. Duschen tut mal gut, so zwischendurch. Riecht ja sonst auch so streng. Die weiteren Schmetterlingsfundorte entlang der Strecke fielen in´s Wasser. Oder lagen schon drin. Buchstäblich. Bäh. Aber Rentiere entlang und auf der Strecke sorgten für Schmunzler. Gibt ja kaum hochnäsiger auftretende Viecher, als die. Und blödere. Man kann eigentlich davon ausgehen, dass die, kaum das sie über die Straße gelaufen sind sofort umdrehen und wieder auf die Straße zurückkehren. Natürlich vor dem Auto. Egal. Zwischenziel war nun Nikkaluokta. Zum Wandern und Schmetterlingssuchen und so. War nur irgendwie gerade Schneeschmelze und irgendwie arschkalt und irgendwie gab´s keine Schmetterlinge und die vom Wanderweg durchquerten Bäche waren irgendwie alle sehr voll mit sehr viel Wasser. An der Sache mit der Kälte fand ich gefallen, weil zu Hause gerade irgend so eine Hitzewelle im Gange war. Zog ich mir also Daunenjacke und Fleecemütze zum Kochen an und es war ganz erträglich. Der Regen machte auch eine Pause für drei Tage. Schön. Da oben auf´m Berg doch noch zu viel Schnee lag, sah ich mir den Fluß nur von unten an. Sieht gut aus, der Visttasjohka, auch von direkt davor. Hat so eine schöne türkise Farbe. Nächstes Mal dann zwei Wochen später und mehr von oben. Und mehr Schmetterlinge. Also überhaupt welche. Das Moos da unten stand direkt hinter dem einen Platz, den ich für´s Zelt gewählt hatte. Hab ich bisher nur im Crossbill Guide gesehen und vorab darauf gehofft, es zu finden: Splachnum luteum, Gelbes Elchdung-Moos. Wächst, wie der Name mutmaßen lässt, auf Elchkacke und sieht sehr dekorativ aus.
Nächstes Schmetterlingssuchziel war dann schon Kilpisjärvi in Finnland. Wegen Trödelei war irgendwo auf der Strecke noch eine Übernachtung in irgendeinem Mückenhotspot erforderlich. Rückblickend war´s aber gar nicht so wild, da kamen noch ganz anderen Mückendichten hinterher...
Und in Kilpisjärvi angekommen, so kurz nach Midsommar am Wochenende war da halb Nordfinnland und Nordnorwegen und Nordschweden und der eine oder andere Wohnmobiltourist aus Nordseeanrainerstaaten schon da und versetzte mir einen Zuvielisationsschock. Den Berg weiter oben ging´s dann mit der Menschendichte. War weiterhin scheißkalt, was weiterhin bedeutete, dass keine Falter zu sehen waren. Auch nicht die Lappländischen Scheckenfalter, auf die ich eigentlich gesetzt hatte. Fotos von da hab ich wegen schlechter Laune kaum. Also zumindest für diesen Blog nicht. Mal sehen, ob sich was lohnt von den Panoramen oben vom Berg. Fotos hätte es von den dort wachsenden Orchideen geben sollen, wäre nicht der entsprechende Weg, an dem die hauptsächlich wachsen, dauerhaft gesperrt gewesen. Wegen zu vieler Menschen, die auf dem sich nur langsam regenerierenden arktischen Boden deutliche Trittschäden hinterlassen. Fotos von den dort wachsenden Orchideen gab es dann auch auf der Weiterfahrt nach Alta in Norwegen keine, weil keine zu finden waren. Die einzigen, die ich fand, waren die Stroh-Weißzüngel, aber die begannen gerade erst die Blütentriebe auszustrecken und das Licht - war das Licht. Also das übliche Reiselicht dieses Jahr. Daher auch von dort keine Bilder.
Südlich von Alta liegen zwei Gebiete, die ich wegen Schmetterlingen ansehen wollte, was, zumindest rückblickend, ein großartiger Erfolg war: Ich sah Schmetterlinge! Nur wenige, sehr hektische und nicht oft, weil weiterhin kalt. Aber sobald die Sonne raus war, flogen die. Auch bei sieben Grad. Und nach drei Tagen hatte ich auch den Dreh raus, wie die zu fotografieren waren: Man musste sie lediglich in dem Moment finden, in dem sie sich wegen einer Wolke irgendwo nieder liessen und dann mit dem Körper dafür sorgen, dass sie ausreichend lange im Schatten blieben. Dann war das ganz einfach. Also fast. Es gab ausgerechnet dort natürlich kaum Wolken und die Schmetterlinge waren auch eher sporadisch mal zu sehen und flogen direkt über dem Boden und waren gleich wieder weg. Aber ich hab welche. Boloria freija und Erebia disa. Und einen Schwalbenschwanz sah ich, 150 Kilometer südlich des Nordkaps. Krass. Vor Ort ärgerte ich mich noch, die ganzen anderen Arten, die auf meiner Wunschliste standen (und stehen), nicht gesehen zu haben. Inzwischen reifte die Erkenntnis, dass die arktischen Arten wohl nicht gar so einfach zu finden und fotografieren sind, wie Apollos. Und dass es wohl so schon ein ganz okayes Ergebnis ist. Und Boloria freija ist ohnehin der schönste der nordischen Perlmuttfalter.
Nach einigen Tagen in der Umgebung von Alta ging es weiter an der Küste entlang Richtung Nordkap. Kurz vorher bog ich dann aber planmäßig nach Finnland ab, weil Touri-Insta-Spots nun eher nicht so nach meinem Geschmack sind und die Wohnmobildichte mal wieder unschöne Ausmaße annahm. Die Küste an sich ist aber sehenswert. Schneebedeckte Berge bis fast an die Uferlinie. Ohne (richtige) Fotos, weil Kacklicht. Nur ein Austernfischer mit kaltem Fuß. Zurück in Finnland gab es wieder nicht die Wunschlisten-Schmetterlinge zu sehen, aber wenigstens neben den ganzen Mücken einige Mohrenfalter: Erebia pandrose und erneut (ohne Foto) Erebia disa. Wetter war wechselhaft-kühl, aber brauchbar und trocken. Und inzwischen hatte ich mich an die Dauerhelligkeit gewöhnt und fand sie sehr angenehm. Man ist überhaupt nicht eingeschränkt im Tagesablauf durch lästige Dunkelheitsunterbrechungen. Morgens zankten sich drei Unglückshäher direkt neben dem Zelt und ließen sich von so Nebensächlichkeiten wie Menschen überhaupt nicht stören. Herrlich.
Freijas Perlmuttfalter war die einzige der nordischen Arten, die ich finden und fotografieren konnte. Drei oder vier Stück auf der ganzen Reise, obwohl die Art mit größeren Lücken in ganz Skandinavien verbreitet ist. Ich schieb die Schuld mal dem Wetter zu und nicht meinen fehlenden Suchfähigkeiten. Die Bilder stammen bis auf die ersten beiden finnischen Exemplare alle aus Nordnorwegen. Wenn ich mal einen hatte, wurde der denn eben in allen denkbaren Varianten fotografiert. Wobei - so sehr viel Kreativität war da nun nicht dabei, weil ich ständig Angst hatte, er könnte gleich wieder wegfliegen. Vier weitere skandinavische Arten hatte ich auf dem Wunschzettel, dazu noch einige, die es auch in den Alpen gibt. Gesehen hab ich dann noch die drei großen Arten der Gattung Argynnis und den Mädesüß-Perlmuttfalter, bei dem Fotos am Wetter scheiterten.
Ich bin ganz froh, dass ich an dem Tag nach Erreichen des Talendes (Manndalen, Provinz Troms og Finnmark, Norwegen) keine Lust mehr hatte, nach unscheinbaren grünen Miniorchideen zu suchen, die mangels Licht ohnehin nicht gescheit zu fotografieren gewesen wären. Hab ich mir den Weg auf den Berg rauf aus purer Faulheit gespart und statt dessen paar Bilder vom hübschen Bach gemacht. Und paar Bilder vom an der Stelle in dichten Polstern wachsenden Blumen-Hartriegel, der mich auf der Reise immer wieder in unterschiedlichen Blühstadien begleitete.
Hammer, ist schon August. Da passt das herbstliche Wetter ja schon fast zur Jahreszeit. Wobei ich mich an den mich begleitenden Regen dieses Jahr ohnehin schon einigermaßen gewöhnt habe. Ich hab einige Frauenschuh-Bilder aus dem schönen Wäldchen bei Östersund fertig. Einzelaufnahmen und auch zwei Panoramen. Ist ein Ort, den ich sicher nochmals besuchen werde.
Wenigstens mit dem ersten Falter, den ich im Urlaub sehen wollte, hatte es fast auf Anhieb geklappt: Der Eschen-Scheckenfalter tauchte nach einem regnerischen Vortag und einer vergeblichen Wanderrunde nachmittags mit der Sonne auf und am nächsten Tag mit stabilerem Wetter sogar zu mehreren Exemplaren. Die machten das Fotografieren zwar nicht unbedingt leichter, weil sie sich ständig gegenseitig aufscheuchten, aber wenigstens gab es etwas Auswahl. Und wenn ich einen aus den Augen verlor, war der nächste meistens in Sichtweite. So entstanden mit etwas Geduld an zwei Nachmittagen einige Bilder, die mich sehr erfreuen. Bevor ich den Eschen-Scheckenfalter fand, war "nur" der Goldene Scheckenfalter zu sehen. Einer von denen setzte sich dann im morgendlich kalten Wind auch einigermaßen günstig hin, so dass ich auch den noch fotografierte.
Puh, das ist blöd, dachte ich gestern, als mir klar wurde, dass das 2024er Fotobuch noch nicht mal angefangen ist. Ich erinnerte mich dann auch gleich noch daran, dass es an der fehlenden Bildbearbeitung lag und die hing mit der gesundheitlichen Angeschlagenheit nach dem Sommerurlaub im letzten Jahr zusammen. Und der anschließenden Eingebundenheit in - alles. Ich kümmere mich aber mal um Abhilfe, was sich hier im Blog dadurch zeigt, dass es wieder alte Bilder zu sehen gibt. Ich versuche aber die Skandinavientour nicht vollständig aus dem Gedächtnis zu tilgen und auch da bildbearbeitungstechnisch am Ball zu bleiben. Nur heute nicht. Heute gibt es eine bunte Schmetterlingsmischung von vor fast genau einem Jahr aus den Pyrenäen. Mir fiel auf, dass ich dieses Jahr gar keinen Schachbrettfalter sah. Anfang Juni flogen sie noch nicht, in Skandinavien gibt es keine Vorkommen und nach meiner Rückkehr waren sie schon durch. Gibt aber zum Glück gesammelte Bearbeitungsrückstände in diversen Archiven auch mit Schachbrettern. Unter anderem im Pyrenäenordner. Was´n Zufall!
Da isser endlich, der 2025er Apollo-Blog. Also der erste von zweien. Hab ja schon geschrieben, dass ich dieses Jahr zwei Unterarten sah. Dieses hier ist die, die ich noch nicht hatte. Aus Turku in Finnland bzw. etwas südlich davon. Ich wäre dieses Jahr tatsächlich gar nicht überrascht gewesen, hätte es keinen Apollo-Fund gegeben, nach dem etwas schwierigen Wetter im Norden. Aber es gab Funde, wenn auch ziemlich hart "erarbeitet". Umso mehr freute ich mich über den Zustand der Falter, die ich in Finnland sah: Schön frisch und fast unbeschädigt. Waren nur Männchen. Das Jammern über das fehlende Weibchen-Foto wäre dann aber wohl übertrieben. Irgendwann mal erwische ich vielleicht auch das noch. Falls die Unterart nicht vorher ausstirbt. Wer weiß das schon. Die obligatorischen Flügelunterseitendetailaufnahmen hab ich auch noch. Reiche ich mal nach.
Vielleicht trägt das ja zur Abkühlung bei. Ich kann´s jedenfalls gebrauchen. Dovrefjell, Jahreswechsel 2024/25.
Ich sah einen Canyon. Für mich als Canyonanfänger sah der ziemlich imposant aus. Die Wirkung wurde dadurch noch verstärkt, dass die umgebende Umgebung eher so leicht hügelig war und man da in Nordnorwegen ja ohnehin meistens bis zur Arktis gucken kann. Und denn steht man da auf so ´nem Berg und auf einmal gehts auf der anderen Seite paar hundert Meter weiter runter, als auf der Seite, von der man so vor sich hin durch die Tundra krabbelnd gekommen war. Und weit und breit ansonsten: Nüscht. Kein Mensch, kein Auto, kein Flugzeug, keine Staße, kein Haus. Wind, ja, paar Mücken auch, aber sonst nüscht. Auch kein Licht, dafür aber auch kein Regen. Und das ist ja sogar besser als nur kein Licht. So rückblickend betrachtet weiß ich auch gar nicht, warum ich da nicht einfach sitzen blieb. Obwohl das am Abend, unten am Fluss dann auch ganz hübsch war. Da fuhr dann zwar der eine oder andere Norweger mit einem Holzkahn zum Angeln, ansonsten war da neben dem Fluss und mehr Mücken und paar Bäumen im Wind auch nüscht zu sehen, was in irgendeiner Weise geeignet gewesen wäre, den Eindruck der Alleinigkeit auf der Welt zu stören. Ich wäre dann jetzt so weit, da wieder hin zu wollen.
...ohne viele Worte: Bevor es mit Skandinavien weiter geht, nochmals einige Falter aus dem letzten Jahr aus den spanischen Pyrenäen.
So Fotos im Garten. Nervt nur, weil immer irgendwas im Hintergrund ist, was stört. Häuser vor allem. Jetzt saß gestern Abend aber das braune Mantisweibchen so günstig im Beet, dass ich nicht anders konnte. Hab ich eben doch mal im Garten fotografiert. Damit hatte das Haus auf der anderen Straßenseite wenigstens mal einen Nutzen. Reflektion der untergehenden Sonne. Zu mehr taugt das samt Inhalt wohl nicht. Da der eine/einzige Zweck nun erfüllt ist, kann das aus meiner Sicht auch gerne weg. Wieauchimmer. Heute also, total aktuell und frisch, Mantis in Variationen. Aus Gründen.
Zurück in den Norden: Heute hab ich noch einige Varianten der beiden Mohrenfalterarten, die ich in Lappland fand: Erebia disa (Arktischer Mohrenfalter), das ist der mit der dunkleren Unterseite und Erebia pandrose (Graubrauner Mohrenfalter), in - nun ja - grau. Während man E. pandrose neben den Vorkommen in Skandinavien auch in vielen europäischen Gebirgen sehen könnte, so man denn ausreichend weit oben unterwegs ist, kommt E. disa nur im hohen Norden vor.
...war´n halt noch nicht bearbeitet, da wollte ich Abhilfe schaffen. Die sind auch aus dem Zentralmassiv vom Frühjahr 2024. Das Bild mit den Brand-Knabenkräutern gehört da nur räumlich und zeitlich dazu. Von denen hab ich nicht genug gemacht für einen eigenen Blogpost. Geht auch so, denke ich.
Auf dem Rückweg aus dem Norden machte ich noch an der schwedischen Ostküste halt, der Apollos wegen. Hat geklappt, es gab Falter. Die zweite Unterart des Jahres - hatte ich schon 2021 fotografiert. Hier aber von einer anderen Location mit richtig vielen Individuen, die da tagsüber um die Felsen und entlang der Waldwege tanzten. Abends waren sie denn wech. War ewig sonnig und warm und immer, wenn ich ein frisches, sitzendes Exemplar fand, flog es dann wieder weg und ward nicht mehr gesehen. Nur die gerupften, mit kaputten Flügeln, waren zu finden, die wollte ich aber nicht fotografieren. Morgens versuchte ich dennoch mein Glück und fand, leider fast zu spät, ein schon aufgewärmtes Weibchen - dennoch besser als nüscht.
Etwas unspektakuläres heute: Rostbinden aus Åland. Flogen dort an der Felsküste stellenweise recht häufig, benahmen sich aber auch dort wie immer: Zickig und scheu. Und setzten sich natürlich immer schräg hin, die Flügelfläche im 90°-Winkel zur Sonne ausgerichtet.
Heute hab ich einige der Rentiere, die mal nicht direkt an der Straße rumlungerten, wie üblich. Hier aus Norwegen, kurz vor der finnischen Grenze. Alles Männer, alles ohne Licht in Sturm und Nieselregen, alle recht struppig und respeklos. In die Kamera glotzend loszustrullen ist auch so ein Verhalten, das gut zu ihnen passt.
Ist wieder Herbst, ist wieder Zeit irgendwo den Leuten mit irgendwo aufgehängten Bildern auf die Nerven zu gehen. Dieses Jahr in Rastatt und Wissembourg. Vor zwei Jahren wollte ich eigentlich auch schon dabei sein, aber irgendwie war mir das damals alles zu viel. Für dieses Jahr hatte ich mir eine Teilnahme aber fest vorgenommen. Rastatt ist nun erstmals dabei und wenn das schon vor der Haustür stattfindet, dachte ich, muss ich da auch mitmachen. Ich hab nur den Eindruck, die ganze Organisation läuft ein wenig holprig, zumindest auf deutscher Seite. Was nun aber noch nichts über die Qualität der Ausstellung(en) sagt, vielleicht wird das ja doch gut. Ich bin gespannt. Zu den Daten:
In Rastatt hängen die Bilder der Teilnehmenden im Foyer des Landratsamtes vom 06.10. - 17.10.2025. Vernissage ist am 06.10. um 16 Uhr. Zeitgleich läuft eine Ausstellung im Naturschutzzentrum Karlsruhe-Rappenwört, ohne gesonderte Vernissage. Die Ausstellung in Karlsruhe endet erst am 16.11.2025. Und am Wochenende 31.10. - 02.11.2025 findet das Festival in Wissembourg an insgesamt vier Ausstellungsorten im Stadtzentrum statt. Ich bin in Rastatt mit fünf, in Wissembourg mit zehn Bildern dabei und freu mich so allgemein und besonders auf Wissembourg (da hat es mir vor zwei Jahren sehr gefallen).
Ansehen kann man die Bilder in Rastatt (nur) zu den Öffnungszeiten des Landratsamtes, was für Menschen mit weiterer Anfahrt oder gar Berufstätige aus meiner Sicht so ganz leicht suboptimal sein dürfte, aber ich will nicht zu viel unken. Adresse: Am Schlossplatz 5, 76437 Rastatt. Ist günstig in Bahnhofsnähe gelegen, falls jemand auf das Auto verzichten wöllte. Ich sag´s nur. Eintritt ist frei.
Das Naturschutzzentrum Karlsruhe liegt in der Herrmann-Schneider-Allee 47, 76189 Karlsruhe. Geöffnet ist die Ausstellung dort freundlicherweise auch am Wochenende, ebenfalls bei freiem Eintritt. Die genauen Öffnungszeiten stehen in der unten in Auszügen abgebildeten Broschüre.
In Wissembourg kostet der Besuch der vier Ausstellungsorte für das ganze Wochenende einmalig fünf Euro, es lohnt sich aber nach meiner Erinnerung vom letzten Mal. Die genauen Orte sind auf der Karte in der Broschüre zu sehen. Als Beispiel hier die Adresse vom zentral gelegenen Rathaus: 11 Place de la République, 67160 Wissembourg.
Langsam wird´s Zeit, eine liebgewonnene Blogtradition fortzusetzen: Die kreative Erstellung der Überschriften. Ich musste tatsächlich erst mal Nachschauen, bei welcher Sardinien-Nummer ich schon war. Nummer Sieben scheint aber zu passen. Ein zweiter Schwung der Zungenstendel ist heute dran. Einige Aufnahmen haatte ich in Varianten wohl schon im Blog. So richtig neu ist das daher nicht nur wegen der verspäteten Bearbeitung also nicht.
Ich hab gerade mit den Kalendern und der Vorbereitung für Wissembourg zu tun. Ist daher momentan nicht viel Zeit für anderes. Zwischendurch aber einige Schmetterlingsvariationen aus Finnland. Brauner Waldvogel und Hochmoorgelbling. Der Dickkopf und der Perlmuttfalter sind aus Schweden.
Es begab sich zu einer Zeit, da ich in den Pyrenäen einen Berg hinauf kraxelte und nach vielem Atmen und Schwitzen an einen Bergsee gelangte. Mit Seegras drinne. Und wie ich da so am Ufer weiter atmetete, schwitzte, aß und trank, kam mir das Seegras gar lieblich und fotogen vor. So fertigte ich dann einige Dutzend Bilddateien an und überspielte sie nach dem Herunterkraxeln vom Berg und der Fahrt nach Hause auf eine der vielen, vielen Festplatten und dachte, aus Gründen, nicht weiter darüber nach. Eines der Bilder bearbeitete ich zwischendrin mal aus Neugier und war dann zu faul, zu beschäftigt oder zu desinteressiert, die anderen Dateien zu sortieren. Nun ist ja das Fotojahr 2025 für mich irgendwie so gut wie gelaufen und ich dachte, das Fotobuch beginnen zu können. Irgendwie hatte ich da wohl verdrongen, dass das 2024er Buch ja auch noch der Erstellung harrte. Und wie ich mir das mal wieder vornahm, erinnerte ich mich der restlichen Dateien. Dies zur Erklärung der heutigen Bildauswahl.
Dass es hier mal wieder drei Wochen oder länger keinen Blogeintrag gab, lag an der jährlichen herbstlichen Betriebsamkeit an allen anderen Baustellen. Und an der Ausstellung im Landratsamt Rastatt. Und am Festival in Wissembourg. Oder "Weiseburch" wie man dort so sagt. Da war nämlich einiges vor- und nachzubereiten, aber nu isses geschafft. Fazit: Für Rastatt gibt es kein Fazit, weil ich außer Theater mit der Organisation keinerlei Feedback habe und Dank der kundenfreundlichen Öffnungszeiten des Landratsamtes wohl auch kein Besucher von außerhalb da extra hinfuhr. Bin ich in zwei Jahren, wenn sich nichts am Konzept ändert, mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht dabei. Wissembourg hingegen hat richtig Spaß gemacht, es gab tolles Feedback der Besucher (und das ganz ohne Schmetterlingsbilder!) und die beiden Tage waren zwar anstrengend, aber zur Wiederholung geeignet.
Und zum Schluss noch der alljährliche Hinweis auf die Kalenderbestellmöglichkeit. Es gibt zwei verschiedene, wie immer. Ich habe bereits eine Sammelbestellung gemacht und noch einige zum reduzierten Preis da:
8000 unsortierte Bilder aus den Pyrenäen vom letzten Jahr hab ich noch. Angefangen hab ich damit, mir die Motive rauszusuchen, die nicht so inflationär vorhanden sind. Am einfachsten war es mit denen hier. Bergkronwicken-Widderchen. Hab ich nur wenige Bilder von und die ähneln sich dann auch noch. Lag daran, dass die meisten Exemplare schon recht abgeflogen waren und nicht mehr so gut aussahen. Die wenigen, die ich fand, sind denn eben in Varianten fotografiert.
Und da braucht man Schuhe. So zum rausstellen, damit wer was reintut. Hab ich also mal noch paar Frauenschuhbilder aus Schweden bearbeitet. Und eins aus Finnland - das mit naß. So war´s da eben gewesen. Ist jetzt aber wohl nicht so geeignet, was rein zu tun, meine Schuhsammlung.
Der Frankreich-Orchideentour-Ordner 2022 ist fertig sortiert. Hammer! Wozu so´n Regentag doch alles gut ist! Zur Feier dieses epochalen Ereignisses hab ich auch gleich noch paar Schmetterlinge von der Ardèche rausgesucht und bearbeitet. Also im Prinzip alles, was sich noch halbwegs lohnte. Hier sind se, viel Spaß damit!
Anfang Mai 2022 - Jahr für Jahr, Stück für Stück wird die epische Orchideentour weiter ausgewertet. Beim bisherigen Tempo bleibt mir das Thema noch Jahre erhalten. Heute Schnepfen-Ragwurz, Pflugschar-Zungenstendel und Lockerblütige Hundswurz. Mehr war nich. Also dort. Woanders schon. Kommt noch...
Da hab ich doch glatt noch einige Segelfalter in der Schmetterlingsübersicht von der Ardèche aus 2022 vergessen. Die sind hiermit nachgereicht und ich kann endlich weiter sortieren.
Ich sortiere gerade den Pyrenäen-Ordner aus 2024. Es ist ein Ende in Sicht. Zwischendurch hab ich einige der für gut und aufhebenswert befundenen Bilder für so gut und aufhebenswert befunden, dass ich die tatsächlich gleich bearbeiten wollte. SInd nur Varianten zu schon gezeigten Aufnahmen. Aber bei der Gelegenheit hab ich mich gleich noch um die korrekte Bestimmung der Bläulinge von damals gekümmert: Es waren Spanische Bläulinge (Überraschung!), keine Silbergrünen. Kann man zumindest bei den Männchen daran erkennen, dass es einen sichtbaren Farbunterschied zwischen bräunlicher Unterseite der Hinterflügel und grauer Unterseite der Vorderflügel gibt. Wäre das Thema also auch mal geklärt. Der Rest sind Russische Schachbretter in Beleuchtungsvarianten.
Und nu muss ich eher schneller als langsam an den Jahresrückblick denken, ist ja schon wieder so weit. Also demnächst hier dann, der beste Jahresrückblick für 2025 zu dem ich fähig bin.
Zuerst mal: Schöne Weihnachten! Besinnlich wäre bei dem ganzen gleichzeitig stattfindenden Scheiß da draußen wohl etwas viel verlangt. Also gut: Ich hab noch keine Lust auf den Jahresrückblick. Mir kommt es nicht so vor, als sei ich schon am Ende des Jahres angelangt. Es ist einfach an so vielen Stellen noch so vieles offen, dass ich nicht wirklich weiß, wie ich da rückblicken soll. Zum Glück kann ich mich mit diversen Bilderordnern aus den Vorjahren trefflich ablenken und fand im Jahr 2022 im Vercors-Ordner noch paar Tausend unsortierte Aufnahmen. War ein gutes Apollo-Jahr, kann man nicht anders sagen. So gut, dass die Bilder aus dem Ordner tatsächlich noch lohnendes Zeug enthielten, das ich noch nicht mal in Varianten bearbeitet hatte. Weiß auch nicht, aber ich glaube damals war das alles etwas viel. Also ungefähr so wie heute. Heute fünf Apollos. Oder Apolli? Klingt schöner, mal sehen, vielleicht nenne ich die fortan so. Etwa 200 weitere dürften da noch drin sein, grob überschlagen. Kann sein, dass ich davon noch was zeige. Nach dem Jahresrückblick vielleicht...
Das Jahr ist kalendarisch ziemlich durch. Es hat in der vorab erwarteten Arschlochigkeit wirklich alle Register gezogen und sich diesbezüglich so richtig reingehängt. Die Menschheit hat das in den letzten Jahrzehnten etwas versteckt betriebene Faschismus-Hobby wieder entdeckt und lebt das jetzt zunehmend ungenierter aus. Der Planet wird mitsamt des Klimas gefickt und alle mühsam erkämpften sozialen, ökologischen und humanitären Errungenschaften der letzten Jahrzehnte werden abgewickelt. Ich hab früher nie verstehen können, wie die Hochkulturen der Antike und des Mittelalters überall auf der Welt einfach so verschwinden konnten. Inzwischen habe ich da recht klare Ideen und bin zunehmend überzeugt, dass die Menschheit insgesamt ihre Überlebensberechtigung verwirkt hat.
Puh, was ein ermutigender Einstieg! Hilft ja nüscht, ich hab dennoch die Kamera(s) benutzt, um bunte Bilder zu fertigen. Weniger als im Durchschnitt der Vorjahre, aber immer noch genug, um mit dem Sortieren und Bearbeiten nicht fertig zu werden. Und ich bin mir sicher, dass es nicht an mir lag: DAS WETTER IST SCHULD (gewesen)! Außer im Frühling, da war alles noch gut. Da hab ich wie immer Auroras und Blumen fotografiert und die Blausterne erstmals mit der untergehenden Sonne erwischen können. Das war gut. Schneeglöckchen und Schlüsselblumen sind vom Ergebnis eher so mittel, aber nicht schlecht. Gefrostete Blausterne gab es nicht so schön, wie früher mal.
Und vor dem Frühling, noch im Winter, da war ich ja tatsächlich mal mit Kamera draußen. In Norwegen, zum Jahreswechsel. Mit Eis und Schnee und Polarlicht und kalt und Wind und ohne Moschusochsen. Weil, gab ja kein Hitzegeflimmer auf den Bildern, wozu braucht man da Moschusochsen?
Im späteren Frühjahr fuhr ich nach Sardinien, schon wieder. Letztes Jahr lief das ja nur suboptimal, wegen des Wetters und der Gegend. Dieses Mal lief das nur suboptimal wegen des Wetters und der - ach, egal. Das Wetter war insgesamt besser, aber teilweise etwas zu regnerisch. Dafür blieb mir der Sahara-Staub erspart. Die Gegend an der Westküste war prinzipiell lohnender, auch die Zeit passte besser. Mich nervte aber die elendige Fahrerei jeden Tag, weil ich in direkter Umgebung des Campingplatzes nichts lohnendes in Fahrradentfernung hatte. Aber ich fand mehr Orchideen als im Vorjahr und die Orchideen waren ja das Ziel. Das Nebenziel Schmetterlinge ließ sich hingegen nicht verwirklichen. Oder fast nicht.
Anfang Mai, zurück zu Hause, erwischte ich einen noch fast hübschen Schwalbenschwanz am Damm in nicht nur fast hübschem Licht. Sonst sah das auf den Wiesen zu der Zeit verheerend aus, was Schmetterlinge anging.
Dann war Wiesenpflege angesagt und ohnehin keine Zeit zum Fotografieren und nach der oder parallel zur Arbeit musste die epische Skandinavien-Tour vorbereitet werden. Und eigentlich könnte ich hier dann auch aufhören, weil danach nichts mehr passierte. Eigentlich wie immer. Außer, dass ich nicht jedes Jahr eine epische Skandinavientour unternehme. Daher mach ich das doch nochmals etwas ausführlicher. Pfingsten ging´s los nach Schweden, Maivogel suchen, bei Dauerregen und Kälte: Hat geklappt, klarte kurz auf und ward etwas sonnig. Den Goldenen Scheckenfalter und auch den Gold-Dickkopf gab´s als Zugabe.
